Die Anlage ist relativ modern, drei Gebäude mit jeweils 5 Etagen (insgesamt 250 Zimmer) um den genügend großen Pool gruppiert. Zuwenig Platz für Liegen - man rückt sich ziemlich eng auf die Pelle (für uns zum Glück nicht relevant, da wir nur am Strand waren, der in 5 Minuten zu Fuß erreichbar ist). Für Erheiterung hat bei mir die Tatsache gesorgt (das ist jetzt kein Problem des Hotels), dass (ich bin jeden Morgen gelaufen und kam gegen 8 Uhr wieder am Pool an) jeden Morgen eine kleine Gruppe von Herren mit Bildzeitung und Handtüchern bewaffnet am Pool auf die Freigabe der Liegen zwecks Belegung mit Handtüchern wartete (es waren wirklich genügend Liegen vorhanden).Hauptsächlich Familien mit vielen Kindern. Gäste aus Deutschland (80%) und Russland (bzw. in Deutschland lebende Russen). 2005 in Club Mediterraneo Blau. Dieser ist wesentlich angenehmer: näher am Strand, kleinere Wohneinheiten und vor allem: viel besseres Essen!
Größe des Zimmers (Wohn-/Schlafraum sowie Küchenzeile mit Kühlschrank) ausreichend und zweckgemäß eingerichtet. Auch hier keine 4-Sterne Qualität, sondern eher nüchterne Zweckmäßigkeit. Fön vorhanden. Safe gegen Gebühr (24 Euro für zwei Wochen). Leihweise Handtücher (gegen 10 Euro Kaution pro Stück), die täglich gewechselt werden können.Gänge und Flure immer sauber. Pro Gebäude ein Aufzug, der bei uns scheinbar ein Eigenleben führte (Aufzug im 2.OG, Anforderung im EG, Aufzug fährt erstmal ins 5.OG ...)
Deutliche Abstriche bei der Verpflegung: keinesfalls 4 Sterne-würdig! Häufige Wiederholungen, kaum Abwechslung (es gabe fast täglich Seehecht in allen Variationen), gegrillter Fisch grundsätzlich versalzen, teilweise verdorbenes Obst im Obstkorb, morgens noch frisches Vollkornbrot wurde bei einer Gelegenheit offenbar nicht sachgemäß gelagert und stand mittags mit großen Flecken übersät wieder dort.Kaum landestypische Küche. Paella grundsätzlich ohne Meeresfrüchte, dafür oft mit undefinierbaren Wurststücken... Was sich sagen lässt: man wird satt. Aber man freut sich nicht wirklich auf die nächste Mahlzeit.Ich muss aufrichtig den Hotelmanager (sehr freundlicher Spanier) bewundern, der fast täglich im Restaurant seine Mahlzeiten eingenommen hat (teils sogar mit Familie). Ich dachte immer, die Spanier legen mehr Wert auf gutes Essen ;-)) In der ersten Woche stand morgens neben den üblichen Cornflakes und Honigpops noch richtiges Müsli bereit, dies war in der zweiten Woche vergeblich zu suchen. Außer Tomaten und Oliven wurde zum Frühstück keinerlei Gemüse angeboten.Bei Frühstück und Abendessen herrschte eine gewisse Bahnhofsatmosphäre vor. Sonstiges AI-Angebot wie üblich. San Miguel ist nicht gerade mein favorisiertes Bier, es löscht jedoch hervorragend den Durst. Kellner abends bemüht, aber überfordert (nur zwei Mann für ca. 100 Gäste).
Rezeption sehr freundlich und bemüht, alle sprechen Deutsch. Kleinere Reparatur an der Dusche wurde sofort beauftragt und durchgeführt. Zimmerreinigung 5x in der Woche, sehr ordentlich.
viele Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten in Sa Coma (Kneipen, Souvenirshops, Supermärkte) in unmittelbarer Nähe, Entfernung zum genialen Strand von Sa Coma ca. 300m. Ca. 2km nach Cala Millor für die, die mehr Stimmung benötigen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation für Kinder ab 4 Jahren offenbar in Ordnung (meine 10jährige Tochter hat die zweite Woche im Maxi-Club (8-12) verbracht und war zufrieden. Ich habe sonst keine Animationsangebote wahrgenommen. Abendunterhaltung sehr bemüht, aber oft nicht wirklich witzig. Schwierigkeiten, abends einen Sitzplatz zu bekommen (zuwenig Stühle!!),
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


