Die Hotelanlage ist sehr weitläufig. Es gibt insgesamt 6 Swimming-Pools (Inkl. Royal-Club und FKK-Bereich) Die Wohngebäude sind unter- schiedlich groß und architektonisch ansprechend angeordnet. Das einzige, was nicht gefällt, ist der minderwertige Außenanstrich der Gebäude, der die Anlage älter erscheinen läßt. Wer hier Ruhe finden will, findet mit Sicherheit etwas. Liegen sind ausreichend vorhanden, also ist die vorherige Beschlagnahmung mit Handtüchern (Lieblingsbeschäftigung vieler Urlauber) überhaupt nicht notwendig. Es ist eigentlich schon alles gesagt. Eine Anlage zum Entspannen und Erholen und für Leute, die Action brauchen, gibt es auch genug Möglichkeiten. Vorteil, es ist hier alles vorhanden, was man für den Urlaub braucht. Zusatzkosten fallen nicht an. Außer der BILD-Zeitung natürlich, die Urlaubszeitung auf den Kanaren. Aber im Urlaub kann man ruhig mal Tertiär-Tageszeitungen lesen.
Die Zimmer waren als ausgesprochen groß zu bezeichnen. Zu begrüßen ist auch der große Kleiderschrank, in dem man problemlos für 2 - 3 Wochen Kleidung unterbringen kann. Falls man noch Bügel braucht, muß man sich nur an die Rezeption wenden, sie werden innerhalb von 10 Minuten gebracht. Angenehm ist auch die Minibar auf dem Zimmer, die alle 2 Tage aufgefüllt wird. Sauberkeit der Zimmer war o.K., die Betten schön groß (Bettwäsche wurde ständig gewechselt) Was mich erstaunt hat, selbst der Duschvorhang wurde ständig ausgetauscht.
Für das Frühstück im Hauptspeisesaal würde ich höchstens 3 Sterne verteilen. Reines Engländerfrühstück, keine Abwechslung. In 2 Wochen jeden Morgen haargenau das Gleiche. Das Mittagessen war sehr abwechslungsreich und reichlich. Hier kann man ohne Bedenken 4 Sterne vergeben. Demgegenüber war das Abendessen meistens ideenlos, keine Highlights. Man erwartet eine Steigerung gegenüber dem Mittagessen, dies war nicht der Fall. Es gab jedoch immer reichlich. Wer Nachspeisen mag, ist hier gut aufgehoben. Mittags und abends jede Menge Törtchen, usw. Alles in allem würde ich sagen: Mittlerer 4-Sterne-Bereich Von den Themenrestaurants waren wir enttäuscht. Hier erwartet man nun wirklich etwas Besonderes. Beim Mexikaner war das Vor- und Nach- speisenbuffet spärlich und überhaupt nicht mexikanisch. Zum Nachtisch Panna Cotta ... Beim Hauptgang, am Tisch serviert, konnte man Glück haben. Beim Chinesen (nur Buffet) war größtenteils alles chinesisch, auch sehr viel und lecker, nur fehlte die Ente, was eigentlich unbedingt dazu gehört. Das Grillrestaurant kann man abhaken. Dorthin möge man gehen, wenn man diäten will. Einziges Highlight am Vorspeisenbuffet: Der Serranoschinken. Den haben wir sonst in 14 Tagen nirgendwo gesehen. Hauptspeisen sehr spartanisch und nicht unbedingt gut. Am besten nach dem Chinesen gefiel uns noch der Italiener, den wir 2 x besuchten, es gab 2 x haargenau das Gleiche. Aber nicht schlecht, Cannelloni, Gnochi, Lasagne, Pute, Fisch, Schweinefleisch und natürlich sehr schöne Pizzen. Alles in allem ist das All-inclusive-Programm als gut zu bezeichnen. Man findet sicherlich in Anbetracht des großen Angebotes immer etwas Schmackhaftes.
Das Personal war durchweg sehr freundlich und zuvorkommend. Der Service in den Restaurants und Bars war gleichermaßen aufmerksam und auch schnell. Die Auswahl der Bars war sehr groß. Die Lobby-Bar war von 10.00 - 23.00 Uhr durchgängig geöffnet,die große Pool-Bar von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, wobei man hier auch noch von 10.00 - 12.00 Uhr frühstücken konnte, danach von 13.00 - 18.00 Uhr Mittag- essen und Snacks bekam. Die kleine Poolbar war für Getränke nur bis 17.00 Uhr geöffnet. Ferner konnte man ab 15.00 Uhr in der Bier-Bar 7 verschiedene internationale Biersorten genießen, und, wer immer noch hungrig war, dazu Tapas probieren. Gleich nebenan befanden sich das Cafe mit jeder Menge Törtchen und Kuchen, und anschließend die Eisdiele. Eine weitere Bar befand sich im Bereich der Themenrestaurants, diese war von 18.00 - 24.00 Uhr (mit Live-Musik). Die Sportsbar und Disco im unteren Bereich haben wir leider nicht besucht, hier kann man bis 2.00 Uhr Getränke zu sich nehmen. Also, unabhängig vom Hauptspeisesaal und den 4 Themenrestaurants schon jede Menge Möglichkeiten, sich satt zu essen und zu trinken.
Die Anlage liegt in einen Felsen eingebettet direkt am Meer. Vom Hauptswimmingpool / Poolbar phantastischer Blick aufs Meer. Von hier aus ist der Strand durch eine allerdings miserable Treppe zu erreichen. Eine bessere Möglichkeit, den Strand zu erreichen, bietet die Treppe hinter dem Royal-Club (Wird z.Zt. neu hergerichtet) Von hier aus kann man nach Morro Jable (ca. 8 km) problemlos laufen (Ca. 1 - 1/2 Std., je nach Gezeiten), zur anderen Seite kann man zur Costa Calma laufen, wir haben dafür 4 Std. gebraucht. Teilweise muß man nur über Steine kraxeln, falls dies nicht mehr geht, muß man über den Berg. Aber der Strand ist überall einmalig. Wer den Weg nicht zu Fuß machen möchte, kann den Linienbus nehmen, der jedes Hotel anfährt. Kosten nach Morro Jable: 80 Cent pro Person. Zur Costa Calma fährt eine andere Gesellschaft, dort ist die nächste Haltestelle oberhalb des Hotels Ambar Beach. Kosten pro Person: 1.20 Euro.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Sport- und Unterhaltungsprogramm war sehr vielfältig. Wer wollte, konnte überall Abwechslung finden. Die Animation war allgegenwärtig, aber nicht aufdringlich.


