Volcanoes National Park

Volcano/Hawaii

Neueste Bewertungen (14 Bewertungen)

Gabriele
Dezember 2010

Drive In Vulkan

6,0 / 6
Hilfreich (1)

Der Hawai’i Volcanoes National Park ist gut mit dem Auto zu erkunden. Im Wesentlichen besteht der Park aus dem Crater Rim Drive und der Chain of Craters Road. Ich empfehle für diesen Ausflug einen ganzen Tag. Von Hilo ist man ca. 45 Minuten unterwegs bis zum Visitor Center. Dort gibt es erste Informationen, Karten usw. Zunächst umrundet man die Kilauea Caldera auf dem Crater Rim Drive. Hier sollten Sie durchaus drei bis vier Stunden einplanen und die Short Walks gehen. Bei den Steam Vents gibt es einen Parkplatz. Von diesem führt ein 1,1 km langer Trail zu den Sulphur Banks. Das Gestein leuchtet dort in gelben Farben und es richt nach Schwefel. Sehenswert ist die Thurston Lava Tube. Diese Röhre ist ca. 500 Jahre alt und damals ist glühende Lava dort hindurch geflossen. Der Rundweg ist ca. 800 m lang. Gehenswert ist auch der Devastation Trail. Eine Strecke ist 800 m lang. Hier sehen Sie anschaulich, wie sich die Vegetation ihr Terrain zurück erobert. Leider ist der Weg inzwischen geteert. Als wir vor 14 Jahren das erste Mal dort waren, war der Weg noch ursprünglicher und die Vegetation etwas weniger. Leider hatte ich damals noch keine Digital-Kamera, ich hätte den Unterschied gerne gezeigt. Sie können auch den Kilauea Iki Trail gehen, der ein 6,4 km langer Rundweg mit einem Höhenunterschied von 122 m ist und in den Krater über einen erstarrten Lava-See führt. Verpassen Sie auf keinen Fall das Thomas A. Jaggar Museum. Von hier aus haben Sie einen wunderbaren Ausblick auf den aktiven Halema’uma’u Crater. Starker Dampf steigt hier auf. Im Museum stehen Seismographen und interessante Exponate und Bilder vergangener Eruptionen. Hier können Sie sich auch über den aktuellen Lava Flow informieren. Wir hatten diesmal Pech, eine Lava Tube war eingebrochen und hat den Flow für einige Tage unterbrochen. Fließt die Lava allerdings ins Meer, so ist dies ein imposanter Anblick. Wenn Sie mit dem Crater Rim Drive fertig sind, dann geht es auf der Chain of Craters Road zur Küste. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten und führt durch riesige Lavafelder, die von unterschiedlichen Ausbrüchen stammen. Wer will, kann noch zwei kleine Trails gehen. Zum Schluss hört die Straße einfach auf, weil Lava drüber geflossen ist. Man kann dann noch etwas über die Lava gehen. Tags über sieht man Rauch an der Bergseite und/oder Rauchwolken am Ocean. Im Dunkeln kann man fließende Lava oder ein rotes Glühen sehen. Die Ranger vor Ort geben gerne Auskunft über die Vulkan-Aktivität. Wenig entfernt vom Straßenende befindet sich der Sea Arch. Dieser Bogen besteht aus erstarrter Lava und hat seine Form durch Wasser-Erosion erhalten. Für diesen Ausflug sind feste Schuhe zu empfehlen. Nehmen Sie auch genügend Wasser und ein Sandwich mit.

Sulphur Banks
Sulphur Banks
von Gabriele • Dezember 2010
Kilauea Lookout
Kilauea Lookout
von Gabriele • Dezember 2010
Kilauea Lookout
Kilauea Lookout
von Gabriele • Dezember 2010
Devastation Trail
Devastation Trail
von Gabriele • Dezember 2010
Küste am Straßenende
Küste am Straßenende
von Gabriele • Dezember 2010
Chain of Craters Road
Mehr Bilder(7)
Carina(41-45)
August 2009

Vulkane, Krater und Lava

6,0 / 6
Hilfreich (2)

Der Vulcano National Park war ein tolles Erlebnis. Die Vulkanlandschaft ist super, die Steaming Vents und Sulphur Banks nicht vergessen. Die Chain of Craters Road führt über 20 Meilen zum Meer und zum Ende der Straße, das sehr aprupt durch einen erkalteten Lavastrom kommt. Von dort sieht man in einigen Kilometern Entfernung Lava ins Meer fließen bzw. die dadurch entstandene Rauchsäule. Ist schon gigantisch!

Bettina(61-65)
Dezember 2006

Absolutes Highlight auf Big Island

5,0 / 6
Hilfreich (8)

Das Highlight von Big Island ist unserer Meinung nach der „Hawaii Volcanoes National Park“. Wenn man in der Gegend von Kailua-Kona wohnt, sollte man eine Übernachtung einplanen; entweder im Park selbst, im Volcano House - s. auch meine Hotelbewertung ;-) – oder im nahegelegenen Volcano Village. Sonst bietet sich ein Hotel in Hilo an, von dort sind es nur ca. 30 Meilen bis in den Park. Da es sich hier um einen Nationalpark handelt, kostet es Eintritt: 10 $ pro Fahrzeug. Die erste Anlaufstation sollte das Visitor Center sein: hier gibt es unter anderem tagesaktuelle Infos zum Lavafluss sowie stündlich einen Film über den Park. Dann fährt man am Besten auf der Crater Rim Road einmal um den Kilauea Caldera Crater (elf Meilen). Den ersten Stopp haben wir an den „Steaming Vents“ eingelegt: hier tritt heißer Dampf aus feinen Erdrissen aus. Das Jaggar Museum besteht zwar nur aus einem Raum, lohnt sich aber für einen Zwischenstopp: hier gibt es auch Toiletten und Wasser. Weiter geht’s zum Southwest Rift, dem südlichen der beiden langen Risse im Mantel des Kilauea. Spektakulärer wird es dann am Halema’uma’u, der Heimat der Vulkangöttin Pele. Es warnt eine ganze Batterie von Schildern vor der drohenden Gefahr durch die (schwefligen) vulkanischen Dämpfe – nicht ganz zu Unrecht, wie alle Besucher (außer meinem Mann) zu ihrem Leidwesen feststellen müssen. Schnell zum Lookout, runterkucken, fürchterlich husten und schnell wieder weg…Bis 1924 brodelte hier tatsächlich noch Lava! Lava ist das Stichwort: die wollen wir jetzt auch endlich sehen und fahren auf der 19 Meilen langen Chain of Craters Road (im Nebel) zur Küste runter, wo man von Weitem den aktuellen Lavafluss sehen kann. Man kann auch zu Fuß noch ca. 2 ½ Meilen näher 'ran; sollte aber pro Person mindestens einen Liter Wasser sowie eine Taschenlampe mitnehmen – und unbedingt festes Schuhwerk tragen! Da es aber inzwischen regnet, nehmen wir von diesem Trip Abstand, zumal die Ranger im Visitor Center einen Weg mit ca. 2 Stunden veranschlagen. Da man über scharfkantige Lavabrocken klettern muss, wird das wohl hinkommen. Aufgrund des Wetters hätten wir auch nur zum Sonnenuntergang eine Chance, die Lava zu sehen; wir begnügen uns mit den Dampfschwaden, die die kochendheiße Lava im Ozean verursacht. Wer es probieren will: entgegen Aussagen in diversen Reiseführern ist der Pfad inzwischen markiert und nachts beleuchtet. Auf dem Rückweg besuchen wir noch die Thurston Lava Tubes, einen vom tropischen Regenwald überwucherten, 200 Jahre alter Lavatunnel (kalt und feucht…) sowie den „Devastation Trail“, einen 800 m langen Pfad über einen ehemaligen Regenwald, der von einem Ausbruch des Kilauea verwüstet wurde und nur ein Aschefeld hinterließ. Und für alle, die ein bisschen Zeit haben: der „Kilauea Iki Trail“ lohnt sich wirklich: ein Trek von ca. 4 Meilen führt quer über den Boden des Kilauea Iki-Kraters (am Besten eine Karte mitnehmen, der Pfad ist im Krater nicht markiert!). Überall steigt heißer Dampf auf, und unter der Oberfläche ist die Lava noch flüssig. Eine Einstiegs-möglichkeit ist am Parkplatz der Thurston Lava Tubes, von hier aus geht’s erstmal ca. 130 m steil bergab durch Ohia-Wald. Am Kraterrand ist der Trail dann auch markiert.

Kilauea Iki-Krater vom Crater Rim aus
Kilauea Iki-Krater vom Crater Rim aus
von Bettina • Dezember 2006
Kilauea Iki-Krater
Kilauea Iki-Krater
von Bettina • Dezember 2006
Steam Vents
Steam Vents
von Bettina • Dezember 2006
Geschenk für Madame Pele
Geschenk für Madame Pele
von Bettina • Dezember 2006
Stephan(41-45)
November 2005

Heli Flug übern Vulkan

6,0 / 6
Hilfreich (4)

Den 1. 5h Flug sollte man beim Besuch der Insel mit einplanen. Zu Fuß im National Park sieht man vieles aber nicht alles und da bietet sich ein Heli Flug an. Besser ist es von Hilo zu fliegen nicht von Kona da hier der Anflug zulange dauert und man weniger Zeit im Vulkangebiet verbringt.

Überflug des Vulkans
Überflug des Vulkans
von Stephan • November 2005
12
2 von 2