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Ute & Ralf (51-55)
Verreist als Paar • Oktober 2017 • 2 Wochen • Sonstige
Schade, es gibt nur 4 Sonnen von uns
4,0 / 6

Allgemein

Ein schönes Haus. Alles da was man sich so wünscht von einem 5* - Hotel in der Türkei, aber………….. Leider fehlt dem Ganzen irgendwie die entspannte Atmosphäre und die Seele, liebevolle kleine Akzente, die das Auge des Gastes und auch der Mitarbeiter erfreuen. An den Wochenende hatte man das Gefühl, viele Gäste sind nicht zum Entspannen oder relaxen gekommen sondern um mit lautem Gebrüll und Geschreie das Personal zu drangsalieren. Vielleicht sollten diese Leute eher auf einem Bahnhof Urlaub machen als in einen Hotel. Da geht es auf manch einem Basar entspannter zu. Durch die Bauweise ein Halbrund geöffnet zum Meer und mit Pool und Terrassenbar in der Mitte, ist der Lärmpegel manchmal doch etwas hoch. Es fehlen in der gesamten Anlage bequeme Sitzmöglichkeit. Man findet nur selten ein Sitzmöbel auf dem man länger als 30min sitze kann. Zum Lesen gänzlich ungeeignet, wenn man etwas größer ist.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Die Zimmer sind zweckmäßig und gemütlich eingerichtet. Die Betten sind zwar ein wenig hart und haben manchmal die Tendenz auseinander zu rutschen. Aber das ist kein Problem, wenn man nicht gerade nachts auf die Idee kommt, die Betten wieder zusammen zuschieben. Man schläft sehr gut. Das Bad, klein aber fein, alles vorhanden was gebraucht wird. Unsere „Putzmaus“ (5.Etage) war einfach großartig und unser Zimmer war immer sauber, die Betten gemacht und die Handtücher wurden auch gewechselt und zwar regelmäßig. Eine Perle die Frau.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Bei der Gastronomie gibt es Punktabzüge. Die Kritik geht nicht an die Köche, sie können nur verarbeiten, was sie geliefert bekommen. Im allgemeinen war das Essen gut bis sehr gut, aber gefehlt haben einige Leckereien auf die wir uns gefreut haben. z.B. frische Säfte den Tag über, Orangen, Granatäpfel haben gerade Saison. Der typische Simit zum Frühstück fehlte sehr oft. Pide und Pizza waren kaum vorhanden da kam der Bäcker nicht nach, denn er musste zum Teil auch Grillstation bedienen. Es gab keine Leber. Selten gab es frischen ganzen Fisch und wenn Fisch dann als Filet oder zerkocht. Selten kam Lamm auf den Tisch und wenn dann nur als Köfte. Weder kleinen Steaks noch Kotelett vom Lamm. Und wenn schon mit einer Bio-Farm geworben und zusammen gearbeitet wird, dann sollte man auch bitte diese Produkte in den Vordergrund rücken. Gerade die türkische Küche ist doch bekannt für die hervorragenden Gemüsezubereitung. Auch fehlten mir die herrlichen Gemüseeintöpfe, egal ob aus Biogemüse oder nicht. Klar ist das Meckern auf hohem Niveau, aber das macht doch einen Türkeiurlaub auch aus oder??? Das Potential ist da, man muss es nur nutzen wollen.


    Service
  • Eher gut
  • Tja, dass ist ein Thema für sich. Wir hatten zum Teil das Gefühl, jeder arbeitet vor sich hin bis es eben nicht mehr geht. Es gibt Ausnahmen: Die Restaurant-Kellner, die Jungköche, die man zur Eisausgabe und an die Salatbar abgestellt hat, die Terrassen-Bar-Besatzung (Volkan und Gülen) und die Abend und Spätschichttruppe der Lobbybar. Alle zusammen haben sie hervorragende Arbeit geleistet und vieles wieder gerade gebügelt, was an anderer Stelle voll daneben ging. Ein Beispiel: das Wochenende 20.- 22.10. das Haus war voll! Zum großen Teil türkische Gäste mit vielen kleinen „Prinzen und Prinzessinnen“. Am Freitag ist türkischer Abend, also viel Stress für die Kellner. Alle sind gerannt und haben getan was sie konnten, aber gegen 19.30Uhr war plötzlich das Chaos perfekt. Alle Tische besetzt, auf den Tischen die nicht besetzt waren stapelte sich plötzlich das Geschirr und keiner kam mehr nach. Alle Kellner am rennen und dann hat es gekracht. Es ist viel Geschirr zu Bruch gegangen, die Geschirrwagen liefen über und die Köche kamen auch nicht mehr nach. Stillstand….. Es lief nichts mehr, Köche und Kellner völlig am Ende, ganz kurz extrem gespannte Stimmung und dann kam endlich Hilfe. Das wäre allerdings nicht passiert, wenn man vorher mal überschlagen hätte wie viele türkische Familien mit wie vielen Kindern angereist sind und wer von diesen vielen Menschen um eben die Zeit essen gehen muss, damit die lieben Kleinen dann auch ins Bett kommen. Mit einer Vorabinformation von Seiten der Hotelleitung für Gäste ohne kleinen Kinder und wäre das Chaos ausgeblieben oder zumindest etwas gemindert. Das hat das Management leider versäumt und dadurch ist dieser türkische Abend auf den wir uns gefreut haben echt in die „Hose“ gegangen. LEIDER!!! Was besonders nett war, die Jungs und Mädels konnten auch mal über sich selbst lachen, wenn doch mal was daneben ging. Die Herrschaften der nächst höheren Ebene sind dazu scheinbar nicht in der Lage und auch das Lächeln sieht bei ihnen sehr gequält und unecht aus. Schade….. Für das wirklich arbeitende Personal (Mitarbeiter der Rezeption, Köche, Kellner, Putzfrauen, Techniker und Gärtner) gibt es 6 Sonnen. Für das organisierende Personal und die Animateure eher 3 mit Tendenz zu 2 Sonnen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel liegt sehr schön. Transferzeiten relativ kurz, da im späten Herbst nur wenige Hotel geöffnet sind. Bis in das kleine Örtchen Özdere sind es nur ein paar Minuten. Man kann entweder zur Hauptstraße vor laufen oder ganz gemütlich über die kleine Promenade ins Örtchen gelangen. Dort gibt es ein paar Geschäfte und Handwerksbetriebe sowie eine Handvoll Restaurants, Teehäuser und ganz tolle Bewohner die zum Teil Deutsch sprechen. Wenn nicht, dann kennt man einen der es kann und schon klappt die Kommunikation. Aber auch mit Händen und Füßen und den üblichen Floskeln kommt man sehr weit. Am Samstag ist Markt und dort versorgen sich die Leute mit allem was sie so brauchen. Als Tourist kann man auch das eine oder andere erwerben. Die Atmosphäre ist herrlich. Es riecht köstlich und alle sind entspannt. Wenn man etwas Laufen möchte, sollte man unbedingt die nähere Umgebung erkunden, denn die Küste ist hier in lauter kleine Buchten unterteilt und hinter jedem kleinen Hügel entdeckt man eine andere tolle Landschaft. Das einzig Negative sind die vielen, vielen Katzen die sich zum Teil in riesigen Rudeln bewegen und ungeheuerlich laut um Futter betteln. Zu viele Urlauber füttern die Tiere mit Hotelessen obwohl sie von Tierschützern mit Katzenfutter versorgt werden. Auch diese süßen kleinen Viecher übertragen Krankheiten und Flöhe, dass sollte der fütternde Gast nicht vergessen. Außerdem verursachen verarbeitet Lebensmittel bei Tieren nicht selten böse Magen-Darm-Probleme. Ausflugsziele: Man sollte sich unbedingt ein Auto mieten und die wunderschöne Gegend selbst erkunden. Reiseleiter und Hotelangestellte erzählen sehr gern von ihrer wunderschönen Umgebung und geben Tipps zu lohnenden Zielen. Auch das kleine Özdere hat wunderhübsche Ecken, die man auch zu Fuß erkunden kann. Schon der Weg, über die Promenade vom Hotel ins Örtchen, ist eine kleine Zeitreise. Es gibt viele Ferienhäuser, die man bestaunen kann, auskunftsfreudige Menschen und kleine Überraschungen, die man so nicht erwarten würde. Also Augen auf beim Spaziergang zum Markt am Wochenende. Sehr sehenswert sind neben Ephesos (für Geschichtsfreaks) auch Kusadasi, Selcuk, Sirince und Söke und der Bafasee. Zum Bafasee sei gesagt, dass es im Frühjahr schöner ist als im Herbst. Wir hatten das „Pech“, dass sehr wenig Wasser im See war. Die Landschaft ist wunderschön. Es gibt ganz viele Olivenbäume, riesige Baumwollfelder und kleine verstreute Örtchen und Höfe. Wir sind allerdings von der falschen Seite an den See gefahren und waren dann plötzlich im fast nirgendwo.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Uns muss man nicht animieren. Wir sind lieber außerhalb der Anlage unterwegs oder lesen in einer ruhigen Ecke ein gutes Buch und wollen unsere Ruhe. Der Alltag ist schon hektisch und laut genug. Es gibt aber einen Fitnessraum mit Gerätschaften, einen wirklich schönen Spa-Bereich und eine tolle Poolanlage. Aber solche "Schlafmützen und Schnarchnasen" braucht kein Hotel. Das Geld für die Animation hätte sich das Hotel sparen können. Die einzig sichtbar Aktive war die junge Frau die für die Kinder zuständig war und sich auch abends in der Minidisco mit den Kids beschäftigt hat. Die Animateure hatten keine Idee für schlechtes Wetter, waren sehr unflexibel wenn es um Wünsche ging. Einen winzig kleinen Lichtblick gab es doch. Als Gäste durften wir uns die Arbeitsbedingungen in der Küche anschauen. Die Sprachkenntnisse bei den jungen Leuten ließ sehr zu wünschen übrig. In anderen Hotels waren gerade die Animateure ganz wild darauf mit den Gästen zu plaudern und ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Hier leider nicht. Die Abendunterhaltung grundsätzlich zu laut. Der Raum ist einfach zu klein. Die Jazzbar hätte man eben auch als solche betreiben sollen. Ansonsten den ganzen Tag am Pool Baßgewummer und Schlagergeduddel nervig. Lichtblicke waren da auch wieder die Bars und der Restaurantbereich. Allerdings gab es im Außenbereich dann auch mal die Doppelbeschallung und da ist dann das essen auch kein Spaß mehr.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2017
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ute & Ralf
    Alter:51-55
    Bewertungen:13
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Ute & Ralf, Wir danken Ihnen für Ihre freundliche Bewertung und Ihren netten Worte. Wir freuen uns sehr, zu wissen, dass Sie einen schönen Urlaub bei uns hatten. Wir würden uns sehr freuen, Sie im Paloma Pasha Resort nochmals begrüßen zu dürfen. Mit freundlichen Grüßen, Amandine Flament - Guest Relations