- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Aufgrund der Empfehlung einer Freundin verbrachten wir hier knapp zwei Wochen unsere Flitterwochen. Wir wählten Übernachtung im Beach Bungalow mit Frühstück. Um es gleich zu sagen: Das Hotel ist grandios! Die Insel hatte eine ideale Größe für uns, ca. zwei Kilometer lang. An beiden Enden befinden sich Wasser-Bungalows, dazwischen auf beiden Seiten der Insel Beach-Bungalows. Das Hotel hieß vor dem Tsunami noch "White Sands", dann übernahm eine Firma aus Mauritius, Naiade, und baute alle Bungalows und Restaurants neu auf. Nach Aussage der Rezeption finden wohl so 400 Gäste auf der Insel Platz. Unser Beach Bungalow war brandneu eingerichtet, stilvoller Asia-Lounge-Stil, würde ich sagen. Flachbildfernseher, schöne Terrasse, 2 Liegestühle exklusiv für den Bungalow auf dem Strand stehend. Der Bungalow (Nr. 319) war toll gelegen. Auf der Terrasse sitzend konnte uns keiner seitlich sehen. Dreimal bestellten wir deshalb was aufs Zimmer und genossen den Sonnenuntergang. Es gibt ein WLAN-Netz, das in unserem Bungalow gerade noch so erreichbar war, wahrscheinlich ist es im Foyer besser, wo es viele Sitzmöglichkeiten gibt. Ich konnte aber auf meinem iPhone alle Mails abrufen, allerdings keine riesigen Datenmengen, dafür ist es nicht breitbandig genug. Wer richtig surfen will, für den gibt es zwei Computer-Plätze in einem klimatisierten Zimmer neben dem Fitness-Studio. Aber wer will im Paradies schon im Internet surfen? Reisezeit: Kurz nach Neujahr wirds günstiger, wir hatten noch einen Tag den höheren Preis, dann den niedrigeren. Handynetz gibts auch, scheint stabil zu sein, haben wir aber nicht genutzt.
Wie gesagt, unser Beach Bungalow war brandneu, stylish eingerichtet. Wasserkocher, Tee- und löslicher Kaffe stehen bereit. Das Hotel will wohl bald Kaffee-Pad-Maschinen und iPod-Lautsprecher anbieten, erzählte eine Angestellte.
6 Restaurants, u.a. ein italienisches und ein japanisches. Uns gefiel aber vor allem der Küche des Orients orientierte "Senses", sehr lecker. Frühstücksbuffet mit asiatischen Suppen, das hat uns gut gefallen.
Vom Empfang über den Zimmerservice bis zum Frühstücks-Service: alles erste Sahne. Das Frühstücksbuffet war immer üppig, alle sprachen gutes Englisch. Grund: Wie wir bei dem Ausflug auf die Nachbarinsel lernten, wird Englisch schon in den ersten Schuljahren unterrichtet. Außerdem gibt es viele Hotelangestellte aus Indien und Sri Lanka. Sehr nett. Zweimal am Tag wurde das Zimmer gereinigt, perfekt. Nach dem Tauchen hatte ich Probleme mit den Ohren, zum Glück gab's einen kostenlosen Doktor-Service vor Ort. Eine philippinische Ärtzin half mir weiter. Toller Service!
Wir kamen mit "Emirates" von Hamburg über Dubai an. Das Diva hat einen kleinen Schalter am Flughafen, wir wurden sofort in Empfang genommen und zum Wasserflugzeug-Terminal auf der anderen Seite der Flugplatz-Insel per Bus gebracht. Dort bietet das Diva eine eigene klimatisierte Lounge mit Freigetränken, Obst und Gebäck. Toll, da wir um 8 Uhr früh ankamen. Von dort aus konnten wir dann zu Fuß zum Wasserflugzeug gehen, das fast direkt vor der Lounge anlegt, super! 25 Minuten dauert der Flug, netter Empfang durch das Personal, Thomas Cook hatte das Diva informiert, dass wir als Flitterwöchler unterwegs waren, so schenkte uns das Resort ein schönes Candle-Light-Diner am Strand. Einkaufsmöglichkeiten: 3 Boutiquen auf der Insel, u.a. Gold- und Silberschmuck aus Sri Lanka. Ausflugsmöglichkeit: Wir unternahmen eine Bootsfahrt auf die benachbarte Insel, auf der Einheimische wohnen. Interessant, aber nicht weltbewegend. Die echten Highlights sind die Unterwasserwelt. Wer hier nicht schnorchelt: selber schuld.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sehr wichtig für uns und einer der Gründe fürs Diva: der Fitness-Raum! Allerneueste Life-Fitness-Geräte, Crosstrainer, Laufbänder, Gewichte, alles Wichtige da. Wasserflaschen, frische Handtücher, alles da. Ein eigener cooler Fitness-Trainer aus Indien hilft und gibt Tipps. Er bietet auch jeden Tag eine Yoga-Stunde im Freien an, von 17-18 Uhr. Tolle Erfahrung, Yoga am Meer mit Sonnenuntergang. Wir machten zweimal mit und waren begeistert. Ebenfalls jeden Tag: Stachelrochen-Fütterung! Ein Hotelangestellter hält Futter bereit und wirklich tauchen um 17.30 fünf Stachelrochen auf und lassen sich füttern. Ich war einmal tauchen (eigene Tauchschule vor Ort) und mehrmals Schnorcheln (eigenes Water-Sport-Center, deutscher Besitzer, cooles und kompetentes Team!). Vor allem das Schnorcheln: grandios! Ich habe mehr Fische (sogar einen Walhai!) gesehen, als ich bisher auf meinen Open-Water-Tauchgängen in Vietnam und Thailand gesehen habe. Tolle Erfahrung, buchbar über das Water-Sport-Center: die Robinson-Crusoe-Experience. Ein Powerboat brachte uns auf eine einsame Sandbank, wir wurden mit einem Sonnenschirm, Handtüchern und Liegen-Auflagen ausgestattet und das Boot düste ab! Fantastisch! Vier Stunden lang waren wir völlig alleine, schnorchelten das Korallenriff ab.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Januar 2010 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Thomas |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 1 |