Das Hotel umfasst 148 Zimmer. Ein Swimming Pool – umgeben von Palmen - ist vorhanden. Die kleine Badebucht besteht aus Sand und Kies. Ferner sind an den Felsen Badeleiter angebracht. Freie Liegen und Sonnenschirme am Pool, an der Badebucht sowie auf den Felsen waren während unseres Aufenthaltes zu jeder Tageszeit vorhanden. Besonders hervorzuheben ist die Terrasse mit Blick auf das Meer und die Stadt Agios Nikolaos. Auf der Terrasse haben wir Frühstück und Abendessen genossen. Bei Sonnenaufgang wird der Ort Agios Nikolaos angestrahlt. Ein prächtiges Farbenspiel. Wir hatten das Sensimar Minos Palace in Kombination mit dem Sensimar Royal Blue gebucht. In jedem Hotel verbrachten wir jeweils 7 Nächte. Für das Sensimar Royal Blue, das wir vorher besucht hatten, haben wir auch einen Reisebericht verfasst.
Wir hatten eine Suite gebucht, die nach Norden ausgerichtet war mit Terrasse und einem Gartenanteil. Das Zimmer war sehr groß (geschätzte 45 m²). Der Schlafbereich war über eine vierstufige Treppe zu erreichen. Ebenerdig befand sich der Wohnraum, der unzweckmäßig eingerichtet war. Fernsehen war nur von der Kante der Empore des Schlafbereiches aus möglich, da der 32“ Flachbildfernseher auf einem Schrank stand. Das Bad war sehr klein (geschätzte 3,5 m²). Stark übergewichtige Personen können sich in dem Bad kaum oder überhaupt nicht bewegen. Zu diesem Personenkreis gehören wir glücklicherweise nicht. Weiterhin war die Dusche viel zu niedrig angebracht. Bei meiner Körpergröße von 175 cm war ein aufrechtes Stehen unter der Dusche gerade noch möglich. Mein Mann konnte nur in gebeugter Haltung duschen. Auszug aus dem Katalog des Reiseveranstalters: „Sensimar ist der Ruhepol für Paare …“ An Ruhepol war hier überhaupt nicht zu denken. Wenn mit solchen Slogans geworben wird, muss auch etwas dafür getan werden, damit Ruhe einkehrt. Unbedingt erforderlich ist eine Trittschalldämmung für die Fußböden. Bis in die späten Abendstunden war das Klack-Klack der Absätze der über uns wohnenden Dame zu hören. Ferner wurde über uns permanent rumort. Weiterhin ist eine Türdämmung unerlässlich. Die Türen auf dem Gang wurden bis in die späten Abendstunden mit Karacho zugeschlagen. An ein früh(er)es Einschlafen war hier nicht zu denken. Ferner herrschte rund um die Uhr Hundegebell. Auch hier kann man Überlegungen anstellen, die Straßenköter umzusiedeln, wenn mit „Ruhepol für Paare“ geworben wird. Zusätzlich herrschten Lärmbelästigungen, wofür weder der Reiseveranstalter noch das Management etwas können: Lärmende Gäste bis in die Nachtstunden, Hahnengekrähe bei Sonnenauf- und -untergang.
Das Frühstück und das Abendessen wurde jeweils in Buffetform angerichtet. Die Auswahl war sehr vielseitig, die Speisen geschmacklich und optisch von ausgezeichneter Qualität. Das Vanille-Eis schmeckte nach Vanille, das Schokoladen-Eis nach Schokolade und das Bananen-Eis nach Banane, die Torte nach Torte, der Ziegenkäse nach Ziegenkäse … Die Qualität der Speisen war eine der besten, die wir in den letzten 20 Urlaubsjahren erlebt haben. Der Küche dieses Hotels gebührt ein großes Lob.
Der Service in unserem Zimmer war in Ordnung. Auch der Service beim Frühstück war in Ordnung, da wir immer sehr früh zum Frühstück gegangen sind. Was den Service beim Abendessen betrifft, besteht hier noch dringender Handlungsbedarf. Hier muss unbedingt erwähnt werden, dass dies nicht am Personal lag, sondern daran, dass zu wenig Personal vorhanden war (Personalmangel). Was das Aufnehmen der Getränke, Servieren der Getränke, Verteilen der Rechnungen sowie Abräumen der benutzten Teller betrifft, muss hier organisatorisch noch viel getan werden. Das Aufnehmen der Getränke dauerte zu lange (zu wenig Personal). Das Servieren der Getränke erfolgte ineffizient. Die Kellnerin / der Kellner servierte die Gläser: Jeweils ein Glas in der rechten und ein Glas in der linken Hand. Dann lief die Kellnerin / der Kellner zurück zur Getränkeausgabe und brachte die Getränke. Hier auch: Jeweils ein Getränk in der rechten und ein Getränk in der linken Hand. Aus zwei Arbeitsschritten kann man einen machen, indem man ein Tablett oder einen Servierwagen benutzt. Ferner wurden die benutzten Teller entweder überhaupt nicht oder erst beim Nachtisch abgeräumt. Es kam auch vor, dass ein benutzter Teller abgeräumt und der andere benutzte Teller stehen gelassen wurde. Die Getränkerechnung wurde während des Essens kommentarlos, lose auf den Tisch gelegt. Als Neuankömmlinge an unserem ersten Abend haben wir die Getränkerechnung mit auf unser Zimmer genommen und zu den Unterlagen gelegt. Am nächsten Tag fanden wir einen Hinweis in unserem Zimmer vor, dass wir bitte die Getränkerechnung unterschreiben möchten. Erst beim genauen Hinsehen bei Tageslicht war auf der Getränkerechnung ein roter Stempel zu sehen, auf dem kaum lesbar „Signature“ stand. Ist abends ohne Lesebrille im Dusteren nicht zu erkennen. Hier wäre es wünschenswert, dass Neuankömmlinge darüber informiert werden, dass die Getränkerechnung zu unterschreiben ist und auf dem Tisch liegenbleibt. Eindeutig wäre, die Rechnung in eine Mappe zusammen mit einem Kugelschreiber zu legen, damit der Neuankömmling sofort weiß, wofür der Kugelschreiber gedacht ist. Diese Handhabung kennen wir von anderen Hotels.
Das Hotel liegt am Stadtrand von Agios Nikolaos auf der Anhöhe einer Halbinsel. Die Stadt hat ca. 10.000 Einwohner und ist Sitz der Bezirksregierung Lassithi. Es gibt viele Tavernen, Souvenirshops und Supermärkte. Inmitten der Stadt liegt ein See, der laut Aussage der Reiseleiterin 64 Meter tief ist. Der See ist an einer Seite mit dem Meer verbunden. Der See ist an zwei Seiten von Tavernen umgeben, an der vierten Seite kann man eine Treppe hochsteigen und hat einen schönen Ausblick auf die Stadt. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut. Mit dem Bus kann man westwärts bis nach Heraklion und ostwärts bis nach Sitia fahren. An der Busstation, die sich in der Ortsmitte hinter der Anhöhe des Krankenhauses befindet, liegen Busfahrpläne aus. Die Tickets sind an der Busstation erhältlich. Bevor der Bus einfährt, erfolgt die Ansage des Fahrtzieles und der Bus-Nummer jeweils in griechischer, englischer und deutscher Sprache.
Beliebte Aktivitäten
- Geschäftsreise
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2013 |
| Reisegrund: | Arbeit |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sieglinde & Ronny P. |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 11 |
Sehr geehrte Frau Sieglinde, vielen Dank, dass Sie sich für das Sensimar Minos Palace entschieden haben und dafür, dass Sie ihre Erfahrungen mit anderen Urlaubern teilen. Wir hoffen, Sie hatten eine angenehme Heimreise. Es freut uns sehr, dass Sie ihre wohlverdienten Urlaubstage genossen haben und insbesondere die Verpflegungsleistungen zu schätzen wissen. Auch für Ihre Verbesserungsvorschläge sind wir Ihnen sehr dankbar und werden diesen gerne nachgehen, denn diese helfen uns dabei, jeden Tag ein Stückchen besser zu werden. Sehr gerne begrüßen wir Sie jederzeit wieder bei uns und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen! Mit sonnigen Grüßen, Ihr Sensimar Minos Palace Hotelmanagement

