Die Hotelanlage besteht aus einem Hauptgebäude, mehreren Bungalows, einer Rezeption und einem Restaurantbereich. Der Garten ist großzügig und gepflegt angelegt. Die beiden Pools waren trotz guter Hotelbelegung nie überfüllt. Die Gäste waren zum größten Teil aus Australien (wie auf Bali im Allgemeinen), andere Nationen waren Niederländer, Japaner, Deutsche und sicherlich auch noch andere. Wenn man aus dem Hotel an der Strandseite nach rechts geht, kommt man nach einem kurzem Spaziergang in einen Abschnitt mit mehreren Restaurants. Wir hatten im Vorfeld unserer Reise einige Hotelchecks gelesen. Dort wurde das Restaurant Blue Ocean teilweise hoch gelobt. Nach unserem Besuch können wir nicht unbedingt so laut mitjubeln. Die Kellnerin war nicht die Aufmerksamste und das Essen war höchstens Durchschnitt. Geht man aus dem Hotel an der Strandseite nach links, kommt man in Richtung Kuta. Der Weg ist nicht besonders schön und im Dunkeln sieht man die vielen Schlaglöcher auf dem Gehweg auch nicht. Man muss schon etwas vorsichtig sein. Besser ist es mit einem Taxi (Blue Bird Gruppe, hat Taximeter) zu fahren. Das ist wirklich spottbillig.
Wir hatten ein Superiorzimmer im Haupthaus gebucht. Es war angenehm groß und hatte einen Balkon. Die Ausstattung war völlig in Ordnung und gereinigt wurde das Zimmer immer zu unserer Zufriedenheit.
Wenn man im Hotelrestaurant essen geht, muss man sich bewusst sein, dass es ungefähr doppelt so teuer ist wie in einem anderen Restaurant. Wir haben trotzdem 3x im Hotel Abendbrot gegessen und wurden nicht enttäuscht. Das Essen war schmackhaft und nicht teurer, als würde man in Deutschland in ein normales Restaurant gehen.
Wir können kurz und knapp sagen: Das Personal war immer sehr freundlich und das Zimmer immer sehr gut gereinigt.
Das Hotel liegt zur einen Seite an einer viel befahrenen Straße mit mehreren Restaurants und Geschäften und auf der anderen Seite nur durch eine schmale Uferstraße getrennt vom wirklich schönen breiten Sandstrand. Man hat nur ein paar Schritte zu laufen, um sich in einem kleinen Supermarkt mit Getränken oder anderen Kleinigkeiten einzudecken. Von den Restaurants hat uns am besten die Ketumbar gefallen, nicht unbedingt vom Ambiente aber das Essen war immer sehr schmackhaft. Die vielen kleinen Läden an der Straße und den Straßen in der näheren Umgebung haben im Allgemeinen alle das gleiche zu bieten, d.h. T-Shirts, Taschen, Sonnenbrillen, Uhren und andere "hochwertige" Waren.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zu Sportmöglichkeiten können wir keine Aussage treffen, da wir keine Sportambitionen hatten. Am Pool haben wir auch nie gelegen, aber man konnte beobachten, dass immer Liegen frei waren. Internet kostete für 1 Stunde 8€. Leider galt der Code, den man an der Rezeption kaufen musste, auch nur 24 Stunden. 2 Liegen und 1 Sonnenschirm am Strand kosteten 50000 Rupia (ca.4,50€). Der einzige Wermutstropfen am Strand sind die vielen "Außendienstmitarbeiter", die wirklich sehr lästig werden können. Wir haben mal mitgezählt und sind auf immerhin 12 Strandverkäufer gekommen, die uns schon während wir noch nicht einmal das Handtuch auf der Liege zurechtgezupft hatten, "überfallen" haben. Es wurde, teilweise auch mit penetrantem Nachdruck, angeboten: Sonnenbrillen, Uhren, Eiscreme, Getränke, Obst, Mittagessen, Ausflüge, Tücher, Ringe, Ketten, Armbänder, Bilder, Henna-Tattoos, Massagen usw. Manchmal kam nach 5 Minuten schon der zweite Sonnenbrillenverkäufer oder der dritte "Tattoowierer". Wir haben nach ein paar Tagen den Strandabschnitt in Richtung Surferabschnitt gewechselt. Dort war es merklich ruhiger.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gunnar |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 4 |


