- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Die „Yachthafenresidenz“ besteht aus mehreren 4-stöckigen Häusern ohne Aufzug, in welchen sich nur Ferienappartements befinden. Von außen machen die Häuser der Bauweise nach einen älteren Eindruck, sind aber innen und außen gut gepflegt. Die Zufahrt erfolgt schrankengesichert über den Parkplatz des Morada-Resorts; die Parkplätze für die Häuser befinden sich im Freien. BUCHUNG: Weihnachten, Silvester und die Anschlußwoche sind absolute Hochsaison in Kühlungsborn. Man sollte sehr frühzeitig reservieren, wenn man noch etwas Vernünftiges bekommen möchte; wir mußten im Herbst schon länger suchen. Die App. der Yachthafenresidenz gehören vielen privaten Eigentümern (also nicht einer Fa. wie Upstalsboom o.ä.), daher kann man glücklicherweise auch tageweise buchen. Sehr lustig war auch unser Versuch, im August einen Tisch im „VIELMEER“ für Silvesterabend zu reservieren – für 2012 wäre evtl. noch was möglich gewesen. Also: Früher Vogel fängt den Wurm. // VERANSTALTUNGEN: Zu Silvester hatten einige Hotels in der Strandstraße und an der Seebrücke Bars und Glühweinstände (z.T. mit DJ’s) aufgebaut und da Kühlungsborn ausgebucht war, schoben sich auch die Menschenmassen durch die Straßen. 50% des Feuerwerks wurden von 22-0 Uhr verschossen, der Rest danach vom Strand aus – überwiegend Raketen und Selbstschußbatterien und zum Glück nur wenige Böller. Durch die etwas erhöhte Strandpromenade und die Dünenabsperrung konnte man alles aus sicherer Entfernung gut beobachten. Die Stadt selbst veranstaltete zusätzlich von der gesperrten Seebrücke aus ihr Höhenfeuerwerk. Die beste Sicht dürften hierfür die Hotelgäste vom Travel Charme „Ostseehotel“ oder von der Appartementanlage „Atlantik“ gehabt haben... Das „Anbaden“ am 01. Januar fiel aber leider w/ Eisgang und stürmischem Wetter aus. // WETTER: Zu unserer Zeit waren die Temperaturen bis zu -10 Grad und wenn dann noch Wind dazukommt, wird es etwas „frisch“. Also dicke Jacke, Mütze, Schal, lange Unterwäsche - und am besten Wanderschuhe.
Wir hatten ein 2-Zimmer-Nichtraucher-Appartment (Schlafzimmer + komb. Wohn-/ Eßraum mit großem Kleiderschrank und off. Küche in einer Nische) für 4 Personen mit großem Süd-Balkon (Holzdielen). Im Wohnraum befinden sich eine Ausziehschlafcouch, zwei kleine Ledersessel mit Fußhocker und Fleecedecke, ein Eßtisch für 4 Personen sowie ein Flachbildfernseher und ein Radio-/CD-Spieler. Bettzeug und Handtücher haben wir selbst mitgebracht. Die Küche ist mit allem reichlich ausgestattet (Gläser, Töpfe, Geschirr, Besteck aller Art, Topflappen, kleiner Kühlschrank mit Gefrierfach, Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher, kleiner Geschirrspüler, Herd mit Backofen, Mikrowelle usw.). Das geräumige Duschbad mit Handtuchheizung war innenliegend. Die Einrichtung mit vielen Deko-Artikeln war sauber, in gutem Zustand und in modernem Weiß-Nußbaum gehalten. Auf dem geräumigen Südbalkon sind schöne Holzbohlen verlegt.
Unser App. schien zuletzt im November gebucht worden zu sein, daher war sehr viel Luft in den Heizungen und anfangs wurden daher die Räume nur bis 16 Grad warm (bei Außentemperaturen um -8 Grad). Der über die Zimmervermittlung herbeigerufene Hausmeister kam jedoch prompt und war sehr nett und hilfsbereit. Die Schlüsselübergabe inkl. Kurkarte an der Zimmervermittlung in der Strandstraße klappte ebenfalls reibungslos.
LAGE: Unser Appartement 8312 liegt in Kühlungsborn-Ost, seitlich hinter dem Morada-Resort nahe dem Yachthafen in Haus 8 (3.Stock, aktuell zu verkaufen) mit Balkon nach Süden und direkt an der Molli-Eisenbahnstrecke (nett für Photos von oben, die Bahn dampfte tagsüber ca. 2x pro Stunde vorbei). Zum Yachthafen sind es 2-3 Minuten zu Fuß, in gleicher Entfernung liegt der Edeka-Supermarkt mit dem hervorragenden Hansebäcker Junge. // Kühlungsborn-Ost läßt sich sehr gut über die A20 und dann in ca. 30 Minuten per Landstraße über Kröpelin und durch die „Kühlung“ (erhöht liegendes Waldgebiet) erreichen. // RESTAURANTS: In Ost hervorzuheben sind das rustikale „Ostsee-Brauhaus“ und das italienische Restaurant „Gallo Nero“ (im EG des „Turmhaus“; hier sollte man neben dem guten Essen unbedingt die Toiletten ausprobieren – mehr verraten wir nicht!); gehobene Küche bekommt man im Restaurant des Hotels „Neptun“ (im Besitz der Vulkan Werft). Leckeren Kuchen und Torten gibt es in der Konditorei „Röntgen“ (auch in West). Das für uns beste und „stylishste“ Restaurant ist das „Vielmeer“ am Yachthafen (vgl. zur Karte inkl. eigenem Weinanbau die Homepage im Internet; in der Hochsaison abends besser mit Reservierung), aber auch die seit Mitte Dezember neu eröffnete „Sea Lounge“ ist sehr schick und gemütlich. // Fisch bekommt man gut und einfach (v.a. Räucherfisch zum Mitnehmen) im „Fisch-Hus“ in West (ggü. Schloß am Meer). Weitere gute Restaurants findet man ansonsten an der Ostseeallee (z.B. „Wolkenlos“ mit pazifischer Küche). // KLEIDUNG: Am Yachthafen sind elegante Boutiquen. Und die Strandstraße in Ost hoch in Richtung Landesinnern befindet sich das Kaufhaus „Stolze“, wo man immer noch recht günstige Kleidung aller Art bekommt. Gerade zum Jahreswechsel werden in allen Geschäften die Preise stark herabgesetzt (Hilfiger, D&C, Gaastra, Murphy&Nye, WIND etc.), nur Wellensteyn-Jacken waren – vielleicht wegen des Wetters – unverhältnismäßig teuer. Und im neu eröffneten „Riviera Maison“ in West bekommt man jetzt schicke Wohn-Accessoires. // AUSFLÜGE: Aus unserer Sicht im Winter lohnenswert sind Dampfeisenbahnfahrten mit der historischen Molli (nach Heiligendamm oder weiter nach Bad Doberan mit Besuch des Münsters), eine Wanderung nach Heiligendamm direkt an der Küste entlang oder in völliger Stille durch die vielen Pfade des urwüchsigen Stadtwaldes von Ost nach West. Schließlich nicht zu vergessen ein Spaziergang auf Deutschlands längster Strandpromenade (ca. 4 km Länge mit unverstelltem Blick auf Strand und Ostsee) von der Seebrücke in Ost zum Schloß am Meer in West und wieder zurück. // STRAND: Wer sich sonst über die Kurtaxe ärgert, konnte jetzt sehen, wofür diese in 2011 wahrscheinlich ausgegeben wird: Durch die Herbst- und Winterstürme in 2010 wurden am Strand viele Dünenbepflanzungen und ganz Sandberge vollkommen abgetragen, besonders nahe der Seebrücke in Ost. Hier wird man viel aufschütten müssen. Auch an der Steilküste auf dem Weg nach Heiligendamm sind etliche Abschnitte heruntergerutscht.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3-5 Tage im Dezember 2010 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Michael |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 27 |