- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Sauber bis auf einen randvollen Aschenbecher. Türen fallen hinter einem zu, d.h. niemand benutzt die Türklinke dadurch sehr laute Geräuschkulisse bis nachts um 2. Kühlschrank mussten wir nachts ausschalten, da er ebenfalls unglaublich laut war. Gespräche die andere Reisende auf dem Flur führen sind bei laufendem Fernseher ohne Probleme zu verstehen. Immer den gesamten Schriftverkehr ausdrucken. In unserer Email wurde ein Premiumzimmer beschrieben, was wir so nicht erhalten haben! Handyempfang im E-Netz mieserabel.
Wir sind im Internet auf eine Anzeige für eine Ferienwohnung in der Pension Elmenhorst zum Preis von 64,- € pro Nacht gestoßen und haben kurzfristig eine Anfrage dafür gestellt. Wir erwähnten bereits hier, dass wir mit einem großen Hund und einem 11 Monate altem Kind anreisen würden. Wir bekamen die Antwort, dass nur noch ein PREMIUM-Zimmer frei sei, dieses aber 94,- € pro Nacht kostet. Da ich aufgrund des deutlich höheren Preises stutzig wurde, rief ich an und bekam vom Chef dreist zu hören, dass es schließlich Hauptsaison sei und sie ihre Zimmer in diesem Fall auch mal für 150,- € anbieten. Wir sollen also froh sein, dass wir so kurzfristig noch etwas gefunden haben. Zähneknirschend buchten wir also. Hätten wir mehr Zeit zum Suchen gehabt, hätte ich spätestens in diesem Moment aber schon aufgelegt. Bei der Anreise war niemand anzutreffen, nach einem freundlichen Gespräch mit einer Mitarbeiterin, die uns den Code für einen Safe nannte, konnten wir also ins Zimmer. Dort waren wir dann erstmal sprachlos... Uns wurde ein Zimmer zugewiesen, was keinesfalls größer als ein Standart-Hotelzimmer war. Mit einem kleinen Bad ohne Fenster und einer winzigen Küchenzeile. Auf der Terasse stand ein voller Aschenbecher, der bis oben mit gelb verfärbten Regenwasser gefüllt war. Er stand also nicht erst seit gestern dort. Wir riefen bei der netten Mitarbeiterin an und teilten ihr mit, dass wir bei dem Wort "PREMIUM" und bei 30,- € mehr pro Nacht als eigentlich angegeben, erwartet hatten etwas besseres als die angefragte Ferienwohnung zu bekommen. Sie verwies uns an den Chef. Als wir ihm die Situation schilderten und ihn fragten wie er sich vorstellt, dass wir mit einem großen Hund und einem Baby in einem 20 m² kleinem Raum schlafen sollen, bekamen wir nur patziges und hochnäsiges Geschwafel zu hören, nach dem Motto: Entweder ihr nehmt es so hin wie es ist oder ihr fahrt halt wieder heim. Wir hatten vorher unseren gesamten Email-Schriftverkehr ausgedruckt und gott sei Dank mitgenommen. Darin stand unter anderem schwarz auf weiß, dass alle Premiumzimmer eine voll ausgestattete Massivholzküche haben (mit Herd, Ofen, Mikrowelle und und und). Wir fragten ihn, wo wir bitte die Gläschen für unserer Tochter warm machen sollen wenn denn nicht mal eine Mikrowelle vorhanden sei. Er beharrte darauf, dass diese Dinge nicht im Premiumzimmer enthalten seien. Er hatte wohl nicht damit gerechnet, dass wir die Emails ausgedruckt hatten, denn als wir ihm genau diese Passage vorlasen, wurde er plötzlich ziemlich still und fragte uns schließlich was wir von diesen Dingen, am meisten bräuchten. Schließlich bekamen wir eine Mikrowelle ins Zimmer gebracht, der Aschenbecher wurde geleert und wir gaben uns erstmal mit der Situation zufrieden. In der Nacht begannen dann unsere Probleme. Alle Zimmertüren und die schwere Hauseingangstür waren solche, die automatisch hinter einem zufallen. Es machte sich also niemand die Mühe, die Türklinke in die Hand zu nehmen. Permanent hörte man die Türen zuschlagen. Das ging bis nachts um 2 Uhr!!! die Zimmertür war noch dazu so dünn, dass man bei laufendem Fernseher die Gespräche der anderen Reisenden verstehen konnte, wenn diese sich gerade im Hausflur aufhielten. Unsere kleine Tochter ist eine richtige Schlafmütze, seit sie auf der Welt ist, haben wir nicht eine Nacht erlebt in der sie uns aus dem Bett geholt hat. Sie schläft jeden Tag 18 Uhr ein und wacht frühs um 8 auf. Am ersten Abend wurde sie durch den ständigen Lärm immer wieder wach und konnte erst ab um 2 richtig schlafen. Noch dazu kam das penetrante und unglaublich laute Hintergrundgeräusch des Kühlschranks. Wir haben ihn schließlich ausgeschaltet. Der Mittagsschlaf am nächsten Tag verlief wie immer, denn um diese Zeit ist bis auf den Kühlschrank eine wunderbare Ruhe im Haus, weil niemand der Reisenden da ist. Doch die zweite Nacht war noch viel schlimmer. Wir hatten uns dazu entschlossen das Kinderbett ins Badezimmer zu stellen, weil wir dachten, dass wir dort wenigstens eine Tür hatten, die wir anlehnen konnten. Die Lüftung war übrigens defekt und ein Fenster natürlich auch nicht vorhanden. Ab um 9 versammelten sich die Kinder der anderen Reisenden im Flur, spielten dort verstecken und hielten schließlich eine Unterhaltung über ihren geplanten "Mitternachtsspaziergang", die wir durch die Papptür oder was auch immer das war, natürlich auch bei laufendem Fernseher mit anhören durften. Nachts um 2 fiel dann mit einem besonders lautem Krachen mal wieder die Hauseingangstür ins Schloss und unser Kind bekam einen regelrechten Schreianfall. Wir haben sie noch nie so erlebt... Als schließlich nach und nach ein paar andere Bewohner durch das Geschreie wach wurden und vor lauter Wut natürlich alle noch mehr die Türen zu knallten, musste ich mit der Kleinen ins Auto flüchten, damit sie sich beruhigen konnte. Noch in der Nacht packten wir unsere Koffer und informierten am nächsten Morgen den Chef über unsere vorzeitige Abreise. Der war nach dem letzten Telefonat auffallend freundlich zu uns. Allerdings mussten wir eine Nacht mehr bezahlen, als wir da waren. Das nahmen wir aber in Kauf und dann nichts wie weg von dort... Seit der darauf folgenden Nacht konnte unser Kind wieder seelenruhig durchschlafen. Die Pension ist für Leute mit Kleinkindern und Babys also gänzlich ungeeignet. Dafür, dass das Zimmer sauber und gemütlich eingerichtet war, gibt es einen Punkt.
Sehr freundliche Mitarbeiter, aber ein absolut unfreundlicher, dreister und hochnäsiger Chef, der einen spüren lässt, dass er am längeren Hebel sitzt. Zimmer entsprach nicht den Angaben.
Direkt an einer Hauptstraße. Zimmer die einen winzigen eingezäunten Gartenteil haben, sind aber immer zur ruhigen Seite hin. Viele Supermärkte. Weiter Weg zum Strand. Auto nötig.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
kein Sport, keine Unterhaltung, kein Pool
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Familie |
Dauer: | 1-3 Tage im Juli 2012 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Maria |
Alter: | 19-25 |
Bewertungen: | 2 |