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Norbert (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Januar 2011 • 1 Woche • Strand
Für erfahrene Malediven-Urlauber eine Enttäuschung
4,2 / 6

Allgemein

Zuerst mal das Positive: Die gesamte weitläufige Hotelanlage wird sehr gepflegt (Golfplatz, Sportanlagen, Wege, ...). Die Angestellten sind sehr nett, aufmerksam.und versuchen einem sofort in jeder Hinsicht behilflich zu sein. Das Essensangebot ist zwar nicht sehr breit - im Ganzen jedoch gut. Richtig schlimm jedoch ist die Lage von mindestens 70 % der Bungalows: Der gesamte Süd-Strand ist nicht zum Baden geeignet - zumindest nicht, wenn nicht gerade Flut-Höchststand herrscht ... was bei unserem Urlaub leider nur Mitternacht war. Ansonsten hat man kniehohes Wasser und korallenbedeckten Untergrund (abgestorbene Korallen) -- Badeschuhe sind ein MUSS!! Bademöglichkeit gibt es derzeit nur auf der Nordseite (dort ist auch das Hausriff und die Tauchstation). Hier gibt es die Super-Deluxe Bungalows -- die westlich vom Ankunftssteg liegen ... die haben einen guten Zugang zum Wasser, das auch badebar ist. Die Bungalows jedoch, die auf der Nordseite vom Pool an Ostwärts liegen ... liegen großteils im "Urwald" (keine Sonne und viel Mücken am Bungalow) und haben einen weiten Weg zum Wasser - das jedoch ebenfalls zum Baden geeignet ist. Auf der Südseite gibt es jedoch ganze Abschnitte, bei denen man über Wellen-Abweiser (Mauer aus Korallensäcken u.ä.) oder breite spitze Korallen-"Stein"-Boden gehen muss ... um kniehohes Wasser zu erreichen. Viele der Bungalows (oder alle?) sind direkt mit einem Nachbarbungalow verbunden -- extrem hellhörig.!! Wenn man da die falschen Nachbarn hat, Nachtruhe ade! Am "Besten" sind die letzten Bungalows am "Sunset Beach" ... hört sich anfangs gut an, wenn man jedoch dann den Bungalow erreicht (unsere erste Nacht) und seinen Strand sieht, ist man bedient: direkt daneben liegt eine Bootsanlegestelle von größeren Fischer- und Versorgungsbooten. Dahinter eine rostige Ausbagger-Platform, und im Wasser das "Schwimmen Verboten" Schild (wegen Bootsverkehr) ... zum Glück bekamen wird direkt am kommenden Tag einen anderen Bungalow zugewiesen, nachdem wir uns beschwert hatten. Gästestruktur: Hierüber wurde ja schon in einigen Bewertungen geschrieben. Hier ist die Verteilung der Gäste-Herkunft mittlerweile absolut Russen-lastig. Mindestens 2/3 der Gäste sind Russen. Nicht das wir etwas gegen russische Mitbürger haben - wenn sich die Verteilung in einem Hotel jedoch dermaßen einseitig entwickelt, kann es störend werden (dies gilt übrigens auch für andere Nationen!). Inselgröße: Für einen Maledivien-Kenner, der schon Barfuss-Inseln sowie die eigentlich typisch kleinen Inseln kennengelernt hat, dürfte hier eigentlich nicht heimisch werden. Sun Island ist die erste Malediven-Gäste-Insel, auf der wir Autos (Elektro + Benzin ... für Gepäcktransport, Service und Geländepflege) gesehen haben. Auch gibt es hier eine Unmenge Fahrräder zu mieten (3,5 USD/Tag) - was bei der Größe der Insel - und den möglichen großen Distanzen zum Bungalow ganz empfehlenswert ist. Aber all das - die Größe der Insel, die daraus resultierende große Gästeschar (über 1.200 Gäste) ... kann man vorher in Erfahrung bringen und ist kein wirklicher Kritikpunkt. Wir finden eigentlich primär ein Unding, dass hier der Großteil der Bungalows keinen direkten Zugang zum Wasser, das auch schwimmbar ist, hat. Am schlimmsten ist die Situation bei den doch recht teuren Wasser-Bungalows: Die Architektur und Anlage der Wasserbungalows (von aussen) ist zugegeben sehr schön - aber was nütz einem der tollste Wasserbungi, wenn man nicht von der eigenen Terasse ins Wasser kann - eine eigene Treppe ist zwar da ... aber kein Wasser (30 - 60 cm) ... außer vielleicht gegen Mitternacht, da gibt es dann zirka 1,5 Meter Wasser. Preise: Wir waren schon auf einigen anderen Inseln mit 4 und 5 Sternen ... noch nie waren die Getränkepreise so hoch. Unter 5 USD gibt es nichts (außer Flasche stilles Wasser 3,5 USD)... nach oben ist jedoch keine Grenze gesetzt - und überall kommt noch 10% Service plus 3,5 % örtl. Tax drauf. Eine Flasche Wein geht bei 36 USD los. Milchmix bzw. Coctails fangen b :-)ei 8,5 USD (+ 13,5%) an Zwei kleine Highlights am Ende: Um 21 Uhr werden regelmäßig am Sunset-Pier die Stachelrochen angefüttert - bestimmt 20-30 Rochen tummeln sich direkt am Strand ... und werden von vielen Gästen gefüttert + gestreichelt werden (ob Letzteres so gut ist, muss jeder selbst entscheiden). Dann um 22 Uhr werden am Thai Resort (Wasserbungalows) die Haie gefüttert: Manchmal sieht man hierbei wirklich schon größere Exemplare (2,5 Meter) ... einen Abend sahen wir bestimmt 15 Haie und 10 richtig große Stachelrochen ... Ach ja - sehr gut fanden wir die Einrichtung von 2 kostenfreien W-Lan Zonen (Kaffee-Shop und Golf-Bar).


Zimmer
  • Gut
  • siehe oben. Zimmerausstattung in Ordnung. Aussendusche schön. Zimmer zum Nachbarn extrem hellhörig. Strand-/Wasserzugang großteils katastrophal!


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Essen und Service gut bis sehr gut. Sauberkeit sehr gut. Preise zu hoch!


    Service
  • Sehr gut
  • Sehr freundliches und aufmerksames Personal. Die Kellner sind überwiegend gut geschult. Lediglich das Management ist sehr gelangweilt und wenig hilfsbereit.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Wie schon oben besprochen, ist die komplette Südseite nicht geeignet zum Baden


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Januar 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Norbert
    Alter:46-50
    Bewertungen:2