Ein relativ kleines Hotel mit nur etwa 40 Wohneinheiten, wobei es etwa gleichviel Doppelzimmer, Apartments Typ A mit 2 Zimmern und Apts. Typ B mit 3 Zimmern gibt. Drei zweistöckige Gebäude in ansprechender Architektur gruppieren sich U-förmig um den Innenhof mit kleinem Pool. Entsprechend der Größe keine Gruppenräume, nur eine Bar mit Billardtisch und Fernseher im Nebenraum. Gebäude und Räume gepflegt, ausgestattet aber mit altem und erneuerungsbedürftigem Inventar/Mobiliar. Hotelgäste aller Altersgruppen aus NL, GB, A und D. Insgesamt gut für kleine Familien und Leute, die ihre Ruhe haben wollen. Nachtschwärmer, Unternehmungssüchtige und Kontaktsuchende sollten sich andere Hotels aussuchen, z. B. in Malia oder Chersonissos. Stalida als Ausgangspunkt für Touren nach Iraklion oder an die Ostküste nach Agios Nikolaos, Elounda etc. gut geeignet. Eine Fahrt in die Berge zur Lassiti-Hochebene lohnt sich jedoch nicht. Insgesamt ist Kretas Osten nicht so sehenswert wie die Mitte (um Rethymnon) oder der Westen (um Chania).
Wir hatten ein Apt. Typ A mit einem Schlafzimmer und einem geräumigen Wohn/Schlafraum mit Kochecke. Die Zimmer war mit alten, dringend erneuerungsbedüftigen Möbeln ausgestattet. Die Kochecke bestand aus einem Schrank mit Kühlschrank, Spüle, zwei Kochplatten und Regal darüber. Der Kühlschrank war uralt mit ätzendem Dauergeräusch. Die Matratzen waren ebenfalls alt und arg durchgelegen. Der Kleiderschrank im Schlafzimmer ist für drei Personen deutlich zu klein und wir lebten daher teilweise „aus dem Koffer“. Die Nasszelle (Bad wäre übertrieben) hatte eine Dusche ohne Vorhang oder Abtrennung. So wird bei jedem Duschen alles unter Wasser gesetzt. Die Klospülung knarrte durchs ganze Gebäude. Fenster sind Mangelware (Klo mit Schießscharte) und Meerblick gibt es in diesem Hotel wahrscheinlich überhaupt nicht.
Frühstück landestypisch einfach: Brot, Wurst, Käse, manchmal Eier. Corn Flakes und andere Frühstücksflocken werden angeboten, es gibt aber keine Milch dazu, höchstens mal Joghurt. Das Abendessen ist ebenfalls ohne große Auswahl: nur ein Hauptgericht mit oft recht unpassenden Beilagen. Das Salat-Buffet ist klein aber ausreichend, Feta und Tsatsiki sind hervorragend. Wer Wert auf gutes Essen legt sollte nur Frühstück buchen, reichlich Geld mitnehmen und sich durch die unzähligen Restaurants der Umgebung schmecken.
Entsprechend der Größe gibt es nur wenig Personal. Der Hotelbesitzer, Rezeptionschef und Barkeeper Spyros ist der Einzige, der Deutsch spricht und Ansprechpartner für Alles und rund um die Uhr. Das Reinigungspersonal ist oft oberflächlich, Handtuchwechsel unterschiedlich alle 2 – 4 Tage. Übriges Personal entsprechend der Sprachkenntnisse wortkarg aber freundlich.
Das Hotel hat keinen eigenen Strand, liegt aber nur ca. 50 m davon entfernt an einem Ende des Ortes. Der Strand selbst ist Stalidas Highlight schlechthin: feiner Sand und nur selten Stellen mit Kies oder Felsen. Das Gefälle im Meer ist so flach, dass man an vielen Stellen noch weit über 50 m vom Strand im Wasser noch Stehen kann, also ideal für kleine und große Kinder und Nichtschwimmer. Stalida ist ein reiner Touristenort und besteht eigentlich nur aus der Hauptstraße mit rechts und links aneinander gereihten Tavernen, Bars, Shops, Super Markets, Hotels, Autovermietungen usw.. Wahrscheinlich lebt hier nach Ende der Saison ab November niemand mehr.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Da der winzige Pool im Innenhof liegt, bekommt er nie Sonne und ist daher viel kälter als das Meer. Freiwillig geht da niemand rein. Animation und Sportangebote gibt es nicht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gerald |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


