- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Laut Internet Homepage hat das Hauptresort 25000m² und nimmt man alle 8 Gebäudekomplexe in und außerhalb der Anlage zusammen kommt man locker auf über 500 Zimmer. Kurz gesagt: Viel trister Beton, wenig Farbe und Grünfläche nur in Form von Zierde, aber nicht als Nutzfläche. Auf den ersten Blick macht alles eigentlich einen recht guten Eindruck, die Sauberkeit ist sogar sehr gut, aber wenn man mal genauer hinschaut und sich Zeit nimmt zum schauen, endeckt man doch so mache Pfui-Sache. Da sind z.B. kaputte Zäune, welche auch noch ein offenes Verletzungspotenzial für Gäste haben. Steinplatten, die ebenfalls im Verfall begriffen sind und wo man locker mal hängen bleiben kann und stürzen. Die ganze Anlage bräuchte mal eine gründliche Generalüberholung, dann dürfte sie vielleicht auch freundlicher wirken. So aber wie jetzt machte sie auf mich einen recht trotlosen Eindruck, Die Gästestrucktur war während meines Urlaubs gemischt. Party-Cliquen, Familien mit Kleinkindern, Paare ohne Kinder und Freundesgruppen waren vor Ort, Alleinreisende, wie ich waren pure Exoten dort. Das Alter der Gäste ging von Säugling bis zum Rentner., Auch wenn während meines Aufenthalts im Hotel einige Leute mit Rollator und Rollstuhl anwesend waren, so würde ich selber das Hotel nicht als behindertenfreundlich bezeichnen. Es gibt dafür einfach zuviele Steigungen und Treppen auf dem Gelände und das Hotel selber liegt auf einer Anhöhe mit abschüssiger bzw. umgekehrt aufsteigender Straße. Sofern man keine böse Überraschung erleben möchte, sollte man gerade in diesem Hotel wirklich darauf achten, WAS man bucht. Wer also ins 3* Palma Bay Resort an sich möchte, sollte auf KEINEN FALL, ein Zimmer buchen, wo es im Zusatz, Economy, Low Cost, Spartipp… heißt, denn dann ist gerade in diesem Hotel, mit seinen Nebengebäuden, die Wahrscheinlichkeit mehr als hoch, dass man genau dort untergebracht wird, obwohl man eigentlich das 3* Hotel gebucht hat und nicht die 1-2* Nebengebäude. Eine absolute Mogelpackung also! Wer die Medien verfolgt hat, der weiß: Seit Sommer 2014 gelten im Bereich der Playa de Palma strenge Verhaltensregeln, die durch die Polizei überwacht werden. So ist das Trinken von Alkohol am Strand untersagt, egal ob aus Flaschen, Dosen, Eimern oder anderen phantasievollen Behältnissen, , das Feiern in größeren Gruppen und Musik abspielen am Strand ist ebenfalls untersagt… usw. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeldern belegt! Ein weiteres Ärgernis sind die „Helmuts“, welche eigentlich immer Schwarz-Afrikaner sind und den Touristen mit ihren gefälschten Sonnenbrillen, Uhren, Massageangeboten, Getränke und Melonenverkäufen tierisch auf die Eier gehen. Noch schlimmer und krimineller sind die Hütchenspieler, welche dann die Touristen abzocken und die Stunden am Abend und in der Nacht gehört den „Klaunutten“, jenen schwarzen Frauen, die alkoholisierte und nicht alkoholisierte Touristen anbaggern und bei passender Gelegenheit ausplündern. Also: Kauft nichts von den Strandverkäufern, macht einen Bogen um die Hütchenspieler und wenn ihr spät ins Hotel zurück wollt, geht in Gruppen oder investiert Geld für ein Taxi. Ist immer noch günstiger 10€ zu investieren, als sich ausplündern zu lassen oder vielleicht sogar noch zusammengeschlagen zu werden. Das in einer Touristenregion wie der Playa de Palma Taschendiebstahl Gang und Gebe ist, sollte klar sein, von daher: Wertsachen entweder im Hotelsafe oder gleich ganz Zuhause lassen. Es ist z.B. nicht zwingend notwendig wie ich finde, mit der 3000€ Spiegelreflex Kamera in den Urlaub zu fahren um damit stink normale Urlaubsbilder zu machen, dafür reicht eine einfach Digicam, die nicht so viel Aufmerksamkeit erregt und vielleicht sollte man auch das teure und moderne Smartphone daheim lassen, auch wenn es in der heutigen Zeit als Fotoapparat für Selfies unersetzlich erscheint. Wenn man schon wichtige Sachen bei sich trägt z.B. Personalausweis oder die Zimmerkarte / Schlüssel vom Hotel, dann sollte man die z.B. in einen Brustbeutel UNTER der Kleidung tragen. Auch wenn es affig aussieht, es ist allemal sicherer, als die Bauchtasche, Handtasche, der Rucksack oder gar die Hostentasche
Ich hatte Zimmer 2253 im Haus "Hawaii" bekommen, das im 2. Stock lag Das Zimmer war inkl, Badezimmer ca, 18qm groß gewesen, also ausreichend für eine Person. Die Möblierung war soweit in Ordnung gewesen. Es gibt logischerweise Gebrauchsspuren, aber sie sind alle nocht im brauchbaren Zustand. Das Doppelbett, bestand aus zwei Einzelbetten auf Rollengestell. Das bedeutete, wenn jemand einen unruhigen Schlaf hat, so wie ich, und sich dann öfters in der Nacht dreht, bewegt sich das Bett auch mal ganz gerne hin und her, vor und zurück. Die Matratze war hart, man spürte die Federn und der Bettbezug typisch spanisch, also flaches Kopfkissen, mit dünnen Stück Stoff, als Decke. Im Schrank lag aber zum Glück eine dickere Wolldecke, die den dünnen Stoff ersetzen konnte und ich nahm mir das zweite Kopfkissen, um etwas höher zu schlafen. Einen Fernseher (Die Fernbedienung gibt es an der Repzetion!) gab es im Zimmer auch. Ein altes Röhrengerät mit einer Bildschirmdiagonale von lediglich 34cm. Ich musste am Fußende des Bettes sitzen um was sehen zu können und das trotz Brille! Drei deutsche Programme waren zu empfangen: RTL, ARD und PRO 7 Das Badezimmer, hat eine Badewanne mit gut regelbaren Kalt und Warmwasser. Der Zustand ist in Ordnung und die Toilettte scheint sogar recht neu zu sein. Das was ich überhaupt nicht in Ordnung fand, war die Tatsache, dass lediglich ein Plastikbecher, so einer, wie man ihn an der Bar für die Getränke bekommt, als Zahnbecher präsentiert wurde und das die Handtücher einfach nur dreckig waren. Zum Glück nehme ich immer meine eigenen Handtücher mit und brauche die aus dem Hotel daher nicht unbedingt.
Das Resort verfügt über drei Buffett Restaurnts (Haus Acapulco, Copacabana und Habana), worauf die Hotelgäste je nach Farbe ihres All Inklusiv Bands verteilt werden. Weiterhin gibt es das "Orientel", ein asiatisches á la Carte Restaurant, was man gegen Reservierung nutzen kann (jetzt Mitte September wurde es bereits geschlossen).Eine Snack-Bar, ein BBQ-Grill und eine Pizza Bar, standen zur Verfügung. Dadruch, dass ich die Atmosphäre in den Buffet-Restaurants als sehr unangehmen, hinsichtlich des Geräuchpegels empfand z.B. viele weinende, quengelnde Kleinkinder, haben ich das Angebot nur an wenigen Tagen genutzt. Vorweg: Essen ist Geschmackssache und ich gebe hier lediglich meine persönliche Meinung wieder, welche keines Falls die Meinugn anderer Gäste sein muss. Frühstück 8:00-10:30 Uhr, (Haus Copacabana) war ausreichend vom Angebot her. Käse, Wurst, Obst, Rüherei, Spiegelei und für die, die es gerne mögen auch britisches Frühstück mit Bohnen und Speck. Getränke wie Kaffee und "Saft", kamen aus dem Automaten. Der Kaffee war sogar recht gut, wie ich fand und der "Saft" war die übliche Zuckerwasser-Plörre, wie man sie immer wieder erlebt, Am frischesten war wohl noch die Milch gewesen. Mittagessen 13:00 - 15:30 Uhr, (Haus Acapulco) war mehr oder minder eine Glücksache gewesen. Zwei Mal habe ich dort gegessen und zwei Mal habe ich fast alles stehen lassen, weil es mir nicht geschmeckt hat. Das "Cordon Blue" war zum Beispiel ein Stück paniertes Fleisch, welcher Sorte auch immer, aus dessen inneren mir eine weiß-gelbe Flüssigkeit entgegen kam, die mich anekelte, aber nichts mit Käse gemein hatte. Die Nudeln waren aus meiner Sicht total verkocht gewesen. Die Tomatensoße war eigentlich rotes Wasser und hatte mit Soße, so wie man sie kennt nichts zutun. Da frage ich mich doch, ob es eine höhere Kochkunst ist, Nudeln und Soße zuzubereiten. Das Einzige, an dem man sich sattessen hätte können, war das Nachspeisen-Buffet. Die Getränke, die es dann hier zur Auswahl gab waren auch wieder eine Mogelpackung. Auf den Automaten stand das Logo von Coca Cola, Fanta und Sprite, aber was aus dem Hahn kam, war nichts als billiges Imitat. Abendessen 19:00-21:30 Uhr ,(Haus Copacabana) war eigentlich ganz in Ordnung, wie ich fand. Hier gab es eigentlich noch am wenigsten auzusetzen. Mache Speisen, wie auch beim Mittag, waren jeden Tag in leicht abewandelter Form z.B. Nudeln vorhanden und Pommes gab es wirklich immer. Was die Getränke betrifft, ist es das Gleiche wie beim Mittag. Die Snack Bar (Haus Hawaii) bot täglich zwischen 10:30-19:00 Uhr, ein niederschwelliges Angebot an Speisen für zwichendurch. Das waren Zutaten für Hot Dogs, Hamburger, Sandwitches, Salat, Eis und etwas Süßkram in Form von Eis und Kuchen. Als Getränke standen auch Hier "Saft", Limonade und Kaffee aus dem Automaten zur Vefügung. Ganz ehrlich: Ich habe die Snack Bar als bessere Alternative zum Mittag / Abend Buffet angesehen, weil ich mir hier das Essen (trotz Verbot der Mitnahme) mit auf das Zimmer nehmen konnte und dort dann in Ruhe essen und trinken konnte. Das Angebot des BBQ - Grills und der Pizza-Bar, habe ich nicht in Anspruch genommen.
Ich hatte vor meinen Urlaub in insgesamt vier E-Mails darauf hingewiesen, dass ich eine frühe Ankunft haben werde und ich darum bitte, zu versuchen ein Zimmer für mich parat zu haben, damit ich nicht noch stundenlang warten muss. Lediglich die letzte Mail, kurz vor Beginn meines Urlaubs wurde beantwortet und letztlich musste ich dann doch von meiner Ankunft um 9 Uhr morgens bis zum Check in um 14 Uhr ohne Zimmer auskommen und total übermüdet zusehen, wie ich die Zeit rumbekomme. Freudlich im Sinne von Lächeln mit "Hola" oder "Buenos Dias" wurde ich auch nicht begrüßt, sondern sehr sachlich und recht kühl wie ich fand. Gut, das Hotel ist groß und jeden Tag kommen viele Gäste, da kann man nicht ständig lächeln, bis einen die Gesichtsmusekln wehtun, aber etwas freundlicher wäre schon nett gewesen, An der Repzeption wurde Deutsch mal mehr und mal weniger verstanden. Wer welche Sprache in etwa versteht erkennt man auf den Namensschildern der Mitarbeiter am Empfang. Die Zimmerreinigung war 08/15 gewesen, also standart. Das Bett wurde gemacht, der Mülleimer geleert, Handtücher gewechselt, kruz durchgefegt / gewischt. Der Balkon wurde ignoriert, obwohl sich dort vom Baum davor im Herbst die Nadeln sammeln tuen. Am ersten Tag hatte ich bei der Repzeption angemerkt, dass im Badzimmer nur eine von zwei Lampen an der Decke brennt. Es wurde zur Kenntniss genommen, aber es wurde in der Woche wo ich da war keine Abhilfe geschaffen. Ich habe die Woche auch nur mit einer Deckenlampe überlebt. Wer einen Safe haben will, muss für eine Woche 18€ bezahlen und 20€ Pfand für den Schlüssel hinterlegen und ganz wichtig, das Stück Papier aufbewahren, was man dafür bekommt. Ein Mini-Kühlschrank kostet pro Woche 39€ und WiFi pro Tag 4€
Auf der Hotel-Homepage heißt es, das der Flughafen von Palma nur 3 km entfernt wäre. Das ist schlicht weg nicht wahr! Es ist absolut kein Flughafen nahes Hotel. Warum das Hotel sowas behauptet, weiß ich selber nicht. Allgemein liegt das Hotel im Ortsteil S`Arenal, auf erhöhter Position, gut 5 Minuten vom Sandstrand der Playa de Palma entfernt. Man kommt zwischen Balneario 1 und 2 raus, je nachdem welchen Weg man vom Hotel aus laufen tut. Durch die Entfernung vom Strand und der Pormenade, ist das Hotel an sich doch sehr ruhig gelegen. In der näheren Umgebung des Resorts, gibt es lediglich einige kleinere Lokale und Geschäfte ohne viel Trubel. Die Playa de Palma, von S´ Arenal bis hoch nach Can Pastilla, mit ihrer Promenade an sich ist im Gesamten betrachtet ein Eldorado für Leute, die gerne Party machen, was unternehmen oder auch gerne shoppen und dabei nicht unbedingt höchste Ansprüche an dei Qualität stellen. Auch Radsportler haben hier eine gute Ausgangslage für Touren. In den frühen Morgen und Abendstunden ist die Promenade auch beliebt bei Joggern, wie ich feststellen konnte und für einen Ausgedehnten Spaziergang lohnt sie sich auf jedenfall! Vom Hotel aus braucht man 15-25 Minuten zu Fuß zu den bekanntesten Party-Orten wie dem Mega Park, Oberbayern, der Schinkenstraße, Bierstraße oder dem RIU Palace. An der Pormenade beim "Hotel Encent", haben die Busse der Linie 15 und 25 ihre Start und Ziel Haltestelle. Beide Busse kosten pro Strecke je 1,50€ und haben ihre Endstation in Palma an der Placa de Reina, wo die Kathedrale steht. Unterscheiden tuen sich beide Busse nur hinsichtlich der Fahrstrecke. Währnd der Bus der Line 15 noch durch die Straßen von Can Pastilla fährt und deutlich länger braucht, fährt der Bus Nr. 25 über die Autobahn Richtung Palma Weitere Busse, die in der Gegend verkehren, sind die Linien 21, welche direkten Anschluss an den Flughafen von Palma bietet und der Bus der Linie 23, mit dem man auch nach Palma kommt und Anschluss an den Aquapark in S´Arenal hat. Die Linei 52 gehört der "Bimmelbahn", was ein kleiner offner Zug ist, der zwischen S´Arenal und Can Pastilla pendeln tut.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Wenn es nach dem Aushang im Hotel geht, dann gab es wohl ein Animationsprogramm, aber ob es unter Leitung eines Animateurs stattfand oder in Eigenregie der Gäste nach Lust und Laune verlief, das weiß ich nicht. Ich selber habe nur einmal gesehen, wie ein Animateur mit einer Gruppe von Leuten in einen der Pools Wassergymnastig machte, sonst aber haben sich dei Gäste hinsichtlich solcher Angebote wie Tischtennis oder Minigolf selbst beschäftigt. Ich finde, das Hotel macht hinsichtlich seiner Animationsangeobte mehr Quantität als Qualität. Diese lächerliche Mini-Golfanlage mit ihren sieben Bahnen oder dieser recht heruntergekommene Hinterhof im Haus Acapulco, wo man mit Pfeil und Bogen oder einen Luftgewehr schießen hätte können, sind Beispielhaft. Da wo man hätte Volleyball spielen können, habe ich kein Netz gesehen und einer von zwei Tennisplätzen war im jämmerlichen Zustand, wie ich fand. Im Haus Acapulco gab es dann auch noch einen "Fitnessraum", mit der unglaublichen Ausstattung von zwei Heimtrainern-Fahrrädern und einen Laufband. Den Jacuzzi habe ich leider nur durch die geschlossene Tür sprudeln gehört und auch die Sauna, konnte ich leider nicht in Augenschein nehmen, aber ich denke mal das wird beides auch nicht der Knüller gewesen sein, Ein Mini-Club war vorhanden und ich habe auch einmal gesehen, wie dort Kinder unterhalten wurden, aber allgemein fand ich auch hier, das Ambiente nicht sonderlich toll. Ein Spielplatz mit Hardgummiboden und ein Häuschen, wo die Kinder drinnen spielen können. Kein Sandkasten oder sonstwas. Was die Pools und Liegen betrifft, ist das Hotel dann doch sehr großzügig, Insgesamt gibt es vier Pools, die sich auf dem Resort verteilen. Allerdings sind es keine großen Pools, sondern kleinere Teile, welche zur Abkühlung einladen und zum Plantschen, aber nicht dafür gedacht sind Bahnen zu ziehen. Abendliche Unterhaltungsveranstaltungen wurden, im Haus Habana abgehalten. Die große Bühne im Außenbereich des Hauptresorts wurde nicht einmal genutzt während meines Aufenthalts.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Alleinreisend |
Dauer: | 1 Woche im September 2014 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Sabine |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 59 |
Sehr geerhte Sabine, Vielen dank. Ihre Beitrag ist für uns und für alle andere Benutzer sehr wertvoll. Alle unsere mitarbeiter möchten Ihnen für das Teilen Ihre Geschichte öffentlich danken . Freundliche grüsse . Die direktion .