Wir denken, die beste Zeit hat die Anlage lange hinter sich. Die Liste würde zu lang werden. Die Insel ist sehr groß und für max. 1200 Gäste ausgelegt. Zu den Mahlzeiten erinnert das ganze eher an Großhotelanlagen, die man aus Spanien oder den Kanaren kennt. Man wird satt, auch als Vegetarier, über die Qualität läßt sich streiten bzw. es kommt auf den persönlichen Anspruch an. Wir fanden es eher unterdurchschnittlich im vergleich mit anderen Hotelküchen der Malediven. Als wir da waren, schätzen wir, dass ca. 75% der Gäste aus Russland kamen. Die meisten davon waren wenig zurückhaltend, arrogant und schienen auch wenig Erfahrung mit Büffet-versorgung zu haben. Versuche das wertneutral zu schreiben...aber wir haben Momente erlebt, die einfach hier nicht schreibbar sind. Wurde hier auch schon häufig erwähnt...Der Transfer per Wasserflugzeug ist dem per Speedboat vorzuziehen. Alleine der Blick von oben lohnt sich und der Zeitvorteil sowieso. Dollar, Dollar, Dollar...denn nur das wollen alle dort von den Gästen. Also einheimische Währung erst gar nicht tauschen! Wir waren noch einen Tag in Male. Muss man nicht wirklich sehen, aber wer wegen der Zeiten dort sein muss, kann dort gut essen. Wir waren bei einem Thai im ersten Stock am Traders. Das war recht gut!
Wie gesagt, der Nagel der zeit nagt an allem. Das Klima trägt nicht umbedingt dazu bei, dass das Personal sauber arbeitet. Bitte nicht dort hinschauen, wo es schon vermutet ...hinter und unter den Betten, auf den Schränken usw. !!! Es treibt die Laune nicht in die Höhe!
Pizza für 20 Dollar, Cola 0,2 l für 5 Dollar....usw. Jetzt kommt es wieder...ja aber es muss ja alles auch dahin gebracht werden...Direkt auf der Nachbarinsel gab die gleiche Cola für 3,50 Dollar. Auch da muss es hingebracht werden. Naja, man ist ja im Urlaub und wer Großrestaurant-Atmo mag mit Schlange stehen am Büffet ist hier total richtig. Wer dabei noch russisch spricht, könnte es sogar noch als Sprachreise betrachten. Wir waren immer froh, wenn wir die 'Versorgungsstellen' wieder verlassen konnten und an unserem Bungalow und Strandabschnitt wieder etwas Ruhe finden konnten.
Wie heißt es so schön.....man hat sich bemüht...aber es in der Regel nicht geschafft. Man spürt halt überall, dass es darum geht, zusätzlich das Maximum an Geld aus jedem Gast heraus zu holen. Wir haben einem vom Hotel organisierten Schnorcheltrip mitgemacht. Es wurde nichts zusätzlich angeboten, kein Wasser, keine Banane, keine Ausrüstung...nichts! Und die Stimmung insgesamt war eher schlecht, da man die ganze Zeit das gefühl hatte, jeder vom Stuff schaute nur auf die Uhr, wann es endlich zurück geht.
Für die größe der Insel, seine Gästeanzahl war der Strand und die Lagune noch in einem akzeptablem Zustand. Es gibt geplasterte Wege, einmal als außen herum, von wo aus die Bungalows zu erreichen waren. Die Wege im Inneren führten zu den Einrichtungen der Angestellte (nach eigenen Aussagen 700 bis 900 Angestellte). Rechnet man die Gäste plus Angestellte zusammen, liegt man bei ca. 2000 Menschen. Man kann nur erahnen, welche Müllberge da enstehen. Die Entsorgung konnten wir sehen und riechen. Es wurde vieles verbrannt, je nach Windrichtung, war das zu riechen. Teilweise gibt es noch dicht bewachsene Bereiche. Wer sich da rein traut, kann sehen, wo anderer Müll landet. Es gibt selbst eine Shoppingarkade. Über die Preise und die angebotenen Waren möchte ich nichts schreiben. Man neigt halt immer dazu, das Erlebte zu vergleichen, mit den anderen Inseln der Malediven, die wir bereits besucht haben. Diese ist definitiv die schlechteste!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Alles im unteren Durchschnitt, aber da. Nur die Pool-Anlage ist mir auf den Malediven immer rätselhaft. Alleine die Pflege, der Energieverbrauch usw., wer brauch das wenn 5 Meter weiter die Natur die wunderbarste Lagunen geschaffen hat?
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im April 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Peter |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


