Wir haben uns für unseren ersten Urlaub auf den Malediven bewusst für eine große Insel entschieden. Obwohl wir viele kritische Bewertungen über Sun Island gelesen haben, waren wir von der Insel und insbesondere von den schneeweißen Stränden sehr begeistert. Neben den traumhaften Stränden hat die Insel aber auch viele Sportmöglichkeiten zu bieten. Uns ist nie langgweilig geworden. Wir sind im Juli auf die Malediven geflogen und hatten große Angst 14 Tage im Regen zu verbringen. Tatsächlich hatten wir aber nur 2 stürmische Tage (welche aber auch ein Erlebnis waren) am Anfang und dann 12 Tage Traumwetter. Wir können die Regenzeit mit ihren guten Preisen nur empfehlen. Nebenbei war die Insel zu dieser Zeit nur zu 50% ausgebucht, was auch sehr angenehm war. Wir hatten einen Deluxe-Bungi mit HP gebucht. Näheres dazu siehe unten. Insgesamt hat uns das Hotel gut gefallen. Klar ist es schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber für 1350,- p.P. HP kann man auch kein 6*-Hotel erwarten. Von daher waren wir sehr begeistert! Preis-Leistungsverhältnis: aus unserer Sicht TOP. Reisezeit: wie gesagt, wir hatten in der Regenzeit bestes Wetter und das zu einem super Preis. HP/AI: lieber erst mal HP buchen, man kann AI auf der Insel zum gleichen Preis wie in Deutschald dazu buchen - allerdings muss noch ein Mindestaufenthalt von 6 Tagen sein. Bungis: Erstmal die günstigste Variante buchen, schauen welchen Bungi man bekommt und dann ggfs. an der Rezeption nach freien Bungis fragen, sich den schönsten raus suchen und umbuchen. Teebeutel mitnehmen: wir hatten jeden Tag "teatime". Schnorchelausrüstung/Tennisschläger mitehmen wegen Leihgebühr. Sonnenschutz: ich bin ein dunkler Typ und bekomme nicht so schnell einen Sonnebrand. Auf den Maledive ist aber hoher Lsf angesagt.
Wir haben von Deutschlad aus einen Deluxe-Bungi (günstigsten Variante) gebucht. Der Bungi war relativ groß, schön und zweckmäßig eingerichtet mit einen schönen Bad und allem, was man braucht. Sicher keine 5*-Niveau, aber dafür hatten wir auch nicht bezahlt. Zum Umzug in einen Super-Deluxe-Bungi haben uns folgende Dinge bewegt: 1. Entfernung zum Restaurant/Hausriff/Sportanlagen. Die Deluxebungis (391 - 530) liegen ab ca. 430 recht weit ab vom Schuss. Am Anfang fanden wir das nicht schimm, aber mit der Zeit haben uns die Wege doch ein wenig genervt. Die unteren Deluxe-Bungis 391-ca. 420 sind aber durchaus zu empfehlen. Von daher lieber erst schauen, was man kriegt und dann ggfs. umbuchen. 2. Strandbeschaffenheit. Je weiter man nord-westlich kommt desto mehr nimmt die Schönheit des Strandes ab. Wir sind dann nach 4 Tagen in einen Superdeluxe-Bungi umgzogen für insg. 12 Dollar pro Tag. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt und war vor Ort ganz leicht zu organisieren. Vorteil ist dann, man bekommt an der Rezeption eine Auswahl von Bungis die frei sind und kann sie sich vorher anschauen. So sind wir in 314 gelandet, was perfekt war. Die Superdeluxe-Bungis sind noch ein wenig größer und haben eine zusätzliche Außendusche, was in der Tat ein kleines Highlight ist.
Es gibt mehrere Restaurants auf der Insel. Nachdem wir im Deluxe- und später im Super-Deluxe-Bungi untergebracht waren, waren für uns Früchstück und Abendessen im Hauptrestaurant direkt gegenüber der Rezeption eingeplant. Das Restaurant ist sehr groß. Wir hatten Glück und haben einen Tisch ganz außen bekommen, so dass wir auf das Meer blicken konnten. Wir fanden die Auswahl an Speißen sensationell. Wir mögen gerne Vegetarisches/Fisch/frisches Obst/Pasta und davon gab es jeden Tag eine große Auswahl. Es gab hauptsächlich landstypische, asiatische aber auch europäisch Küche - von allem etwas. Wer an dem Buffet nichts findet, braucht ne neue Brille. Jeder Tisch hat einen zugewiesenen Kellner. Unserer war nicht gerade ein "Charmebolzen" aber hin und wieder sehr lustig. Auch im Restauarant war - wie in allen anderen Einrichtungen - alles sauber. Das Italienische Resturant haben wir einmal mittags besucht. Pizza war super. An den Bars gab es alles was das Herz begehrt. Besonders schön war die Beach-Bar im Süden der Insel, welche direkt am Meer liegt. Wir hatten HP gebucht und waren damit auch sehr glücklich. Wir haben morgens und abends ausreichend gegessen und waren daher nur einmal mittags beim Italiener. Obwohl wir jeden Abend 1-3 Wein/Bier getrunken haben, und uns auch 2x einen Cocktailabend gegönnt haben, hatten wir eine Rechnung von 200,- p.P.. AI hätte und 600,- p.P. gekostet. Ich hatte Teebeutel dabei, was sehr schön war. Denn in jedem Zimmer gab es einen Wasserkocher und eine Thermoskanne...
Rezeption: die Jungs waren aus unserer Sicht nicht ganz so auf Zack, dennoch freundlich. Roomboy: wir hatten zwei verschiedene Roomboys, da wir den Bungalow gewechselt haben. Beide waren sensationell freundlich, zuvorkommend und fleißig. Wir haben 3x ein wundervoll mit Blüten dekoriertes Bett vorgefunden und sogar einige sehr schöne Geschenke bekommen. Klar sind die Jungs dankbar um jeden Dollar oder ein fast leeres Parfum, aber wir haben das alles sehr im Rahmen gehalten und wurden trotzdem sehr verwöhnt. Die Zimmer wurden 2x täglich geputzt - alles bestens! Arzt: Auf der Insel gibt es eine kleine Klink, welche wir auch leider mal aufsuchen mussten. Auch dort war das Personal sehr freundlich und wir wurden nach 10 Minuten vom Arzt empfangen, welcher auf uns einen sehr kompetenten Eindruck gemacht hat. sonstiges Personal: den ganzen Tag sind am Strand Servicekräfte unterwegs, die das Laub und sonstigen Schmutz aufkehren. Diese haben uns zwar echt leid getan, weil sie so kleine Besen hatten, was bestimmt auf Dauer zu großen Schmerzen führen muss, aber auch dieses Personal war sehr freundlich und entgegen anderen Bewertungen zurückhalten und unauffällig. Uns hat nie jemand angesprochen oder sich gar aufgedrängt.
Wir snd mit dem Wasserflugzeug zur Insel gekommen. Der Flug hat 30 Minuten gedauert und war ein spannendes Erlebnis. Man hat von oben eine traumhafte Aussicht auf die Inseln. Allerdings hat uns dieser Luxus 150,- p.P. gekostet. Die Flüge haben wir gleich von Deutschland aus gebucht. Vor Ort ist es um ein vielfaches teurer. Der Boottransfer dauert ca. 3,5 Stunden. Viele der Gäste, die mit dem Boot gekommen sind, haben auf Flug umgebucht... Im "Hauptgebäude" befinden sich neben Restaurant und Bar auch einige Shps in denen man zu erschwinglichen Preisen Souveniers einkaufen kann. Man findet dort auch eine große Tafel mit Ausflugsangeboten. Es waren viele interessante Dinge dabei. Gerade die Schnorcheltrips sind bestimmt ihr Geld wert. Wir haben jedoch keinen Ausflug mitgemacht, sondern waren jeden Tag im Riff rund um die Insel schnorcheln.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Sportangebot ist riesig auf Sun Island. Dies war einer der Gründe, warum wir uns für diese Insel entschieden haben. Wir haben insb. Tennis, Squash und Tischtenns genutzt. Plätze waren in Ordnung und der Preis auch. Allerdings lohnt es sich, die Schläger mitzunehmen. Wir haben einmal die Disco miterlebt. War ein schöner Multikulti-Abend. Es gibt ein Internet-Cafe mit ca.8 PCs. Gute Verbindung und sehr billig. Die Stände sind wundervoll (und ich habe schon viele gesehen) und sehr sauber. Das Wasser war sehr klar und man sieht viele unterschiedliche Fische beim Schnorcheln auch direkt vorm Bungi. Allerdings ist das Hausriff mit Eingang beim Italiener noch sehenswerter. Ausrüstung hatten wir selber dabei, was bei täglichem Schnorcheln auch sinnvoll war. Zu jedem Bungi gehörten Liegen und auch am Strand direkt an der Bar hatten wir nie Probleme Liegen und Schirme zufinden. Allerdings war die Insel bei uns auch nicht ausgebucht. Am Pool waren wir nur an unserem letzten Tag. Die Bar im Wasser lädt zu längeren Aufenthaltenen ein....:o) Wir haben uns auch eine Wellness-Massage im Spa gegönnt. Diese war zwar nicht ganz günstig aber in jedem Fall das Geld wert. Die Spa-Anlage ist sehr schön.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Mandy |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


