- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Mittelgroßes recht neues Hotel, macht einen gepflegten Eindruck. Die Zimmer liegen teils zur größten Baustelle Wiens, dem neuen Hauptbahnhof, hinaus, was ein Ausschlafen über 7 Uhr hinaus unmöglich machte. (buchen Sie Zimmer zur ruhigen Seitenstraße). Gäste aus aller Herren Länder, bunte Mischung. Familien ebenso wie Reisebusse voller älterer Herrschaften. Von vier Nächten war in dreien kein Nachbar zu hören, einmal musste ich mir jedoch Oropax in die Ohren stopfen, da sich auf "osteuropäisch" sehr laut bis nach 1 Uhr unterhalten wurde. Das Frühstücksbuffet war in Ordnung, jedoch musste man, abhängig von der jeweiligen Tagesbesatzung, seinem Kaffee oder Teilen des Besteckes hinterher rennen. Meine Beobachtung: fiel manchen Gästen auf dem Weg zum Tisch etwas vom Teller herunter, wurde dies nonchalant übersehen... Den Blick also nicht zum Boden wenden beim Frühstück.... Buchen Sie Zimmer zur ruhigeren Rückseite des Hotels. Eventuell Bargeld zum Bezahlen bereithalten, falls die EC-Karte mit V-Pay-Funktion immer noch nicht akzeptiert wird.
Zimmer selbst sind Standart, kein Kühlschrank aber ein Safe vorhanden. Im Badezimmer fiel mir die sehr leicht regulierbare Dusche auf, ein "Horrorspiegel" (vergrößerung) ist ebenso vorhanden wie ein Fön, dessen Herkunft ich allerdings nicht entschlüsseln konnte, jedenfalls zog ich eine Lufttrocknung vor. Klimaanlage funktionierte gut und war auch nötig. Betten ok, die Matratze ganz minimal ausgelegen, zum Glück keine Bettumrandung, was Personen über 190 cm zu Gute kommt. Toilettenpapier kommt aus einem Riesenspender, ist also immer reichlich vorhanden ;-) Alles in allem Preis-Leistungsgerecht.
Leider kam es in unserem Fall zu folgen Vorgängen: einmal wurde das Zimmer nicht gereinigt, wahrscheinlich einfach vergessen, da wir während des Aufenthaltes im Frühstücksraum das Schild "Bitte nicht stören" angebracht hatten und die Reinigunsgkraft danach nicht mehr erschien. Beim Auschecken kam es zu Problemen mit der EC-V-Pay-Karte: die hoteleigene Bezahlanlage hatte damit Probleme, ich musste extra -an einem Feiertag- zur Bank laufen und dort Bares abheben, was mich letztlich 5 Euro Gebühren gekostet hat. Auch die VISA-Karte konnte angeblich nicht belastet werden, (diese wurde am Ankunftstag eingelesen). Im Nachinein fand ich heraus, dass hier bereits der Endbetrag beim Einchecken "angefragt" wurde und die Karte dadurch bis zum Limit blockiert war. Wieso das dann beim letztendlichen Bezahlvorgang niemand gesehen hat, bleibt mir ein Rätsel. Diese Blockade wurde erst nach Aufforderung von zu Hause aus aufgehoben, ein paar Tage später. Ob derartige Vorgänge dort die Regel sind, mag ich nicht zu beurteilen, in unserem Fall hinterließ das Verhalten des Personals an der Rezeption jedoch einen unschönen Eindruck.
Die günstige Lage rückseitig einer autofreien Einkaufsstraße (eher für Wiener als für Touristen) und die relative Nähe zur U-Bahn wird z.Z. durch die Riesenbaustelle Hauptbahnhof arg verzerrt: man stolpert mehr zur Haltestelle als das man läuft, teils über unübersichtliche temporäre Straßenführungen und spärlich bis kaum vorhandene Ausweichmöglichkeiten für Fußgänger. Nach Fertigstellung des Bahnhofes sollte dieser Mangel allerdings behoben sein.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Freunde |
Dauer: | 3-5 Tage im Juni 2011 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Ralf |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 2 |