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Ulrich (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2011 • 1 Woche • Strand
Mit gemischten Gefühlen
3,5 / 6

Allgemein

Hotel Das Kamala Beach Resort der Sun prime Gruppe mit dem architektonisch eingegliederten, aber organisatorisch sowie räumlich getrennten Nachbarresort Sun Wing ist mit seinen vielen Poolanlagen in erster Linie auf Gäste eingestellt, die genau diese Art von Entspannung zu lieben scheinen. Rund um die Schwimmbecken mit unterschiedlichen Tiefen sind Liegen angeordnet. Der Strand ist kein hoteleigener und man scheint es auch nicht darauf sonderlich anzulegen, dass sich die Gäste an den Strand legen. So fehlt eine sonst bei jedem Strandhotel vorzufindende Säuberungsmöglichkeit (Wasserstrahl o.ä.). Zwar gibt es bei einem Zugang in unmittelbarer Nähe des Frühstücksraums zwei Duschen, die diesen Zweck zu erfüllen in der Lage sind, aber vom Geruch her zu urteilen, auch als Toilette genutzt werden. Aus vorherigen Berichten jedenfalls ist zu entnehmen und auch nachzuvollziehen, dass zu den Hauptreisezeiten der Strand ziemlich überbevölkert ist. Vielleicht führen die privaten Liegenvermieter in Kürze die Doppelstockliegen ein ... Spaß beiseite, wir waren in der Nebensaison (Osterferien) zu Beginn der Regenzeit da und haben von einem „Heringsdasein“ am Strand definitiv nichts wahrnehmen können. Das Publikum bestand aus relativ wenigen Deutschen, Engländern, Austaliern, Amerikanern und auch Russen, wobei letztere in keiner Weise - wie man sonst so noch lesen kann - aufgefallen sind. Vielmehr haben sich, wenn überhaupt, Amerikaner und Franzosen akkustisch bemerkbar gemacht. Abschließende Beurteilung und Tipps: U.E. sind die aufgeführten Mängel – insbesondere in puncto Sicherheit, über die ich im Urlaub nun wirklich keine Zweifel aufkommen lassen möchte – in erster Linie auf eine mit Mängeln behaftete Hotelplanung und Hotelführung zurückzuführen. Es kann doch wirklich nicht sein, dass der Chef für den Frühstücksraum und des Restaurants seinen Untergebenen die Anweisung gibt, die Tische militärisch gerade auszurichten (haben wir selbst erlebt!), während keine fünf Meter davon entfernt die einzige Dusche, sie wurde schon erwähnt, auch als Klo fungiert, man auf dem Weg dahin über ein freiliegendes Kabel stolpert und beim nahen Pool eine Leiter bedenklich locker ist. Diese und die weiteren hier aufgeführten Mängel, u.a. die mangelhafte Tsunamiwarnung wiegen dann doch zu schwer, um dieses Haus mit gutem Gewissen weiterempfehlen zu können. Zugegeben, wir haben keinen einzigen Mangel muniert, weil wir auch nicht als die "Meckerer" auftreten wollten und andere hier beschriebene Mängel uns eigentlich auch nichts anzugehen haben. Tipps Doch noch etwas für Leute, die dieses Hotel buchen ... Die in früheren Beiträgen öfters erwähnte „kleine Brücke“ findet man, wenn man aus der Anlage in Richtung Strand geht und sich am Ausgang nach links wendet. Nach vielleicht hundert Metern geht es dann links über die Brücke und man befindet sich im Touristenzentrum von Kamala. Noch ein Stück weiter ist die Hauptstraße. In dem dort gelegenen „Top roof“ Restaurant, dass im obersten, dem zweiten Stock des recht schmalen Gebäudes liegt, haben wir öfters hervorragend gegessen. Die Bedienung ist außerordentlich freundlich und gerne werden „Sonderwünsche“ beim Essen berücksichtigt. Kann ich nur empfehlen, schmeckt dort wesentlich besser als in anderen Restaurants oder in der „Hotelabspeise“. Aber auch hier gilt wie fast überall im „Land des Lächelns“: Englischkenntnisse (und wenn manchmal auch nur ein paar Brocken genügen) sind ein „muss“. In den „Seven-Eleven-Stores“ bekommt man für recht wenig Geld eine Telefonsimkarte. Ausflüge nach Patong in das mit dem Hotelbus oder nach Phuket-Town zu Lotus von TESKO. Das „Big C“ oder das „Central-Festival“ – das kann auch ohne weiteres mit einem „Tuk-Tuk“ geschehen, auch wenn die Taxifahrer, weil ihnen ein Auftrag entgeht, davon abraten – lohnen sich, weil wir dererlei bei uns nicht haben. Und, wenn man mal zum Arzt muss, kann ich Dr. Pisit Kampeera empfehlen. Seine Praxis, "Clinic", liegt etwas außerhalb von Kamala und sollte mit Taxi oder Tuk-Tuk erreicht werden. Zur Not geht es aber auch zu Fuß, und Schuhe vorher ausziehen. Die Rezeption im Hotel wird weiterhelfen.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Zimmer Das Zimmer war ausreichend groß und hatte sogar noch ein Sofa, auf dem zur Not auch noch eine dritte Person hätte schlafen können. Es fehlt weder ein Flachbildfernseher, den wir nicht eingeschaltet haben noch ein Bügeleisen und Bügelbrett. Die Betten haben eine normale Härte, sind also nicht durchgelegen, aber als großes Manko haben wir die viel zu warmen Bettdecken empfunden, die an einen geruhsamen Schlaf während der gesamten Aufenthaltsdauer nicht denken ließen. Vielleicht sind die Decken dann brauchbar, wenn man die Klimaanlage auf die unterste Stufe – das sind 10 Grad – einstellt ... Es gibt kein Telefondirectory. Für das Flachbild-TV gibt es weder eine Bedienungsanleitung noch Kanalübersicht. Gut: Der „elektronische“ Zimmerschlüssel mittels scheckkartengroßer Karte mit Magnetstreifen. Man kann ihn bedenkenlos in die Badehose stecken und mit ins Wasser nehmen. Gut: Im Zimmer gibt es einen wohl netzgespeister Rauchmelder. Ganz schlecht, dass dieser aber einmal in der Nacht meinte, Alarm geben zu müssen, ohne das es den geringsten Anlass dafür gegeben hat. Das Geräusch der Klimaanlage ist erträglich. Leider fehlt jegliches Informationsmaterial über touristische Angebote usw., obwohl auch über das Hotel Ausflüge gebucht werden können. Ebenfalls gibt es keine Heilige Schrift. Für Moslems fehlt die Qibla-Angabe, die Richtungsangabe nach Mekka, seltsam, da es gerade im Süden Thailands – und Phuket gehört dazu (!) – viele Moslems gibt, leicht an den Kopftüchern der Frauen und an den Hinweisschildern zu Moscheen zu erkennen. Und last not least fehlt so gut wie jeder Hinweis auf Evakuierungsmaßnahmen. Es gibt keinen Hinweis, wie im Tsunamifall ein Alarm ausgelöst wird, sei es durch Sirenen oder Lautsprecher usw. . Bad Das Bad ist normal groß und verfügt über eine durch eine Glaswand abgetrennte Dusche. Die Dusche kann umgeschaltet werden von Handbrausenbetrieb auf „Regenbetrieb“, da ein recht großer tellerförmiger „Regenduschkopf“ vorhanden ist. Das lädt ggf. zur Nachahmung zu Hause ein. Das Waschbecken ist eher ungünstig, da sich der Ablauf viel zu nahe am Beckenrand befindet und nicht flexibel ist. Daher befinden sich auf dem schwarzen Marmor meist Wasserlachen. Weiterer Minuspunkt: Es sind keine ausreichende Möglichkeiten vorhanden, die Handtücher aufzuhängen, nur ein Doppelhaken an der Schiebetür. Wie sollen die recht dicken Handtücher dann trocknen? Das Waschbecken ist eingerahmt mit einem Holzregal, in das man die Utensilien aus seinem „Kulturbeutel“ stellen kann. In diesem Wandregal befindet sich auch ein Fön, der in einem kleinen Säckchen eingepackt ist. Was das soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Gestellt werden weder Zahnbürste noch Kamm. Es gibt aber eine recht brauchbare Kombinationslotion aus Shampoo und Seife. Schon bei unserer Ankunft haben wir eine lockere Klobrille festgestellt. Sie wurde während des gesamten Aufenthalts nicht befestigt. Ebenfalls fiel uns die lockere Halterung für die Dusche auf. Auch diesbezüglich tat sich nichts. Die Toilette verfügt – wie in Thailand üblich – über einen extra Schlauch zur Reinigung des Hinterns nach dem entsprechenden Geschäft. Diese sehr hygienische Art der Reinigung ist allerdings bei dem dünnen thailändischen WC-Papier auch bitter nötig. Die Spiegelbeleuchtung ist eindeutig zu schwach. Hier hätte man sich eine andere Lösung einfallen lassen können. Balkon Schön, dass es ihn gibt, jedoch ist die Aufhängemöglichkeit von – wohl – nasser Wäsche ist nicht durchdacht: Was oben hängt, tropft und nässt die auf den nächsten Stangen befindlichen Kleidungsstücke. Versetzte Anordnung der Stangen wäre besser. Bis auf eine einzige Stange ist der Halter so konstruiert. Und die Privatsphäre zu den Nachbarzimmern ist weder visuell noch akustisch gewährleistet. Ebenfalls lädt die Architektur zu ungebetenen Besuchern ein, da es ein Leichtes ist, von Balkon zu Balkon zu turnen. Aber genau davor wird aber an der Terrassentür mittels eines Aufklebers gewarnt. Die Zimmerwände selbst aber scheinen relativ schallundurchlässig zu sein. Auf dem Balkon gibt es keinen Ventilator, der beim Aufenthalt im Freien die Mücken verscheuchen würde. Ebenfalls fehlen Rückenkissen für die Stühle. Man kann sich aber mit den Kissen aus dem Zimmer behelfen. Flur Die doppelflügige Schranktür klemmte. An der Tür zum Flur ist kein Hotelplan, kein Fluchtplan für einen Brandfall angebracht. Am letzten Tag fand ich diesen Hinweis aber doch in Form eines Bildes in Din A4-Größe versteckt ganz hinten im Kleiderschrank, senkrecht stehend aber mit der Rückseite mir zugewandt. Im Flur ist der Spiegel nicht extra beleuchtet.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Die Bedienung ist in Ordnung, man gibt sich Mühe und das Frühstücksangebot ist mehr als ausreichend. Natürlich gab es wieder neben dem normalen Joghurt den ... na ... Erdbeerjoghurt, der überall gleich zu schmecken scheint. Aber ich hatte ihn auch erwartet und mich fast schon darauf gefreut. Nicht gut: Es gibt keine vorgeschriebene oder angedeutete Abtrennung der Raucher von den Nichtrauchern. Das wäre nötig, aber das hat sich in Hotels in Fernost zumindest in dieser Preisklasse noch nicht herumgesprochen. Das Angebot der Speisekarte für das Mittag- und Abendessen ist recht dürftig.


    Service
  • Gut
  • Lobby Das kostenlose WLAN in der Lobby funktioniert, ist aber etwas langsam. In der Rezeption wird mit Informationsmaterial gegeizt. Karte von Phuket nur auf Anfrage erhältlich. Die Karte vom Ort selbst ist recht dürftig und spiegelt nun wirklich nicht die Lage der Straßen in Kamala wieder. Gut: Es gibt ärztliche Sprechstunden. Es fällt aber beim Blick in den Praxisraum sofort der Schreibtisch mit der Aufschrift „Cashier“ auf. Der Service bezüglich der Zimmer kann als gut bezeichnet werden. Ungefähr 40 Bath pro Tag auf die Bettdecke zu legen, stimmt das Reinigungspersonal noch freundlicher.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Zugang zum Zimmer und zur näheren Umgebung Der Zugang zum Zimmer im Treppenhaus kann durchaus als „Stolperweg“ bezeichnet werden. Die unterschiedlichen Treppenstufenmaße rühren daher, dass offensichtlich im Rahmen einer Renovierung neue Fliesen auf die alten verlegt wurden, d.h., ohne die alten zu entfernen. Es gibt nur ein Treppenhaus im Innern des Gebäudes und dann noch mit den eben erwähnten ungleichmäßigen Stufen und Absätzen. Das andere ist als „Außentreppenhaus“ mehr oder weniger angeflanscht. Auf den Fluren sind die Revisionsklappen meistens mit Schrauben als Griff versehen, und das birgt in sich schon eine Verletzungsgefahr. Die automatischen Beleuchtungsanlagen bei Stromausfall funktionieren, auch wenn man ihnen wegen Rostbefalls ihr Alter ansieht. Jedoch habe ich bei manchen Geräten Zweifel, ob die eingebauten Akkumulatoren noch ihren Dienst auf längere Zeit versehen können, da die Anzeige auffallend oft von „Fullcharge“ auf „Charge“ umschaltet. Eine weitere Gefahrenquelle ist die erste Bewegungsmeldergesteuerte Schiebetür nach dem Minimarkt in Richtung Rezeption. Nähert man sich ihr und kennt sich noch nicht so aus, kann es durchaus passieren, dass man nicht in den sich öffnenden Weg sondern den daneben geht und von der Tür so quasi erdrückt wird. Einige Tage später wurde genau davor eine große Kübelpflanze gestellt ... Außenanlage Die Außenanlage besteht aus viel Grün, die durch mehrere Gärtner gepflegt wird. Die Außendusche, vgl. oben, wirkt deplaziert, stinkt und sieht aus wie ein Klotz in der Landschaft. Die wenige Hunde werden vom Personal verscheucht. Katzen werden aber geliebt und man lässt sie frei, auch im Frühstücksraum, herumlaufen. Die kleinen schwarzgelben diebischen Vögel sieht man hingegen nicht so gerne. Direkt am Eingang zum Zugang von der „Strandprommenade“ zum Frühstücksraum bzw. Restaurant (nahe der Dusche) liegt als weitere Stolperfalle ein offensichtlich stromführendes schwarzes Stromkabel, das besser unter die Erde verbuddelt wäre. Pool ... Obwohl wir - wie es unschwer aus den vergangenen Zeilen herauszulesen – absolute Poolgegner sind, habe ich versucht, die Faszination „Pool“ an mich herankommen zu lassen und selbst den Pool am Frühstücksraum an der Außendusche von der dem Strand am nächsten gelegenen Leiter bis zur anderen schwimmend durchquert. Ja, und beim Herausklettern auf der zweiten Leiter zeigten sich erhebliche Mängel in der Stabilität und in der Befestigung. M.E. nicht ganz ungefährlich. Ja, das war es dann. Sonstiges Auf dem Hotelgelände, ziemlich mittig, aber dennoch kaum wahrzunehmen befindet sich ein in einem containerähnlichen Gehäuse ein fernbedienbares Notstromaggregat. Wohl nötig, weil die thailändische Stromversorgung – ein Blick auf die überall zu findenden Freileitungen sprechen Bände – wohl nicht immer funktioniert. Wenn dadurch die zentralen Klimaanlagen versorgt werden können, wäre das ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt für dieses Hotel. Auf Koh Samui im Pinnacle Resort, wo wir im letzten Jahr waren, wäre es schön gewesen, wenn das Hotel über ein solches Aggregat verfügt hätte. Es wäre öfters als nur einmal angesprungen ... In der Nähe der Rezeption befindet sich ein kleiner Minimarkt, der für das erste ausreichend gut sortiert ist. Warum dort aber ein Tip-Box steht, bleibt mir ein Rätsel.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Sportangebot bezüglich Aerobic bezieht sich nur auf gelegentliche „Wateraerobic“. Und dieser Plan ist auch nur nur im Fitnessraum ausgehängt. Unter dem Punkt "Lage und Umgebung" habe ich schon so einiges über den Pool geschrieben.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im April 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ulrich
    Alter:56-60
    Bewertungen:6