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Stefanie & Oliver (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Februar 2011 • 2 Wochen • Strand
Traumurlaub an weißem Strand
5,3 / 6

Allgemein

Die vorhandenen Bungalows verteilen sich über die ganze Insel. Mittig sind die Wasserbungalows. Hierbei sollte man darauf achten, dass man - sofern man keinen Wasserbungalow gebucht hat - einen Bungalow nicht ganz am äußeren Rand bekommt, sonst sind die Wege doch ziemlich weit. Zur Gästestruktur sei gesagt, dass wir in den ersten 4 Tagen kaum jemand an unserem "Privatstrand" gesehen haben - und dass, obwohl das Resort gut besucht war. Später kamen viele russische und asiatische Urlauber hinzu, die man dann auch gesehen und gehört hat... Hohen Lichtschutzfaktor benutzen, auch, wenn man sonst überhaupt nicht zum Sonnenbrand neigt. Durch die Nähe zum Äquator ist die Sonneneinstrahlung sehr aggressiv. Kein Leitungswasser trinken!! Bei Tauchgängen mit Walhaien vorher im Internet informieren, wie die Walhaie zu den Gezeiten stehen und wann sie wirklich da sind, bevor man viel Geld ausgibt und hinterher evtl. enttäuscht wird. Auf der Insel kann man fast ausschließlich mit USDOLLAR bezahlen.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Die größe der normalen Bungalows war sehr angenehm. Wir hatten 2 große Betten, die extra für uns zusammengeschoben wurden, einen Glastisch mit 2 Sesseln, einen Schreibtisch, 1 Beistelltisch, auf dem der Fernseher und der Wasserkocher mit den Wasserflaschen stand, 1 kleinen Tresor am Boden (zur Info: Man muss sich einen ZEHNSTELLIGEN Code ausdenken, sonst funktioniert das nicht...bis wir das raushatten....haha!! ;o) ) Das Badezimmer hatte eine normale Toilette und einen großen Waschtisch mit riesigem Spiegel. Zur Tür raus war dann ein ummauerter Duschbereich mit Grünfläche und einem Haus-Gekko ;o) Wir haben ihn Willi getauft. Diese Aussendusche ist so schön; ein ganz anderes Duschgefühl. Sie ist überdacht und man kann sie nicht von außen einsehen. Allerdings sollte man nicht nach Einbruch der Dunkelheit duschen gehen. Da darf man sich dann nicht wundern, wenn Mücken oder anderes Kleingetier auftaucht, was durch das Licht angezogen wird. Wir haben immer nach dem Strandaufenthalt, vor dem Essen geduscht. Da war es kein Problem.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Hauptrestaurant in der Mitte der Insel wird für die Frühstücks- und Dinner-Zeiten genutzt (wir hatten lediglich Halbpension). Alles wird stets frisch in Buffetform zubereitet. Jeden Tag gibt es verschiedene Nudel-/Kartoffel-/Reisvariationen, meist 1 - 2 Sorten Fleisch und 1 - 2 Sorten Fisch (der allerdings leider fast immer sehr trocken war - aber die Soßen dazu waren gut). Weiterhin gab es eine Salatbar, wo es bereits vorgefertigte Salate gab, aber auch Schalen mit einzelnen Zutaten und bestimmt 6 - 8 verschiedene Dressings. Dann gab es noch ein Buffet mit kalten Speisen, wie Brot, Käse, Wurst (die ist allerdings nicht so, wie wir sie kennen...eher so, wie im Flugzeug...undefinierbar) etc. und auf der anderen Seite mit Asiatischen speisen, wie diversen Currys oder Salaten aus verschiedenen Blättern etc. Ziemlich exotisch und lecker. Ich hab jeden Abend von allem immer ein klein wenig probiert. Bin aber auch ansonsten der experimentierfreudige Typ, was Essen angeht. Das Beste waren allerdings immer die am Grill oder an der heissen Platte zubereiteten Speisen von meinem Lieblingskoch Arslan. Dort gab es täglich wechselnde Speisen, wie Steaks, die frisch gegrillt wurden oder Meeresfrüchtenudeln, Nudeln mit Artischocken etc. Und wenn der Koch einem dann noch mit Leidenschaft erzählt, wie er die Soße gemacht hat und sich freut, wenn man ihm dafür Anerkennung zollt, schmeckt es noch besser. ;o) Morgens gibt es dort das leckerste Omlette der Welt mit Zutaten zum selbst zusammenstellen. Am Nachspeisenbuffet gab es verschiedene Kuchen, Tartes, viel Obst usw. Jedes einzelne Buffet war sehr sauber. Morgens waren Tee, Kaffee und Säfte aus Spendern gratis. Abends muss man jedoch für seine Getränke bezahlen, was ziemlich ins Geld geht. Wir hatten jeden Abend eine Flasche Sprudelwasser für knapp 5 $ und eine 0,3l Cola für knapp 6 oder 7 $. Getränke außerhalb der Essenszeiten sind sehr teuer. Hierbei muss man aber auch die umständlichen und kostspieligen Importwege bedenken, mit denen Dinge wie Cola, Sprudelwasser etc. auf die Insel geschafft werden. Auf dem Zimmer befindet sich ein Wasserkocher und man bekommt jeden Tag Instantkaffee und schwarzen Tee aufgefüllt. Ebenso erhält man jeden Tag 2 x 1,5 Liter stilles Wasser auf's Zimmer, was gratis ist. Wir haben uns dann immer das Wasser mit schwarzem Tee aufgekocht, über Nacht in die Minibar gelegt und hatten somit am nächsten Tag etwas mit Geschmack zu trinken am Strand. ;o) Man muss einfach ein bisschen kreativ sein, wenn man nicht so viel Geld für sonstige Getränke ausgeben mag. Weiterhin gab es noch einen überteuerten Italiener (Pizza mit Gemüse und Schinken 23 $, Spaghetti Bolognese ca. 18 $ usw.) und ein vergleichsweise günstig(er)es Thai-Restaurant am Ende der Wasserbungalows (große Portion Thai-Curry, grün, mit Reis ca. 20 $, gebratene Nudeln mit Huhn ca. 16 $), der sehr zu empfehlen ist...auch wegen der Aussicht. Dann gab es noch eine Poolbar, wo wir meistens einen Snack zum Mittag hatten und unseren geliebten Eistee getrunken haben (zu empfehlen: Grüner Eistee mit Limettensaft und Honig oder Zuckersirup - sehr erfrischend - 6 $) und unsere Lieblingsbar für abends, die Golfbar beim Minigolfplatz, gleich neben dem Spa-Bereich.


    Service
  • Sehr gut
  • Wir hatten aufgrund der vielen Reiseberichte erwartet, ein eher unfreundliches Personal anzutreffen, die erst dann freundlich werden, wenn sie Geld bekommen. Also haben wir uns 100 1$-Scheine eingepackt und wurden positiv überrascht. Unser Kellner im Restaurant, Ilham, war so lieb und freundlich, auch ohne dass wir ihm Geld geben mussten (natürlich haben wir das trotzdem jeden Morgen und jeden Abend getan...aber nicht, weil wir mussten, sondern weil wir es aufgrund seiner lieben Art sehr gern getan haben). Die Köche und Küchenhilfen, die permanent am Buffet dafür sorgen, dass nichts ausgeht, sind stets bemüht, eine nette Begrüßung in der jeweiligen Landessprache der Gäste aufzusagen...alles mit einem herzlichen Lächeln auf den Lippen. 2 x am Tag kommt der Zimmerservice und das Zimmer wird gereinigt, die Handtücher werden getauscht (auch, wenn man sie eigentlich gar nicht tauschen lassen muss/will) und alles wird anstandslos sauber gemacht. Die Angestellten in der Tauchschule waren ebenso freundlich, wie auch die Menschen an der Rezeption und ganz besonders die Damen im Spa-Bereich. Hier kann ich den ewig nörgelnden Menschen also nur deutlich widersprechen!! Wenn man den Menschen mit einem Lächeln begegnet, bekommt man garantiert immer eines zurück (außer im Souvenier-Shop...) - so wie übrigens überall auf der Welt, denke ich. :)


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Jeder normale Bungalow hat einen eigenen kleinen Strandabschnitt, was sehr angenehm ist. Wahlweise kann man aber auch zum Pool in der Mitte der Insel gehen, wo dann natürlich mehr los ist. Jedem Bungalow sind 2 Liegen zugeteilt, auf denen die Zimmernummern stehen, sodass keinerlei Missverständnisse entstehen können. Wir haben unsere Liegen zum ca. 20 m entfernten Meer gezogen und dort die Zeit genossen. Man kann sie natürlich auch am Bungalow stehen lassen, die von Palmen umgeben sind, was den Vorteil des Schattens mit sich bringt. ;o) Der Flughafen Malé ist in ca. 40 - 45 Minuten mit dem Wasserflugzeug oder in ca. 3 Stunden mit dem Speedboat zu erreichen (Wasserflugzeug würde ich / würden wir aber empfehlen...sehr abenteuerlich und lustig). Die Einkaufsmöglichkeiten sind auf den Malediven insgesamt beschränkt. Auf der Insel gibt es einen Juwelier, einen Spa-Shop (hier kann man verschiedene Kosmetika und Zubehör aus dem dazugehörigen Insel-Spa-Bereich kaufen), einen Elektronikladen (der allerdings geschlossen war), eine kleine Pafümerie und einen Souvenier-Shop, in dem man aber auch die grundlegenden Sachen, wie Duschgel, Zahncreme, Mückenstich-Sticks (damit's nicht juckt...ganz wichtig!! ;o) ), Sonnencreme und ein paar kleine Snacks etc. zu kaufen bekommt. Viel mehr gibt es leider nicht, aber wir haben es ja auch ganz gut ohne ausgehalten.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Tauchschule ist gut ausgestattet, die Angestellten sind freundlich und hilfsbereit und die Tauchgänge sind vielfältig. Für 5 Tauchgänge haben wir ca. 250 $ p. P. gezahlt. Wir haben auch einen Ausflug "Swimming with the Whale Sharks" gemacht, allerdings keine Walhaie gesehen. Später haben wir rausgefunden, dass die Walhaie wohl angeblich vom Mond abhängig umherziehen und zu der Zeit, als wir dort waren, gar nicht vor Ort waren. Das wird einem selbstverständlich nicht erzählt. Allerdings ist es auch Natur und kein dressierter Hund, der kommt, wenn man ihn ruft. Wenn man eine größere Chance auf Walhaie haben möchte, sollte man sich also vorher mal informieren, wie die Tierchen so "ticken". Es gibt noch weitere Ausflüge zu anderen Inseln, Tiefseefischen, zu Delfin-Punkten etc., aber die haben wir nicht mitgemacht, weil wir hauptsächlich auf Entspannung aus waren. ;o) Man kan auch Minigolf spielen für ca. 12 $ pro Person und Runde, was tagsüber allerdings aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und der doch sehr aggressiven Sonne (knapp neben dem Äquator) nichts für uns war. In der Golf- und der Strandbar gab es kostenlosen WLAN-Zugang. Jeden Abend gibt es Haifisch- und Rochenfütterungen. Die Rochen lassen sich auch "streicheln", was jedoch von vielen Menschen schamlos ausgenutzt wird. Das sind dann die Menschen, die sich wundern, wenn so ein "wildes" Tier zusticht, wenn man es festhält. Ein einfaches streicheln lässt sich jeder Rochen geduldig gefallen, aber festhalten mögen die Tiere halt nicht.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Februar 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Stefanie & Oliver
    Alter:26-30
    Bewertungen:1