Das Hotel ist ziemlich veraltet (25 Jahre) und entspricht eher einer muffigen Burg. Die Anlage wäre nicht schlecht, aber man sieht leider nur das Meer wenn man zum Strand raus geht. Eher ein Hotel für Menschen mit wenig Ansprüchen und für den Preis zu teuer. Ausflüge konnte man machen aber es gab nichts Besonderes zu sehen und die Entfernungen waren so maximal zwei bis sechs Stunden unter lebensgefährlichen Bedingungen. Die Driver fahren wie die Lebensmüden. Der Kräutergarten war ganz interessant aber für 250g Curry verlangen die 10.- Euro. Die Leitung des Hotels war stets bemüht die reklamierenden Gäste zufrieden zu stellen, nur hatten sie nicht wirklich die Möglichkeit etwas zu ändern. Das Hotel hat seine 4 Sterne wohl im Lotto gewonnen.
Die Zimmer waren muffig, schimmlig und einfallslos. Das Badezimmer hatte einen Spiegel der so blind war das man sich kaum wieder erkennen konnte die Handtücher muffelten ebenso wie das gesamte Zimmer und waren feucht und sehr sehr alt. Manchmal kam es sogar vor das man einen Tag auf frische Handtücher warten mußte obwohl man sich schon vier Mal telefonisch beschwert hatte. Da mein Mann in dem Zimmer Astma bekam, meine Tochter und ich von den Bettflöhen fast aufgefressen waren, und die Matratzen so ihr Eigenleben hatten und teilweise total verschimmelt waren so das sie nur noch das Bettlaken zusammen hielt, bot uns der Manager die Presidentensuite an, die wir dann auch aus lauter Verzweiflung bezogen. auch hier war das Badezimmer unter aller Kanone, wenn man unter der Dusche stand mußte man den Kopf einziehen, sonst stieß man an der Decke an. Muß wohl für einen chinesischen Presidenten ausgelegt sein. Auch der Wasserdruck ließ zu wünschen übrig. Wasser war ziemlich salzig und dreckig was das raus kam. Außer Deutsche Welle falls sie kam, kam nichts was man sehen wollte. Zimmer wurden aber sauber gehalten soweit es möglich war, nur der Schimmel der war wohl mit nichts weg zu bekommen.
Das Essen war nicht schlecht aber nach einer Woche auch nicht mehr spannend, da es doch immer wieder ein Resteessen vom Vortag war. Da gab es z.B. Fleisch, das am nächsten Tag in einer Pamadehülle steckte und am übernächsten Tag als Paniertes Fleisch mit Tomatensoße wieder zu finden war. Naja so wußte man dann meistens schon was es am nächsten Tag gab. Das Nachtischbüffet wechselte von Schokokuchen zu Pudding und von Pudding zu Mandarinencrem und wieder zurück. Frisches Obst war nur in Form von Obstsalat zu finden das am morgen übrig geblieben ist. Mit Obst wie Ananas und Papaya wurde echt gespart, das gab es warscheinlich in dem land nur zum anschauen aber nicht zum essen. Eine Fliege im Essen wurde uns als Einheimisches Gewürz verkauft und den Mitternachtssnack habe ich nur einmal zu Gesicht bekommen, aber nur weil ich danach gefragt hatte und die nicht ständig Ärger mit mir wollten hatten Sie dann mit langen Gesichtern ein Tablet mit 9 Daumengroßen Semmeln ( belegt mit Käse und Tomate) unter schwersten Bedingungen angeschleppt für 6 Personen. Das war auch das einzigste und letzte Mal, da mir der aufwand die Sache nicht Wert war.
Durch das freundliche Lächeln und das damit verbundene Kopfwackeln von links nach rechts und von rechts nach links und dann wieder umgekehrt wirkt das Personal recht freundlich.Einige sind nicht mal der englischen Sprache mächtig und das macht es dann sehr schwer sich zu verständigen. Die Ober sind ziemlich planlos und die Ober in roter Kleidung noch viel mehr. Sie sind willig aber Lust zu arbeiten haben Sie nicht wirklich. Das AL Angebot lässt sehr zu wünschen übrig für jedes Glas Wasser muß man unterschreiben das ist sehr nervig und absolut veraltet. Man kommt sich vor wie Gast zweiter Klasse die Al Gäste bekommen die Getränke in kleinen Gläsern und alle Anderen in Flaschen. Es ist kaum zu glauben aber als ich mir eine so brühmte King Coconut bestellen wollte gab es keine, ein Land in dem man in Kokosnüssen baden könnte. Nachdem ich zum zehneten Mal eine Cokosnuss bestellt habe und keine bekommen hatte wendete ich mich an den Manager, der mir sehr freundlich erklärte das die aus sind und ich ihm sehr freundlich antwortete das mir das scheißegal ist dann soll er eben welche kaufen oder mir eine von den Hotelpalmen runterholen da hingen sie nämlich den ganzen Tag über meinem Kopf. Siehe da am nächsten Tag holte mir dann so ein Poolober eine Kokosnuß runter und überbrachte diese mir mit einer Rechnung von umgerechnet 1.- Euro. Sorry diese ist nicht all Inclusive! Da ging mir aber das Messer in der Tasche auf, also wieder hin zum Manager was das wohl soll ein Getränk das Ihnen selbst keinen Pfenning kostet nicht im AL dabei zu haben. Mitlerweile begrüßten mich die Manager schon persönlich und die Kokosnuß war, wenn es sie gab Al. Als ich eines Abends um 23 Uhr noch mal etwas an der Pollbar trinken wollte ( ausnahmsweise mal ein Wasser) war diese doch schon geschlossen also wieder zum Manager was das denn soll? Aber er meinte da niemend mehr an der Pollbar war konnte er diese ja schließen. Sofort wurde sie wieder geöffnet und das Bierfasss wieder angeschlossen und weiter gings. Auch der Kinder Club war nur auf Bestellung geöffnet und da ich das nicht wüsste war ich die erste Woche von diesem Sevice ausgeschlossen, aber nach einer weiteren Beschwerde haate sie der Manager perönlich bereit erklärt auf meine Tochter (8 Jahre) aufzupassen, wie aufregend für Sie!
Hotel liegt direkt am Strand aber was nutzt das schon wenn man nicht drin baden kann. Die ganzen zwei Wochen hing die rote Fahne draußen. Wellig, sehr starke Strömungen und Feuerquallen für kinder absolut ungeeignet. Am Strand gibt es keinen Liegenservice aber dafür jede Menge Beachboys die einem gegen Geld alle Wünsche erfüllen. Man kann sich aber auf Sie immer verlassen sind stets zur Stelle und organisieren alles sehr gut. Man kann durchaus Ausflüge bei Ihnen buchen aber wiegesagt vorher den Preis aushandeln. Leider besteht keine Möglichkeit abends irgendetwas aufregendes zu unternehmen man ist zielmlich ans Hotel und sein " Angebot" gebunden
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Welcher Sport und welche Unterhaltung? Achso eine Runde Boccia um den Pool Wassergymastik am Morgen. Jetzt wusste ich warum sich manchmal so viele ältere Leute auf einem Haufen ansammelten. Liegen gab es aber nur nachdem man fragend mit den Handtüchern auf dem Arm am Pool stand. Hatte man dem Lifegard dann etwas Trinkgeld in die Hand gedrückt ging es auch manchmal etwas schneller. die Abendunterhaltung war langweilig und Unprofessionel genau wie die ganze leitung des Hotels.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Daniela |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


