Die Hotelanlage haben wir als sehr gepflegt und schön erlebt. Wir haben bewusst eine etwas größere Insel gebucht um auch mal ein wenig gehen zu können. Durch die Wärme hätte eine halb so große Insel aber auch gereicht. Ansonsten ist es schön durch die Größe der Insel immer wieder verschiedenen Seiten zu erleben. Der Service war sehr freundlich und kompetent. Die Tipps aus anderen Bewertungen waren sehr hilfreich. z. B. Wäscheklammern mitnehmen und Instant Kaffee, da das Angebot in diesem Bereich eher teuer ist (ein Set Kaffee 2, 50 Dollar). Wir würden auch die Deluxe Bungalows empfehlen. Die Strand abschnitte bieten immer Vor- und Nachteile, sodass wir nicht klar sagen können wo es am schönsten ist. Einziger Nachteil war der zeitweise hohe Anteil an russischen Gästen, die sich manchmal doch auffällig laut und selbstgefällig benehmen. Hier noch einige Tipps in Kurzform: Mückenmittel mitnehmen, da es nach Regenschauern doch vermehrt Mücken gibt, gerade unter den Palmen. Tee und Kaffee mitnehmen wenn man sich gerne im Bungalow selbst einen Kaffee zubereitet. Wäscheklammern für die Wäscheleine im Bereich der Außendusche. Hoher Sonnenschutz, auch bei bedecktem Himmel (zuerst 30). Schnorchelausflug ist sehr empfehlenswert. All inklusive fanden wir eine gute Lösung, da wir über den Tag verteilt sehr viel trinken. Wer gerne einfach Wasser trinkt kommt allerdings mit den 1, 5 Liter, die vom Hotel pro Gast und Tag angeboten werden schon gut zurecht. Dann reicht sicher auch Halb- oder Vollpension.
Unser Bungalow war sehr schön und in sehr gutem Zustand.
Wir fanden das Angebot wirklich gut und ausreichend. Es gibt immer eine große Auswahl an Gerichten, die jedem Geschmack entgegen kommt. Deutlich am Besten fanden wir die Fischgerichte und die Asiatischen Gerichte. Nur die von anderen Gästen vielfach gelobte Pizza beim Italiener hat uns nicht überzeugt. Dies liegt aber sicher auch an dem vorzüglichen Angebot, welches wir von zu Hause kennen, da wir in der Nähe von Südtirol leben.
Wir konnten wirklich über nichts klagen.
Wunderschöne Insel mit sehr schönem Strand. Auch bei fast voller Belegung (80%) immer ausreichend Liegen. Wir haben jedoch nicht am Bungalow unter den Palmen gelegen, da trotz aller Maßnahmen dort immer Mücken waren. Am Strand war es uns ohne Sonnenschirm dann zu heiß. So sind wir ein paar Meter gegangen Richtung Pool oder zum Wassersport Zentrum. Dort sind ausreichend Liegen unter feststehenden Sonnenschirmen. Das Hausriff ist nicht mehr so schön, da viele Korallen abgestorben sind. Dies ist uns als Malediven Neulingen aber erst nach einem Schnorchelausflug aufgefallen. Dort waren die Korallen farbenfroher und der Fischbestand vielfältiger. Ansonsten ist das Hausriff aber auch schön.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Als ambitionierte Katamaran und frühere Katamaran-Regatta-Segler hatten wir uns für dieses Ressort u. a. deshalb entschieden, weil mit der Möglichkeit geworben wurde, hier Katamarane mieten zu können. Grundsätzlich besteht diese Möglichkeit auch, allerdings gibt es einige Einschränkungen, die uns vorher - auch auf Nachfrage per Mail - nicht genannt wurden. Daher möchte wir sie hier kurz aufführen. Der Wassersportbereich am Südost-Ende der Insel verfügt über drei Katamarane, alles TopCat, 1 x K1, 1 x K2 und 1 x F2. Den K1 und K2 kann man leider nur zusammen mit Captain mieten, beispielsweise für Trainerstunden oder für Schnorchel-Tripps, wobei sie dann mit 3-5 Personen "beladen" werden und von der Geschwindigkeitspotential des eines Kat dann natürlich nicht mehr viel übrig bleibt - das eigentliche Kat-Segeln es mutiert dann eher zur Badefahrt ... Der einzige (in Worten: genau einer) Kat, der auch zum Alleinsegeln (d. h. ohne Captain) an 1-2 Personen vermietet wird, ist der F2. Der war aber leider defekt als wir ankamen. Das Versprechen, ihn zu reparieren, sodass er binnen zwei Tagen wieder einsatzbereit sei, wurde eingehalten. Prima, denn da waren wir aus Thailand anderes gewohnt ... Voraussetzung für das Anmieten des F2 zu alleinigen Benutzung ist allerdings, dass man mindestens eine Stunde (sogenannte private lesson) mit einen der Trainer segelt, der einen zuvor auf englisch an Land erklärt, wie die Einzelteile eine Katamarans heißen und wie man damit wendet und halst. Dann geht's mit dem K2 (den man aber nicht zum Alleinsegeln zu mieten bekommt, der aber dem Trainer wohl mehr Spass macht, was wir gut verstehen ;-) ) raus auf Wasser. Der Trainer führt dann (von sich aus) einige Wenden vor, Halsen werden nur auf Nachfrage gezeigt. Danach muss der zukünftige Mieter selber ran und die Beherrschung des Geräts demonstrieren. Zu guter Letzt möchte der Trainer vom zukünftigen Mieter noch wissen, wie er den Kat wieder aufzurichten gedenkt, wenn er gekenntert ist. Nach wir das getan, aber auf das Fehlen der dazu erforderlichen Schot hingewiesen haben, wurde diese wie aus dem nichts aus dem vorderen Querholm herausgezogen und uns präsentiert. Das war wohl die KO-Frage, wo sich sozusagen die Spreu vom Weizen trennt. Danach gab's keine weiteren Fragen mehr, wie segelten zurück und dem Mieten des F2 stand - nach seiner Reparatur - nichts mehr entgegen. Diese eine Trainerstunden ist wie gesagt obligatorisch und kostet 80 USD. Scheine oder Vorkenntnisse wurde nicht verlangt. Als der F2 repariert war, haben wir diesen mehrfach gemietet. Die Einzelstunde kostet 50, 00 USD, die Doppelstunde 70 USD. 1 Woche lang täglich jeweils eine Stunde hätten 350 USD gekostet, wovon wird allerdings abraten würden, weil sich das Wetter sehr schnell ändert kann und man am besten kurzfristig bucht bzw. reserviert. Der Kat ist - wenn nicht vermietet - in ca. 10 Minuten Einsatzbereit. Hat man aber nur gutes Wetter und damit fast Flaute (1-2 Bft) muss man den gebuchten Kat trotzdem zahlen - egal ob man ihn benutzt oder nicht. Kommen hingegen Wolken auf, so hat es meist 3-4 Bft, der Kat hebt schon mal den Luvrumpf und es macht mehr Spass. In der Hoteleigenen Wettervorhersage (die oft unzutreffend war) wird die Windgeschwindigkeit allerdings in mph angegeben. Ab ca. 5 und mehr Bft wir der F2 nicht mehr vermietet bzw. herausgegeben. Offenbar ist dann nach Meinung der Trainer die Gefahr des Kenterns bzw. Bruchs zu groß. Schade, denn wenn es anfängt Spass zu machen, rücken Sie das Teil nicht mehr heraus ... aber sie selbst gehen dann natürlich zum Surfen, weil dann ja (ihrer Meinung oder Weisung nach) keine (touristischen) Wassersportaktivitäten mehr möglich sind und sie somit nicht mehr gebraucht werden. So kann man's natürlich auch machen ... Apropos Bruch: Es empfiehlt sich sehr, den Cat nur bei Auf- oder Ablaufender Flut, d. h. +- 2h vor bzw. nach dem "Hochwasser" zu benutzen, denn das Gebiet in dem man Segeln darf, ist an überwiegend nur ca. 1 m tief. Und da der Tidenhub ca. 60 cm beträgt, kann man sich sonst an den Korallen die Rümpfe ganz schön ramponieren! Leider ist es mit dem geplanten Island-Hopping bei Kat nichts geworden, denn man darf nur innerhalb eines - für die Trainer - gut überschaubaren Bereiches segeln, der ca. 3 x 5 km groß ist. Im Süden wird er vom Rand des Atolls zum Indischen Ozean hin begrenzt, im Osten durch Holiday Island, im Westen durch die Wasserbungalows und im Norden durch die Insel selbst bzw. die Start- und Landebahn für die Wasserflugzeuge. Resmü: Für Gelegenheits-Katamaran-Segler mit Vorerfahrung, die keine hohe Anforderungen an den Wind stellen und deren Freiheitsdrang sich auf 3 x 5 km beschränkt, empfehlenswert. Das Material ist recht gut in Schuss, die Trainer sind sehr nett und die Organisation klappt gut. Doch wer mehr will, wir hier wohl nicht ganz auf seine Kosten kommen ...
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im April 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ingrid |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


