- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Die Clubanlage liegt rd. 30 km südlich von Safagha direkt am Roten Meer. Direkt an die Anlage angrenzend gibt es keine weiteren Anlagen. Neben dem Strand an der durch ein Riff geschützten Lagune kann man über den Steg auch direkt am Riff schnorcheln oder tauchen. Die Anlage besteht aus zwei- bis dreigeschossigen Wohngebäuden und verfügt über mehrere Poolbereiche. Das Publikum besteht aus Deutschen, Österreichern, Niederländern, Belgiern, Britten und Tschechen. Blöd ist, dass man im Club neuerdings ein Bändchen tragen muss, was bei einer völlig alleinstehenden Anlage überhaupt nicht nachvollziehbar ist, da weit und breit keine anderen Gäste sind.
Die Zimmer waren groß und verfügten über gute Betten mit festen Matratzen. Blöd waren die großen Kopfkissen. Das Bad hatte eine große Dusche, die schön heiß war und auch ausreichend viel Wasser spendete. Wenn man duschte wurde auch nicht gleich das ganze Bad unter Wasser gesetzt. Im Bad gab es neben einem Fön auch reichlich Utensilien, so dass man auch ohne mitgebrachte Zahnbürste, Rasierer etc. über die Runden gekommen wäre. Auf dem Zimmer gab es auch einen Tresor mit Zahlencode. Auf der kleinen Terrasse (wir waren im Erdgeschoss) gab es einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen und Wäscheleine.
Das Essensmotto am Abend war meist "international". Auffallend war, dass das Gemüse nicht "englisch" angeboten wurde, sondern lecker angemacht, was vor allem für Veganer/Vegetarier wichtig war, denn es gab nur sehr wenig vegetarische Gerichte, die dann meist auch noch mit Ei waren. Abends gab es Erdbeeren, Ananas und Granatapfel zum Dessert. Schöner wäre es aber gewesen, diese Auswahl beim Frühstück zu haben, denn da beschränkte sich der Obstsalat in der Regel auf Apfel und Melone. Orangensaft und Kaffee beim Frühstück waren sehr dünn. Warum es nicht - wie in anderen Clubanlagen inzwischen die Regel - Kaffeevollautomaten für die Selbstbedienung gab, ist unverständlich. Die Drinks an den Bars waren in Ordnung.
Die Begrüßung bei der Ankunft im Club war sehr nüchtern und es gab als einzige Info nur den Hinweis auf die Essenszeiten. Gut ist, dass man sich schon vor der Anreise von zuhause aus online einchecken konnten. Das Personal, insbesondere die Ägypter waren sehr freundlich und zuvorkommend. Im gesamten Club gibt es WLAN, allerdings war der Empfang auf dem Zimmer oft nur sehr schwach oder war gar nicht verfügbar. Dies galt auch für die TV-Programme. Es gab zwar eine ganze Reihe deutschsprachiger Programme. Aber gerade ARD und ZDF waren häufig gestört, was nervte. Sehr nett war, dass es am Valentinstag kleine Törtchen auf dem Zimmer gab. Und natürlich wurden die Handtücher auf den Betten immer schön gestaltet und mit Blüten aus dem Garten geschmückt.
Die Lage direkt am Strand mit Steg zum Riff war sehr gut. Nachteil ist allerdings die lange Transferzeit vom Flughafen Hurghada, die rd. 1,5 Stunden beträgt, aber auch davon abhängig ist, ob man einen Direkttransfer hat oder vorher verschiedene andere Anlagen abtingelt. Die Gartenanlage ist gut gepflegt und überall blüht es.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Wir waren in erster Linie zum Tauchen im Club. Die Tauchbasis hatte nettes Personal und ordentliche Ausrüstung. Nicht so schön war, dass man Anzug etc. nicht dauerausleihen konnte, sondern vor jedem Tauchgang neu zusammenstellen musste. In Bezug auf einen Check beim ersten Tauchgang meinte man es auch zu gut für die Taucher, was aber Blödsinn ist, denn der Check folgte erst am Ende des ersten Tauchgangs, damit man kein Salzwasser in den Augen hat. Doch da kann man sich den Check gleich ganz sparen! Neben Riffdives wurden auch Tagesausfahrten ab Safagha und Shoredives angeboten. In der Sauna musste man Badekleidung nutzen, was nicht sonderlich hygienisch ist und nervt. Zwar ist es nach meiner Erfahrung in Ägypten im Freien verboten, nackt zu sein, aber in geschlossenen Räumen geht dies eigentlich. An einem Tag gab es mal einen kleinen ägyptischen Kochkurs zu Falaffel - war nett, auch wenn es nur etwas Schnippelarbeit gab und der Rest von den Köchen gemacht wurde. Die Animation am Hauptpool war leider immer sehr laut, so dass die Ruhe am Strand dadurch auch deutlich gestört wurde. Andere Clubs zeigen, dass Animation nicht immer mit zu laut eingestellter Lautsprecheranlage geht! Abends gab es immer Band oder DJ auf der Hauptterrasse, so dass es bis Mitternacht immer recht laut war. Nervig war dabei, dass es in erste Linie Tecno-Musik gab bzw. alle Songs durch Discomix verunstaltet wurden. Am Strand wurde sehr intensiv für Massagen geworben. Hier sollte mehr Zurückhaltung erfolgen. Ein Nein ist ohne weitere Diskussionen zu akzeptieren!
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Februar 2018 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Reinhold |
Alter: | 51-55 |
Bewertungen: | 175 |