Allgemein ist vorab zu sagen, dass es sich hierbei um eine 3,5 Sterne Anlage handelt. Man muß hier das Preis-Leistungsverhältnis sehr loben! Das Hotel bietet sich hauptsächlich für Familien mit Kindern an. Wer ruhige, luxuriöse Ferien erwartet ist hier definitiv fehl am Platz. Vor allem die Kinder kommen voll auf ihre Kosten. Ich kann den Toni mit seiner Bewertung nicht in allen Punkten verstehen, denn wir waren zur gleichen Zeit dort und hatten nicht im geringsten eine schlechte Zeit dort. Das Personal (vorwiegend im Restaurant) wirkte auf mich überhaupt nicht ausgelaugt oder gestresst. Unsere Kinder bekamen fast jeden Tag beim Essen irgendein "Safari-Tier" aus Plastik geschenkt. Es wurde Blödsinn mit ihnen gemacht oder ein kurzer "Smalltalk" gehalten. Ich kann mich auch in anderen Punkten nicht anschließen. Dazu zu den weiteren Kategorien dieser Bewertung mehr.
Zimmer wie gesagt... Es geht sauberer. Aber sie waren sehr geräumig und der Balkon war riesig. Die Ausstattung war schon älter aber in gutem Zustand. Beim Fernsehen gab es verschiedene deutsche Kanäle, auch KIKA. Die Matratzen könnten auch mal ausgetauscht werden. Es war aber noch im grünen Bereich. Das Kinderbett war in einwandfreien Zustand. Da wir auch mal ein "Pipi-nasses-Bett" hatten, können wir nur sagen, dass der Service hier einwandfrei war. Ohne große Umstände wurde die Wäsche gewechselt und das war völlig o.k.
Ich fand es klasse! Hier kann ich gar nicht verstehen, dass das jemand schlecht finden kann. Frühstück gab es im Hauptrestaurant. Es war reichlich und von allem etwas da. Frisch gepresste Säfte gab es keine. Ist aber in den meisten Hotel leider so. Dafür gab es immer frisches Obst. Eine Auswahl an Müsli, Kornflakes etc. war vorhanden. Ebenso gab es verschiedene Sorten Wurst und Käse. Im Wechsel wurden zusätzlich noch Brie oder Mozzarella oder ähnliches angeboten. Verschiedene Sorten Brot und Brötchen sowie ein Toaster standen bereit. Kaffee gab es aus einem Automaten. Da ich keinen Kaffee trinke, kann ich nicht beurteilen ob er geschmeckt hat. Mein Mann meinte er hätte schon schlechteren getrunken. Aber wohl auch bedeutend besseren. Ich bin Teetrinker. Es gab auch Tee. Aber ich habe noch nicht einmal in Spanien erlebt, dass dieser auch schmeckt. Nicht mal in RIU oder Iberostar Hotels. Daher gab es für mich eher Wasser oder Kakao. Und das war in Ordnung. Es gibt in der Anlage zwei Poolbereiche. Im hinteren Teil der Anlage gibt es Mittags Snacks. Das bedeutet, dass ein Koch jeden Tag frisch Kebap zubereitet auf Wunsch. Also mit oder ohne Salat, Fleisch, Soße. Außerdem gab es hier immer Pommes, Hähnchensticks, kleine Nuggets, die wie holländische "Frikandel" geschmeckt haben und eine Art Fischstäbchen. Das gab es in der Tat jeden Tag. Aber wenn man lieber Salat oder andere warme Mahlzeiten wollte, so mußte man zum Hauptrestaurant. Dort gab es auch ein Nachspeisenbuffet. Das Mittagessen wechselte auch jeden Tag. Abends gab es auch in den zwei Wochen nie das komplett selbe Essen wie an anderen Tagen. Klar gab es jeden Tag Pommes für die Kinder. Es gab auch jeden Tag Reis oder Kartoffeln. Aber Freunde der Sonne: Das waren die Beilagen. Es gab ansonsten noch Salat in verschiedenen Varianten. Ein Teil des Salatbuffets wurde mit bereits fertig angerichteten Salaten bestückt und auf der anderen Seite gab es verschiedene Gemüse wie z.B. Mais, Gurken, Tomaten und Blattsalat zum selber zusammenstellen. Es gab immer Gemüse wie Rosenkohl, Rotkohl, Mais, Brokkoli, Blumenkohl oder Möhren. Das wechselte täglich. Außerdem konnte man verschiedene Fleisch und Fischgerichte bekommen. Im hinteren Teil des Restaurants gab es einen Grill an dem es noch anders zubereitete Fisch und Fleichsorten gab. Dort konnte man sich auch leckere Steaks braten lassen. Das war wirklich was für mich! Mochte man ein Gericht mit der dazugehörigen Soße nicht, hatte man immer die Möglichkeit Fisch und Fleisch "solo" zu nehmen. Die Nachspeisen waren ebenfalls sehr reichhaltig. Es gab Milchreis, verschiedene Puddings, Mousse au chocolat, Eis und frisches Obst oder auch eingelegtes Obst. Direkt am Eingang gab es kleine Häppchen oder ein kleines Käsebuffet mit, ich vermute mal, einheimischen Käse und Honig. Schmeckt übrigens gar nicht so übel zum Käse... Tagsüber konnten die Kinder Eis in rauhen Mengen essen. Es gab zwei Sorten Nesquick Eis (Vanille und Schoko) und ein Fruchteis am Stiel. Das hat mir sogar geschmeckt, obwohl ich nicht der große Eis-Esser bin. Für alle gab es nachmittags immer drei verschiedene Sorten Kuchen an der oberen Poolbar (Schokoladenkuchen, Erdbeerkuchen und Apfelkuchen). Wollte man es eher herzhaft. mußte man ins Hauptrestaurant. Dort gab es auch noch Aufschnitt und Brot. Da fällt mir ein, der Kaffee war im Restaurant nachmittags definitiv in Tassen zu bekommen. An der Bar haben wir nie welchen getrunken. Alles in allem war es wirklich gut. Auch wir hatten mal zwei Tage dabei, wo das Essen uns nicht ganz so angesprochen hat. Aber nicht jeder isst Rosenkohl. Und nicht jeder mag irgendwelche anderen Lebensmittel. Da das Essen jeden Tag anders war, haben wir aber immer etwas gutes gefunden, dass uns schmeckt. Und ich fand es wurde sich viel Mühe gegeben. An einem Abend gab es ein Gala-Buffet. Da wurde frischer Lachs (als ganzer Fisch) und Krustenbraten direkt vom Koch serviert. Ausserdem hatte man immer auch nett dekoriert. An diesem Abend standen auf dem Nachspeisenbuffet ein großer Schoko Spongebob und ein Patrick. Es gab auch mal ein Haus aus Schaumzucker ("Speck"). In einem so großen Hotel eine ruhige Atmosphäre hin zu bekommen ist nicht leicht. Öffentliche Restaurants sind oft kleiner und bewirten weniger Gäste und daher ist es da auch meist nicht so trubelig. In öffentlichen Restaurants bestellt man in der Regel a la carte. Da sitzen die Leute mehr an den Tischen. Das alles macht es in den Hotelrestaurants schon lauter und wuseliger. Es hat uns jedoch nicht wesentlich gestört.
Es gibt zwei Dinge, die mir nicht gefallen haben. Das habe ich auch in dem Hotelfragebogen angegeben. Zum einen war der Reinigungsservice in den Zimmern schlecht und zum anderen gab es an der Rezeption nicht immer den freundlichsten Service. Ansonsten waren alle (sogar die Gärtner!) sehr bemüht und freundlich. Alle sprachen oder verstanden zumindest deutsch. Im Restaurant war man sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Auch an den Bars war das Personal freundlich. (Selbst Eli, die während unseres Aufenthaltes mit Ohrenschmerzen zu kämpfen hatte... Gute Besserung nochmal an dieser Stelle...) Ich habe zweimal die Waschmaschine benutzen müssen. Das kostete jeweils 3 Euro pro Waschgang. Waschmittel konnte man für einen Euro an der Rezeption kaufen. Das Waschergebnis war nicht perfekt, aber um kleinere "Unfälle" auszuwaschen hat es ausgereicht. Umgang mit Beschwerden: ja wie gesagt, die Rezeption ist das Einzige an dem man arbeiten müsste. Wir hatten keine großen Beanstandungen. Einmal war der Schlüssel am Fahrradschloss abgebrochen. Wir haben das an die Rezeption weiter gegeben und es kam in kürzester Zeit jemand um uns ein neues Schloss anzubringen. Von anderen Gästen wissen wir, dass es nicht immer so gut lief. Eine Familie hatte von zwei bis vier ihr Kind schlafen gelegt jeden Tag. Die Putzfrau wollte aber immer zu dieser Zeit zum reinigen kommen. Somit wurde das Zimmer tagelang nicht geputzt, weil anscheinend niemand in der Lage war den Zeitplan zu ändern. Wie gesagt, das haben wir gehört...
Die Lage ist nicht so schlecht, wie ich vermutet hatte. Cala Bona ist sehr Engländer-Lastig, aber die Geschäfte in der Umgebung hatten auch den typisch deutschen "Kitsch" in den Regalen. Alles was man so in Souvinierläden kaufen kann, gab es auch in Cala Bona. Der Strand ist in der Tat nicht der Hit. Aber es läßt sich gut laufen nach Cala Millor. Oder aber, man fährt mit dem Fahrrad dorthin. Denn diese konnte man als All in Gast gegen eine Kaution von 10,- € ausleihen. Auch mit Kindersitzen. Es sei dazu gesagt, dass die meisten Räder "alte Gurken" waren. Wenn man keine großen Radtouren vorhat (wir sind damit allerdings auch mit den Kindern bis nach Sa Coma oder in die andere Richtung nach Playa Port Vell gefahren und dafür war ´s ok.) sind die Räder durchaus ausreichend. Wir haben wegen der noch kleinen Kinder (fast 2 und 4 Jahre) nur die Bootstour von Cala Millor nach Cala Ratjada zum Wochenmarkt gemacht. Diese war sehr schön und mit 48,- € hin und Rück für uns alle auch nicht zu teuer.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Dazu können wir nicht ganz soviel sagen. Es waren mehrere Tennisplätze vorhanden, an denen auch gespielt wurde. Der Kinderclub war nicht so das Ding unseres Sohnes. Die Minidisco fanden wir jedoch witzig. Klar machen die jeden Tag die gleichen Lieder. Es kommen ja auch wechselnd Gäste. Das kenne ich aber auch von Riu, Iberostar und Calimera so. In manchen Hotels war nur die Reihenfolge der Lieder anders. Aber sonst war es auch da immer gleich. Das einige was ich schade fand war, dass das Programm erst um halb neun begann. Das hat unser Kleiner meistens nicht geschafft. Dementsprechend haben wir vom Rest der Animation abends nichts mehr mit bekommen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Diana |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 4 |


