Familie hat Spaß im Wasser, alle tragen gelbe Sonnenbrillen.
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Badespaß-Vergleich

Günstige Abkühlung: So hoch fällt der Eintritt in Deutschlands Freibädern und Seebädern aus

HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen

Mit dem Sommer beginnt auch die Feriensaison: Viele Familien zieht es in die Ferne, jedoch wird bei sommerlichen Temperaturen auch in den heimischen Orten und Regionen Urlaub gemacht. Dabei stehen häufig Städtetrips mit dem Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten oder aber Ausflüge raus in die Natur auf dem Plan. Gerade an heißen Tagen darf dabei eine Abkühlung nicht fehlen. Während Deutschlands Großstädte mit einer Vielzahl an Freibädern samt Erlebnisrutsche und Kinderbecken locken, finden UrlauberInnen auch entlang der deutschen Seenlandschaft unzählige Badestellen, Natur- oder Strandbäder, die es zu entdecken gilt.

Für wenig Geld kannst Du einen ganzen Tag im Freibad verbringen, andere Aktivitäten wie der Zoobesuch oder der Abstecher in den Freizeitpark werden hingegen immer teurer. In Berlin etwa kostet ein Tag im Zoo 16 Euro pro Person, ein Tagesticket für den Europa-Park in Rust liegt sogar bei mindestens 61,50 Euro. Bevor Du Dich aber ins kühle Nass in Deutschlands Bädern und Badestellen stürzt, solltest Du wissen, dass die Eintrittspreise je nach Region und Ort stark variieren. Damit Du bestens vorbereitet bist und den Sommer in vollen Zügen genießen kannst, haben wir für Dich den Check gemacht und einen Überblick über die Kosten in rund 300 Freibädern, Strand- und Naturbädern sowie Badestellen zusammengestellt. Dabei haben wir den Eintrittspreis pro Tag für Erwachsene, Kinder und Familien mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern sowie die Preise für eine Freibad-Pommes und eine Cola ermittelt. Alle Ergebnisse findest Du auf dieser Seite.

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Freibad im Sommer mit Einstiegsleiter.
Teurer Einstieg ins Freibad? Wir haben die Eintrittspreise in Deutschlands Bädern vergleichen. ©Shutterstock-2416533521_uth7ie

München und Köln haben die teuersten Freibäder

In Köln gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Neben dem Kölner Dom oder der Hohenzollernbrücke, sorgen auch die städtischen Freibäder für Freizeitspaß – insgesamt sieben hat die Stadt zu bieten. Die Eintrittspreise sind jedoch üppig, verglichen mit anderen deutschen Großstädten: 6,30 Euro zahlen Erwachsene für einen Tag im Freibad, für Kinder ab sechs Jahren werden 4,20 Euro berechnet, unter sechs Jahren sind es 50 Cent – Spitzenwert im Vergleich. Auch die MünchnerInnen müssen für einen Tag im Freibad tief in die Tasche greifen: Sechs Euro zahlen Erwachsene in der bayrischen Landeshauptstadt für den Eintritt, 3,80 Euro sind es für Kinder ab zwölf Jahre und für die Jüngsten ist der Eintritt kostenlos. Die Preise in Düsseldorf befinden sich mit 5,90 beziehungsweise vier Euro für Voll- beziehungsweise Minderjährige in einem ähnlichen Preisspektrum. Sparen können Gäste allerdings online, wo sie je nach Auslastung einen Rabatt bekommen. Bielefeld folgt mit einem Vollpreis von 5,50 Euro, Minderjährige kommen ermäßigt für drei Euro ins Freibad und eine vierköpfige Familien zahlt im Sparpaket 14 Euro.

Die Preise in den Berliner Bädern fallen mit 5,50 und 3,50 Euro für Erwachsene beziehungsweise Kinder ebenfalls hoch aus. In der Hauptstadt lohnt sich der Familienbesuch jedoch besonders: Mit einem Tageseintritt von 10,25 Euro für eine vierköpfige Familie schneidet Berlin vergleichsweise günstig ab. In Dresden sollten Badegäste vor dem Besuch ein Auge auf die Preise werfen, die je nach Bad deutlich variieren: Während im Luftbad Dölzschen vier Euro pro Erwachsenen und zwei Euro pro Kind verlangt werden, sind es etwa im Georg-Arnhold-Bad sechs beziehungsweise drei Euro für einen Tageseintritt. Kinder bis zu einer Körpergröße von einem Meter haben freien Eintritt.

In welchen Städten der Eintritt ins Freibad ähnlich teuer ist, zeigt die Tabelle:

Im Ruhrgebiet gibt es die günstigsten Freibad-Angebote

Für Sparfüchse lohnt sich ein Abstecher ins Ruhrgebiet: Im Duisburger Freibad Homberg und im Allwetterbad Walsum liegt der Preis für ein Tagesticket bei vier Euro pro Erwachsenen. Kinder unter sechs Jahren kommen kostenlos ins Bad, von sechs bis 16 Jahren zahlen sie zwei Euro, darüber 2,70 Euro. Für eine vierköpfige Familie ist der Eintritt mit acht Euro ebenso preisgünstig. Auch in Essen und im Hannoveraner Volksbad Limmer werden lediglich vier Euro pro Erwachsenen berechnet, der Tageseintritt für Kinder beträgt 2,50 Euro. Sparen können Familien beim Eintritt in Essen, der mit zehn Euro zu Buche schlägt, etwas mehr ist es in Dortmund (10,50 Euro). Die Hamburger Sommerfreibäder gehören mit einem Tageseintritt von 4,20 Euro für Voll- und zwei Euro für Minderjährige ebenfalls zu den günstigsten im Vergleich, Kinder unter zwölf Jahren zahlen 1,10 Euro. In Dortmund werden pro Erwachsenen 4,50 Euro berechnet, drei Euro sind es für Kinder.

Einen Gesamtüberblick mit den Preisen für Kinder und Erwachsene bekommst Du hier:

Preisunterschiede gastronomisches Angebot

Übrigens: Wer im Freibad Hunger oder Durst bekommt, den erwarten je nach Standort preisliche Unterschiede. Besonders günstig ist das gastronomische Angebot demnach in Bonn, wo Hungrige für eine Portion Pommes 2,80 Euro und für einen halben Liter Cola 2,50 Euro zahlen. Drei beziehungsweise 2,50 Euro werden in Wuppertal für Pommes und Erfrischungsgetränk fällig. Etwas teurer ist die Verpflegung in Essen mit 3,50 beziehungsweise drei Euro. In Düsseldorf variieren die Preise je nach Freibad. Für eine Portion Pommes liegen die Kosten zwischen 3,50 und fünf Euro, wobei sich der Höchstpreis auf eine große Portion bezieht. Eine Cola gibt es in den Düsseldorfer Bädern für 2,50 bis drei Euro. Für weitere Freibäder ist die Auskunft aufgrund verschiedener PächterInnen nicht möglich.

Ein Junge hält eine Portion Pommes im Freibad.
Was kostet eine Pommes in Deutschlands Freibädern? Wir haben den Vergleich ... ©Shutterstock-584443408_bwj7xn

Viele kostenlose Bademöglichkeiten an Deutschlands Seen

Fernab von Deutschlands Großstädten bieten viele Seen der Bundesrepublik eine Möglichkeit zur Erfrischung im Sommer. Der Chiemsee, Bodensee oder die Mecklenburgische Seenplatte sind daher auch bei vielen Urlaubsgästen beliebt. Während die Badestellen oftmals kostenlos zugänglich sind, verlangen einige Badebetriebe, die an den Seen liegen, einen Eintritt für die Bereitstellung gesicherter Badegebiete. Auch Erlebnisbäder gibt es an den größten Seen des Landes, die jedoch meist teurer sind. Dazu gehören das BayernADRIA Erlebnisbad am Chiemsee und das Seebad Starnberg: Der Eintritt pro Erwachsenen beträgt in den Bädern 15,50 beziehungsweise 15 Euro, wobei allerdings auch der Zugang zum Hallenbad inklusive ist. Kinder zahlen 9,90 beziehungsweise neun Euro. Das Balneon am Steinhuder Meer und der Seepark Zülpich in Nordrhein-Westfalen verlangen mit acht Euro pro Erwachsenen ebenfalls einen hohen Eintrittspreis, während es für Kinder mit fünf beziehungsweise vier Euro etwas günstiger ist.

Kostenlos sind hingegen sämtliche Badestellen am Großen Plöner See im Norden der Republik, auf der Badeinsel Steinhude und an vielen weiteren Seen. Es lohnt sich vorher also der Blick auf die Liste aller Bademöglichkeiten.

Hier kannst Du alle Ergebnisse je nach Badestelle einsehen:

Zwei Kinder haben Spaß am Badesee.
Spaß am See.©Shutterstock-2109952706_op9qip

Eintrittspreise von Natur- und Strandbädern variieren deutlich

Um ein richtiges Urlaubsfeeling zu bekommen und den Sand zwischen den Zehen zu spüren, musst Du nicht weit reisen. Auch in Deutschland gibt es eine Vielzahl an Strandbädern, denen Du im Sommer einen Besuch abstatten kannst. Auch hier tauchen jedoch preisliche Unterschiede je nach Standort auf. Besonders in Berlins Strandbädern musst Du dich auf üppige Eintrittspreise gefasst machen: Am Wochenende zahlen volljährige Badegäste im Strandbad Jungfernheide 9,50 Euro, 7,50 Euro sind es für Kinder. Das Strandbad Grünau verlangt pro Erwachsenen 7,50 Euro und für Minderjährige 5,50 Euro. Ähnlich hohe Preise gelten im Strandbad Caputh in Brandenburg: Kinder bis zu zwölf Jahren zahlen 3,50 Euro, ansonsten werden 8,50 Euro pro Person berechnet. 

In weiteren Strandbädern ist der Sprung ins kühle Nass hingegen kostenlos. Dazu zählen etwa die Strandbäder Steckborn am Bodensee, Breitbrunn am Chiemsee oder Feldafing am Starnberger See.

Wie hoch der Eintritt in alle Strand- und Naturbäder ausfällt, verrät die Tabelle:

Was haben wir gemacht?

Für den Vergleich wurden die Eintrittspreise für Erwachsene, Kinder und Familien von insgesamt 106 städtischen Freibädern der 20 größten deutschen Städte und 197 weiteren Strand- und Naturbädern für die Sommersaison 2024 ermittelt (Stand 01.05.2024). Für einige Bäder konnten die Preise pro Portion Pommes und 0,5 Liter Cola ermittelt werden. Da die Preise von privaten PächterInnen bestimmt werden, sind die Ergebnisse jedoch unvollständig. Die Preise gehen aus den offiziellen Webseiten hervor oder wurden angefragt.

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Geschrieben von:HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen