Die Hotelanlage ist einfach super gelungen, der/dem Architektin/-en ist einfach für alle Bereiche etwas gutes und z. T. besonderes eingefallen. Die Größe der Anlage ist die Obergrenze für ein 5 Sterne Resort, darüber wird es einfach zu groß und unpersönlich. Typisch südländisch sind bereits in der zweiten Saison erste Abnutzungs-anzeichen vorhanden, die auch nicht behoben werden. Die Halbpension reicht hier völlig, das Frühstück ist hervorragend, wer hier nicht "sein/ihr" Frühstück findet ist selber schuld. Das Büffet am Abend war abwechslungsreich, es war von den eingesetzten Köchen abhängig ob das "Show cooking" auch ein solches war. Manchmal waren die eingesetzten MitarbeiterInnen für wenige Augenblicke, mit dem Andrang von hungrigen Gästen etwas überlastet. Die Gästestruktur war völlig o.K., sehr wenig Russen (die aber leider voll im Klischee), viele Westeuropäer und ein paar Familien mit Kindern. Der Altersdurchschnitt lag bei 45 - 50 Jahren. Unbedingt Auto mieten und die Insel, soweit möglich, erkunden!
Bis auf Kleinigkeiten, ein super Zimmer mit richtig gutem Komfort - geräumig, gute Lage in der Anlage, einizigartiger Meerblick mit Sonnenuntergangsgarantie
Wie schon vorab beschrieben, ist das Hauptrestaurant ein sehr gutes. Es passt alles sehr gut zu diesem Hotel, die Restaurantterrasse mit ihrer Ausrichtung zum Sonnenuntergang ist einmalig schön. Die Poolbar ist gut, und bietet leckere Kleinigkeiten. Allerdings sind wir hier bei einem großen Grundproblem dieses Hotels angekommen, diese Kleinigkeiten kosten leider richtig große Preise. Ob in der Bars, den A-la-Carte-Restaurants oder in der zusätzlichen Getränkekarten, dass waren schon z. T. Mondpreise. Hier hat jemand geglaubt, dass in einem 5 Sterne Hotel jeder Preis gezahlt wird (Cappuccino[mal mit Wasser, mal ohne] 3,80Euro, kein Cocktail unter 9,00 Euro, selbst der [allerdingsgute] Hauswein begann bei Flaschenpreisen von 18,00 Euro, Hauswein wurde uns erst auf Nachfrage angeboten). Hier sollte dringend die Preisgestaltung überdacht werden, dann hätten die MitarbeiterInnen in diesen Bereichen sicherlich auch mehr zu tun!!
Das Personal ist sehr freundlich, englisch sprechen alle, deutsch fast immer die wichtigsten Floskeln. Für Nachfragen gab es an der Rezeption immer MitarbeiterInnen mit hervorragenden Deutschkenntnissen in erreichbarer Nähe. Die MitarbeiterInnen im Hauptrestaurant waren sehr aufmerksam, haben allerdings recht große Tischbereiche zu versorgen. Mit etwas Urlaubsgeduld läßt sich auch das regelmäßige Klirren von Besteck und Porzellan im Hauptrestaurant. verknusen, denn hier muss dringend das Personal nachgeschult werden. Die A-la-Carte-Restaurant haben wir nicht ausprobiert, zum einen weil die Versorgung im Hauptrestaurant wirklich sehr gut ist, und zum anderen weil der Verrechnungssatz mit der gebuchten Versorgung bei lächerlichen 25% in diesen wirklich teuren Restaurants liegt. Die Zimmerreinigung an sich war gut, drei Mitarbeiterinnen machten sich über unsere JuniorSuite (so die Bezeichnung vor Ort -> im TUI Katalog DBJM) her. Allerdings passierte dies sehr häufig erst gegen 16.00 Uhr und später. Kollidierte daher oft mit unserer Rückkehr von Ausflügen o. ä.. Einmal haben die Damen sogar unser "Don´t disturb` (hier elektronisch) einfach ignoriert, und während wir im Jakuzzi waren, in aller Eile das Zimmer gerichtet. Das abendliche Aufdecken der Betten ist hier leider keine regelmäßige Leistung, in 9 Tagen hat es die Servicecrew ganze dreimal geschafft. Da muss die Hausdame noch etwas mehr hinter ihrer Crew her sein. Das Bad ist optisch super, allerdings geht hier bei einigen Dingen Design leider vor Funktionalität. So verschließt der Gast den Abfluss der Handwaschbecken, und wegen der fehlenden Funktion der stylischen Armatur kommt dann der Haustechniker um das Wasser wieder abzulassen. Die Rezeption notiert Beschwerden freundlich, und sagt Reparatur zu. Allerdings hat erst die Nachfrage bei der hervorragenden Gästebettreuerin der TUI dann auch zur tätsächlichen Behebung der kleinen Mängel geführt. Für den Jakuzzi gab es noch keine Bedienungsanleitung, wer dieses Zimmer bucht sollte u. U. vorher schon mal im Internet recherchieren wie Mann/Frau so was bedient. Macht Riesenspass mit Blick auf das kretische Meer.
Es gibt, wie in der Katalogbeschreibung geschrieben, einen kleinen künstlichen Strand. Das Wasser ist herrlich, Liegen immer zu bekommen, aber eben kein Naturstrand, ohne Badeschuhe geht hier übrigens nichts. Panormo ist zu Fuß nur für Wanderer zu erreichen, u. U. muss man Missionare nach dem Weg fragen. 30 - 40 Minuten ist der Fußweg bei 35 - 40 Grad mit Sicherheit lang, entlang einer durchaus ordentlich befahrenen, z. T. eher schlecht befestigten und staubigen Straße. Hier ist nur ein Mietwagen zu empfehlen, falls Mann/Frau etwas von der unmittelbaren oder auch weiteren Umgebung sehen möchte. Neben diesen superschönen Hotel ist eigentlich nichts (zwei kleine Läden und eine Autovermietung), ansonsten nur eine Fernstraße (hört man nur in den Zimmern im 100 Bereich, sonst nirgends) und viel Küste. Die Reiseunternehmen bieten Ausflüge an, haben wir aber nicht genutzt. Wir sind mit einem Jimny 5 Tage lang über die Insel und haben, auf Empfehlung der Mietwagenfirmendame (Traffic), einige wirklich schöne Ecken der Insel gesehen. Das Hotel hat an fast allen Abenden für wirklich hochwertige (z. B. Barpianist, DJ ) Unterhaltung gesorgt. Zum Teil spielte schon zum Frühstüch ein Duo live auf der Restaurantterrasse.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Hauptpool war leider das Reservieren der Liegen nicht einzudämmen, selbst bei Stundenlanger Abwesenheit wurde das Strandtuch und das Taschenbuch liegen gelassen, nur um später auch auf jeden Fall hier wieder niedersinken zu können. Dies ist aber eher Ausdruck einer egomanen Gesellschaft, als ein Hotelproblem. Das Sportteam war sehr jung, aber richtig gut. Der Spabereich (Thai und Shiatsu ausprobiert) richtig gut und seine Preise fast schon wirklich wert. Aber auch hier könnte der eine oder andere Gedanke über die Preisgestaltung die Auslastung sicherlich deutlich verbessern. Wir hatten immer Schatten auf dem Balkon, bedingt durch eine durchdachte Beschattung (Zimmer 312). Internet haben wir nicht genutzt, weil wir ja zum Urlaub machen in dem Hotel waren.


