Das Hotel ist gem. Plakette im Hotel 20 Jahre alt. Das Hotel entsprach nicht mehr dem Standard der in den letzten Jahren erbauten Häusern. Es gibt keine zentrale Bar sondern 3 verschiedene. Alle waren dunkel und hatten sehr kleine Tresen. Ein Treffen in größerer Runde war nicht möglich. Bei voller Auslastung des Hotels war es eng. Das mag im Sommer anders sein, wenn die Gäste auch im Außenbereich sitzen können, ich kann aber nur beurteilen wie es im Winter ist. Meine Vergleiche ziehe ich aus der Erfahrung von 5 weiteren Aufenthalten in anderen Häusern in der Türkei, jeweils zur gleichen Zeit. Dieses Hotel hat mir am wenigsten gefallen. Der Zustand und die Sauberkeit in unserem Zimmer war gut. WiFi funktionierte mangelhaft. Während unseres Aufenthaltes (vom 22.12. bis 5.1.2013) waren 7 Fußballmannschaften mit ca. 160 Personen im Hotel. 3. Liga Spieler aus der Türkei, Holland und Deutschland. Diese Teams drückten den Altersdurchschnitt enorm, ansonsten ca. 50 Jahre. Das Buffet war besonders am Abend in einem nicht akzeptablen Maß belagert. Alle Sportler trugen Trainingsanzüge. Ich hatte nicht geplant in einem Sporthotel Urlaub zu machen. Wohl nach einigen Beschwerden der anderen Gäste kamen die Teams zeitversetzt. Das Hotel ist sehr verschachtelt gebaut und soll wohl eine Siedlung darstellen die an einem Berg erbaut wurde. Tipp: Wenn Belek und wenn dieses Hotel dann niemals im Winter. Am Besten nie!
Das Zimmer war ca. 20 qm groß. Das Bad (5 qm) erreichten wir innerhalb des Zimmers über 8 Treppenstufen. Es hatte eine große Duschkabine und war ausreichend groß. Nicht für jedermann geeignet Nachts im dunkeln über Stufen ins Bad zu tappen, oder das Licht anzuschalten und den Partner zu wecken. Uns hat es nicht gestört ist aber gewiss nicht schön. Das Zimmer hatte Laminatboden und war modern und sauber eingerichtet. Die Klimaanlage schaffte mit wenig Lärm die Temperatur im Zimmer auf angenehme Temperatur zu halten. Der Kleiderschrank war ausreichend und die Betten verursachten keine Rückenbeschwerden. Achtung! der Safe kostet 1,5 € pro Tag. Das war neu. Trotzdem, das Zimmer als Zimmer hat uns gefallen. Andere Gäste haben von ihren Zimmern eine andere Meinung. Achtung! Merken Sie sich die Zimmernummer: 1014 Wenn Sie dieses Hotel buchen und Ihnen die Zimmernummer 1012 bis 1016 oder noch weitere aus diesem Nummernkreisen untergejubelt werden, gehen Sie erst gar nicht dort hin. Etwas seitlich von diesem Zimmer, eine Etage tiefer ist die Disco. Ihr musikalischer Begleiter durch die Nacht. Vor der Discotür ist für die Raucher eine Raucherecke eingerichtet. Jedesmal wenn sich jemand eine anstecken will, wird die Tür geöffnet und Sie haben volle Teilnahme am geschehen. Wenn die Tür wieder geschlossen ist, haben Sie keine Chance den Gesprächen der Besuche zu entgehen. Sie hören die Music auch wenn die Tür geschlossen ist. Kein Entkommen. Nach 1:00 Uhr oder etwas später schließt die Disco und die gut gelaunten und oft angetrunkenen Gäste unterhalten Sie mit ihrem Gegröhle. Direkt unter diesem Zimmer ist ein kleiner Textilladen mit einigen Sitzgelegenheiten. Die Gäste nutzten oft diesen Platz um die Nacht mit Gesprächen und Gesängen ausklingen zu lassen. Dieser Terror betraf alle Zimmer in unserem Umfeld. Natürlich wurde der Gästebetreuer angesprochen und er versprach Abhilfe durch Sicherheitsleute die für Ruhe sorgen sollten. Hat auch mal geklappt, dafür konnten wir die Gespräche und das Lachen der gelangweilten Mitarbeiter lauschen. Ich hoffe, dass jeder Verständnis hat wenn ich keine Weiterempfehlung für dieses Hotel aussprechen kann. Zimmer gut, Lage unmöglich.
Es gab 1 Hauptrestaurant, 1 Restaurant mit Bedienung, am Strand ein McArcadia und ein Kuchenrestaurant. Alle anderen waren geschlossen. Es wurde zwar ein Italiener und Chinese angeboten, doch geöffnet hatte nur der Italiener. Jeder Besuch in diesem Restaurant kostet 8 € pro Person. Das kannte ich noch nicht! Damit ist auch geklärt warum der Chinese geschlossen war. Mangels Nachfrage. Der Italiener war in Ordnung, einmal reichte. Das Hauptrestaurant hat den Charme eine Mensa. Keine Schalldämmung durch bauliche Maßnahmen, ebenso keine Sichtwände. In modernen Hotels ist so etwas vorhanden und machen den Aufenthalt wesentlich angenehmer. Ebenfalls sind die Tische mit den Speisen doppelt vorhanden. Aus Platzgründen ist es hier nicht möglich. Die Ausgabe für frisch zubereitete Speisen war klein und entsprechend belegt. 1 Koch mit 2 Pfannen bereitete die Rühreier und ähnliches für alle Gäste zu zu. Noch Fragen? Die Präsentation der Speisen war spartanisch, also hingestellt und fertig. Nichts für das Auge. Das geht viel besser. Eine gute Nachricht für Katzenfreunde. Sie müssen auf Ihre Lieblinge auch im Speisesaal nicht verzichten. Es gab eine Tipbox in der die Gäste Trinkgelder einwerfen konnten. Ich habe in der gesamten Zeit 2 Leute gesehen die das genutzt haben. Auch wir haben unser Scherflein für den Service eingeworfen. Wir haben niemanden gesehen der Euros verteilt hat. Wir wurden auch im Hotel nicht um Tausch von Münzen in Scheine angesprochen. Das war eine neue Erfahrung. Wein gab es nur in Gläsern und es wurde versucht den Gästen Flaschenweine zu verkaufen. Der Küchenstil war landestypisch. Das Essen war in Ordnung und jeder konnte etwas für sich finden. Wiederholungen sind in 2 Wochen normal. Von den streunenden Katzen abgesehen war die Mensa sauber.
Der Service war gut. Das Personal gab sich alle Mühe, war aber bei Vollbelegung überlastet. Immer freundlich immer hilfsbereit. Fast alle sprechen Deutsch oder Englisch. Offiziell geht die Zimmerreinigung bis 16:30 Uhr. Nach Rücksprache mit dem Gästebetreuer, war unser Zimmer zwischen 12:00 und 13:00 fertig. Der Gästebetreuer- ein Turm in der Schlacht, immer parat, immer hilfsbereit, immer freundlich, kann nicht zaubern, hat es aber versucht. Leider habe ich seinen Namen vergessen, wenn Sie aber trotz der Informationen aus dieser Bewertung noch in dieses Hotel wollen (vor allem im Winter), werden Sie ihn bald erkennen. Diesem Mann verdankt das Hotel dass die Gesamtnote nicht schlechter ausgefallen ist.
Das Hotel liegt ca. 30 Busminuten vom Flughafen entfernt. Der während unseres Aufenthalt nicht gereinigte Stand liegt direkt am Hotel. Wer spazieren gehen will (im Sommer wohl weniger) hat 3 Möglichkeiten: 1. links oder rechts am Strand entlang. Der Strand war verschmutz, öde, schwer zu begehen und es gab kaum eine Möglichkeit ihn in Richtung Straße zu verlassen, da die Sicherheitsleute der anderen Hotels niemanden auf das Gelände ließen. In beiden Richtungen war das Arcadia umgeben von anderen Hotels. Keine Restaurants, keine Saftverkäufer, keine Toiletten, Garnichts ! Wer einmal in Side über die Promenade gegangen ist, würde nie nach Belek wollen. 2. links und rechts auf der Straße vor dem Hotel. Fast wie der Strand, nur sauberer. Es handelt sich um eine Straße auf denen die Hotels mit Gästen und sonstigen notwendigen Dingen versorgt werden. Die Hotels schützen sich mit hohen Zäunen, teilweise mit Natostacheldraht vor Unbefugten. Die Straße endet irgendwann vor einem Hoteleingang. Keine Restaurants, keine Saftverkäufer, keine Toiletten, Garnichts ! 3. ca. 10 - 15 Minuten laufen bis Belek. Belek ist ein Basar. Neu gebaut mit Fußgängerzone, sauber übersichtlich, langweilig. Shop an Shop, alle mit ähnlichem Angebot. Okay, die Türkei ist ein Shoppingparadies und viele Gäste nutzen das Angebot, wir auch. Warum jedoch auf einem Platz in diesem Freiluftbasar ein künstlicher Wasserfall aus Kunststofffelsen gebaut wurde bleibt mir schleierhaft. Das Ding ist schlicht geschmacklos. Die in unmittelbarer Nähe stehende Mosche ist ebenfalls aus Plastik. Wir haben Belek von Nord nach Süd und von Ost nach West durchwandert und nichts authentisches gefunden. Der Höhepunkt ist der am Samstag stattfindende Markt. Auch das mag in der Sommersaison nicht so wichtig sein, für einen Aufenthalt im Winter ist die Lage des Hotels zu einsam und öde. Vor dem Hotel steht bis 10:00 Uhr morgens ein Bus, der Touren nach Antalya, Manavgat und Siede anbietet. Für 7 € wir man hin und zurück gefahren und hat ca. 4 -5 Stunden Aufenthalt. Die Touren können wir empfehlen. Eine Fahrt nach Antalya haben wir auf eigene Faust mit dem Dolmus unternommen und mussten umsteigen. Fazit: gleicher Preis bei längerer Fahrzeit. Mehr ist in diesem Hotel nicht möglich, von überteuerten Fahrten mit den Reiseveranstaltern oder Selbstfahren mit einem Mietauto.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Kinderclub war gut besucht und bei den Kindern beliebt. Animateure waren anwesend, störten aber nicht wesentlich. Abends gab es Shows der üblichen Art: Bingo, Musikquiz, Zaubershow, türkische Tänze und chinesische Akrobaten. Alles in Ordnung und üblich. Liegestühle waren in ausreichender Menge vorhanden und in einem sehr guten Zustand. Zur Disco kann ich nur sagen dass sie wie alle Discos sehr laut war. Mehr zum Thema Disco unter Zimmer
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Dezember 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hans |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 5 |
Lieber Hans, auch dir möchten wir danken, dass du dir soviel Mühe mit der Bewertung gemacht hast. Mittlerweile ist es eigentlich überall bekannt, dass Hotels in Belek in der Wintersaison Sportmannschaften als Trainingslager dienen. Auch bieten nahezu alle Reiseanbieter spezielle Fussballpakete und nicht umsonst heisst unser Hotel Limak Arcadia Golf & Sport Resort. Da es in Belek Resorthotels gibt, wird die Sicherheitsfrage anders aufgefasst und es darf nicht jeder die Hotelanlagen passieren, was wiederum sehr gut ist, da wir z. B. sehr viele Familien haben und diese können daher ohne Bedenken ihre Kinder auf der Anlage auch mal unbeaufsichtigt etwas holen lassen. Es tut uns wirklich leid, dass wir in diesem Zeitraum euren Erwartungen nicht entsprechen konnten. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn ihr uns ein anderes Mal die Gelegenheit geben würdet, auch euch von unserem Service zu überzeugen. Bei Fragen rund ums Hotel könnt ihr uns gerne an die grarcadia@limakhotels.com eine E-Mail schicken. Wir stehen euch jederzeit gerne zur Verfügung. ;) Liebe Grüsse, Limak Arcadia Gästebetreuung


