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Luisa (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2012 • 1 Woche • Strand
Toll & preiswert wohnen im Hotel Marilena
4,7 / 6

Allgemein

Das Hotel liegt auf einer Anhöhe über dem kleinen Ort Pirgi. Die 86 Zimmer sind über 3 verschiedene Komplexe verteilt. Rezeption, Pool und Restaurant sind vorhanden. Eine kleine aber sehr gepflegte, abwechslungsreiche Gartenanlage umgibt das Hotel. nützliche Tipps: - Nicht die Informations- und Fragestunde ihres Reiseunternehmens vor Ort verpassen! - einmal die Anstrengung unternehmen, einen Sixpack Wasser zu je 23 cent die Flasche ins Zimmer zu tragen, statt einzelne Flaschen für 80 cent an der Rezeption und in den kleinen, hotelnahen Märkten zu kaufen - Wasser lieber im örtlichen Supermarkt "Food Market" besirgen - günstiger - schreckliche Preise für Sonnencreme, Körperlotionen und Mückenschutz, unbedingt mitbringen!


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind zweckmäßig. Bett und Bad erfüllen eben diesen Zweck. Bei Ankunft war zwar nicht alles nagelneu, aber ordentlich gesäubert. Es gibt einen Föhn und einen Kühlschrank (gebührenpflichtig). Der Balkon ist groß genug, um die Badesachen zu trocknen und sich abends entspannt Pirgi von oben anzusehen. Zwei Mankos: 1) Die Zimmertür lässt sich nur zuziehen, nicht abschließen oder irgendwie anderweitig sichern. 2) Der Balkon ist entweder offen oder zu. Die Option "offen für frische Luft, mit Zugangsbeschränkung für Mücken und ähnliches Getier" war nicht enthalten.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Die Front des Restaurants ist vollständig verglast, während des Essens darf man einen herrlichen Ausblick genießen. Nie kam es vor, dass man umkehren musste, weil alle Plätze besetzt waren, obschon die meisten Gäste gleich zur Buffeteröffnung zum Essen kommen. Das Frühstück ist, zugegeben, nicht der Rede wert. Es gibt Kaffee, Tee, Kakao und immer 2 unterschiedliche Säfte. Dazu meistens Kuchen, Toast und Brot (jeweils Weizen oder Mehrkorn), Honig, Marmeladen und getrocknete Früchte. Die einzige Abwechslung bieten die wechselnden warmen Speisen, wie etwa Eier, Speck, Würstchen oder mir unbekannte, leicht salzige Gebäckstücke. Aber, aaaaber: das Abendessen. Es ist wirklich unschlagbar gut. Es gab genau zwei Abende eine Speise doppelt: Fisch aus dem Ofen und Moussaka. Die restlichen Male konnte man zwischen, trotzdem dass sie in großen Mengen hergestellt wurden, abwechslungsreichen, raffinierten und anständig zubereiteten Mahlzeiten wählen. Sogar Fisch und Meeresfrüchte konnten mich überzeugen. Oft gibt es sowohl landestypische Speisen als auch eine internationale Alternative für alle Verweigerer: Nudeln, Reis, Kartoffeln, Pizza. Dazu gibt es immer ein Salatbuffet, bestehend aus leichten grünen und herzhaften Salatvariationen (zu empfehlen sind die Tomaten, sie sind kein Vergleich zu unseren heimischen, sehr fleischig und geschmacksintensiv!). Zudem lockt jeden Abend eine andere Vorsuppe, die zwar fast ausschließlich ohne "Einlage" ist, also nur aus der reinen Brühe besteht, jedoch immer tatsächlich nach der Zutat schmeckt, aus der sie laut Schild hergestellt sein soll. Die Getränkepreise sind vertretbar. Die Hygiene im Restaurant auch. An der Poolbar kann man für zwei Stunden am Nachmittag einen Snack zu sich nehmen. Als ich ein Sandwich bestellte (2,90€), un den üblichen Toast- Schnipsel erwartete, bekam ich stattdessen so ein Mörderteil (mit Sesam, normalgroß). Ich war angenehm überrascht.


    Service
  • Sehr gut
  • Jener Strand ist erreichbar über den direkt vom Hotel angebotenen Fahrservice. Ein kleiner, alter Bus mit insgesamt 13 Plätzen bringt interessierte Gäste schnell, bequem und kostenlos morgens um 9:30 Uhr dorthin. Abgeholt wird man dann um 14 Uhr und hat den Nachmittag für andere Unternehmungen. Die Liegen und Schirme in Barbati sind für Gäste des Marilena ein wenig günstiger, da man wohl weiß, dass sie nur den halben Tag dort verbringen können. Nicht schlecht. Der Service ist insgesamt wirklich ausgezeichnet. Alle sind zuvorkommend, freundlich, lächeln viel und versuchen ihr bestes, dass man sich wohlfühlt. Handtücher und Bettwäsche werden wöchentlich jeweils 2 bzw- 3mal gewechselt und die Betten täglich gemacht. Personal, dass sowieso nicht viel reden muss, zB Zimmermädchen und Busfahrer, haben meist keine Fremdsprachenkenntnisse. Das macht aber eigentlich nichts. Alle anderen, angefangen von den Rezeptionisten bis hin zum Restaurantpersonal , sprechen verschiedene Sprachen: alle englisch, viele ein paar Brocken deutsch und einige auch verschiedene andere Sprachen (die haben wir nicht ausprobiert, wozu auch?). Als zusätzliche Leistung kann man wohl ein Spa besuchen, das haben wir aber nicht in Anspruch genommen. Die Rezeption verkauft Briefmarken und stilles Wasser (1,5l) für 80 ct. Dazu mehr im "Tipps" Teil.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Zunächst zwei Pluspunkte: Das Hotel liegt an einer recht steilen und einigermaßen stark (und von rasenden Griechen und Touristen auch ziemlich rasant) befahrenen Straße. Damit ist es für Familien mit kleineren (zumeist lauten und nervigen) Kindern sogut wie ungeeignet und wird von diesen auch fast komplett gemieden. Außerdem bietet die erhöhte Lage besonders von Restaurant und Pool aus einen ausgesprochen ansehnlichen Ausblick über die Bucht bis nach Korfu-Stadt und die umliegenden, selbst im August noch ergrünten Berge. Der Weg hinunter zum Strand und zur Promenade führt leider nur über oben erwähnte Straße(beziehungsweise deren schmalen Rand) Das ist zwar trotz der Hitze noch ganz gut zu verschmerzen, man muss allerdings wirklich auf die vorbeifahrenden Autos, Roller, Busse, Roller (2mal, weil es so viele gibt) und Lastwagen acht geben. Die Promenade bietet Geschäfte mit Allem, was das (vergessliche?) Urlauberherz begehrt: Badeschuhe, Lustmatratzen, Sonnenhüte und -brillen und Lebensmittel. Sollte man das ein oder andere Badeutensil vergessen haben, man bekommt es dort in immerhin ausreichender Qualität. Der Strand selbst liegt dann ziemlich nah an der größeren Straße, die durch Pirgi führt, besteht aus Kies und ist sehr, sehr schmal. Wenig Platz ist jedoch nicht das Hauptproblem: An fast jeder Ecke häufen sich Dreck und Unrat und machen aus dem sympatischen Örtchen eine wahre Müllhalde. Selbst an der Wasseroberfläche treiben weggeworfene Plastikflaschen, und das, zugegeben, klar-blaue Wasser gibt den Blick frei auf den Schrott am Meeresboden. Auf der Promenade selber liegt dann alles herum, was desinteressierte Touristen (und Einheimische?) achtlos um und neben die Papierkörbe verteilt haben. Das bietet einen ziemlichen Kontrast zur herrlichen Natur, die den Reisenden diese "Müllgeschichte" fast vergessen lässt, aber eben nur fast. Glücklicherweise wartet nur ein paar Fahrminuten weiter, in Barbati, ein vorzüglicher Strand, der alle Defizite des vorgenannten wettmacht.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Viel gibt es hier nicht zu erzählen. Zum Glück gab es keinen Kinderclub. Auch keine Animation. Am Pool kann man sich entspannen, wenn der steile Weg nach unten doch einmal nicht allzu verlockend ist. Der Pool hat ebenfalls DEN Ausblick und bietet außerdem eine sehr intime, gemütliche Atmosphäre. Für Sport war's sowieso viel zu warm.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im August 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Luisa
    Alter:19-25
    Bewertungen:1