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Jessica (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2008 • 2 Wochen • Strand
Gemischter Eindruck von Sun Island
3,5 / 6

Allgemein

Zuerst: Ich war zum ersten Mal auf den Malediven. Ich hab mich auch ganz bewusst für Sun Island "zum Einstieg" entschieden. Ich war nicht sicher ob wir auf einer 300x300m kleinen Insel nicht einen Inselkoller bekommen. Das Sun Island eine der größten Inseln (bzw. DIE größte Hotelinsel) der Malediven ist, wusste ich natürlich vorher. Deswegen finde ich es seltsam, dass sich nun manche Leute hier darüber beschweren?! Naja, ich wusste was uns erwartet und war sogar positiv überrascht! Ich weiß nicht ob es an der Reisezeit lag (20. 10 bis 30. 10) aber ich fand die Insel total ruhig und leer. Obwohl nach Aussage eines Mitarbeiters angeblich fast die ganze Insel ausgebucht war. Wir hatten stets unsere Ruhe, nie waren in einer Bar viele Tische besetzt und im Restaurant war es lediglich von 19. 30h bis 20h etwas voll da die HP-Gäste zum Teil ganz ausgehungert waren ;-) Die beiden Restaurants (Thai und Italiener) und Coffee Shop und Mini Golf Bar waren sogar erschreckend leer. Das Publikum war durchmischt, viele Russen, wenige Asiaten und einige Europäer. Wir hatten VP gebucht. AI hätte sich für uns wohl nicht gelohnt. Die Minibar ist nämlich (wie so vieles) nicht bei AI enthalten und man bekommt Getränke nur Glasweise an bestimmten Bars zu bestimmten Uhrzeiten. Da wir uns die meiste Zeit am Strand vor unserem Bungi aufgehalten haben, haben wir uns Getränke am Coffee Shop geholt und in unserer Minibar gekühlt aufbewahrt. Die AI-Gäste haben den ganzen Tag am Pool oder der Beachbar gelegen um ihr AI überhaupt ausnutzen zu können. Die Insel an und für sich fand ich sehr schön und gepflegt. Wie man sich über ein paar Palmenblätter und Kokosnüsse am Wegesrand aufregen kann, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Überall wusseln die Gärtner rum und halten die Insel sehr gut in Schuss. Ich hab die Insel "wilder" erwartet und war wirklich überrascht. Viele, viele und riesengroße Palmen, viele Blumen, gemähter (!) und gepflegter Rasen, Orchideen, und, und, und. Auch der Strand vor den Bungis wurde jeden zweiten Tag gekehrt! Ich fand die Insel auch sehr tierreich; Krabben, Krebse, Salamander, die kleinen Fledermäuschen (Fruit Bats), viele Vögel, aber dafür kaum Mücken. Bin nur in den ersten drei Nächten gestochen worden, danach hatte ich keine Probleme mehr. Auch zum schnorcheln fand ich die Insel sehr gut. Bin da zwar kein Experte, aber ich denke dass die Insel zu schnorcheln gut geeignet ist. Der Grund für meine "nur" 3 vergebenen Sonnen für das Hotel allgemein liegt im Service und dem Preis/Leistungsverhältnis. Darüber aber unten bei "Service" und „Tipps und Empfehlungen“ mehr. MMS war bei uns nicht möglich. SMS ging wenn sie nicht zu lang war, ansonsten auch keine Chance. Das Wetter war super! Die ersten drei Tage war es etwas bewölkt und es gab einige Schauer. Aber die Zeit haben wir genutzt die Insel zu erkunden. Danach hatten wir nur noch Sonnenschein und geregnet hat es wenn überhaupt nur noch nachts. Fazit: Mir ist klar dass man auf den Malediven alles importieren muss (außer vielleicht Fisch, Kokosnüsse und Bananen). Trotzdem kann ich einige Preise nicht nachvollziehen. Ich finde auch das Preis-/Leistungsverhältnis echt beschissen auf gut deutsch gesagt. Ich glaube nicht dass ich nochmal auf den Malediven Urlaub machen werden. Die Insel an und für sich ist ein Traum. Aber allein durch die immens hohen Nebenkosten und die größten Teils unfreundlichen Angestellten, möchte ich dort kein Urlaub mehr verbringen. Die 11 Tage haben uns insgesamt 5000€ gekostet (und das in der Zwischensaison). Für dieses Geld hätten wir 4 Wochen AI zur Hauptsaison in der Dom. Rep. machen können. Ich würde niemand von der Insel abraten, alles in allem war es ein schöner Urlaub. Ich denke es kommt darauf an, wo man schon überall Urlaub gemacht hat und welchen Service man gewohnt ist. Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, würde ich vielleicht doch eine andere Insel buchen. Ich bin aber nicht sicher ob der schlechte Service, die überteuerten Preise und die arroganten Angestellten nicht doch ein typisch maledivisches Phänomen sind auf Inseln der Preisklasse von Sun Island. Schade, ich dachte ich verbringe den Traumurlaub meines Lebens, dem war aber leider nicht so, es war einfach ein schöner Urlaub mit einigen Mängeln. Vielleicht hätte ich einen weiteren Urlaub auslassen und lieber 8000€ für Royal Island oder Reethi Beach zahlen sollen und hätte dann meinen Traumurlaub bekommen… wer weiß?!


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten den Super-Deluxe-Beachbungalow 160. Ich hatte mich vorher ein wenig im Internet erkundigt und mir durch das Reisebüro einen Bungalow zwischen 155 und 165 gewünscht. Hat wunderbar geklappt und ich war auch SEHR zufrieden mit meiner Wahl. Das würde ich übrigens jedem empfehlen, denn ein Bungalowwechsel vor Ort wäre nicht ganz einfach gewesen, denn die Insel war wirklich fast ausgebucht. Da mir die Lage des Bungalows sehr wichtig war und meine Recherche im Internet eher mühsam, geh ich hier mal etwas mehr auf die Lage der Bungis ein. Mir persönlich haben die Strandabschnitte von 149 bis 178 (Ocean View Beach) und von 179 bis 210 (Mermaid Beach) am besten gefallen. Schöne, saubere Lagune zum schwimmen, ein schöner Strand (nicht zu breit und nicht zu schmal), nicht weit zum Restaurant, zum Pool und zum Coffee Shop und ganz nah am Hausriff zum schnorcheln (beim Italiener). Bei diesen Bungis kann man auch auf ein Fahrrad verzichten. Bei allen anderen Bungis hätte ich mir wohl für den gesamten Urlaub ein Fahrrad gemietet. Wobei mir persönlich die Bungis 170 bis 190 schon zu nah am Restaurant wären. Die Bungis 101 bis 148 hatten einen sehr schmalen Strand. Man hatte dort praktisch nur Schatten der Palmen und dann schon direkt das Meer. Die Bungis 211 bis 248 waren an einem sehr, sehr breiten Strandabschnitt welcher auch nicht so schön feinsandig ist. Und durch die Nähe zur Beachbar auch viel Publikumsverkehr. Nun zu den Bungis links der Wasserbungalows (Reef View bzw. Sunrise Beach). Auf dieser Seite der Insel kann man gut schnorcheln, es gibt viele Korallen und Fische, das Wasser ist sehr klar und der Strand fällt sehr seicht ins Wasser, man kann also nicht gut schwimmen aber dafür ewig weit laufen (Badeschuhe!) und es wird nicht tief. Die Nummern 249 bis 262 wären mir persönlich wieder zu nah an der Beachbar und des Wassersportcenters. Die Lage ist jedoch sehr schön, wie in einer kleinen Bucht. Hier geht jedoch kaum Wind und es ist super heiß! Die Bungis 263 bis 288 hätten mir auf dieser Seite der Insel am besten gefallen. Man läuft aber ewig zu den Restaurants, also lieber mit Fahrrad. Die Nummern 289 und 318 sind für Dauerschnorchler wohl am besten. Hier gibt es einen Bereich in dem das Meer direkt am Strand bis zu 3 m tief ist (also nichts für Kinder). Dann geht es rechts der Wasserbungalows weiter (Sunset Beach). Auch hier ist das Wasser seicht und nicht zum schwimmen sondern zum schnorcheln. Es gibt Korallen und auch Steine im Meer. Hier hat es mir am wenigsten gefallen. Bei den Nummern 391 bis 450 ist der Strand zum Teil sehr, sehr breit und man läuft schon ein Stück vom Meer bis zum Bungi. Ab der Nummer 451 war der Strand sehr wild und ungepflegt. Ich glaube hier sind auch die Bungalows der günstigsten Kategorie (Deluxe-Bungalows). Aber das ist ja alles Geschmackssache... Die Einrichtung des Zimmers war maximal 3* wert. Das Bad und die Terrasse waren okay, aber das Wohn/Schlafzimmer könnte echt mal renoviert und neu eingerichtet werden. Da kam kein Maledivenfeeling auf, aber selbst dessen war ich mir vorher schon bewusst und es war okay. Die Minibar war teurer als der Coffee Shop und wir haben sie aus diesem Grund nicht benutzt (nur zum kühlen unserer Getränke aus dem Coffee Shop). Klimaanlage war nicht ganz so laut wie erwatet und lief einwandfrei. Der Ventilator dagegen hat ein Höllenlärm gemacht. Unsere Nachbarn haben wir dagegen nicht ein einziges Mal gehört. Die Reinigung war nicht ganz so wie erwartet. Gleich am Anfang des Urlaubs hab ich ausversehen auf dem Tisch etwas Sonnencreme versuddelt. Die Schmiererei war nach den 11 Tagen immer noch nicht weggewischt. Auch etwas Seife auf dem Boden im Bad wurde nicht beseitigt, also wurde wohl die ganze Zeit über nur gekehrt und nie gewischt. Obwohl ich dann nach 3 Tagen mal 5$ Trinkgeld vorab gegeben habe, hat sich nichts geändert. Wenigstens war die Toilette und das Waschbecken immer sauber (augenscheinlich zumindest). Hin und wieder hat er auch mal die Handtücher vergessen und uns einmal was aus der Minibar berechnet was wir nicht benutzt hatten. Naja. Am Ende kam der Roomboy dann trotzdem nochmal und hat "die Hand aufgehalten". Hab ihm dann nochmal 5$ gegeben obwohl ich mit dem Service nicht zufrieden war. Hätte ich im Nachhinein nicht machen sollen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • So, die zweitenttäuschendste Sache auf Sun Island: Das Essen. Ich hab hier bei Holidaycheck durchweg nur positives über das Essen gelesen und kann nicht ganz nachvollziehen, warum das Essen so dermaßen überbewertet wurde. Ich hätte die Insel bestimmt auch noch gebucht wenn ich gelesen hätte "das Essen ist okay, man kann immer etwas finden was einem schmeckt". Ich buche einen Urlaub in der Regel nicht wegen dem Essen. Nur wenn es wirklich schlecht bewertet würde, dann würde ich mir ein anderes Hotel suchen. Und wirklich schlecht war das Essen auf Sun Island nicht, aber diese Überbewertung von wegen "keine Wünsche offen" und "super lecker und reichhaltig" kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Das weckt einfach falsche Erwartungen und man wird dann nur enttäuscht. Frühstück: Das war wirklich gut und reichhaltig. Es gab verschiedene Sorten Brot und Toast, diverse Cornflakes, Obst, Gemüse, Nutella, Marmelade, Honig, Wurst, Käse, Eier, Omelett direkt vor den Augen nach eigenen Wünschen zubereitet, Bohnen, Speck, diverse Säfte und einen einigermaßen gut schmeckenden Kaffee. Mittagessen: Das war weniger gut. Hätte ich das gewusst, hätte ich vielleicht nur HP gebucht und mittags eine Kleinigkeit im Coffee Shop gegessen oder einfach noch besser gefrühstückt. Es gab stets 1 Kartoffelgericht, 1 Pastagericht, 1 Reisgericht, Salatbar, 1 Suppe, 1x Fisch, 1x Huhn, 1x Rind oder Lamm. Und entweder Hamburger, Hotdogs oder Sandwiches. Das reicht natürlich um nicht zu verhungern und man findet auch immer etwas das einem schmeckt. Aber reichhaltig??? Also ich weiß nicht, wer schon mal in der Dom. Rep. Urlaub gemacht hat, der wird enttäuscht sein. Deswegen sage ich: Erwartet nicht zu viel, erwartet nicht das das Essen noch heiß ist oder der Nachttisch gekühlt. Und man sollte keine Gaumenfreuden erwarten, das Essen ist geschmacklich eben einfach nur okay. Abends: Dann ging es eigentlich wieder. 1 Kartoffelgericht, 2 Pastagerichte, 2 Reisgerichte, 2x Fisch, 1x Huhn, 1x Rind oder Lamm, Salatbar, 1 Suppe, ein Asiacorner und etwas vom Grill. Nachtisch war ebenfalls enttäuschend, sowohl mittags als auch abends. Aus irgendwelchen Gründen haben sie darauf verzichtet, dass Dessertbuffet mit Eiswürfeln o.ä. zu kühlen (obwohl ich das auf manchen Bildern hier gesehen habe). Dafür haben sie lieber einfach alles mit Gelatine angemacht damit es nicht verlaufen kann. Geschmeckt hat irgendwie alles gleich. Viel Mühe haben sie sich bei der Präsentation der Speisen auch nicht gegeben. Im Großen und Ganzen alles sehr lieblos und das Ambiente war auch nicht besonders einladend. Aus diesem Grund waren wir ein paar Mal in den Restaurants essen. Man kann sich bei seinem Kellner ein 20% Discount Voucher holen (nur für das Essen, nicht die Getränke). Beim Thai war das essen sehr gut (wir hatten Yaki Soba mit Huhn, vegetarische Frühlingsrollen und Chicken Sate). Im Gegensatz zum Italiener waren die Portionen hier sehr üppig, man kann die Vorspeise getrost weglassen. Unsere Kellnerin war auch sehr nett und freundlich. Beim Italiener waren wir 2x. Bei ersten Mal aßen wir Pasta. Die ist wohl selbst gemacht, war auch sehr lecker, aber die Portion war wirklich sehr klein. Dafür haben sie dort eine gute Weinkarte. Beim zweiten Mal aßen wir Pizza. Die war gut und auch groß genug um satt zu werden. Jeder Besuch in den Restaurants schlug mit etwa 80-90$ zu buche (was eigentlich okay ist), beim Italiener war sogar jeweils noch eine Flasche Wein dabei. Beim Italiener gibt es auch eine kleine Eisdiele mit selbst gemachtem Eis. Schmeckt ganz gut und kostet pro Kugel 3$. Auch der Cappuccino schmeckt hier recht gut! Im Vani Coffee Shop haben wir mal Burger und Pommes zu Mittag gegessen. Die Portion war wirklich groß und es hat sehr gut geschmeckt. Ca 16$ für ein selbst gemachten, reich belegten Burger mit Pommes und etwas Salat. In der Mini Golf Bar gibt es wie gesagt leckere Eiscremeshakes für ca 7$. Enttäuschend waren die Cocktails und Longdrinks, ganz gleich in welcher Bar. Hab mir mal einen Tequila Sunrise bestellt für 16$. Ich bekam 0, 3l O-Saft mit Grenadinesirup und maximal einer Verschlusskappe Tequila und einer Cocktailkirsche. Auch eine Art Geld zu machen. Mein Mann bekam für 13$ ein halbes Glas Cola, der Rest Eiswürfel und ein Schüßchen Rum getarnt als Cuba Libre. Man konnte wirklich nie Alkohol rausschmecken. Da nützt auch die 20% Discount Happy Hour am frühen Abend nichts, das ist einfach pure Abzocke. Und an der Poolbar gibts ein Glas Rosé aus dem Tetrapack für 7$...


    Service
  • Schlecht
  • Kommen wir zu dem wohl enttäuschendsten Punkt der Insel: der Service. Mir ist klar dass es sich größtenteils um ungeschultes Personal handelt. Ich hab im Urlaub alle Zeit der Welt und kann auch mal eine viertel Stunde länger auf meine Getränke oder die Rechnung zum unterschreiben warten. Für mich kein Problem. Unser Kellner im Maaniyaa Restaurant war auch ganz nett soweit. Auch eher langsam, aber zumindest nicht unhöflich und arrogant. Da haben wir aber auch leider ganz andere Erfahrungen gemacht: Ich war an der Rezeption und habe darum gebeten, dass jemand mal nach unserem Fernseher sieht, denn ich konnte die Servicekanäle nicht nutzen (Rechnung ansehen, Inselinfos, etc). Mir wurde angeboten die Rechnung mal auszudrucken, ich sagte aber ich würde sie gern jeden Tag im TV ansehen und prüfen können (wie alle anderen Touris auch). Ich war wirklich nicht sauer oder unhöflich zu ihm, weswegen ich mich dann wie vor den Kopf gestoßen fühlte, als folgende Reaktion kam: Kopf schütteln, ein lautes "Tz", er drehte sich um, rief seinen Kollegen, sagte etwas zu ihm und ging weg. Ich dachte echt ich spinne! Dieses "Tz" ist so wieso sehr beliebt bei den Mitarbeitern. Sie nutzen es in vielen Situationen. Auch Augenrollen scheint sehr beliebt. Zum Beispiel wenn man nach einer weiteren Flasche Wasser fragt "for take away". Oder wenn man höflich nach einem Strohhalm fragt. Ein Tag wollten wir mal am Pool verbringen. Da es noch etwas früh am morgen war, waren die Auflagen auf den Holzliegen noch nicht verteilt. Wir warteten rund 10 Minuten und beobachteten, wie der Poolmitarbeiter die Auflagen gegen ein Trinkgeld verteilte. Ich hatte jetzt leider kein Geld dabei und machte mich dann einfach auf den Weg die Auflagen eben selbst zu holen. Mir wurde dann ein lautes „Ey“ zugerufen und es wurde abgewunken ich solle die liegen lassen, er bringe uns die Auflagen. Ich ein „okay, thank you“ zurück und bin wieder zurück zur Liege. Keine 2 Minuten später mussten wir in Deckung gehen, denn der Mitarbeiter schmiss die Auflagen im vorbei gehen auf unsere Liegen. Ich versteh das nicht. Muss ich denn den ganzen Tag Bargeld mit mir rumschleppen weil ich sonst kein Service bekomme? Und wenn ich Trinkgeld gebe, dann freut sich eh keiner drüber. Am letzten Tag an der Poolbar, wir hatten unsere Rechnung schon beglichen und bezahlten den Rest des Tages in bar. Ich hatte am Pool 10, 50$ zu zahlen, gab ihm 15$ und sagte es stimme so. Er nahm das Geld, drehte sich um ohne ein Danke, Lächeln oder gar Nicken?! Ich verlange nun wirklich keine Gefühlsausbrüche wenn ich Trinkgeld gebe, aber irgendeine Reaktion wäre doch wohl angemessen? Ich weiß wirklich nicht was da auf der Insel los ist, ob Trinkgeld eine Beleidigung ist oder 4, 50$ für eine Cola und ein Bier zu wenig?! Ich bin wirklich noch nie so unfreundlich behandelt worden. Wir waren schon 2x in der Dominikanischen Republik und dort hatten wir wirklich keine Probleme, im Gegenteil. Deswegen denke ich nicht dass wir uns falsch oder herablassend verhalten haben. Nett waren eigentlich nur die Gärtner und die Kofferträger. Gute Erfahrungen in Sachen Service und Freundlichkeit hatten wir nur beim Thailänder und beim Italiener gemacht. Insgesamt haben wir in den 11 Tagen 60$ Trinkgeld gegeben, obwohl die Nebenkosten sowieso schon enorm hoch waren. Im Nachhinein denke ich, hätte ich vielen lieber kein Trinkgeld gegeben, dafür anderen wesentlich mehr. Zum Beispiel dem Oberkellner beim Italiener. Er war sehr, sehr gut geschult und wirklich ehrlich freundlich. Ich war so "froh" mal wieder nicht arrogant behandelt zu werden, dass ich ihm am liebsten 50$ dafür gegeben hätte.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • In Deutschland hatte ich die Anreise per Wasserflugzeug gebucht und die Rückreise standardmäßig per Speedboot. Da ich aber den Flug so atemberaubend fand, hab ich uns für die Rückreise wieder auf Wasserflugzeug upgraden lassen. Ich würde das auch jedem empfehlen es so zu buchen, denn in Deutschland kostete mich der Flug für zwei Personen 239€, das Upgrade vor Ort 230US$!!! Auch der Zuschlag von VP zu AI hätte mich vor Ort 43US$ pro Person und Tag gekostet. Ich hab leider den Katalog nicht mehr, aber ich glaube es waren paarundvierzig Euro über den Reiseveranstalter. Der Flug dauert jedenfalls 30 min und ist sehr schön! Auch wenn man leider nur wenige Kilometer über die Atolle fliegt (und somit über Inseln oder Riffe) und die meiste Zeit und das offene Meer (zwischen Ari Atoll und Nord-Male Atoll) so ist es trotzdem ein ganz tolles Erlebnis! In direkter Umgebung liegt Holiday Island (auch von der Villa Hotel Group), es gibt wohl eine Fähre zur Insel, wir waren aber nicht drüben. Dafür waren die Gäste von Holiday Island oft auf Sun Island (im Spa, am Pool,...) Wir haben auch keine Ausflüge gemacht. Mal abgesehen dass wir über FTI gebucht hatten (nie wieder!) und wir deswegen keine Reiseleitung vor Ort hatten, waren die Ausflüge welche vom Hotel angeboten wurden recht teuer. Male hätten wir uns vielleicht gern angesehen, aber leider wurde dieser Ausflug nicht angeboten. Im Hotel gibt es einen Fotoshop, eine Elektronikartikelshop, zwei Beachwareshops (sehr teuer und nur Markenware wie Billabong, Roxy, etc), ein Shop mit Parfüm und diversen Kosmetika und ein Souvenirshop. Dieser lässt sehr zu wünschen übrig, es gibt eigentlich nur Mist. An unserem Abreisetag mussten wir einige Stunden auf Paradise Island verbringen. Die Insel ist echt der Horror, aber in dem Souvenirshop hat man tatsächlich schöne Sachen finden können. Es gibt auch ein Buisnesscenter mit 8 PC's. Erstaunlicherweise hat Internet nur 1$ für 15 Minuten gekostet. Man konnte sich ohne Extrakosten die Speicherkarten leer machen. Einfach USB-Kabel und leere CD mitnehmen. Das Internet in unserem Zimmer hat leider nicht funktioniert, deswegen waren wir 2x dort. Es war immer voll, denn auf dem Zimmer ist das Internet wohl sehr langsam und auch teurer (wurde uns von anderen zumindest gesagt).


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Da gibt es so einiges was man machen kann. Vorab, nur Tischtennis ist umsonst wenn man kein AI hat. Es gibt Squash, Badminton, Volleyball und Tennis. Lustigerweise zahlt man nicht nur für den Platz, sondern auch für den Ball (sogar der Federball kostet 3$ pro Stunde) und jeweils für die Schläger. So was hab ich noch nie erlebt! Wer also viel Sport macht sollte unbedingt AI buchen. Fitnessraum kostet 8$ pro Workout. Die gaffenden Blicke der anderen Touris durch die Scheiben gibt es gratis dazu. Jacuzzi gibt es auch, kostet auch extra pro Stunde. In der Mekunu-Bar stehen 4 (Mini-)Billardtische für 2$ pro Stunde pro Person. Einmal hatten wir uns eine Stunde Minigolf geleistet... für 34$!!! Das Spa ist wirklich beeindruckend und ich kann nachvollziehen warum es zu den besten der ganzen Malediven zählt. Dadurch das dort fast nur Thai's und Balinesen arbeiten, sind die Mitarbeiter dort sehr nett und freundlich. Sie sprechen auch wirklich sehr gutes Englisch! Und es gibt eine Liste mit Anwendungen und Preisen in deutsch, ohne Schreibfehler ;-). Wirklich sehr professionell! Die Preise sind denke ich angemessen. Der Pool ist recht groß und immer gut besucht. Im besten Zustand ist er aber mit Sicherheit nicht mehr. Besonders sauber wird er auch nicht gehalten. Liegestühle am Strand mit Schirm gibt es nur zwischen Pool und Strand und direkt am Pool. Und die sind wie gesagt den ganzen Tag von den AI-Gästen belegt. Es gibt neben der Beachbar ein Wassersportcenter. Wir haben da allerdings nichts genutzt, es wird bestimmt auch nicht günstig sein. Die Tauschule scheint sehr professionell. Man kann wirkliches gutes Schnorchelequipment ausleihen (Maske und Rohr 6$ pro Tag, mit Flossen 10$). Blöd ist nur, dass pro Tag abgerechnet wird und nicht pro 24 Stunden. Es lohnt sich also nicht nachmittags um 15h hin zugehen, denn man zahlt jeweils bis 18h. Man kann für 3, 50€ pro Tag Fahrräder mieten. Je nachdem wie weit der Bungalow entfernt ist, kann dies auch zwingend nötig sein.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Mehr Bilder(16)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jessica
    Alter:26-30
    Bewertungen:10