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Dietmar Und Anita (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2007 • 3 Wochen • Strand
Nichts als die Wahrheit
5,2 / 6

Allgemein

Sehr große und ansprechend gestaltete Anlage mit 518 Zimmer. Das Palace bildet gemeinsam mit dem Grand Makadi, 300 Zimmer, eine Einheit und man spürt deutlich die Hand des exzellenten Architekten Andres Piňero, der auch das Grand Resort erbaut hat. Leider hatte das AI Angebot nicht überall Gültigkeit und so konnte z. B. die sehr ansprechende Lobby nur gegen Bezahlung genutzt werden. Auch das Candel-Light-Dinner am Strand gab es nur gegen Bezahlung, sowie einige Restaurants beim Abendessen. Dafür war das Angebot laut Karte sehr exklusiv. Da wir es nicht wahr genommen haben, können wir zur Qualität nichts sagen. Auch die Mini-Bar gehört nicht zum AI, nicht einmal das Wasser. Dies musste auch in den Bars bezahlt werden, wenn man es nicht vor 0. 00 Uhr bestellt hatte. Dafür bekam man allerdings täglich eine große Flasche aufs Zimmer gebracht. An manchen Tagen bekam man, warum auch immer, die Getränke in den Bars nur in kleinen 0, 1 oder 0, 2 Plastikbechern. Dies gab einem das Gefühl, dass man im Getränkekonsum ausgebremst werden soll, was überhaupt nicht zum sonstigen Niveau des Hotels passte. Als es windiger wurde, griff man wieder auf Gläser zurück, was weitaus angenehmer war. Diesbezüglich ließe sich das AI-Angebot wirklich noch verbessern und wir haben, was dieses betrifft, schon Besseres erfahren. Allerdings bezieht sich dies hauptsächlich nur auf die Getränke, denn das Angebot und auch die Qualität der im AI enthaltenen Speisen ist durchaus 5 Sterne wert. Letztendlich ist dies kein Grund, dieses Hotel nicht zu nehmen, sondern eher nur schade, weil es eben nicht dem sonstigen Ambiente entspricht und man sich da dann schon so ein bisschen wie ein Billigtourist vorkommt. Wir haben diesmal die U-Bootfahrt von Sindbad Submarine gemacht. Echter Nepp! – Lasst die Finger davon. Abgetaucht wird an einem toten Riff und ein paar Taucher, die um das U-Boot herumschwimmen machen ihre Kaspereien und versuchen verzweifelt durch Anfüttern einige Fische anzulocken. Da sieht man am Hausriff weit aus mehr Fische und es ist bedeutend schöner. Empfehlen können wir Sharm el Naga, ein wunderschönes Naturschutzgebiet mit tollem Riff und Sandstrand. Dies kann man auch in eigener Regie mit dem Taxi gut und billiger machen. Wer im offenen Meer schnorcheln will, kann bei den Tauchbasen nach Mitfahrmöglichkeiten anfragen. Dies ist ebenfalls billiger, als einen Schnorchelausflug zu buchen. Kostet etwa 22 Euro/Person. Essen kostet ca. 3 Euro und das Getränk ca. 0, 70 Euro. Für Taucher kann ich die Extra Divers empfehlen, die einen kostenlos am Hotel abholen. Die deutschsprachige Basis ist gut geführt, freundlich und kompetent. Die Ausrüstung und die Schiffe sind sehr gut. Da die Basis in der Makadi-Bay ansässig ist, hat man auch keine lange Anfahrtszeiten. Manche Basen sammeln die Leute mit dem Bus ein und fahren dann nach Hurghada. Dort geht es dann aufs Schiff und wieder zurück Richtung Makadi-Bay, da die Riffe vor Hurghada meist tot sind. So ist man oft ewig unterwegs, bevor man überhaupt zum Tauchen kommt.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind sehr groß und komfortabel. Sie werden täglich gereinigt. Der Zustand ist in Ordnung. Unsere Klimaanlage war etwas laut, aber daran haben wir uns schnell gewöhnt. Wir hatten ein Zimmer über der Lobby und somit auch fast direkt über der Disco. Dadurch hatten wir jedoch keinerlei Lärmbelästigung – soviel zur Hellhörigkeit.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Es gibt im Makadi Palace 6 Restaurants. 4 davon müssen vorab reserviert werden und 2 sind kostenpflichtig. Auch die Restaurants vom Grand Makadi können genutzt werden. Wir waren immer nur im Dome und im Melange essen, weil wir uns nicht so gerne zeitlich binden. Da wir in diesen 2 Lokalitäten auch immer von der Qualität und Quantität der Speisen begeistert waren, sahen wir keinen Grund auf die anderen Angebote zurück zu greifen. An der Hygiene hatten wir nichts zu bemängeln. Wir hatten zwar diesmal auch Durchfall, wer jedoch weiß, wie sich ein durch verdorbene Lebensmittel ausgelöster Infekt auswirkt, würde sich nicht anmaßen, dies darauf zurück zuführen. Vielmehr ist eine Unverträglichkeit von ungewohnter Speisen und ganz besonders die klimatische Umstellung dafür verantwortlich. Unser Körper reagiert nun mal auf 20 Grad mehr innerhalb von 4 Stunden auf seine Art und Weise.


    Service
  • Gut
  • Das Personal begegnete uns immer überaus freundlich, obwohl wir nicht zu den Menschen gehören, die zu Beginn mit Trinkgelder nur so um sich schmeißen, um sich das Personal zu kaufen. Ein solches Verhalten entspricht nicht unserem Charakter. Es mag einem zwar bei dem einen oder anderen Angestellten Vorteile bringen, da das Hotel jedoch eine solche Vielzahl an Angestellten hat, sollte man es besser mit Achtung und Freundlichkeit den Einheimischen gegenüber versuchen – bringt letztendlich mehr (wie man in den Wald hineinschreit....). Es geht hier ja schließlich nicht darum, den Toilettenmann oder denjenigen, der die Koffer abfertigt, vom Flughafen zu bewerten. Der für den Servicebereich verantwortliche Manager war ständig zugegen und erkundigt sich bei den Urlaubern nach deren Ergehen. Philippe, der Chef-Konditor, gesellte sich ebenfalls gerne unter die Gäste und nahm schon mal sein Frühstück oder Essen mit den Urlaubern am Tisch ein, oder setzte sich mit an die Bar. Von Beiden konnte man so viel über die Lebens- und Arbeitsweise von Europäern im Mittleren Osten erfahren. Englisch sollte man schon beherrschen, obwohl man sich auch mit so manchem Angestellten auf Deutsch verständigen kann. Wie oben schon erwähnt könnte man am AI-Angebot schon das Eine oder Andere noch verbessern und so mehr Verwöhncharakter erzielen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Zunächst einmal – wir sprechen von einem Hotel in Ägypten. Im Zeitalter von world-wide-web ist es wirklich unglaublich, welche Vorstellungen so manch Einer hier hat. Die Hotels liegen in der Wüste und meist gibt es nichts weiter drum herum. Je weiter man südlich geht, desto weniger wird es. Auch in Hurghada selbst war es einmal so. Wer dies nicht haben will, dem bleiben doch weltweit so viele andere Reiseziele vorbehalten. Soll es trotzdem Ägypten sein, dann doch bitte Sharm el Sheikh oder direkt in Hurghada, wo doch etwas mehr los ist. Das Hotel liegt am nördlichsten Ende der Makadi Bay und hat direkte Strandlage. Zum nächsten Hotel sind es ca. 15 Minuten, zum Makadi-Center ca. 30 Minuten Fußweg am Strand entlang. Ein Taxi ins Makadi-Center kostet für 7 Personen für die einfache Fahrt 50 Pfund ( 7 Euro). Wir sind mit dem Taxi hin gefahren und dann Abends am Strand entlang zurück gelaufen. Hurghada liegt etwa 20 km nördlich (kostenloser Shuttle-Bus) und die Transferzeit vom Flughafen dauert ca. 30 Minuten.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Hier muss ich meinem größten Ärger Luft machen! Dieser richtet sich nicht gegen das Hotel, sondern gegen die Urlauber, die sich beschweren, dass ein Zugang zum Meer beschwerlich, gefährlich oder gar unmöglich ist. Ägypten ist bekannt für seine schönen Riffe und so Mancher geht nur deshalb dort hin. Es gibt am Strand einige Stellen, wo man das Riffdach gut überqueren kann – allerdings meine ich damit nicht, darüber trampeln, sondern darüber schnorcheln. An einigen Stellen kann man sogar durch eine Schneise schwimmen. Ist man jedoch am Außenriff, sollte man schon ein guter Schwimmer sein, oder Schnorchelausrüstung anhaben um nicht an unzugänglichen Stellen das Riff wieder betreten zu müssen. Falls ihr nicht schnorchelt, nehmt doch bitte Schwimmkörper oder Schwimmhilfen mit, damit nicht Jeder auf einer Koralle ausruhen muss, bevor er zum nächsten Rastplatz schwimmt. Wer dann das Außenriff jedoch an den falschen Stellen verlassen muss, dem drohen dann schon Verletzungen an den scharfen Korallen. Selbst Knochenbrüche sind nicht ungewöhnlich, denn durch die Brandung verliert man auf den Korallen schnell mal die Balance. Dafür ist letztendlich aber jeder selbst verantwortlich und ich maße mir an zu sagen, diejenigen haben es auch nicht anders verdient. Auch hier muss ich wieder sagen, es gibt so viele Ziele mit Sandstände, fahrt doch dort hin. Geht man am Strand ca. 10 Minuten Richtung Makadi-Center, findet man auch einen schönen Sandabschnitt. Wir kommen jedoch genau wegen dieser schönen Riffe und der phantastischen Unterwasserwelt immer wieder nach Ägypten. Wer dies sucht, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Das Riff ist sehr schön und hat eine wundervolle Fischvielfalt. Was wirklich fehlt ist ein Steg, um diese Schönheit vor den ungeübteren oder unwissenden Urlaubern zu schützen. Natürlich braucht man Badeschuhe, um über das Riffdach zur Riffkante zu kommen, sonst wird’s mehr als beschwerlich oder gar schmerzhaft durch Begegnungen mit Seeigeln. Für kleine Kinder halte ich diesen Abschnitt für nicht so geeignet. Animation ist vorhanden, haben wir jedoch kaum genutzt, da wir mehr unter Wasser waren. Die Poollandschaft ist sehr schön, allerdings waren wir immer am Strand. Liegen gibt es am Pool und am Strand genügend, Duschen könnten es etwas mehr sein. In der Joker-Bar gibt’s täglich Vorstellungen, danach Disco – nicht so unser Fall. In der Piano-Bar gibt es immer Live-Musik. Besonders zu erwähnen wäre da der E-Gitarre Spieler, der phantastisch spielt und singt, insbesondere Stücke von Carlos Santana. Wenn sich dann noch Philippe, der Chef-Konditor, dazugesellt, wird der Abend perfekt. Dies sollte man auf keinen Fall verpassen.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(5)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3 Wochen im August 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Dietmar Und Anita
    Alter:46-50
    Bewertungen:11