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Volker (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2007 • 2 Wochen • Sonstige
Erholsamer Tauchurlaub mit Suchtpotential
5,7 / 6

Allgemein

Die Hotelanlage besteht aus über 500 Bungalows. Die Anlage ist für eine Kapazität von ca. 900 Gästen ausgelegt. Ebensoviel Personal lebt und arbeitet dort. Klingt alles sehr groß, ist es auch. Trotz der für europäische Verhältnisse kleinen Ausmaße der insel ist die Anlage sehr großzügig geschnitten. Der Strand und Pool wirken nie überfüllt. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass jeder Bungalow mit eigenen Sonnenliegen direkt an Strand aufwartet und viele Gäste diese private Atmosphäre auch nutzen. Das Hotel an sich macht einen sehr guten und gepflegten Eindruck. Alles wir ständig renoviert und ausgebessert. So dass wir keinen Grund zum Klagen hatten. Lediglich der Pool war noch renovierungsbedürftig, da sich die Steinchen an der Randeinfassung lösten. Wie wir erfahren haben wird die Poolanlage in den nächsten Wochen geschlossen und in Stand gesetzt. Das Hotel besteht aus einem Hauptgebäude, von dem aus man rechterhand in das Hauptrestaurant und linkerhand zur Mainbar gelangt. Auf dem Weg zur Mainbar kommt man an diversen kleinen Geschäften vorbei, der klimatisierten Lobby-Bar, dem Sportcenter, dem Videospielraum und den Tagungsräumen. Im Haupgebäude befindet sich auch die Rezeption und die Büros der Reiseleiter der einzelnen Veranstalter. Alle Bungalows sind am Wasser gelegen und alle Haüser nicht höher als die höhste Palme. Also keine Hotelburg (gilt übrigens für alle maledivischen Hotels). Das Sportangebot ist sehr vielfältig. Für All Inclusiv-Gäste sind fast alle Sporteinrichtungen frei nutzbar (sollte man aber sich vorher erkundigen). Alle anderen Gäste werden zur Kasse gebeten. Preise erfährt man in Sportcenter. Das Angebot im Hauptgebäude reicht über Tischtennis, Squash, Badmington über Dart und weitere Angebote zu entspannenden Jacuzzis. Neben dem Sportcenter im Hauptgebäude gibt es auch ein Wassersportcenter und eine Tauchbasis. Das Wassersportcentrum bietet fast alles an Wassersportaktivitäten. Jetski, Bananaboot, Segel, Katamaransegeln und Kajekfahren sind nur einige der dort angebotenen Möglichkeiten. Hier sollte man auf jeden Fall auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. An diesem Teil der Insel hat man das Gefühl auf einer Bratpfanne gelandet zu sein. In der nähe gibt es auch noch weitere Sonnenschirmliegen und eine Sportsbar, die immer reichlich mit kühlen Getränken bestückt ist. Hier ise auch etwas ruhiger als am Hauptstrand und der Poolanlage. Die Tauchbasis hat uns von Anfang an überzeugt. TOP :) Die Abzüge gibt es in diesem Bereich lediglich für die noch renovierungsbedürftige Poollandschaft, die jedoch in den nächsten Wochen angegangen wird. Ansonsten hat es uns an nichts gemangelt. Eine Spa-Landschaft vervollständigt das Erholungsangebot. Kulinarisch rundet das Angebot des Hauptrestaurants auch noch ein Thailänder und Italo-Japaner ab. Es gibt auch noch neben der Mainbar und der Lobby-Bar auch noch weitere Bars, die wir nicht alle ausprobiert haben. Nicht alle sind jedoch im All-Inclusiv Angebot enthalten, also Vorsicht, erst fragen. Die Hotelanlage verfügt über einen eigenen Artzt, der sich um alle kleineren und größeren Blessuren kümmert. Ein Krankenhaus befindet sich jedoch nicht vor Ort, ist jedoch mit dem Wasserflugzeug innerhalb von 40min in Male erreichbar.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Die Zimmeraustattung entspricht der Kategorie. Unser Bungalow (Nr. 420) befand sich auf der Seite der Wasserbungalows, also Richtung Außenriff. Das Hauptgebäude, Pool und Hafen befinden sich zur Atollseite. Eigentlich fanden wir ist die Lage der Zimmre ziemlich zweitrangig, denn mit dem Fahrrad war man überall ganz schnell dort, wo man hin wollte. Also ist es Geschmackssache, ob mal lieber etwas näher am Hauptgebäude wohnt oder nicht. Alle Bungalows liegen wie gesagt am Strand. Die Bungalows der Angestellten befinden sich im Inselinneren. Unser Bungalow hatte ein Marmorbad mit Außendusche, einem Doppelbett, das aus zwei Einzelbetten zusammen geschoben wurde, Fernsehen mit Internetanschluss, Minibar, Safe usw. Die Zimmer verfügen über eine Klimaanlage, die jedoch nur dann angeht, wenn man den Schlüssel vorher in einen dafür vorgesehenen Schlitz steckte. Denn nur dann gab es Strom im Zimmer. Eigentlich ganz gut, da man sonst unnötig Energie verschwendet. Sonst war alles zu unserer vollen Zufriedenheit. Von anderen Hotelgästen haben wir erfahren, dass einige der Zimmerboys auch kleine Blumenkunstwerke auf die Betten zauberten. Das traf auf unseren nicht zu, aber gut. Immerhin das Zimmer war immer pingelich sauber. Man sollte sich grundsätzlich nur daran gewöhnen, dass es überall viele Ameisen gibt. Sie klettern zwar nicht ins Bett und tun einem auch sonst Nichts, sind halt nur lästig.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Wenn man auf den Malediven ist erwartet man so vieles, aber nicht dass es dort den BESTEN Cappuccino aller Zeiten gibt. Alleine der wäre schon eine Reise wert. Er kostet zwar 5, 50 USD ist aber wirklich jeden Cent wert. Wirklich super. Auf der Insel gibt es drei Restaurants. Das Hauptrestaurant, einen Thailänder und einen Italiener/Japaner. Das Hauptrestaurant ist auch der Ort, wo man das Frühstück, Mittag und Abendessen bekommt. Alles in Büffetform und mit allem was das Herz und der Magen begehren. Die Auswahl ist wirklich groß. Wir behaupten, dass dort jeder etwas findet was ihm schmeckt. Ein Highlite sind vor allem die Desserts. Hat man aber mal Lust auf etwas anderes, so kann man sich einen 20%-Gutschein ausstellen lassen und das Angebot der anderen beiden Restaurants nutzen. Sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren. Der Thailänder ist im Preisniveau etwas gehoben aber auch wirklich sehr lecker. Zusätzlich findet dort auch jeden Tag um 22: 00 Uhr die Haifischfütterung statt. Der Italiener/Japaner ist wirklich sehr gut. Die Pizzen sind sehr lecker und nicht schlechter als in Italien selbst. In diesem Restaurant wird auch Sushi angeboten. Wer es man wird dort nicht enttäuscht. Der Fisch ist frisch (welch Wunder) udn sehr, sehr lecker. Auch die Preise sind nicht erschreckend. Eine große Portion Sushi und Sashimi kostet 25, - USD, nicht viel teurer als in Deutschland auch (ohne Gutschein). Für All-Inklusiv-Gäste wird noch am Nachmittag von 16-18 Uhr in der Vani Coffee-Bar Kaffe, Kuchen und Sandwiches gereicht. Also verhungern tut man wahrlich nicht. Trinkgelder sind in allen Restaurant nicht üblich, da man nicht direkt bezahlt, sondern die Rechnung nur per Unterschrift und Angabe der Zimmernummer quittiert.


    Service
  • Gut
  • Die Wertung hat damit zu tun, dass das Personal zwar zuvorkommend aber nicht immer freundlich ist. Ansonsten ist alles super durchorganisiert. Alle Zimmer werden zwei Mal am Tag gereinigt. Morgens werden alle sanitären Anlage und das Zimmer grundgereinigt. Am Nachmittag bekommt man auch noch frische Standhandtücher für den nächsten Tag. Die Organisation könnte kaum perfektioniert werden, dadurch wird aber auch jeder persönlichere Kontakt zu den Angestellten minimiert. Der persönliche Charm geht eswas verloren. Dafür ist die Anlage aber auch zu groß. Fast alle Mitarbeiter, mit denen man in Berührung kommt, sprechen Englisch. Deutsch ist eher selten oder gar nicht. Es gibt aber eine deutsche Reiseleiterin, die als Ansprechpartnerin für alle auftretenden Wünsche oder Probleme gilt. Also ist die Sprache hier wrklich nebensächlich. Bedingt durch die Größe und die perfekte Organisation ist jedoch die Flexibilität nicht immer gegeben. Will man bspw. mit anderen Gästen, die man dort kennengelernt hat an einem Tisch zusammensitzen ist dies ein Problem, das wirklich kaum überwindlich scheint. Die Insel scheint zwar klein, jedoch ist die Ausleihe eines Fahrrades empflehlenswert (Kosten: 40,- USD für 14 Tage). Es ist bequemer und schneller, wenn man noch etwas im Bungalo vergesser hat und es mal eben holen will, denn auch 15min Fußweg nicht weit scheinen, bei der Wärme ist der kühlende Fahrtwind auf dem Fahrrad doch schöner. Außerdem eine guter Anreiz sich mal wieder sportlich zu betätigen. Den Wäsche-Service haben wir nicht in Anspruch genommen. Im Bereich der Außendusche hatten wir eine Wäscheleine, die es einem erlaubt alle Badesachen und eventuelle auch verschmutze T-Shirts und andere Kleidungsstücke innerhalb eines Tages zu trocknen. Frische Handtücher und Bettwäsche gibt es entweder jeden bgzw. jeden zweiten Tag, auch wenn sie nicht benutzt wurden. Sauberkeit sit hier wirklich das oberste Gebot. Zu dem All-Inklusiv-Angebot gehören auch zwei Ausflüge, wovon einer unserer Meinung nach eher ein "Touri-Kauf-Veranstaltung al là Kaffeefaht" ist. Wer's mag, dem sei sie gegönnt, aber das einzige was dort "explored (entdeckt)" wurde, sind die Toristen-Wanen von den Mücken. Souverniers gibt es auch genug in den Hoteleigenen Geschäften zu kaufen. Wenn man auf die Nachbar-Insel will, auf der es eine SCHILDKRÖTEN-AUFZUCHTSTATION gibt, der kann sich auch kostenlos dort hinüber bringen lassen. Es gibt nämlich eine Shuttle-boot, da das dortige Hotel zur selben Hotelkette gehört (Holiday-Island, Villas Hotels). Erkundigt euch an der Rezeption. Auch die Delphintour sollte man sich als Taucher schenken. In der Regenzeit kommen die Tiere außerdem nicht so häufig in die näche der Inseln, wie man uns gesagt hat, da sie genug Nahrung draußen vor den Atollen finden, so dass die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, sie in dieser Zeit bei denAusflügen anzutreffen. Die Ausflüge fanden wir auch recht kostspielig. Die "Kaffetour" hat 40,- USD pro Person gekostet. Wie man das reichhaltige Angebot nutzt sollte aber jeder vor Ort entscheiden. Jeder ist da anders. Außerdem ist für jeden Geschmack auch was dabei. Annimation ist in dieser Anlage Fehlanzeige. Jedoch kein Manko. Man kann auch selbst einfach mal ein paar Gäste fragen, ob sie mit einem Volleyball spielen. Freiwillige finden sich immer. Man braucht niemanden, der einen am Strand nervt mit "Du wollen speilen!" Auch gibt es keine Kinderannimation. Die Anlage ist auch nicht unbedingt etwas, wo man mit Kindern hinfahren sollte, auch wenn alle sehr kinderlieb sind. Die Paare, die wir beobachtet haben waren fast alle mit Kleinkindern dort und übernahmen auch selbst die Betreuung.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Insel ist die südlichste und größte im Süd-Ari Atoll. Für das Wohl der Gäste ist gesorgt es fehlt wirklich an nichts. Es gibt jedoch keinen Supermarkt odre ähnliches. Ist auch nicht notwendig. Die Verpflegung ist ausreichend. Wasser (ohne Kohlensäure) kann man im Restaurat oder an jeder Bar in 1, 5l-Flaschen bekommen (Kosten einheitlich: 3,- USD). Reiseziel ist hier Programm. Eine Insel, ein Strand drum herum, türkisfarbenes Wasser, Sonne. Was soll man dazu schreiben. Postkartenidyll.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Das Sportangebot ist wie bereits erwähnt sehr reichhaltig. Da wir jedoch beide Taucher sind war uns die Tauchbasis besonders wichtig. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Organisation ist echt super. Insgesamt können am Tag bis zu 4 Tauchgängen gemacht werden. Die ersten beiden werden vom Boot aus unternommen. Dabei fährt man um 8: 30 von der Tauchbasis aus los und ist gegen 12: 30 wieder zurück. Man kann auch direkt dort duschen und sich auf den Weg zum Mittagessen machen. der nächste Tauchgang findet um 15: 00 Uhr statt. Da wir keinen gemacht haben können wir hierzu nichts Näheres berichten außer der Zeit. Am späten Abend, noch vor dem Abendessen kann dann auch noch ein Nachttauchgang gemacht werden. Dieser findet am Hausriff statt, so dass man nicht mehr raus fährt. Die Tauchbasis bietet kein Nitrox. Wir wissen auch nicht ob es geplant ist oder nicht. Da der erste Tauchgang auch der längste und tiefste ist, hat man die Möglichkeit eine 12l oder 15l Flasche zu ordern um die Tauchzeit auch optimal zu nutzen. Diese kosten einen Aufpreis. Die reguläre Größe (10l) ist im Tauchgang mit inbegriffen. Genauso auch das Blei. Das Leihequipment machte auf uns einen guten Eindruck auch wenn wir uns keines leihen mussten. Das eigene Equipment wurde bis auf den Anzug in verschließbaren Trockenräumen aufbewahrt. Auch bekommt man auf wusch einen Spinnt, um die trocknen Anziehsachen dort zu lagern. Die Basis ist sehr aufgeräumt und gut organisiert. Auch kleinere Reparaturen an Equipment wurden ohne Aufpreis und zügig durchgeführt. Fanden wir wirklich super. Eine Revision des eigenen Equipments sollte man aber auf jeden Fall noch vor dem Abflug durchführen. Sicher ist sicher. Die Tauchguides sind alle sehr nett und umgänglich. Die Tauchgruppen variieren. Auch wenn man mal zu sechst taucht so ist der Tauchguide nicht überfordert. Die Tauergruppen sind immer in Buddyteams eingeteilt, die ihren Erfahrungen entsprechen. So können erfahrene Taucherteams auch etwas abseits dem Trupp tauchen. Es wird jedoch pingelich darauf geachtet, dass der Sicherheitsstopp eingehalten wurde und eine Boje mitgeführt wird. Auf dem Boot gibt es genügend Personal, das einem in das Jacket hilft und auch wieder an Bord und aus dem Jacket. Auch reichen die Mannschaftsmitglieder die Pressluftflaschen an und nehmen die leeren wieder an sich, um sie zu verstauen. Hat man mal sein Antifog vergessen so ist dies auch kein Problem, gibt es kostenlos an Board in Form einer Spülmittellösung aus der Sprühflasche. Zu den Tachspots. Da wir noch nicht so lange tauchen und auch zum ersten Mal auf den Malediven waren können wir zum Stand der Flora und Fauna Unterwasser wenig sagen. Wir hatten den Eindruck, dass es schon Mal besser aussah, aber dennoch waren wir von den riesigen Schwärmen überwältigt. Man schwimmt mitten durch sie hindurch das ist schon beeindruckend. An Großfisch hatten wir auch einiges. Vom Wallhai über Mantas bis zum Napoleonfisch und Haien war alles dabei. Schildröten ließen sich jedoch nur selten ausmachen. Aber so ist das nun Mal. Man kann nicht alles haben. Wir können die Tauchbasis wirklich empfehlen. Hier stimmen das Klima und die Organisation. So kann man am Vormittag zwei Tauchgänge absolvieren und den restlichen Tag am Strand unter Palmen mit einem Buch verbringen. Sehr entspannend.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juni 2007
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Volker
    Alter:36-40
    Bewertungen:1