24 Stunden in
Basel in 24 Stunden: Das solltest Du in der Kunststadt nicht verpassen
Basel liegt im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Hier treffen Weltoffenheit und Gelassenheit auf Hochkultur und regionale Eigenheiten. Wir haben acht Tipps für Dich, wie Du die Kulturstadt am Rhein in kurzer Zeit entdecken kannst.
Basel: Meistgebuchte Städtehotels
Alle anzeigenAltstadt und Basler Münster
Beeindruckender Start in den Tag
Basels Altstadt ist gut erhalten und reicht bis in die römische Zeit zurück. Vor allem im Mittelalter hat sie sich stark entwickelt. Zwischen Spalentor und St. Alban-Tal wechseln sich spätmittelalterliche Fassaden, enge Gassen und ruhige Innenhöfe ab. Kopfsteinpflaster, Brunnen und Zunfthäuser prägen das Bild. Auf dem Münsterhügel steht das Basler Münster mit Doppelturm und bunten Dachziegeln. Dahinter liegt die Pfalz – eine Terrasse mit Blick auf den Rhein und das gegenüberliegende Kleinbasel. Frühmorgens ist es hier am ruhigsten.
Mit der Fähri über den Rhein
Entschleunigen wie die Einheimischen
Die vier Basler Fähren – von Einheimischen liebevoll Fähri genannt – verkehren seit dem 19. Jahrhundert und gehören fest zum Stadtbild. Sie hängen an einem Stahlseil, das den Rhein überspannt, und nutzen zur Fortbewegung ausschließlich die Strömung. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, doch für TouristInnen ist sie ein unvergessliches Erlebnis. Die Fähren verbinden die Altstadt mit Kleinbasel an vier Stellen: Münsterfähre, Klingentalfähre, St. Alban-Fähre und die Leu-Fähre bei der Schifflände. Jede hat einen eigenen Namen und festgelegte Betriebszeiten.
Heimatstadt berühmter Architekten
Vom Roche-Turm bis zum Joggeli
Basel ist Sitz zahlreicher international tätiger Architekturbüros. Das bekannteste: Herzog & de Meuron, die in Deutschland unter anderem das Fußballstadion des FC Bayern, die Münchner Allianz Arena, gebaut haben. In ihrer Heimatstadt haben sie sich mit dem Roche-Turm, dem höchsten Gebäude der Schweiz, und dem Stadion St. Jakob-Park verewigt. Im Joggeli genannten Stadion fanden im Sommer 2025 Spiele der UEFA Women’s EURO statt. Unter anderem das Finale, das die Engländerinnen im Elfmeterschießen gegen die Spanierinnen gewannen. Wenn Dich zeitgenössische Architektur interessiert: Am Messeplatz und im Dreispitz-Areal gibt es noch mehr zu sehen.
Führende Kunststadt
Fondation Beyeler & Kunstmuseum
Basel verfügt über mehr als 40 Museen und mit der Art Basel, dem Tinguely-Museum und der Fondation Beyeler zählt es zu den führenden Kunststädten Europas. In der Fondation Beyeler kannst Du Werke der Klassischen Moderne sehen, darunter Monet, Picasso und Rothko. Das Kunstmuseum Basel besitzt eine Sammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkten bei Holbein, Böcklin, Hodler und der klassischen Moderne. Beide Häuser sind architektonisch prägnant und liegen nur wenige Fahrminuten voneinander entfernt.
Mittagspause in der Markthalle
So schmeckt Basel
Die Markthalle liegt unweit des Bahnhofs SBB in einem denkmalgeschützten Rundbau von 1929. Unter der markanten Kuppel bieten verschiedene Stände Speisen aus der Schweiz und aller Welt an: syrische Mezze, Basler Wurst, thailändische Currys oder vegane Gerichte. Das Publikum ist gemischt – Angestellte, Studierende und Reisende. Wenn Du in kurzer Zeit viel probieren willst, bist Du hier am richtigen Ort.
Rheinschwimmen und Wickelfisch
Erfrischung der besonderen Art
An heißen Tagen gehört der Rhein den Schwimmern. Einheimische lieben es, sich mit dem sogenannten Wickelfisch im Wasser treiben zu lassen. Der Wickelfisch ist ein wasserdichter Beutel, der Kleidung und Wertsachen trocken hält und zugleich als Auftrieb dient. Beliebte Einstiege liegen bei der Schwarzwaldbrücke. Ausstiege flussabwärts bei der Altstadt. Wenn Du nicht nass werden willst, aber das Treiben trotzdem miterleben, findest Du am Kleinbasler Ufer schattige Stufen, sogenannte Buvetten – kleine Freiluftbars direkt am Wasser.
Rund um den Spalenberg
Stöbern und Kaffee trinken
Der Spalenberg zählt zu den stimmungsvollsten Einkaufsstraßen Basels. Wenn Du durch die schmalen, alten Häuserzeilen gehst, triffst Du auf kleine Buchhandlungen, ausgewählte Boutiquen und Fachgeschäfte mit langer Tradition. Dazwischen: Innenhöfe und ruhige Cafés wie das Kaffeemacher Café, beliebt für seinen Kaffee aus eigener Röstung. Wenn Du nach einem Mitbringsel suchst: Wie wäre es mit einem Basler Läckerli, ein hartes Honiggebäck mit Mandeln, kandierten Früchten und Gewürzen, das seit dem 15. Jahrhundert in der Stadt hergestellt wird.
Ausgehviertel Kleinbasel
Der Rhein teilt Basel in zwei Hälften: Grossbasel mit seinen Wahrzeichen, Boutiquen, Museen – und das quirlige Kleinbasel. Hier gibt es viele Bars und Lokale, die gerade abends ein junges Publikum anziehen – Basel ist ja auch Universitätsstadt. Weinbars, Konzertkneipen oder Take-Aways mit Bierbänken, zwischen Klybeckstraße, Matthäusquartier und Claraplatz liegt alles nah beieinander. Du kannst ohne Reservierung losziehen, essen, trinken, Leute treffen. Die Stimmung ist ausgelassen, die Preise oft studentenfreundlich – besonders für Schweizer Verhältnisse.