Zentrum Tavira
Tavira/AlgarveNeueste Bewertungen (22 Bewertungen)
Tagestrip nach Tavira
Mein Reisebericht handelt von Tavira, einer schönen kleinen Stadt im Süden von Portugal,Algarve. Vom Airport Faro aus kommt man nach Tavira am schnellsten über die Autobahn,in Richtung Spanien. Ungefähr 50km muss man fahren. Tavira ist wohl eines des hübschesten Städtchen der Algarve. Es wird auch das kleine Venedig genannt. Wegen des Flusses Rio Gilao, der Tavira in zwei Hälften teilt. Die schönere der beiden Hälften ist wohl westliche. Hier befinden sich die Reste der Burg, hoch oben über der Stadt. Historisches zu Tavira: Im 16.Jahrhundert war Tavira die am dichtesten bevölkerte Stadt der Algarve. Sie besass einen grossen Hafen von strategischer Bedeutung. Diese Zeit hat das städtische Aussehen von Tavira geprägt. Überbleibsel jener ruhmvollen Vergangenheit kann heute noch in einigen Strassen finden. Das wohl eindrucksvollste Gebäude ist das ehemalige Mosteiro das Bernardas (Kloster ) mit seinem prächtigen Portal. Aber auch die Renaissance-Rundreliefs der Dame und des Edelmanns,an der Fassade eines Gebäudes der Rua Jose Pires Padrinha zeigt den Prunk der damaligen Zeit. Kleiner Rundgang durch Tavira: Die Mauer der Burgfeste,die die Stadt mal umgab, und von der Teile zwischen den Häusern übriggeblieben sind, gehörte zum Verteidigungssystem der Stadt. Die ursprüngliche maurische Befestigung wurde um 1300 aufgebaut. Von den Türmen und von den noch stehenden Mauerresten hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt ,auf die Landschaft und auf das Meer. Innerhalb des Burgfrieds liegt heute ein gut duftender Park mit verschiedenartigen Blumen, exot.Pflanzen , Bäumen und Sträuchern. Gleich neben den Resten der Burg befindet sich die Kirche Santa Maria do Castelo. Sie wurde wahrscheinlich da gebaut,wo sich die ehemalige Moschee befunden hat. Ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, mit späteren Veränderungen,hervorgerufen durch das schreckliche Erdbeben 1755 . Im Innern der Kirche befinden sich drei Kirchenschiffe, und das Grab der sieben Ritter des Santiago Ordens. Schräg gegenüber von Santa Maria steht die Kirche von Santiago. Auch sie wurde auf einer kleineren Moschee erbaut. (Anm. fast überall in Portugal wurden christliche Kirchen auf ehem.Moscheen errichtet. In manch einer Kirche kann man heute noch Überreste von Moscheen finden). Von der Burg gehts hinunter zum Fluss. Gleich in der Nähe des Ria Gilao wurde ein kleiner Park errichtet. Hier sitzen die Menschen,spielen Karten oder Schach,oder sie ruhen sich einfach nur aus. Von hier aus hat man einen schönen Blick über den Fluss und auf die alte Brücke,die die beiden Teile Taviras verbindet. Den Fluss vor uns, haben wir im Rücken verschiedene kleine Restaurants. Dort gibt's wie es sich für ein Fischerstädtchen gehört, frischen Fisch in allen Variationen. Rechts neben dem Park wude eine neue Markthalle errichtet. In ihr gibt es Markstände für Obst und Gemüse, Fisch,Fleisch, Handarbeiten und eine kleine Bar. Auch hier direkt am Fluss gibt's eine Kirche. Die Kirche Misercordia (Barmherzigkeit). Tavira scheint eine sehr christliche Stadt zu sein, sie besitzt 10 Kirchen und Kapellen. Dazu kommen noch 3 Einsiedeleien. Das ist mehr als so manche Grossstadt in Deutschland vorweisen kann. Und das bei gerade mal 12000 Einwohnern. Wenn sie die Algarve besuchen,sollte amn Tavira besuchen. Tavira ist nicht gross, trotzdem bietet sie einiges an Sehenswürdigkeiten. Tavira hat noch etwas von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt, und das ist nur noch selten zu beobachten im Süden von Portugal.
Abwechslungsreiche Stadt zwischen Faro und Spanien
Das idyllische Städtchen liegt eingebettet zwischen dem Meeresdelta und der N125 ca 30 km sowohl vom Flughafen Faro als auch von der spanischen Grenze entfernt. Obwohl im Sommer 2006 die Umbauarbeiten am zentral gelegenen Marktplatz abgeschlossen wurden (hier geht nach Sonnenuntergang die Post ab!), hat sich der Charme der Fischerstadt bewahrt - hier findet man den Tourismus-Rummel vergebens. An der Mole befindet sich eine Reihe (im wahrsten Sinne des Wortes) von Fisch- und Grillrestaurants, in der Fußgängerzone liegen wenige Cafes, die aber preiswerte Kaffeespezialitäten und das für Portugal typische Süßgebäck anbieten. Im Rathaus werden sogar deutsche regionale Tageszeitungen und Illustrierte verkauft. Weiterhin findet man einige Textilläden (Sport, Herren- und Damen- Garderobe), Fotogeschäfte und ein Geschäft, welches ausschließlich Kork-Artikel vertreibt. Verwinkelte Gassen laden zu Spaziergängen und/oder Radtouren ein. Die zahlreichen Brücken über den Fluß Gilao haben der Stadt den Beinamen "Venedig der Algarve" eingebracht - keine Sorge, denn weil Portugiesen schon mal gerne übertreiben, ist dieser Spitzname vielleicht ein wenig geflunkert. Mein persönlicher Tipp: im italienischen Strassencafe am Marktplatz einfach mal sitzen und nen Kaffee trinken - nach ca 10 - 15 Minuten kommt ein Bettler (immer der gleiche) und schnorrt eine Zigarette; sollten Sie keine abgeben können, wird er ein echtes Fado singen....