Dieses Hotel haben wir hauptsächlich deswegen ausgewählt, weil diese aus vielen kleinen Wohneinheiten besteht und eine überschaubare Größenordnung hat. Die gesamte Anlage war in einem guten Zustand und man hat überall Personal angetroffen, welches sich auch um die sehr schöne Gartenanlage gekümmert hat. Von den Besuchern her war der deutsche Anteil eher in der Minderzahl, was aber den Urlaub gerade deswegen interessant war mit anderen Nationalitäten in Kontakt treten zu können (hauptsächlich Amerikaner und Kanadier) Die angeblich beste Reisezeit ist von November bis April, da ab Mai die Regenzeit normalerweise beginnt. Wir hatten während unseres gesamten Aufenthaltes nur zwei Nachmittage mit kurzem ganz leichtem Regen.
Wir waren in zwei unterschiedlichen Zimmern untergebracht, da wir während unseres Aufenthaltes eine mehrtägige Rundreise unternahmen. In beiden Fällen hatten wir überhaupt nichts auszusetzen; alles war sauber (auch im Schrank) die Klimaanlage hat tadellos funktioniert und das Bad war modern ausgestattet mit einer sehr großen Dusche. Minibar wurde täglich aufgefüllt. Fernseher wurde sehr selten genutzt, da erstens nur ein deutschsprachiges Programm zu empfangen war und im Urlaub auch darauf verzichtet werden kann. Auf der Terasse konnte man sich ebenfalls sehr angenehm aufhalten, was allerdings auch an der sehr gepflegten Gartenanlage lag.
Es gibt ein Hauptrestaurant, ein japanisches, ein mexikanisches und ein italienisches Restaurant, was allerdings zum Ende unseres Urlaubes abgebrannt ist. Im Hauptrestaurant mußte man sich selbst bedienen, die Getränke wurden aber von sehr aufmerksamen Kellnern an den Tisch gebracht. Sehr angenehm war im Hauptrestaurant die musikalische Umrahmung durch einen Saxophon-Spieler. Vom Essen her war für jeden Geschmack immer das Passende dabei und in den Themenrestaurants konnte man a la Card essen, was auch immer sehr schmackhaft war. Schade war nur, dass es nur wenige Plätze im Freien gab. An der Poolbar war die Auswahl ebenfalls recht groß und nach wenigen Tagen Aufenthalt wussten die Barkeeper bereits, was man trinken möchte. An der Lobbybar war ebenfalls eine große Auswahl an Getränken zu bekommen Zum Frühstück wurden täglich auch mexikanische Köstlichkeiten angeboten, aber auch das normal übliche Programm. Von der Hygiene konnten wir nichts Negatives entdecken; wir hatten während der gesamten drei Wochen keinerlei Magen- oder Darmprobleme (nicht zu vergleichen mit Ägypten)
Zimmerpersonal, Gärtner, Kellner und sonstiges Hotelpersonal waren durchwegs sehr freundlich und überhaupt nicht aufdringlich Natürlich werden Trinkgelder sehr gerne genommen, aber auch, wenn man mal nichts gab, wurde man genau so zuvorkommend bedient. Allerdings kommt man mit Deutsch nicht allzuweit, aber mit Englisch ist es kein Problem, sich verständlich zu machen.
Das Hotel ist in ca. 45 Minuten vom Flughafen Cancun zu erreichen, was sehr angenehm war nach der langen Anreise und dem Zeitunterschied. Es liegt direkt am Strand und man fährt von der Hauptstrasse durch einen Mangrovenwald zum Hotel. Es gibt in der näheren Umgebung keinerlei Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten; diese sind erst in Playa Carmen (ca. 20 Minuten mit dem Taxi) Ausflüge konnten im Hotel über die Reiseleitung gebucht werden
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Den Pool haben wir nur morgens gegen 08:30 Uhr genutzt, im ein paar Runden zu schwimmen. Größe war absolut ausreichend und sehr sauber. Die anderen Pools wurden von uns eigentlich überhaupt nicht genutzt, da wir einem Badeurlaub am Meer gebucht hatten (und nicht am Pool) Die Animation tagsüber war eher unaufdringlich und hat uns überhaupt nicht gestört. Abendanimation wurde von uns nicht genutzt, da diese nur in Englisch gehalten wurde. Mehrmals während unseres Aufenthaltes wurden am Abend ein Markt in der Hotelanlage aufgebaut, der aber hauptsächlich die amerikanischen Gäste angesprochen hat. Die hoteleigenen Einkaufsmöglichkeiten wurden von uns ebenfalls nicht in Anspruch genommen. Der Strand entsprach nicht unseren Vorstellungen von einem karibischen Strand, da immer wieder und teilweise über mehrere Tage Unmengen von Seegras angespült wurde, das sich an manchen Stellen in eine braune Brühe verwandelte. Die Hotelmitarbeiter waren allerdings immer am Arbeiten, dieses Problem zu beheben, was aber bei diesen Mengen nur bedingt gelungen ist. Liegen am Strand haben wir immer bekommen, obwohl wir nicht zu den Reservierern gehören und uns dort niederließen, wo welche frei waren. Sonnenschirme und schattige Plätze unter Palmen waren immer verfügbar.

