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Kim (26-30)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Familie • August 2010 • 2 Wochen • Strand
Hotel Club Villamar
1,2 / 6

Allgemein

Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Mietobjekt stehen keinesfalls in Relation zueinander. Das Haus reiht sich im Online-Angebot unter die „Luxus-Villen“, obgrund seiner Mängel könnte es jedoch nicht einmal der Klassifizierung eines Standard-Urlaubshauses standhalten! Doch beginnen wir von vorne: Voller Freude auf unseren Jahresurlaub und mit der Gewissheit heuer zwar teurer, doch mit Sicherheit hochqualitativ untergebracht zu sein, machten wir uns mit Kind und Kegel nach Barcelona auf! Wir – 3 Pärchen, davon 2 Frauen schwanger und mit Babybauch, mit insgesamt 4 Kindern. Nach unserer Ankunft in Spanien begaben wir uns – nach kurzer Suche (trotz Navigationssystem im Mietauto) – zum Büro der Firma Club Villamar wo uns laut Unterlagen die Schlüssel zum Haus ausgehändigt werden sollten. Angekommen, stellten wir geschockt fest dass dort Menschenmassen eine Schlange vor dem Büro bildeten welche die ganze Straße hinunter reichte! Es begann also ein zweistündiges Warten mit kleinen Kindern in brütender Hitze, inklusive Kreislaufkollaps einer Frau vor uns in der Schlange. Endlich vorne wurde uns EIN Schlüssel (für 3 Familien!), zur angeblichen Luxusvilla, sowie Bettwäsche und Handtücher und zwei bestellte Babybettchen und der USB-Stick (gegen horrende Gebühren!) ausgehändigt und die Adresse gegeben. Gottseidank hatten wir ein großes Auto um die Dinge dort zu verstauen! Ohne Navigationssystem hätten wir unseren Weg zum Haus nie und nimmer gefunden! Selbst mit Navigationssystem war das Haus nur schwer zu finden, insofern als dass es in einer großen Wohnsiedlung mit vielen Häusern steht, welche ohne jegliche Infrastruktur (Supermarkt, Kaffee oder Bar, Kirche oder Wirt? Arzt? ...) auskommen muss und inmitten der Einöde zwischen zwei Ortschaften liegt. Zu Fuß ist demnach NICHTS zu erreichen, für jede kleine Besorgung ist ein Auto notwendig. Angekommen beim Designerhaus, atmeten wir erst einmal durch und freuten uns auf einen Sprung in den Pool. Leider wurde diese Freude (wie alle anderen) gleich wieder zerstört. Beim Öffnen der (kaputten) Poolabdeckung kam ein, nicht allzu großer, Pool mit algengrünem Wasser und anderen Verunreinigungen zum Vorschein. Es war schon Abend, demnach eine Reklamation nicht mehr möglich. Am Sonntag kamen wir auch nur zu einer Mobilbox durch. Also mindestens zwei Tage ohne brauchbaren Pool! Im Haus tauchte ein Mangel nach dem Anderen auf! Die Waschmaschine war vorsintflutlich und funktionierte nicht. Die Betten waren großteils eine Katastrophe; klein, alt und unhygienisch. Die Matratzen schienen vom Sperrmüll zu sein! Die Klimaanlage war in Teilen des Hauses defekt, Kabel hingen von der Decke. Offenbar waren wir auf einer unfertigen Baustelle gelandet…. Die Sonnenliegen vorm Haus waren, bis auf 3, kaputt. Der Sonnenschirm krönte die Schöpfung der Verwahrlosung! Er war eine ruinierte Konstruktion aus, zwischen Ziegelsteine und kaputten Blumentrog geklemmtem Ständer und herabhängendem Sonnenschutzstoff! Schwer zu beschreiben da noch niemals zuvor gesehen!!! Um’s Hauseck fanden wir dann noch einen kleinen, in einem Farbeimer einbetonierten, Bier-Werbe-Sonnenschirm, zwar kein besonders erbaulicher Anblick, jedoch zumindest brauchbar! Beim Spielen der Kinder stellten wir bestürzt fest das der kleine Holzzaun um den winzigen Garten - dessen Rasen teils aus Plastikrasenmatten teils aus Rasen mit braunen Erdflecken bestand – nicht richtig festgeschraubt war! Hätten sich die Kinder auch nur leicht daran gelehnt wären sie 3 Meter in die Tiefe auf den Beton gefallen. So hatten wir also während der ersten 3 Tage unseres Urlaubs genug zu tun die Kinder vom Zaun fernzuhalten und das Büro zu erreichen. Endlich, am Dienstag (Anreise Samstag!) kam eine Dame um sich unsere Reklamationen anzusehen. Nicht nur dass, die zwar nette, jedoch wenig hilfreiche Frau, kein Englisch, Deutsch oder Holländisch (in jeder dieser Sprachen hätten wir kommunizieren können!) sprach – sondern nur Spanisch - hatte sie auch noch einen defekten Fotoapparat bei sich für den sie uns um Batterien fragte! Mit unseren spärlichen Spanischkenntnissen machten wir sie auf das Offensichtliche aufmerksam. Sie schien ebenfalls erschrocken obgrund der offenkundigen Mängel und nach ihrer Besichtigung schickte sie uns einen Hausmeister vorbei. Dieser sprach natürlich auch keine andere Sprache als spanisch und begegnete uns herablassend, unfreundlich und sogar spöttisch. Nachdem er vom Apfelbaum ein paar Äpfel abgerissen hatte begab er sich zum Pool, deponierte darin 3 Chlortabletten und einen halben Eimer anderer Mittelchen im Wasser, löste die kaputten Schrauben im Zaun (wir glaubten er würde wiederkommen mit Neuen was jedoch nie passierte!) und schraubte an der Waschmaschine herum. Leider funktionierte die danach immer noch nicht, und wir waren skeptisch was den Pool betraf…. Konnte eine dermaßen große Chlormenge alles gut machen? Er hatte weder ein Messgerät fürs Wasser noch sonstige Hilfsmittel bei sich? Die roten Augen der Kinder infolge seines Auftritts bestätigten unsere Befürchtungen… Tags darauf kam die Dame mit einer zweiten Frau wieder. Beide sprachen nur spanisch, sie hatten jedoch wenigstens einen Fotoapparat bei sich und machten Bilder. Diesen Vormittag war der Pool auch nicht brauchbar, da der unfreundliche Herr nochmal zurückgekehrt war und herum herumbastelte (wir haben jetzt schon Mittwoch – Anreise war wohlgemerkt Samstag die Woche davor!), die Waschmaschine brachte er dann zum laufen. Wir waren begeistert! Nach zwei Tagen war die Freude verflogen, da ließ sich die Waschmaschine nicht mehr öffnen, begann zu rinnen und das Wasser kam im unteren Stockwerk durch die Decke. Das Wasser im hauseigenen Boiler neigte sich dem Ende zu und wir mussten den Boiler mit Wasser auffüllen da der „Schwimmer“ (Sensor zur automatischen Auffüllung) defekt war. Es kam wieder ein Wochenende wo niemand erreichbar war und unsere Geduld neigte sich dem Ende zu. Der USB Stick funktionierte nicht und Internet war demnach auch nicht zu bekommen. So war immer was los: unsere nasse Bettwäsche in der kaputten Waschmaschine eingesperrt, die Herren litten bereits unter Rückenschmerzen wegen der alten und unbequemen Betten, die Kinder durften nicht in die Nähe des Zaunes kommen und die beiden schwangeren Frauen trauten sich wegen der Keime nicht in den Pool. Das alles klingt übertrieben, ich bin jedoch im Zuge dieser Schilderung immer wieder erschrocken, wie viele Dinge man gar nicht erwähnt bzw. verdrängt und vergisst!!! Hätten wir weiter Lust gehabt für einen Hauspreis von rund € 5.300,-- plus Nebenkosten wie Bettwäsche, Kinderbettchen, und Putzfrau (die übrigens nie erschien und uns € 80,-- kostete) täglich zu reklamieren, so wären wir zwei Wochen nur damit beschäftigt gewesen. Wir wollten jedoch unseren Urlaub gerne genießen, was uns mit dieser Unterkunft dazu veranlasste die Tage in anderen Ortschaften am Meer zu verbringen, die Abende in Restaurants und manche Nächte sogar in Hotels in Barcelona. 2 der 3 Familien reisten bereits 2 Tage vor Rückgabe des Hauses ab und quartierten sich anderwärtig ein, da die Rückenschmerzen die durch die Betten hervorgerufen wurden unerträglich wurden und eines der Schlafzimmer ohne Klimaanlage furchtbar war. Die im Haus Zurückgebliebenen erlebten Donnerstagnacht der zweiten Woche noch eine Überflutung mit. Es regnete stark und plötzlich rann das Wasser unter der Haustür herein und zwei Stockwerke hinunter! Ein hauseigener Bach sozusagen… Mein Freund und ich brachten am Freitag (ebenfalls einen Tag verfrüht!) den Schlüssel zurück und machten die Firma Villamar nochmals auf den katastrophalen Zustand der Einrichtung des Hauses aufmerksam, doch außer ein gut-gemeintes und bedauerndes Kopfschütteln und ein „Es tut uns leid!“ der durchaus freundlichen Angestellten im Büro bekamen wir nichts Brauchbares zurück. Alles in Allem leider ein teurer und unnützer Urlaub den wir uns hätten sparen können! Wir überlegen auch unser Bild- und Filmmaterial einem Anwalt zu übergeben weil wir so enttäuscht sind. Ein Entgegenkommen bzw. eine Entschädigung der Firma Villamar wäre wohl angesichts des Preises nicht allzu utopisch! nicht buchen!


Zimmer
  • Schlecht
  • Zustand der Betten unzumutbar, keine überall funktionierende Klimaanlage!


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • nichts vorhanden in der Umgebung!


    Service
  • Sehr schlecht
  • keine bzw. spärliche Betreuung!


    Lage & Umgebung
  • Sehr schlecht
  • Mas Mora - keine Infrastruktur!


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pool dreckig, keine Unterhaltungsmöglichkeiten im Umkreis!


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kim
    Alter:26-30
    Bewertungen:1