Vorweg gesagt, wir bewerten hier eine 5 Sterne Anlage. Die 5 Sterne haben wir in Deutschland gebucht und erwarten dann auch ein dieser Kategorie angemessenes Niveau und Standard. Die Ausrede dass die 5 Sterne nach afrikanischen Kriterien vergeben wurden kann deshalb nicht zählen und führt unseres Erachtens nur zur Verwirrung. Fünf Sterne hat die Anlage bei weitem nicht verdient. Wer ein passables 3 Sterne Hotel sucht ist aber gut aufgehoben. Die Hotelanlage ist sehr groß und unübersichtlich. Kurz mal aufs Zimmer gehen kann da schon dauern. Insbesondere dann wenn einem der Durchfall plagt ist das außerordentlich lästig gewesen. Das Hotel weist schon einen deutlichen Verschleiß auf. Insbesondere am Pool fallen die Mosaiksteine zu hauf ab. Die Plastikabdeckungen am Poolüberlauf fehlen teilweise oder sind herausgerissen, wodurch gefährliche Stolperfallen entstehen. In unserem Zimmer waren die Scharniere der Schränke zwei Mal kaputt, wodurch uns die Türen entgegengefallen sind. Die Reparatur wurde jedes Mal nur halbherzig durchgeführt, weshalb unserem Nachfolger die Türen wohl auch entgegenkommen werden. Wir hatten wie wohl Alle das All Inclusive Paket gebucht. Das AI gilt von 10 - 24 Uhr für alle nationalen Getränke und das Essen in den Restaurants. Wenn man einen Espresso oder Cappuchino möchte muss man den bezahlen (Ca. € 2,00) . Ebenso für internationale Cocktails. Das Hotel bietet jedoch für € 40,00/Woche ein schwarzes "Säuferbändchen" an, mit dem man dann auch internationale Alkoholikas aufs Armband drinken kann. Die A la Carte Restaurants müssen zuvor reserviert werden, viel eSpeisen dort werden dann auch extra berechnet. Dies sollte man dann eben in der Urlaubskasse mit einplanen. Von den von uns besuchten Hotels eines der besten in Ägypten, auch wenn der Standard keine 5 Sterne verdient.
Recht groß mit Balkon. Das Bett ist bequem und groß. Für Kinder steht eine Couch zur Verfügung. Kostenpflichtige Minibar, in der man aber auch Getränke und Süßigkeiten aus dem Supermarkt reinstellen kann. Das Bad ist groß und hat eine Badewanne mit Duschvorhang. Ein Safe ist vorhanden. Es können sehr viele deutsche Programme empfangen werden. Insgesamt war unser Zimmer und auch das unserer Freunde sehr abgewohnt. Es besteht ein offensichtlicher Renovierungsstau.
Wir waren hauptsächlich im Dome zum Essen, da dort die größte Speisenauswahl vorhanden war. Leider war das Essen der größte Kritikpunkt am ganzen Hotel. Von Garzeiten haben die Köche wohl noch nie gehört. Entweder war z.B. der Reis hart oder pampig. Das ganze Essen war sehr geschmacklos. Entweder war es garnicht gewürzt oder es waren manche Gerichte so scharf, dass es einem die Tränen in die Augen getrieben hat. Es wäre hier schön gewesen wenn dabeigestanden hätte dass das Essen scharf ist. Die Hygiene war ebenfall ein großer Kritikpunkt. Der Dreck vom Vorgänger am Tisch wurde vom Kellner einfach mit dem Set vom Tisch auf den Boden und die Sitzfläche des Stuhls gewischt. Die Soßen- und Getränkeflecken wurden auf dem Tisch belassen. Oftmals hatte man schon gegessen bis die Getränke gebracht wurden. Uns ist auch aufgefallen, dass die Kuchen und Puddings für den Nachtisch schon um 17:30 h nicht abgedeckt draußen standen. Wenn man dann erst um 21:00 h zum Essen ging hatte die Sahne schon etwas Zeit zum gären. Auch die Fleischspieße für den Döner hingen ab kurz nach 17:00 h schon in der Sonne. Da es im Hotel von lästigen Schmeißfliegen nur so wimmelte haben wir keinen Kebab gegessen ,-)) Die Getränke waren unserer Meinung nach auch ein Grund für die vielen Durchfallerkrankungen. Die Softgetränke wurden aus Sirupbomben und Leitungswasser gemixt. Am Getränkemixer war ein kleiner Wasserfilter für das Leitungswasser vorgeschaltet, welcher meiner Meinung niemals sauberes und keimfreies Trinkwasser produzieren kann. Aber das war unsere These, vielleicht hat jemand eine bessere.
Wir waren zum Ende des Ramadan im Hotel. Den armen Kerlen waren die Entbehrungen deutlich anzumerken. In der ersten Woche war vermutlich deshalb der Service auch etwas schleppend. Freundlich war das Personal jedoch wie wir es bislang noch nicht in Ägypten erlebt hatten. Hier kann man nur sagen weiter so. Etwas störend war, dass die Angestellten bei jeder Gelegenheit darum baten das zuvor erhaltene Trinkgeld aus Münzen in Scheine umgetauscht zu bekommen. Wer das ein paar Mal mitmacht hat die Taschen voller Centstücke.
Ca 30 km von Hurghada entfernt. Ein kostenloser Shuttlebus fährt drei Mal täglich eine Mall in der Nähe des Grand Hotels an. Bis zum eigentlichen Basar muss man dann noch rund 10 km mit der Taxe fahren. Der schöne Strand grenzt direkt an das Hotel. Insbesondere beim Bereich vorm Makadi Spa kann man super ins Wasser gehen. Das Schnorcheln ist dort auch für Kinder und Anfänger bestens geeignet. Vom Palace sind es bis dorthin ca. 10 Minuten zu laufen. Die Liegen und Schirme gehören zur Hotelanlage und können kostenfrei benutzt werden.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Insgesamt war der Pool und der Liegenbereich sauber wenn die Urlauber Ihre Kippen und Getränkebecher selber in die Mülleimer geworfen haben. Ansonsten blieben diese halt liegen. Wir haben niemanden gesehen, der mal gefegt hätte. Der Gärtner hat erst nach über einer Woche einen Teil der abgefallenen Blätter um den Pool aufgeräumt und dies nur weil einer der Manager hinter ihm stand. Ansonsten war der Getränkeservice gut und die Poolbediensteten waren sehr hilfreich. Dies war auch gut so, weil die Holzliegen sehr schwer zu bewegen waren. Die Liegen an sich waren teilweise schon kaputt und die Auflagen aus Kunstoff waren eigentlich allesamt rissig. Wird mal wieder Zeit für Neue. Am Pool konnte man Wasserball und Volleyball spielen. Die Animateure waren eher unscheinbar bis garnicht beim Pool um den Dome vorhanden. Laut dem Poolboy wird der Pool beim Palace von allen anderen Gästen der angrenzenden Hotels mitbenutzt, weshalb es dort immer zum Mangel an freien Liegen kommt. Eine Liege bekommt man dann eigentlich nur wenn man vor 6 Uhr reserviert. Wir fanden das affig und haben nicht reserviert. Ärgerlich war dann dass auf vielen Liegen den ganzen Tag nur die Handtücher gebräunt wurden, deren Besitzer bis abends am Strand lagen. Dies dürfte aber ein Problem sein welches weltweit in den Hotels besteht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Heiko |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 5 |


