Die Anlage ist riesig, sauber und gepflegt und von den vielen Gästen hoffnungslos überbevölkert, was sich besonders tagsüber am Pool bemerkbar macht. Dort spielt sich das Leben ab. Schade, dass keine einzige Bar und kein Restaurant so konzipiert ist, dass sich der Gast den Blick auf das schöne Meer irgendwo genießen kann. Wer schon mal einen Magic Life Club besucht hat, weiß um die gute Qualität und sollte tunlichst um diesen Club in Fuerteventura einen großen Bogen machen.
Die Zimmer sind großzügig und sauber, aber auch nicht mehr ganz frisch, was sich durch manche abgefallene Kachel im Bad bemerkbar macht. Aus dem Duschkopf tröpfelte es äußert spärlich und der Föhn funktionierte auch nicht richtig. Schade, dass die Getränke in der Minibar nur einmal bei Ankunft gefüllt werden.
Es gibt ein riesiges Restaurant, in dem die Gäste eng bestuhlt nur im Innenbereich sitzen. Hier gleicht die Atmosphäre einem lauten ungemütlichen Wartesaal und dem Gutmütigsten vergeht schnell der Appetit, auch wenn das Essen passabel ist. Die Themenrestaurants sind gut gemeint, aber leider auch nicht besser. Tagsüber kann der Gast sogar draußen vor einem kleineren Restaurant genießen, wenn er das seltene Glück hatte, einen der wenigen Tische zu erwischen, die halbwegs im Schatten stehen. Auch im Gastronomiebereich sind alle Mitarbeiter sehr fleißig und freundlich.
Der Service ist gut, die Mitarbeiter freundlich, fleißig und sehr bemüht, es den vielen Gästen recht zu machen.
Der Club liegt direkt am Meer, der Sandstrand ist schmal, aber schön, das Wasser klar. Leider ist das Meer aber nur über einen steilen Weg oder eine Treppe mühsam zu erreichen. Am Strand gibt es keinen einzigen schattigen Platz und keinen Liegestuhl, so dass der Aufenthalt nur von kurzer Dauer angenehm ist. Die nächsten Dörfer sind mit dem Bus oder Taxi leicht zu erreichen, schade dass sie sie über keinen Charme verfügen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Schatten, wo warst du. Dieser Pool ist eine Brathähnchenpoolanstalt. Wer das mag, kann Tag für Tag verbrennen. Wir verzweifelten, denn wir hatten eine 14.jährige dabei, die am ersten Tag bereits verbannt war. Auf unsere Frage an der Rezeption, wo wir uns denn tagsüber aufhalten könnten, wurde uns erklärt, wir sollten andern Gästen doch einfach das Handtuch wegnehmen. Ist das nicht eine blöde Antwort? Es gibt einige wenige Schattenplätze an diesem Pool, Liege neben Liege, aber um einen zu ergattern, sollte man tunlichst in der Dunkelheit aufstehen und sie so früh wie nur möglich als die eigene mit dem Handtuch markieren. Höchst peinlich, aber lebensnotwendig. Nur gut, dass die meisten Gäste zum begeisterten Brathähnchen mutierten. Die Sportmöglichkeiten sind gut, die Geräte im Fitnesscenter sehr gut, aber leider sprechen die Animateure kein Deutsch und sehr schlechtes Englisch, wodurch sie bei bestimmten Sportarten, wie z.B. Pilates, kaum kommunizieren können.


