Das "Africana" bietet im Winter natürlich nicht alle Möglichkeiten wie im Sommer (eingeschränktes Entertainment Angebot, Spezialitätenrestaurants nur im Wechsel buchbar und komplett in den Räumlichkeiten der "Trattoria", Außenpools größtenteils geschlossen), aber um der Kälte zuhause zu entfliehen und sich verwöhnen zu lassen war der Urlaub ideal. Wir (Familie, 2 Erw., 1 w 16 J./vegan, 1 m 13 J./mit Orthese am Fuß) hatten 2 Doppelzimmer gebucht, die ursprünglich weiter auseinander lagen ("Lasst die Koffer hier stehen, geht essen, wir regeln das"), in Windeseile in 2 nebeneinanderliegende Zimmer getauscht wurden. Die Zimmerwaren sauber und geräumig mit Balkon zum Garten. Badezimmer mit begehbarer Dusche, großen Spiegeln, Waschbecken und Föhn, separates WC (ohne Waschbecken). Die Minibar wurde alle 2 Tage neu befüllt (Coca Cola/Fanta/stilles Wasser), man konnte aber auch Getränke aus dem Restaurant (z.B. Cola Zero, Sprudel) mitnehmen. Restaurants/Bars: Das Hauptrestaurant ist groß und zu Stoßzeiten recht laut. Wir haben morgens auch gern auf der Terrasse gefrühstückt. Die bettelnden Katzen dürfen laut Aushang dort nicht gefüttert werden, dafür im separaten "Katzenhaus". Das scheint ganz gut zu klappen. Der Service ist ausgesprochen freundlich und aufmerksam. Die Auswahl der Speisen ist riesig und super ausgeschildert (wir reisten mit einer Veganerin). Wir haben uns auch zu einem Küchenrundgang und einem "Kochkurs" angemeldet. Herzliche Grüße an Hedi, es war wunderbar! Die "Wunderbar" bietet zwischendurch Getränke und früh morgens (unser Abreisetransfer kam um 3:45 Uhr) "grap and go" - Kuchen und Croissants (auf Anfrage bekamen wir eine Obsttüte als vegane Alternative). Dort spielt abends auch ein toller Pianist. Das Café (und der Kaffee) hat uns nicht so sehr überzeugt. Kucken wie auf dem Nachtischbuffett und Kaffee aus dem Vollautomaten. Wirklich guten Kaffee (Café Turc) bekommt man dort leider nicht. Die Snackbar hatte geschlossen, die Snacks gab es nach kurzem Umbau direkt nach dem Mittagessen (fließender Übergang). An der Poolbar konnten die Cocktails je nach Barkeeper sehr unterschiedlich ausfallen. Qualitativ für uns ok, aber für Cocktail-Liebhaber vermutlich nicht. Im Spezialitätenrestaurant wurde ein Menü serviert. Das Hauptgericht konnte aus mehreren Alternativen gewählt werden (Fleisch, Fisch, vegan). Der tunesische Rotwein war ok. Aktivitäten: die Trainer waren freundlich, die Kurse konnten einfach über eine App gebucht werden und der Meerblick ließ die Qual der ungeübten Teilnehmer erträglicher werden. Insgesamt haben wir eher weniger genutzt (der Quizabend war sehr lustig). Für uns war Karthago, Sidi Bou Said und das Bardo Museum ein Muss. Wir haben vor Ort das Angebot der TUI genutzt. Der Guide war fantastisch. Beim kleinen Kalif (im Hotel) haben wir einen Doppeltermin Massage gebucht. Leider hatten wir keine Zeit für weitere Termine, es war so schön! "Onkel" Momo hat uns einen Kamelritt (wollten wir nicht) und eine Quad Tour (haben wir gebucht) angeboten. Auch für eine wenig talentierte Quadfahrerin jenseits der 50 und einen fußkranken Jungen ein Erlebnis: wir saßen hinten auf den Quads und hatten Spaß. Zum Baden war uns dar Meer zu kalt, aber mit nackten Füßen bis zum Knöchel ins Wasser zu gehen war sehr angenehm. Der Hotelstrand war sauber und nicht überfüllt. Wenn man einen Strandspaziergang macht, kann man allerdings schnell die Umweltsünden der Einheimischen und der Touristen bewundern: massenhaft Plastik (Flaschen, Tüten, Schuhe,...). Außerhalb der Hotelanlage ist das Leben anders. Wenn man dann sieht, wie sich Hotelgäste dutzende Teller mit gutem Essen auf den Tisch stellen hier mal picken, dort mal naschen und einige Teller unangetastet stehen lassen (nicht, ohne vorher eine Sauerei auf dem Boden zu verursachen), lässt es einen nur fassungslos gucken und die Bemerkung des Kellners ("Katastrophe!") verursacht einem das fast körperliche Schmerzen.
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