Obwohl das Hotel schon in die Jahre gekommen ist, wirkt es sehr gepflegt und sauber. Die Gästestruktur geht vom Säugling bis zum Pensionisten. Zu unserer Reisezeit waren anfangs hauptsächlich Australier und Asiaten, in den letzten beiden Wochen hauptsächlich Deutsche (besetzte Liegen...) und Österreicher. Erwähnt werden sollen die Bauarbeiten, die direkt an den Bungalows neben der Liegewiese stattgefunden haben. Die Kreissäge war ohne Unterlass derartig laut, dass ein Relaxen auf dieser Wiese unmöglich war. Dazu kam noch starker Lackgeruch. *Insektenschutzmittel, bzw. Mittel zur Linderung von Stichen (Fenistil) mitnehmen!! Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, aber man spürt die Folgen am nächsten Morgen. *Internet im Hotel ist nicht nur teuer, sondern auch langsam!! 80.000 Rupiah für nicht ganz zwei Stunden sind ein stolzer Preis. Im Internetcafe (mit schnellem Hochleistungsinternet) bezahlt man einen Bruchteil davon. *Handy/Telefon: Wir haben uns eine lokale Telefonwertkarte zugelegt und 220.000 Rupiah bezahlt. dafür konnte man so ca. 17/18 Minuten in die Heimat telefonieren. (wichtig: mitgebrachtes Handy unbedingt schon zuhause entsperren) *Geldwechsel: Tipp: Seriöse Wechselstube direkt gegenüber Ausgang Hotel in einem Kodak-Shop. (Der hat nicht die allerbesten Kurse, aber immer weitaus besser als im Hotel und immer korrekt ausbezahlt mit großen Scheinen) Bei anderen Moneychangern (mit besseren Kursen) unbedingt nachzählen, das darf Euch nicht zu blöd sein. Mit allen Mitteln wird der Kunde abgelenkt, (Fragen nach Hotel, Herkunftsland usw.) um nicht doch den vollen Gegenwert ausbezahlen zu müssen. Wir kamen zweimal in so eine Situation, einmal hat uns der gute Wechsler 5.000 statt 50.000 Rupiah geben wollen, ein anderes mal haben wir sogar 40.000 Rupiah weniger bekommen. (Gefahr bei vielen, kleinen Scheinen) *Stichwort Supermarkt: Im K-Markt nur ein paar Schritte die Straße am Hoteleingang entlang haben wir eine getürkte Kassarechnung bekommen. Wir dachten, wir spinnen. 19.000 Rupiah mehr als es eigentlich hätte ausmachen sollen. Sofort sind wir zurück und haben die Damen darauf aufmerksam gemacht und haben das Geld sofort zurückbekommen. Man wird abgelenkt, während an der Kassa dann manipuliert wird. Wichtig: Lasst Euch immer den Kassenbon geben und rechnet grob nach. Gerade bei größeren Einkäufen besteht Gefahr. *Ausser im Kaufhaus müßt Ihr immer und überall handeln. Richtwert 50 %. *Wir haben die Balinesen als überaus liebenswerte und freundliche Menschen kennengelernt. Aber sobald es um Geld geht, hat man das Gefühl, dass ihr moralischen Werte anders als unsere sind. *Die Händler am Strand sind überaus nervig. Sie sind nicht aggressiv, aber man hat auf gut Deutsch keine 5 Minuten Ruhe. Egal, ob man etwas kauft oder nicht. Das war für uns ein kleiner Wehrmutstropfen, da wir deswegen öfter am Pool lagen, als wir vorgehabt hatten. *Für alle, die sich nicht so mit der Indonesischen Küche anfreunden können: Im Hard Rock Cafe in Kuta gibt es sehr gute Burger und andere Speisen. Die Preise sind westlich, aber gerechtfertigt. *Zwei Tage vor unserer Abreise haben wir die gesamte (!) Schmutzwäsche in eine Wäscherei gebracht und diese gewaschen und gebügelt um nicht mal sieben Euro am nächsten Tag in den Koffer gepackt.
Unser erster Eindruck vom Zimmer war: sehr, sehr klein. (Deswegen haben wir um ein Upgrade auf einen Bungalow angefragt, aber 40 Dollar pro Tag war uns dann für drei Wochen doch zu teuer.) Wir haben gerade mal unsere Kleidung irgendwie verstaut, die Koffer sind drei Wochen lang im Raum gestanden. Der Balkon war ebenfalls zu klein, um mit ausgestreckten Beinen sitzen zu können. Die Dusche ist ein eigenes Kapitel und hat uns wohl am meisten gestört, heißes Wasser gab es selten und der Wasserdruck war ein Witz. Ich hatte Glück, wenn ich das Shampoo aus meinen langen Haaren restlos herausbekam. Der Föhn erwies sich als unbrauchbar. Der Fernseher hatte kein deutsches Programm, es gab aber wenigstens einen Sender, der das WM-Finale ausstrahlte. Positiv waren die überaus bequemen Betten. Die Zimmer waren nicht hellhörig. Die Minibar haben wir zwar nicht in Anspruch genommen, aber der Wasserkocher im Zimmer hat uns ein paar mal gute Dienste erwiesen.
Wir hatten Übernachtung mit Frühstück und können die euphorischen Bewertungen nicht ganz teilen. Es war zwar für jeden etwas dabei, aber Japanisch ist nicht unseres und wir essen auch keine warmen Speisen wie Würste oder Bratnudeln zum Frühstück. Das Obst war frisch, bestand jedoch nur aus Ananas, Papaya, Melonen und Bananen. Das Müsli war ein vorgefertigter Einheitsbrei. Die Mehlspeisen waren teilweise mit mehreren Prisen Salz gewürzt. Dafür konnte man sich individuell seine Eierspeise zusammenstellen lassen. Kaffee und Tee werden am Tisch serviert, wobei der Kaffee wie in den meisten Urlaubshotels nicht das Gelbe vom Ei war. Punktum: Wir haben schon viel besser gefrühstückt und nach drei Wochen hat man sich auch das Obst abgegessen. Hervorheben möchten wir trotzdem die Sauberkeit am Buffet. Andere Gastronomie im Hotel haben wir nicht in Anspruch genommen.
Die Angestellten sind sehr freundlich, fast schon überfreundlich. Ein paar Mal haben wir den Shuttle zum Matahari-Einkaufszentrum genutzt. Zimmer wurden immer tiptop gereinigt. Den Sonnenabzug gibt es für eine unangenehm laut knarrende Badezimmertür, die trotz mehrmaliger Reklamation nie geölt wurde.
Die Lage des Hotels ist wirklich nicht mehr zu toppen. Draussen das lebhafte Kuta und Legian, drinnen herrscht himmlische Ruhe. Die Promenade kann von Fahrzeugen nicht befahren werden, der Trubel bleibt draussen. Der Strand liegt direkt vor dem Hotel. Einkaufsmöglichkeiten gibt es ohne Ende die Hauptstraße entlang.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Unterhaltung haben wir nur abends auf unserem Balkon mitbekommen, aber die laute Musik wurde zur christlichen Zeit beendet. Beide Pools sind sehr schön in den Garten integriert, das Wasser hat eine angenehme Temperatur und war sehr sauber. Extra hervorheben möchten wir die großzügigen Whirlpools, die einen Teil des Pools ausmachen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im Juli 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Eve |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 32 |


