Die Insel hat eine Größe von 1600 m Länge und 440 m Breite. Das 4-Sterne-Hotel besteht aus 348 Strand-, 64 Wasserbungalows und 4 Präsidentensuiten (als Wasserbungalow). Eröffnet wurde es 1998, ist aber in sehr gutem Zustand und sehr sauber. Die Bungalows sind aus Stein, das Dach mit Ziegeln gedeckt. Ein Bungalow besteht immer aus zwei Wohneinheiten. Bei den Strandbungalows wird noch unterschieden in Deluxe (136 und Super Deluxe (218). Die Super Deluxe sind auf jeden Fall zu empfehlen, insbesondere wegen der besseren Lage und der Aussendusche, die nicht alle Deluxezimmer haben. Außerdem haben die Super Deluxe Bungalows noch ein Bidet und eine Badewanne und sind etwas größer und schöner. Wir wollten ja eigentlich Wasserbungalows buchen, aber da es um einiges teurer war haben wir es gelassen. Außerdem verbringt man so wenig Zeit im Bungalow und wir finden es viel schöner vom Strand ins Meer zu laufen als eine Treppe runterzugehen und gleich im Wasser zu stehen. Toll fanden wir dann das Angebot, dass man bei Buchung der Super Deluxe Bungalows „upgraden“ kann. Das heißt man kann eine oder mehrere Nächte in einem Wasserbungalow schlafen, vorausgesetzt es ist einer frei und es kostet nur 99 Dollar pro Nacht. Das fanden wir sehr günstig. Aber vorher wollten wir einmal einen Blick in einen Wasserbungalow werfen ob es sich überhaupt lohnt. Wir haben an der Rezeption nachgefragt und konnten uns als ein Roomboy gerade saubermachte einmal umschauen. Da waren wir echt enttäuscht dass es auch nicht viel anders aussah außer dass die Wände holzvertäfelt waren. Auf der Terrasse war es viel zu heiß und tagsüber gar nicht auszuhalten. So haben wir das Angebot gar nicht genutzt und waren total zufrieden in unserem Bungalow. Die Insel ist im Innern gepflastert und es fahren Elektroautos und einige wenige Bullis auf den Wegen. Im Innern befindet sich eine große super gepflegte Gartenanlage. Hier gab es mal einen Golfplatz, der aber nur noch für Minigolf genutzt wird. Zu unserer Zeit Mitte bis Ende Januar waren sehr viele Russen dort, ansonsten auch viele Italiener, Franzosen und Briten. Wir waren überrascht dass wir recht wenig Deutsche wahrgenommen haben. Es waren auch Familien mit kleinen Kindern da, aber nicht viele. Wir persönlich würden kein kleines Kind mitnehmen, allein schon wegen des langen Fluges. Vom Alter her war alles dabei ab ca. 30 aufwärts. Bei Verpflegung hat man die Wahl zwischen Halb- oder Vollpension oder all inclusive. Wir hatten Vollpension und waren vollkommen zufrieden. AI lohnt sich wenn man viele alkoholische Getränke bestellt. Da wir tagsüber nur Wasser trinken und abends mal einen Cocktail und der wiederum auch bei AI extra kostet hätte sich AI bei uns nicht gelohnt. Wir haben zusammen 300 Dollar für Getränke ausgegeben, bei AI hätten wir 400 Dollar PRO PERSON, also 800 Dollar mehr bezahlen müssen. Und wie gesagt Cocktails müssen auch bei AI bezahlt werden und das Essen und die Getränke beim Thailänder und Italiener auch. Man bekommt bei AI zwischen 16 und 18 Uhr noch Kuchen und Sandwiches im Coffee Shop, aber wenn man morgens, mittags und abends isst braucht man nicht auch noch von 16-18 Uhr zu essen, finden wir zumindest. Obwohl wir mittags bei der Hitze eigentlich nichts oder wenig essen würden wir immer wieder Vollpension buchen. Wir haben mittags viel Obst und Salat gegessen. Wenn man Snacks extra kauft sind sie sehr teuer. Wenn man abends beim Thailänder oder Italiener essen gehen möchte sagt man einfach dem eigenen Kellner bis 14 Uhr Bescheid und holt sich einen Discount-Gutschein über 20%, den gibt es nur beim Kellner. Der Italiener hat auch einen Pizza-Express Lieferservice, da wird die Pizza mit dem Rad zum Bungalow gebracht. Es gibt einen großen Souvenirshop, einen Schmuckladen, ein Sportgeschäft und einen Technikladen (man kann tatsächlich einen Fernseher kaufen, ich wollte es nicht glauben als ich es in einer Beurteilung gelesen habe). Es gibt eine Bibliothek und ein „games arkade“. Toll ist dass man alles aufs Zimmer schreiben lassen kann, sowohl Essen und Getränke als auch alles was man in den Geschäften kauft, die Ausflüge, das Sportangebot und Internet, einfach alles. Sprich man braucht außer Trinkgeld den ganzen Urlaub über kein Bargeld! Die Rechnung kann dann auch mit Kreditkarte beglichen werden. Unbedingt Wasserflugzeug buchen! Wäscheklammern (ca. 5-10 Stück), Luftmatratze und Teebeutel und/oder löslichen Kaffee mitnehmen. Ausflug „Inselhüpfen“ buchen – man sieht sehr viel und kommt mal raus. Für Januar reicht kurze Kleidung, vielleicht eine lange Hose und ein langes T-Shirt und eine dünne Strickjacke zum Überziehen wenn es mal regnet oder abends frischer wird. Braucht man aber eigentlich auch nicht, nur zur Vorsicht. Wir hatten in den ganzen zwei Wochen einen Regentag (das soll sehr ungewöhnlich sein für diese Zeit, weil es auch fast den ganzen Tag durchgeregnet hat). Da haben wir abends eine lange Hose und ein langes T-Shirt angezogen, aber nur damit wir die Sachen wenigstens einmal anhaben, gebraucht hätten wir es von den Temperaturen her nicht. Die Handyerreichbarkeit war sehr gut. Ich habe einige SMS verschickt (ohne eine Nummer davor, einfach so wie in Deutschland). 1 Minute mit dem Hoteltelefon kosten 2, 65 Dollar. Von Bungalow zu Bungalow telefonieren ist kostenlos, man muss nur die 8 und die Zimmernummer wählen. Briefmarken für Postkarten kosten 1 Dollar, es gibt sie im Souvenirshop. Wenn man die Postkarten von der Insel aus losschickt sollen sie 2-3 Wochen dauern, vom Flughafen 1 Woche. Bei uns haben alle vom Flughafen aus 1 Woche und 2 Tage gebraucht. Man kann sich an der Rezeption einen zweiten Schlüssel für den Bungalow holen. Es dürfen keine Muscheln und Korallen in Deutschland eingeführt werden, daher nicht kaufen! Mit Lichtschutzfaktor 30 anfangen, die Sonne brennt gut und auf der windigen Seite merkt man es nicht, daher sehr gefährlich! Da man alles aufs Zimmer schreiben lässt hat man nicht so den Überblick was man ausgibt, am besten nach einer Woche eine Zwischenrechnung an der Rezeption anfordern und einen Blick drauf werfen, so kann man auch eventuell falsche Buchungen noch korrigieren (hatten wir aber nicht). Eine Sonnenbrille ist unerlässlich da der helle Sand sehr blendet! Badeschuhe muss man nicht haben, es sei denn man ist sehr empfindlich, da mal mehr mal weniger Korallen im Wasser sind.
Super Deluxe Zimmer sind sehr geräumig, insbesondere das Bad. Der Stauraum ist gerade so ausreichend. Da man ja nur kurze Kleidung mitnimmt geht es. Wir hatten ein Doppelbett mit sehr guten Matratzen. Ich wache sonst in jedem Urlaub mit Rückenschmerzen auf, nur in diesem nicht. Es gibt einen kleinen Nachttisch mit Glasplatten und natürlich Nachttischlampe. Die Sitzecke besteht aus zwei großen Stühlen und einem Tisch, alles Rattan, der Tisch mit Glasplatte. Der Schreibtisch vor einem großen Wandspiegel hat nur eine Schublade. Unter dem Fernseher (Achtung, eventuell muss man Pay-TV deaktivieren!) befindet sich noch eine Borte auf dem zunächst nur die Tastatur liegt falls man ins Internet möchte. Haben wir nicht genutzt da es im Business Center billiger und schneller sein soll. Wir haben einfach die Tastatur in die hinterste Ecke geschoben und hatten so noch Stauraum. Darunter kommt der Safe, der recht geräumig ist. Man vergibt einen Code, sollte sich aber nicht wundern wenn man ihn mehrere Minuten offen stehen lässt und dann nicht mehr zubekommt. Dann muss man ihn leider wieder neu programmieren, geht aber leicht und schnell und kommt letztendlich aufs gleiche raus wenn man ihn schnell zu macht und 10 Minuten später eh wieder öffnet. Dieser Safe und auch der bei der Rezeption sind kostenlos. Bei der Rezeption empfiehlt es sich ebenfalls einen Safe zu mieten in dem man wichtige Dokumente wie Pass, Rückflugtickets, Bargeld und Kreditkarten etc. wegschließen sollte. Man bekommt einen Schlüssel zum Verwahren auf dem keine Nummer steht und ein Schlüssel bleibt bei der Rezeption. Wenn man was aus dem Safe holen möchte muss man Bescheid sagen und beide Schlüssel werden zum Öffnen benötigt. Außerdem wird das Datum und Uhrzeit notiert und man muss unterschreiben (beim Mieten hat man die Unterschrift hinterlegt). Bei Verlust des Schlüssels muss man 75 Dollar zahlen. Die Minibar ist zwar vollgestellt mit allerlei Getränken, man kann aber einige Flaschen einfach rausstellen und die eigenen Getränke kühlen. Die Preise der Minibar sind: 0, 33l Cola etc. 5, 50 Dollar, 0, 33l Bier 5, 50 Dollar, 0, 5l Wasser 3 Dollar, Mars, Snickers, Twix Twin und Bounty double 1, 25 Dollar. Auf der Minibar steht ein Wasserkocher und eine Thermoskanne. Man kann ein Set Tee oder Kaffee mit Milchpulver und Zucker für 2, 50 Dollar kaufen, wir haben uns aber Teebeutel und löslichen Kaffee von zu Hause mitgebracht (Dank des Tipps in einer Hotelbeurteilung). Der Schrank hat genug Bügel, nicht massig, aber es reicht für die paar Sachen die man aufhängen muss. Im Schrank sind 2 Regenschirme die wir sogar einmal benutzt haben. Sind auch groß und schick, ich glaube unsere waren nagelneu bzw. noch nicht oder sehr selten benutzt. Eine große offene Ablagefläche gibt es noch neben dem Schrank und vier größere Schubladen. Toll ist die Aussendusche, die wir natürlich jeden Tag genutzt haben. Durch die Tür zur Aussendusche (sie sind zur Inselseite gerichtet, also neben der Eingangstür mit einer mehr als mannshohen Mauer drumherum) ist das Bad sehr hell, da immer Licht reinfällt. Das fanden wir sehr schön, weil Bäder in Hotels sonst immer so dunkel sind bzw. ohne Fenster. Bei der Aussendusche ist sogar ein kleiner Garten angelegt, sprich 2-3 Pflanzen. Außerdem hängt dort eine Wäscheleine, allerdings gibt es keine Wäscheklammern. Man kann viele Sachen natürlich auch einfach so drüberhängen, aber gerade Bikinis halten mit Klammern natürlich viel besser. Also einfach ein paar mitnehmen (ca. 5-10 Stück). Der Waschbeckenbereich ist auch sehr groß mit viel Abstellmöglichkeit. Der Föhn ist okay, wird allerdings nach einer Zeit recht heiß in der Hand. Mir hat es trotzdem immer gereicht (ich habe mittellanges Haar). Ich lasse den Föhn gerne zu Hause, so habe ich mehr Platz für andere Dinge. Es gibt eine Klimaanlage wo man die Temperatur selbst regeln kann und einen Deckenventilator, den wir aber nie benutzt haben. Auf der Terrasse steht ein kleiner Tisch mit zwei großen Stühlen, alles aus Holz. Außerdem gibt es zwei Auflagen für die Liegen am Strand, wobei Liege und Auflage sehr hart sind. Wir haben uns auf anraten eine Luftmatratze mitgenommen und diese noch auf die Liege gelegt. Das war um einiges bequemer. Noch dazu ist sie fürs Wasser gut zu gebrauchen, da es meist sehr ruhig ist bzw. nur kleine Wellen gibt. Vor der Terrasse gibt es eine Fußdusche. Sehr genial, so schleppt man nicht den ganzen Sand in den Bungalow! Die Strandtücher werden jeden Abend abgeholt und es gibt gleich neue (meist noch warme). Die Stromspannung ist 220 V. In den Steckdosen sind schon Adapter vorhanden, super Service!
Frühstück ist von 7: 30-9: 30 Uhr, Mittag von 12: 30-14: 00 Uhr und Abendessen von 19: 30-21. 00 Uhr. Das Frühstück fanden wir erst sehr früh, aber es wird um kurz vor halb 10 noch alles aufgefüllt und man kann länger sitzen bleiben, da sagt keiner was und man wird auch nicht rausgeschmissen. Es gibt für die Bewohner der Strandbungalows ein Hauptrestaurant, das „Maaniyaa“ (bei der Lobby), und eins für die Bewohner der Wasserbungalows, das „Southern Star“ (vor dem Steg bei den Wasserbungalows). Das Essen hier ist im Preis inbegriffen. Die beiden separaten Restaurants der Italiener „al Pontile“ (beim Hafen und Dive Center) und der Thailänder „Sun Star“ (am Ende des Stegs bei den Wasserbungalows) müssen extra bezahlt werden. Beim Italiener gibt es auch super leckeres echt italienisches Eis, allerdings sehr teuer (2 Kugeln 7 Dollar, 4 Kugeln 13, 50 Dollar). Weiterhin gibt es die Grill-Terrasse „Guraamuli“ (beim Hauptrestaurant der Wasserbungalowbewohner), den Coffee Shop „Vani“ (zwischen Lobby und Steg zum Hafen), die Hauptbar „Mekunu“ und Pool Bar (beide beim Pool bzw. angrenzend) und die Beachbar (beim Wassersport). Es gibt keine Kleidervorschrift. Man kann ganz leger zum Essen gehen sollte sich nur über die Badesachen was drüber ziehen. Badelatschen und Flip Flops sind völlig in Ordnung. Man bekommt am ersten Tag einen Tisch zugeteilt den man den ganzen Urlaub behält. Wir hatten einen Vierertisch zu zweit, haben aber gehört dass es auch vorkommt, dass man mit anderen zusammengesetzt wird. Das Buffet wird zweimal aufgebaut, wobei es innerhalb dieser die Gerichte in den Speisenwärmern und die Salate auch noch je zweimal gibt. Es ist also reichlich da, man muss gar nicht oder nur sehr kurz anstehen, es wird immer schnell aufgefüllt und es ist eine riesige Vielfalt da. Das Hotel war zu unser Zeit ausgebucht und trotzdem war es nicht laut oder ein Gedränge beim Buffet, fanden wir sehr faszinierend. Es gibt sehr viel Brot und Salat. Hier fanden wir es toll dass es so viele Dressings zur Auswahl gab. Neben den Gerichten in den Speisenwärmern wurde auch immer ein Nudelgericht und ein oder zwei Fisch- und/oder Fleischgerichte frisch zubereitet. Super war auch das Obst. Morgens gab es vier Platten mit verschiedenen Obstsorten und immer Obstsalat, mittags und abends wurde das gewünschte Obst frisch aufgeschnitten und auf den Teller gelegt, so viel man wollte. Mittags gab es immer noch Hot dogs, Hamburger oder Sandwiches die auch frisch zubereitet wurden. Die Ober sind wie man auch in anderen Hotelbeurteilungen liest wirklich sehr unterschiedlich. Unser war in Ordnung, redete nur das Nötigste und war ein wenig mürrisch, aber das störte uns nicht. Andere machen aber richtig small talk und singen beim Arbeiten. Das Küchenpersonal (hinter den Speisenwärmern) dagegen ist durchweg super freundlich und gut gelaunt, immer ein nettes Wort auf den Lippen, auch auf Deutsch. Die Preise der Getränke im Restaurant sind: 1, 5 l Wasser 3 Dollar, 0, 33l Cola 4 Dollar, 0, 33 l Bier 4, 50 Dollar. Finden wir in Ordnung. Unsere Getränke für tagsüber haben wir uns immer zwischen 18: 30 und 19: 30 Uhr in der Lobbybar geholt, da war happy hour mit 20% Rabatt. Ansonsten sind die Preise hier wie im Restaurant und die Bar ist von 17 bis 1 Uhr geöffnet. Es gibt auch oft Themenabende die man zusätzlich buchen kann wie „Italien dinner“, „Romantic dinner“, Barbecue etc. Dem Kellner haben wir jeden Abend 1 Dollar Trinkgeld gegeben. Für das Küchenpersonal haben wir keine Trinkgeldbox entdeckt, aber eine Reiseleiterin sagte dass sie es gerne annimmt und dann überreicht.
Das Personal ist sehr freundlich. Mit englisch kommt man überall gut klar. Bei der Ankunft in der Lobby wird man mit einem Erfrischungstuch und Kokosnussmilch als Begrüßungsgetränk empfangen und darf sich ausruhen, da ein Angestellter die Formalitäten übernimmt (dauert ein bisschen, aber nicht zu lange). Die Koffer werden direkt aufs Zimmer gebracht. Hier sollte man 1-2 Dollar pro Gepäckstück als Trinkgeld geben. Wir mussten leider recht lange auf unsere Koffer warten, da sie nicht mit unserem sondern mit dem nächsten Wasserflugzeug angekommen sind. Wir waren auf Hochzeitsreise und wenn man dies bei der Buchung angegeben hat bekommt man zur Begrüßung einen Obstkorb und eine Flasche Prosecco aufs Zimmer. Außerdem gab es noch Schokolade. Meist nach dem Frühstück war unser Zimmer gesäubert. Wenn man wollte macht der Roomboy abends noch mal sauber, aber das wollten wir gar nicht. Er kommt zwischen 18 und 21 Uhr und bringt neue Strandhandtücher. Man sollte ihm 5 Dollar die Woche geben (verteilt auf mehrere Tage) sagt man, wir haben aber jeden Tag einen Dollar gegeben, da wir sehr zufrieden waren. Poolhandtücher gibt es nach Bedarf direkt am Pool. Man muss nur die Zimmernummer angeben und unterschreiben. Der Strand wird regelmäßig gesäubert von Algen (nur ganz wenige) und Unrat, der leider einfach weggeschmissen wird. Aber auch die Anlage an sich wird sehr sauber gehalten, überall sind Gärtner am werkeln. Der Arzt im medical center ist sehr freundlich und spricht gut englisch. Er hat immer von 9-12: 30 und von 16-20 Uhr Sprechstunde. Außer freitags, dann nur von 16-19 Uhr. Es gibt eine kleine Apotheke, aber die gängigen Sachen würden wir lieber von zu Hause mitbringen (Mückenschutz, Kopfschmerz- und Durchfalltabletten – letzteres brauchten wir nicht obwohl wir alles gegessen haben auch Salate und Eis – Ohrentropfen werden immer empfohlen, brauchten wir aber auch nicht). Es gibt 6x am Tag einen kostenlosen Shuttle (auch bei HP und VP) mit dem Dhoni zur Nachbarinsel Holiday Island, da es die gleiche Hotelkette ist. Man sagt einfach 15 Minuten vor Abfahrt an der Rezeption Bescheid und bekommt eine keycard als Besucherausweis. Man fährt 15 Minuten mit dem Boot. Einmal sollte man es auf jeden Fall gemacht haben um mal eine andere Insel zu sehen. Die Insel ist kleiner, man läuft ca. 30-45 Minuten einmal rum. Der Strand ist sehr schön, die Bungalows sind aber älter und nicht so schön wie bei uns. Alles ist natürlich kleiner, es wird weniger geboten und gibt keinen Pool. Uns wurde die Schildkrötenfütterung von 16: 30-17: 30 Uhr empfohlen (es gibt am Versorgungssteg eine Aufzuchtstation seit letztem Jahr), war aber sehr unspektakulär und muffelt sehr. Eigentlich kann man dort auch alles aufs Zimmer schreiben lassen, aber bei uns hat es leider nicht funktioniert, dass war sehr ärgerlich. Allerdings haben wir weniger bezahlt, da wir nicht so viel Bargeld mithatten. Die Ausflüge werden alle direkt vom Hotel organisiert. Vor der Lobbybar hängen Listen aus in die man einfach seinen Namen einträgt. Mindestteilnehmerzahl ist 10 Personen. Abends wenn es dämmert kommen ein oder zwei Gärtner mit einer Schubkarre voll Kokosnüsse an den Terrassen vorbei und bieten diese zum Verzehr an. Man sollte dann ein Trinkgeld von 1 Dollar geben. Vormittags gibt es manchmal einheimische Frauen die mit einem Besen die heruntergefallenen Blätter vor der Terrasse wegfegen. Hier kann man auch Trinkgeld geben, muss man aber nicht. Sie sollen einem Muscheln anbieten, haben wir aber nicht erlebt. Diese darf man aber in Deutschland nicht einführen, daher macht es keinen Sinn sie abzukaufen.
Nach der Ankunft auf Male geht der Transfer gleich weiter (einige mussten auch etwas warten, wir hatten Glück dass unser Anschlussflug gleich weiterging), entweder mit dem Schnellboot oder dem Wasserflugzeug. Die Entfernung vom Flughafen beträgt 107 km. Wir können nur jedem raten das Flugzeug zu nehmen (ca. 110 Euro pro Person hin und zurück), da es viel schneller und angenehmer und der Blick von oben einfach traumhaft ist. Wir haben von vielen gehört das ihnen im Boot schlecht geworden ist. Das Boot benötigt ca. 3 Stunden, das Flugzeug ca. 30 Minuten. Man kann für den Rücktransfer aber umbuchen auf Flugzeug und einen Aufpreis bezahlen. Man landet mit dem Flugzeug etwas vor der Insel auf einem Aussensteg und wird von einem „Dhoni“ (kleines offenes Boot mit dem auch die Ausflüge gemacht werden) abgeholt und zur Insel gebracht. Wenn man nach der Ankunft am kleinen "Hafen" den Steg entlang läuft gelangt man direkt in die Lobby mit der Rezeption. Ein Lageplan und die eingeschlossenen Leistungen bei AI-Buchung werden bei Schlüsselausgabe mitgegeben (auch denen die kein AI haben), es liegen aber auch Lagepläne an der Rezeption frei aus. Wir hatten die Bungalow-Nr. 131 am Ocean View und finden diesen Strandabschnitt auch am besten, da er sehr ruhig ist (nicht beim Pool, „Hafen“ und Wassersport) und was noch wichtiger ist: Es ist windig. An diesem Abschnitt liegen die Bungalows 101-178 (die höheren Nummern liegen näher am Restaurant). Unsere 2. Wahl wäre der Mermaid Beach (Nr. 179-248). Nicht so gut fanden wir die Abschnitte des „Reef view“ (Nr. 249-318) und „Sunset beach“ (Nr. 451-530), da es hier zu unserer Zeit windstill und daher sehr heiß war. Die letzten Nummern (391-530) sind auch die Deluxe Zimmer, sicher nicht ohne Grund. Einmal um die Insel spazieren dauert etwas über eine Stunde, wenn man joggt (innen auf den gepflasterten Wegen) nur 15 Minuten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport ist immer von 8-22 Uhr möglich. Eine Preisliste liegt aus beim Sportcenter. Der Fitnessraum ist recht groß und hat sehr viele Geräte, Hanteln, Laufbänder, Fahrräder etc. Für nicht AI-Bucher kostet ein Training 7 Dollar. Man kann außerdem Dart, Squash, Badminton (2 Hallenplätze), Volleyball (am Strand und im Inselinnern), Fußball, Minigolf auf Rasen (9 Loch), Billiard (klimatisiert), Tischtennis, Tennis (4 Plätze mit Flutlicht) und Schach spielen. Es gibt auch einen Aerobicraum, ich habe aber nie jemand darin gesehen. Wassersport ist natürlich auch in großer Auswahl da (Tauchschule, windsurfen, segeln, fun tube, Kanu, Wasserski, Jetski, knee board, wake board, banana boot, kitesurfen). Wir haben sehr viel Tischtennis gespielt. Es gibt 5 Tischtennisplatten und es ist kostenlos, auch für nicht AI-Bucher. Die Platten sind gut besucht, gerade nach dem Essen, aber wir haben immer eine freie Platte bekommen. Jeden Tag um 15 Uhr findet am Steg vor dem Taucherzentrum Schnuppertauchen statt. Es ist kostenlos und man muss sich nur vorher anmelden damit eine Angestellte dabei ist die deutsch spricht. Wenn man Flossen und Taucherbrille ausleiht kostet es 10 Dollar pro Tag, besser man bringt es von zu Hause mit. Der Pool mit Wasserfall ist sehr schön und hier ist auch immer was los bzw. alle Liegen sind mit Handtüchern besetzt. Es gibt auch einen Kinderpool. Im Pool selbst ist fast nie jemand, zumindest wenn wir vorbeigeschaut haben. Dort gelegen haben wir nämlich nie, bei dem Meer braucht man das auch nicht! Ich denke viele AI-Bucher sind hier wegen der Nähe zur Bar. Poolhandtücher kann man sich wie gesagt einfach dort holen. Der Pool, der Strand und das Wasser sind sehr sauber. Faszinierend war dass der Sand überhaupt nicht heiß ist wie man es von anderen Urlauben kennt. Das liegt am Korallensand, herrlich! Im Wasser sind mehr oder wenige viele Korallen, auch mal schärfere, aber wir hatten keine Badeschuhe an und es ist nichts passiert. Wenn man empfindlich ist sollte man aber welche mitnehmen. Sie sind aber auch nur vermehrt vorne am Ufer, weil sie angespült werden. Ich selbst hatte ja Angst auf der Insel z. B. vielen Spinnen zu begegnen, aber in den ganzen zwei Wochen habe ich nur zwei Spinnen auf der Terrasse gesehen die jeweils nur ca. 5 mm groß waren. Ansonsten gibt es viele Geckos, die aber mehr Angst vor uns haben, kleine Echsen (auch sehr ängstlich), Raben, Flughunde (der Baum wo sie hängen ist im Inselinnern in der Gartenanlage) und Sumpfhühner. Moskitos habe ich auf unserer Insel keine gesehen und auch keinen Stich gehabt, nur auf der einheimischen und der unbewohnten Insel beim Ausflug gab es viele davon, hier also unbedingt vorbeugen. Auf den Hotelinseln wird regelmäßig gegen die Moskitos gespritzt, daher gibt es keine. Ameisen gibt es draußen auch viele, nur vereinzelnd verirrt sich mal eine im Bungalow. Wir hatten höchstens eine am Tag im Zimmer. Im Wasser auf unserer Seite (ocean view) habe ich fast gar keine Fische im Badebereich gesehen, nur um den Steg herum. Auf der Seite der Wasserbungalows konnte man viele Fische auch gleich vom Strand aus am Ufer sehen, auch mal größere und ab und an mal einen kleinen Rochen oder Katzenhai. Aber es wurde gesagt dass die alle nichts tun. Zum Ende des Urlaubs gewöhnt man sich an sie und sie gehören einfach dazu. Um 18: 30 Uhr und 22 Uhr ist immer eine Haifischfütterung vor dem thailändischen Restaurant, von 21 bis 21: 30 Uhr ist eine Rochenfütterung am Versorgungssteg. Ist auf jeden Fall sehenswert, aber wir haben uns beides nur einmal angesehen, das hat gereicht. Im Business Centre gibt es 6 Internetplätze, 15 Minuten kosten 1 Dollar jede weitere Minute 0, 10 Dollar. Ein Fax verschicken kostet 5, 30 Dollar, ganz schön teuer! Wenn man sich etwas ausdrucken möchte kostet eine Seite 0, 20 Dollar. Für 3 Dollar am Tag kann man sich ein Fahrrad mieten. Das wird sehr viel genutzt so dass meist fast alle Räder weg waren, aber wir fanden es überflüssig. Vom Bungalow aus sind wir 8 Minuten gelaufen und auch sonst waren wir froh wenn wir uns bewegen konnten und wollten nicht faul aufs Rad steigen. Wenn der Bungalow ganz am anderen Ende ist (also die Nummern 500-530 hat) kann ich es wohl verstehen, ansonsten sind die Entfernungen aber alle nicht so groß. Es wird übrigens links gefahren, also Vorsicht als Fußgänger (es gibt aber auch Fußgängerwege direkt vor den Bungalows)! Den Spa-Bereich haben wir nicht genutzt, hier gibt es aber von 8-12 Uhr 10% Rabatt. Was wir sehr schön und angenehm fanden war dass es keine Animation gab. Allerdings muss man es dann selbst auf die Beine stellen wenn man z. B. Volleyball spielen möchte. Abends gab es immer eine andere Veranstaltung. Entweder Folklore, Krabbenrennen (haben wir leider verpasst), Karaoke, Livemusik oder Disco. Alles findet in der Mainbar statt, die sehr groß aber gemütlich ist. Man kann drinnen oder draußen sitzen, drinnen sind Ventilatoren, es war nicht heiß.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Januar 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Alexandra und Kai |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


