Sun Island Resort und Spa ist eine in die Jahre gekommene Hotelanlage, die aber als durchaus sehr sauber beszeichnet werden kann. Es ist ja eine der größtne Inseln der Malediven und das merkt man auch. Wir haben z.Bsp. ein Zimmer (Zimmer-Nr.525) bekommen , wo wir immer ca. 1 km zu Essen gehen mussten. Nicht so schlimm, denn Bewegung tut ja gut, aber bei geschätzter 95%-iger Luftfeuchtigkeit, doch recht nstrengend. Zum Glück hatten wir "All-In" gebucht, da man doch bei der Hitze mehr trinkt, und die Preise für Getränke - nicht von schlechten Eltern sind. Ca. 80-85% der Gäste kamen aus dem Ost-Europäischen Raum und Asien. Den Rest teilten sich Deutsche, Österreicher, Schweizer und Italiener. Was uns aufgefallen ist, man muss für alles, was man bekommt unterschreiben, auch wenn man All-In-Gast ist. Dann beläuft sich die Rechnung zwar auf 0, aber unterschreiben muss man trotzdem. Mit dem Handy sollte man vorsichtig sein. Ich habe zwar noch keine Abrechnung bekommen, aber was mir Leute erzählt haben, es ist relativ teuer, mit dem Handy zu telefonieren. Erreichbarkeit ist aber super. Wir haben festgestellt und auch von anderen Leuten gehört, dass die beste Reisezeit zwischen Dezember und Ende März liegt. Dann ist das Wetter am beständigsten. Wir hatten nicht einmal in den 14 Tagen Regen (waren von Ende Februar bis Mitte März auf der Insel). Was man auf jeden Fall machen sollte, ist an der Haifischfütterung - täglich ab 22:00 Uhr bei den Wasserbungalows, oder, was uns am meisten beeindruckt hat, an der Rochefütterung - täglich ab 21:00 Uhr teilzunehmen. Bei der Rochenfütterung steht man direkt im Wasser und die Rochen schwimmen um einen herum. Man kann sie sogar berühren. Ausserdem ist es empfehlenswert, wenn man nicht taucht, zumindest zu schnorcheln, traumhaft kann ich nur sagen. Das einzige Manko - das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt unsere Meinung überhaupt nicht ( zumindest wenn man die angebliche 5 Sterne betrachtet). Zu bedenken ist ausserdem, dass man die englische Sprache recht gut beherrschen sollte, sonst ist man relativ aufgeschmissen. Fazit unseres Urlaubes: Es war totz einiger Ungereimtheiten ein traumhafter Urlaub, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird
Die Größe und Ausstattung war ausreichend, da man ja eh nur zum Schlafen auf dem Zimmer war. Klimaanlage konnte man regulieren, lief aber Tag und Nacht, es sei denn, man hat de Stecker aus der Steckdose gezogen. Das Badezimmer war gut und funktionell ausgestattet. Unsere Terasse war zwar nicht gross, es reichte aber aus und ausserdem war ja der Weg zum Meer nicht weit und dort waren auch je Bungalow 2 Liegestühle vorhanden. Safe (der auch funktionierte), Telefon, Minibar, sowie ein Wasserkocher (schon etwas älter) waren auch vorhanden. Die Minibar wurde jeden Tag aufgefüllt ( bei All-In-Gästen hatte man ja 2 Cola, 2Sprite und 6 Fruchtsäfte inclusive). Vorsicht nur bei alkoholischen Getränken: Bier 7 US-Dollar, kleine Flasche Wein 9 US-Dollar, aber wenn man will.......... Der Zustand der Zimmer: na ja, das Hotel ist die Jahre gekommen. Man darf halt nicht so in die Ecken schauen, aber der Zimmerboy gibt sein Bestes. Wir konnten jedenfalls nicht klagen.
Die Mahlzeiten (Früstück, Mittag- und Abendessen) werden ausser von den Wasserbungalow-Bewohnern (haben ein kleines Restaurant) in einem riesigen Restaurant eingenommen. Bars gibt es, soviel ich mitbekommen habe 4 Stück, die Main-Bar, die Pool-Bar, die Beach-Bar und die Golf-Bar, wobei ausser Cola, Wasser usw. Bier, Weine und diverse Coktails für All-In-Gäste nur in der Mainbar, Poolbar und Beachbar inclusive sind. Ausserdem gab es noch einen Coffee-Shop, in dem ab 16:00 Uhr Kaffee und kleine Snacks angeboten wurden. Die Qualität der Speisen ist unserer Meinung nach nicht so gut, zumindest nicht einem 5-Sterne Haus (Malediven-Kategorie) gerecht. Wir waren 14 Nächte auf der Insel und es gab diese 14 Tage nur eine Sorte Käse, nicht jeden Tage Tomaten oder Gurken und die heißen Speisen ( die übrigens höchstens lauwarm waren, trieften teilweise vor Fett. Und wenn man meine anderen Hotelbewertungen liest, der hat mitbekommen, dass ich nicht so leicht meckere. Aber hier muss ich sagen, es war teilweise richtig schlecht. Das einzige, was immer super war, das war das Obst-Buffet. Es wurden ja auch diverse Barbeques angeboten, die alle am Strand stattfanden, aber wenn man jetzt denkt, klasse, mal Abwechslung, weit gefehlt. Abwechslung ja, aber für ca. 80 US-Dollar pro Person, versteht sich. Und das find ich doch recht unverschämt. Aber egal, man muss es ja nicht machen. Die Sauberkeit in den Restuarants, da kann man nichts gegen sagen. Die war sehr gut. Den Küchenstil konnten wir nicht einordnen, wir denken von jedem Gastland bzw. eigenen Lad etwas. Die Atmosphäre war i.O. Ein grosser Vorteil ist, dass man am ersten Tag einen Tisch zugewiesen bekommt, den man die ganze Urlaubszeit über hat. Das war bei der Menge der Leute sehr angenehm, da man sich nicht ständig einen freien Tisch suchen musste. Ausserdem war dem Tisch ein Kellner zugeteilt (hatte immer einen Bereich von ca. 8-10 Tischen) der, wie schon erwähnt, nach ein paar Mal Trinkgeld immer freundlicher wurde. Bei uns z.B. stellte er, sobald er uns kommen sah, eine Flasche Wasser auf den Tisch oder schenkte morgens schon Kaffee ein.
Die Freundlichkeit des Personals ist ja nicht schlecht, wird aber immer besser, je mehr und öfter man Trinkgeld gibt. Man sollte schon im Vorfeld in Deutschland genügend US-Dollar in 1- und 2-Dollarscheinen einwechseln. Ausserdem ist zu empfehlen, höchsten 50-US-Dollar Reisechecks mitzunehmen. Ich hatte einen 100 Dollar-Reisecheck und es benötigte 3 Personen, bis ich den einlösen konnte. Die Fremdsprachenkenntnisse des Personals beschränkt sich ausschließlich auf Englisch. Die paar Brocken Deutsch sind kaum der Rede wert. Über die Zimmerreinigung können wir nichts nachteiliges sagen. Für das in die Jahre gekommenes Ressort war das in Ordnung. Andere Serviceleistungen haben wir nicht in Anspruch genommen, können uns also auch kein Urteil erlauben. Beschwerden werden, so möglich schnellstens abgestellt, was wir jedenfalls so mitbekommen haben.
Unser Bungalow hatte eingeschränkten Meerblick (diverse Büsche), was aber nicht schlimm war. Denn nach ca. 15 m war man am Strand und konnte das glasklare und warme Wasser geniessen. Wir hatte sogar ein kleines Riff in direkter Nähe, das natürlich zum Schnorcheln einlud. In der Anlage ist auch ein "Shoppingcenter" integriert. Aber Vorsicht, man kann dort nicht bar bezahlen, sondern der Einkauf wird auf das Zimmer gebucht. Und. holla die Waldfee, die Preise sind nicht schlecht. Dort kostet z.Bsp. eine einfache Luftmatratze ( in Deutschland 6 Euro) 33 US-Dollar. Und die unserer Meinung nach vollkommen überhöhten Priese ziehen sich durch das gesamte Sortiment. Wir hatten zwar 1 x Angelausflug zum Nachtfischen und 1 x Halbtagesausflug nach Maamigili inclusive, haben es aber nicht genutzt, da uns relaxen wichtiger war. Angeboten werden viele Ausflüge, aber auch hier Achtung! Auf die Preise achten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport konnte man auf der Insel sehr viel machen. Tauchen (super Tauchschule - und man soll es nicht glauben, dort gabe es deutschsprachige Tauchlehrer , schnorcheln, Tennis, Golf, Fitnes ( gab sogar 'ne Mucki-Bude), Tischtennis, Squash und natürlich joggen. Es gab auch wie erwähnt eine "Einkaufsmeile", in der man ausser Sportsachen, Bademode, Schuhe und Sonnenschutz natürlich auch die üblichen Souvenirs. Kostenlosen Internetzugang (W-Lan) gab es im Coffeshop und in der Golfbar. Die Wasserqualität vom Meer war super gut. die vom Pool natürlich auch (wurde auch jeden Tag geprüft). Der Strand war supertoll, wir haben noch nie einen so weissen Strand gesehen. Auch über die Sauberkeit können wir nichts Nachteiliges sagen, es wurde eigendlich ständig gereinigt. Liegestühle gab es auch genügend, am Pool war auch genug Schatten durch die Palmen und am Strand wren feste Sonnenschirme. Duschen gabe es auch genug. Apros pos Liegestühle, die waren aus Holz und es gab Auflagen, die von den Poolboys gebracht wurden. Wenn man dann, so wie wir, den Jungs ab und zu ein Trinkgeld gab, bruchte man auch keinen Liegestuhl reservieren. Das übernmahmen dann die Poolboys.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Uta und Joachim |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 29 |


