Das Hotel war während unseres Aufenthaltes komplett ausgebucht und die Hotelanlage befindet sich in einem guten und gepflegten Zustand. Sowohl die Pools als auch die Gartenanlage werden täglich gepflegt, man sieht häufig Gärtner. An jedem Pool ist ein Bademeister vorhanden der auf die Sicherheit achtet. Die Anlage des Magic Life Club ist relativ klein und eher übersichtlich, die erste Anlage seit langem, in der ich mich nicht verlaufen habe ;-) Vom Spa-Bereich (Sauna) war ich eher enttäuscht, dieser war nicht sehr ansprechend. Ich war gegen Abend zum aufwärmen dort (das Wetter im März war doch mitunter kühl) und die Sauna war sehr klein und der Saunabereich (Duschen etc.) nicht mehr besonders gut gereinigt (sah aus als wären dort an dem Tag schon 100 Leute durchgelaufen). Außerdem gab es dort keine Handtücher etc. Zu den Massagen kann ich nichts sagen, da ich diese nicht genutzt habe. Der Gästemix war nicht gut. Das Hotel war nach meiner Wahrnehmung zu 50% von deutschsprachigen Gästen und zu 50% von Engländern/Franzosen belegt. Da zwischen den Nationalitäten wenig Kommunikation stattfand, hat das m.E. die Stimmung im Club nicht positiv beeinflusst. Aufgrund der Situation mit dem Abendessen und den Zimmern werden wir diese Anlage nicht noch einmal besuchen, da dies für uns nicht gepasst hat. Grundsätzlich erkennen wir aber an, dass das allgemeine Preis-/Leistungsverhältnis OK war. Wir machen sonst häufig Urlaub in Robinson- oder Aldiana Anlagen. Man muss aber ganz klar sagen, dass man diese Urlaube nicht miteinander vergleichen kann. Dies gilt sowohl für den Reise-Preis als auch für den Gäste-Mix und das "Herz-Blut" was in den Anlagen/Programmen steckt. Wir haben aus dem Freundeskreis gehört, dass andere Anlagen von Magic-Life besser sein sollen. Für uns wird es aber vorerst bei diesem einen Ausflug in die Magic-Life-Welt bleiben.
Leider sind die Zimmer der Schwachpunkt-Nr. 2 dieser Anlage. Als wir ankamen wurden wir zunächst in Block 10 untergebracht. Unser Zimmer war noch nicht renoviert und hatte den Charme einer 70er-Jahre Bude: Dunkelbraune Möbel, Röhren-TV...... Das schlimmste war allerdings, dass die Möglichkeit bestand, dass man vom Rezeptionsbereich in das Zimmer schauen konnte (was an sich noch nicht super schlimm gewesen wäre). Leider konnte man die Vorhänge jedoch nur komplett zuziehen (d.h. incl. Verdunkelungs-Sichtschutz), was dazu führte, dass das Zimmer komplett abgedunkelt war und man sich vorkam wie in einem Schuhkarton. Wollte man sich also tagsüber ungestört im Zimmer bewegen ging das nur in Dunkelheit und bei elektrischem Licht, Urlaub im Süden stelle ich mir anders vor ;-) Aus diesem Grund haben wir das Zimmer gewechselt, was nach 1,5 Tagen auch recht problemlos und freundlich seitens der Rezeption ging. Wir sind dann in der 21er Block gezogen, der ideal für Menschen ist, die ALLES von ihren Nachbarn mitbekommen wollen und die gerne um 7.30h von einem in normaler Zimmerlautstärke geführten Gespräch aus dem Nachbarzimmer geweckt werden. Der Vorteil in Block 21 war allerdings, dass die Zimmer neu renoviert sind und wirklich nett und ansonsten zum wohlfühlen sind. Wir sind dann in Block 21 geblieben und nicht erneut umgezogen, da wir unseren Urlaub nicht als Nomaden verbringen wollen ;-)
Leider ist die Gastronomie in diesem Club ein absoluter Schwachpunkt, hiermit meine ich die Situation beim Abendessen im Hauptrestaurant. Ich meine damit nicht die Qualität oder Quantität der Speisen (obwohl ich diese auch schon wesentlich einfallsreicher erlebt habe, jedoch dem Preis-/Leistungsverhältnis angemessen waren), sondern einzig und allein die schreckliche Athmosphäre, die völlig unpersönlich und auf Massenabfertigung ausgelegt ist. Das dabei eine sehr hohe Lautstärke entsteht ist nur ein Nebeneffekt, der mich in den ersten Tagen kaum gestört hat, mir aber gegen Ende des Urlaubs völlig auf die Nerven ging. So stehen beispielsweise am Eingang des Hauptrestaurant zur "Rush-Hour" Einweiser, die einem einen freien Platz zeigen. An sich löblich und ein schöner Service. Das diese Einweiser jedoch mitunter mit ihren Walkie-Talkies durch die Stuhl-Reihen gehen und man sich vorkommt wie in einer Bahnhofs-Halle, ist doch schon sehr störend. Was uns weiterhin total gestört hat war, dass das Restaurant zu 90% aus 2er-Tischen bestand (der Rest waren runde Tische, die aber sehr oft von Familien mit Kindern belegt waren oder einige wenige 4er-Tische). Wir kamen uns ein wenig vor wie Urlauber in anonymer "Einzel-Haltung". Wir kennen es aus anderen Clubs (Robinson, Aldiana), dass man dort mit anderen Gästen an größeren Tischen sitzt und ins Gespräch kommt. Dies ist beim Abendessen im Magic Life Fuerteventura aber ein schlicht unmögliches Unterfangen, das wir nach 2 Tagen aufgegeben haben und warum wir auch eher wenige Leute kennengelernt haben! Da sich die Anlage Magic Life CLUB nennt war ich davon mehr als enttäuscht. Ich habe wenig Leute gesehen, die beim Abendessen einen glücklichen Eindruck machten, dies kennen wir aus den anderen Clubs völlig anders. Leider ist die Sitzordnung auch in den Spezialitäten-Restaurants nicht anders. Hinzu kommt bei diesen Restaurants noch, dass man sich dafür in eine Liste eintragen muss, die morgens um 8.00h (!!!) an der Rezeption ausliegt. Wir haben es einmal geschafft in das argentinische Restaurant zu gehen, als mein Mann sich beim nächsten Mal wieder in die 8.00h-Schlange eingereiht hatte, wurde 3 Personen vor ihm die Liste geschlossen, weil die Restaurants dann alle belegt waren.
Die Zimmerreinigung war ohne jegliche Beanstandungen. Die Freundlichkeit der Kellner in den Restaurants war OK, teilweise waren diese aufgrund der Masse der Gäste und Tische etwas gestresst. Die Freundlichkeit der Kellner an den Bars war sehr gut. Insbesondere David und seine Kollegen von der Plaza Bar (die Abend-Bar) haben einen super Job gemacht. Sie waren super fix und serviceorientiert und wussten nach 2 Tagen welches Getränk man Abend trinken wollte.
Der Strand ist über zwei lange Treppen zu erreichen und das eigentliche Highlight und die Attraktion dieser Anlage. Bei Ebbe kann man sehr gut am Strand entlang gehen oder joggen. Direkt am Club sind einige "Stein-Burgen" die einem etwas Schutz vor dem typisch-starken Fuerteventura-Wind bieten. In Richtung Robinson Club Esquinzo Playa ist eine nette Strand-Bar, in der wir sehr oft gesessen und zu Mittag gegessen haben, da uns das Restaurant im Magic Life zu laut/ungemütlich war. Ganz in der Nähe befindet sich Morro Jable (mit dem Taxi eine Fahrt € 8,00) mit den typischen Geschäften eines Touristen-Ortes und einem kleinen recht schönen Hafen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die angebotenen Sportkurse haben mir gut gefallen und finden auf einer sehr schön gelegenen Terrasse über dem Meer statt, von der man einen tollen Ausblick hat. Die Unterhaltung durch die Animation war gut, insbesondere Danke an Talha :-) Die Abendshows haben wir nicht besucht, da wir kein großer Fan davon sind, ich glaube die Shows waren aber ganz gut. Zwischen dem Abendessen und dem Beginn des abendlichen Unterhaltungsprogrammes (21.30h) ist immer ein Loch entstanden, was aber daran lag, dass man aufgrund der Situation im Restaurant keine Lust hatte länger als nötig dort zu verweilen. Wenn man dann in die Plaza-Bar kam lief dort noch die Kinder-Disco, was dazu geführt hat, dass wir manches mal einfach noch eine Stunde aufs Zimmer gegangen sind.
Liebe Andrea, vielen Dank für die Bewertung Ihres Urlaubs im Club Magic Life Fuerteventura Imperial. Es ist bedauerlich, dass der Aufenthalt in unserem Haus, nicht vollständig Ihren Vorstellungen entsprochen hat, jedoch ist uns Ihre Meinung sehr wichtig. Ihren Kritikpunkten bzw. Anregungen werden wir uns, sweit möglich, gern annehmen und Ihre positiven Kommentare mit grosser Freude unserem Personal übermitteln. Wir wünschen Ihnen alles Gute. Mit freundlichen Grüssen, Claudia Uhl Assistant General Manager


