Die Bungalows des Hotels sind entweder aus Stein oder aus Holz gebaut. Die meisten Bungalows sind baulich miteinander verbunden, so daß man den Nachbarn laut und deutlich beim pupsen bzw. atmen zuhören kann. Dazu sollte man nicht pingelig in Bezug auf die Bauausführungen der Bungalows sein, manche Details, wie abschließbare Badezimmertüren oder funktionierende Haarföne, werden hier nicht so genau genommen. Daneben darf man nicht allzu viel Platzangebot verlangen, die Bungalows sind nur zum Übernachten gedacht. Nicht zum allgemeinen Aufenthalt, was eigentlich auch ganz schön wäre, wenn man der wummernden HipHop-Musik am Strand und an der Poolanlage entgehen möchte. D.h. das Hotel Altinkum möchte gern den Lärm-Rekord gewinnen, in dem es täglich ein und dieselbe HipHop-Musik lauthals über den Strand und über die Pool-Anlage pfeffert. Bis auf das Personal war niemand von der Musik begeistert, nur klar machen konnte man es dem Personal nur recht schwer. Nach unzähligen Beschwerden wurde der Kampf um die Erholung gewonnen und die Musik gedrosselt, was einige Deutsche (älteren Semestern) dazu brachten, ihre „Andrea Berg“-CD einlegen zu lassen. In Summe: kein Hotel für Ruhe-Fanatiker… Ansonsten war das Hotel sehr von Deutschen – hauptsächlich aus den neuen Bundesländern - dominiert. Grob daneben benommen hat sich niemand. Die Gäste des Altinkums hatten oftmals zwei Ziele in diesem Urlaub: maximale Bräune und maximale Nikotin-Aufnahme. Darüber hinaus schien das Altinkum in diesem Jahr Austragungsort von „Deutschland sucht das sinnlosesten Tattoo“ zu sein. Genügend Kandidaten waren angetreten. Zeitgleich lief der Wettbewerb „easy living – wie man leben muß, um an möglichst viele Informationen vorbei zu kommen“. Beim letzteren fehlten jedoch die Gegenkandidaten, so daß alle Sieger waren… Fazit: wer gerne lauthals beschallt werden möchte, Industrie- Köfte in unterschiedlichen Formen gern mag, seine Lunge gerne teert ist sicherlich in dem Hotel gut aufgehoben. Personen, die etwas anderes erwarten, sollten sich anderweitig umschauen.
Die Klimaanlage läuft nur stundenweise. Insbesondere nachts... Zum Leitwesen des Nachtbars, denn dieser wird durch das Brummen aus dem Schlaf gerissen. Ansonsten sind die Bungalows abenteuerlich... aber zweckmäßig.
Die Geschmäcker sind verschieden und teilen sich insbesondere beim Essen. Für Gemüse-Fans ist gesorgt, täglich frische Salate sind in ausreichender Form und Farbe vorhanden. Für Fleisch-Liebhaber blieb das warme Büffet, was leider täglich aus Convenience- Köfte bestand. Lediglich die Form der Köfte änderte sich täglich, mal rund, mal eckig, mal in Kugeln… Ansonsten war das warme Essen nur Leuten ohne empfindlichen Magen oder Darm zu empfehlen. An die Obst-Fans wurde leider nicht gedacht, es gab einfach keines… Zusammengefaßt hat die Qualität des Essens durch den all-inklusive-Zwang sehr nachgelassen, was man schlußendlich durch die große Zugabe von Industrie-Produkten erkennbar ist.
Zur Freundlichkeit des Personals kann man nicht viel sagen, da es in Richtung Saison-Ende geht und die Kellner langsam auf dem Zahnfleisch kriechen. Da kann man nicht mehr die allgemeine Freundlichkeit der Vor-Saison erwarten.
Strandlage: sehr nett. leider ist der Strans sehr schmal...
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Oktober 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Doris Blei |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 3 |


