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Sebastian(31-35)Deutschland
4 Bewertungen
Vor 3 Wochen • Verreist als Paar im April 2026
Verifizierter Aufenthalt
Die hohen Erwartungen wurden weit übertroffen
6 / 6

Die komplette Anlage ist extrem liebevoll gestaltet. Dabei ist jede Villa durch einen lokalen Künstler ausgestattet worden. Die komplette Anlage ist malerisch schön gestaltet, insbesondere im Dunklen dank eines tollen Lichtkonzepts. Das Thema „Art“ zieht sich komplett durch – von der Gestaltung der Zimmer und der Anlage bis hin zum Essensgeschirr. Obwohl es „nur“ eine kleine Insel ist, fühle es sich nie beengt oder überlaufen an – im Gegenteil: Es gibt viele schöne Ecken, an denen man sich aufhalten und entspannen kann, sodass es sich schön „verläuft“.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wir haben eine Veyoge Gallery Pool Villa (Garten-Villa) gebucht. Jede Villa ist ein eigenes Kunstprojekt regionaler Künstler – theoretisch könnte man die von den Künstlern gemalten und arrangierten Bilder sogar kaufen. Besondere Highlights sind die Outdoor-Dusche, ein Plattenspieler, der mit einer Platten-Grundausstattung versehen ist – man kann sich jedoch weitere Ausleihen, wenn man möchte – sowie ein direkter Zugang zum Pool der Bar (ja, jede Garten-Villa hatte eine eigene „Wasser-Straße“ zum Pool!). Die Zimmer selber machen einen komplett neuwertigen Eindruck.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Dass Nachhaltigkeit im Resort großgeschrieben wird, erkennt man spätestens bei der Gastronomie. Wasser gibt es sowohl auf den Zimmern als auch in den Restaurants aus Mehrweg-Bügelflaschen. Eine unserer Sorgen, dass man das aufbereitete Wasser nicht vertragen könnte, hat sich dabei nicht bestätigt. Es war komplett geschmacksneutral und wir hatten während unseres gesamten Aufenthalts nie Probleme. Auch beim Haupt-Restaurant ist das Konzept sehr durchdacht. „Nur“ an 3 Abenden in der Woche gibt es ein „echtes“ Buffet, wie man es aus anderen Hotels kennt. Stattdessen gibt es 5-6 verschiedene Themenbereiche, darunter orientalische, asiatische und italienische Variationen (Fisch-Gerichte, Curry-Gerichte, Pizzen, Nudeln, …), aus denen man sich verschiedene Gerichte aus wechselnden, kleinen aber trotzdem vielfältigen Karten bestellen kann. Da ist für jeden etwas dabei. Für Kinder gibt es extra Karten. Damit wird noch stärker vermeidbare Verschwendung durch zwangsläufig bis zum Ende aufgefüllte Buffets reduziert. Insbesondere bei den lokal angelegten Fisch- und Curry-Gerichten handelt es sich nicht um „Schickimicki“, sondern um total authentische Gerichte der Region. Sowohl der Geschmack als auch die Art und Weise der Anrichteweise (bei den Curries auf den aus Indien bekannten „Blechschalen“, die restlichen Gerichte auf künstlerisch gestalteten Tellern, bei denen keiner dem anderen in seinem Design glich) waren herausragend gut. Auch die Nachtisch-Variationen (diese wiederum generell in Buffet-Form, dabei jedoch trotz guter Auswahl mengenmäßig nie überladen) waren enorm schmackhaft und offensichtlich komplett selbst zubereitet. Zusätzlich gab es zu jeder Mahlzeit eine Auswahl an frischem Obst. An einem Abend (der Abend des weltweiten „Earth Hour“-Events) wurde sogar das komplette Mobiliar des Restaurants an den Strand verlagert, um dort ein gemeinsames Strand-Dinner einzunehmen. Wir haben noch nie so gut und authentisch gegessen, obwohl wir schon viel in der Welt herumgekommen sind! Auch wenn es ein anderes kosten-/reservierungspflichtiges Restaurant gibt, haben wir täglich im Hauptrestaurant gegessen – dank der großen Varianz wurde es nie eintönig.


    Service
  • Sehr gut
  • Die erste Besonderheit gab es bereits direkt nach der Ankunft: Es gibt keine klassische Rezeption, wie man es aus Hotels normalerweise kennt. Stattdessen lernt man seinen persönlichen Ansprechpartner direkt bei Ankunft kennen, wird von ihm / ihr bis zur eigenen Villa herumgeführt und tauscht dann den WhatsApp-Kontakt aus. Darüber kommuniziert man, wenn man Fragen oder Anliegen hat – sehr modern und vereinfacht vieles! Die Reinigung der Villen erfolgte 2x pro Tag, wobei sich unser „villa attendant“ (Villa-Betreuer) Aziz eine wahnsinnige Arbeit machte, um uns den Aufenthalt in der Garten-Villa maximal angenehm zu gestalten. Wie auch alle anderen Mitarbeiter hatte er immer ein Lächeln auf den Lippen und war äußerst freundlich, sodass wir uns immer willkommen gefühlt haben. Da unser deetfreier Mückenschutz nicht ausreichte, hat uns Aziz unaufgefordert ein anderes Spray zur Verfügung gestellt und hat uns damit auch vor den Moskitos bewahrt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Insel liegt ungefähr 45 Minuten vom Flughafen Male entfernt. Der Transfer erfolgte dabei bei uns per Speedboat. Bereits am Flughafen wird man sehr herzlich von Mitarbeitern des Oaga Resorts empfangen und zum Hafen begleitet, um von dort aus ins Resort gebracht zu werden. In Sichtweite der Insel selbst liegen 2-3 weitere Inseln in weiter Entfernung. Sehr positiv: Die Villen mit direkter Strandlage oder auch die Wasser-Villen haben ihre Liegen und Sonnenschirme direkt am Haus. Für die Garten-Villen gibt es einen eigenen Strandabschnitt mit eigenen Liegen und Sonnenschirm (diese haben eigene „Hausnummern“ -> so hat jeder seine Liegen und es gibt keinerlei Stress wegen Liegen-Engpässen). Auf dem ganzen Gelände laufen sehr zutrauliche (kastrierte!) Katzen herum – in Summe dürften es ungefähr 6-8 sein, 2 davon sind sogar Mitarbeiter-Katzen. Zusätzlich gibt es einen kleinen „Zoo“ mit Pfauen, Ziegen, Gänsen und Kaninchen für die Kinder.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Freizeitangebote waren den Erwartungen eines Erholungs-Resorts komplett angemessen. Das Hausriff, welches direkt an den Wellenbrechern der Insel an der Ost-Seite bis hin zur Südseite erstreckt, ist äußerst artenreich und vielfältig. Daran kann man sich beim Schnorcheln nicht sattsehen. Zusätzlich bietet das Resort verschiedene (kostenpflichtige) Ausflüge an, beispielsweise Schnorcheln sowie schwimmen mit Delfinen, Ammen-Haien oder Manta-Rochen. Auch für die Kleinen ist gesorgt: neben einem Kid‘s-Club gibt es auch einen großen Raum mit verschiedensten Spielgeräten (Pool-Billard, Air-Hockey, Darts, Boxautomat, …) – nach einem „Start-Gutschein“, den man als Begrüßungs-Geschenk erhält, muss man hier jedoch zahlen. Abendliches Entertainment haben wir nicht durchgängig wahrgenommen. An einigen Abenden wurden lokaler Gesang und Tanz gezeigt. In einem kleinen aber feinen Souvenir Shop konnte man von den lokalen Künstlern gestaltete Souvenirs erwerben – eben nicht die üblichen China-Artikel, was für uns sehr erfrischend war.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • +27
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