Den Sternen entsprechend eine überdurchnischnittliche schöne und gepflegte Hotelanlage mit freistehenden Einzelbungalows. Die ganze Insel war immer sauber gemacht und jeder von den Angestellten waren für einen kurzes Gespräch immer zu haben. Die Gäste waren grösstenteils aus dem deutschsprachigen Raum ( Schweiz, Österreich, Elsass, Südtirol und Deutschland ), auch waren Engländer, Chinesen, Japaner und Italiener vertreten. Trotz der Vielfalt der Nationalitäten herrschte eine ungezwungene und legere Stimmung. Unser Bungalow war in einem tadellosen Zustand mit allem was man zu einem gelungenen Urlaub braucht. Origenell war natürlich ausser Frage das halboffene Badezimmer. Klar kamen da auch ab und zu nicht eingeladene Kleintiergäste zu Besuch. Aber daran hatten wir uns nicht gestört, weil wir ja in einem tropischen Land waren und da gehört das einfach auch dazu. Gewöhnungsbedürtig ist natürlich immer der Sand im Zimmer, Bad und auch im Bett. Meine Frau sah das gleich als einen Gratispeelingkur an. Das nächste Mal werden wir vielleicht den Dezember wegen dem unsicheren Wetter meiden, aber zum Glück war es trotz Regen, teils stürmischen Winden immer noch 28 - 30 Grad. Nun zu der Frage können wir dieses resort weiterempfehlen: Am liebesten würden wir es nicht weiterempfehlen, so dass wir auch im nächsten Jahr wieder Platz haben. Nein im Ernst, Angaga ist eine eifachere, saubere und hübsche Barfussinsel für alle Leute die Einfachheit und Ruhe lieben.
Wie schon erwähnt, war der Bungalow in einem tadellosen Zustand und wir haben nichts zu bemängeln. Eine nette Geste war der Wassekocher mit Tassen, Kaffee und verschiedenen Teesorten. Auch wurde jeden Tag die Badetücher gewechselt und die Thermoskanne wurde 2x im Tag mit Wasser gefüllt.
Auf der Insel gibt es ein Hauptrestaurant, eine Strandbar gleich daneben und die Sunsetbar bei den Wasserbungalows welche sehr zu empfehlen ist trotz " des langen Fussmarsches". Für Liebhaber von frischen Fruchtsäften empfiehlt es sich Fresh juice zu bestellen und nicht einfach nur juice. Beim normalen Juice handelt es sich um die bekannten Tetrapacksäfte. Über das Essen im Restaurant waren wir einfach nur begeistert. Zum Frühstück bekam man einfach alles was das Herz begehrte. Ich will jetzt nicht alles auzählen, aber wenn jemand sagt, es wäre unzureichend muss ich da einfach wiedersprechen. Zu Hause habe ich niemals diese Auswahl zu Verfügung und ich glaube nicht, dass ein normaler Europäer etwas anders isst als Brot, Käse, Fleisch, Eier, Butter, Marmelade u. s.w und das alles gab es zur Genüge und noch viel mehr. Da wir nur Halbpension hatten, können wir jetzt nur über das Abendbuffet berichten. Gesamthaft gab es immer drei Buffet, Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. Das Vorspeisebuffet beinhaltete verschiedene Salate und immer frischen kalten Thunfisch... einfach lecker. Dazu sicher vier verschieden Salatsaucen und Brötchen dazu. Auch das Hauptspeisebuffet war immer delikat. Ca 10 verschiedene Fleisch- und Fischgerichte, etliche Zutaten und sehr viel Gemüse. Eigentlich gab es nie so Themenabende nur einmal in der Woche gab es typische Maledivemenus. Beim Dessertbuffet bemerkte man, dass die Malediver süsse Leute sind. Torten in allen Variationen, natürlich wieder frische Früchte und Käse. Nicht zu vergessen die leckeren Creps, die ein-bis zweimal in der Woche angeboten wuren. Natürlich gab es immer wieder Leute, die auch zur Viefalt des Abendbuffet etwas zu bemängeln hatten. Da heisst es einfach nicht hinhören und weiter geniessen.
Hotelbetrieb war einmalig, der Roomboy kam zweimal im Tag. Am Morgen wurde der Bungalow gereinigt und die Wäsche gewechselt und am Abend wurde das Bett originell zurecht gemacht und nochmals den Sand fortgewischt. Alle Mitarbeiter des Staffs waren immer zuvorkommend, hilfsbereit und freundlich. Bei Fragen oder Problemen wurde das kompetent und schnell erledigt.
Da es unser vierter Maledivenurlaub war, wollten wir diesmal nicht mehr per Schiff ins Resort transportiert werden, sondern wählten nun das Wasserflugzeug als Transportmittel aus. Und so war die Lage der Insel perfekt für uns. Auf der Insel gab es einen kleinen Shop wo man sich mit dem Nötigsten eindecken konnte. Das ging über vergessene Hygieneartikel bis Souvenirs ach und nicht vergessen den zauberhaften Schmuck. Ausflugsmöglichkeiten wurden tagtäglich angeboten. Wer Partystimmung auf Angaga sucht ist fehl am Platz. Zum Glück gab es auch keine Animationen und der wöchentliche Discoabend mit Lifemusik war weder störend noch aufdringlich. In unseren zwei Wochen wurde noch ein Krabbenrennen organisiert, dass einen sehr lustige Abwechlung war.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
In der Anlage gab es noch einen Spabereich, der von meiner Frau rege genutzt wurde, während ich am Tauchen war. Ihre Anwort auf die Massagen einfach herrlich und man kommt als neuer Mensch heraus. Auch die Mädels aus Bali waren zuvorkommend und verstanden ihr Handwerk. Hier die Punktzahl 6 Nun zum Tauchen: Was soll ich da schreiben? Der ganze Tauchbetrieb wurde nach typisch deutscher Norm abgewickelt. Das ganze Tauchequitment war auf dem neusten Stand und auch die ganze Organisation und Infrastruktur war in Ordnung einfach die Flexibilität der einzelnen Guides lässt zu wünschen übrig. Auch hatte man den Eindruck, dass es am Teamgeist mangelt. Zu dem kommt noch dazu wie viele Tauchgänge man macht. Je mehr die Tauchschule an einem verdient umso mehr Freiheiten hat man unter Wasser. Das heisst, man konnte vor Augen der Guids Korallen abrechen und wurde doch nicht zur Rechenschaft gezogen. Vor allem wenn man dann noch dem zuschauendem Guide an der Bar eins ausgab. Andere die auch aus Versehen Korallen abbrachen, wurde sogar mit einem Tauchverbot gedroht. Von den Guids kann ich speziell nur die beiden Japern Motokoko, Moussa und Jolante empfehlen, die waren gigantisch und immer zu einem Spass aufgelegt. Am arrogantesten kam die Schweizerin Michaela rüber und die sah man sehr viel an der Bar mit den sogannten Korallenknackern sitzen. Die Tauchplätze ware zum Teil sehr schön, auch wenn sie nur 10 Dohnifahrtminuten entfehrnt waren. ( Angaga Tila ). Ein Highlight war die Walhaibeobachtung am Aussenriff des Ariatolls. Für die Tauchschule gibt es in diesem Fall nur eine 3 Leider hatten wir während der beiden Wochen fast nur schlechtes Wetter gehabt, darum kamen wir wegen des hohen Wellenganges nicht so wie gewünscht zum Schnorcheln. Aber im Innenriff sah man doch viele schöne farbenfrohe Fische, Adlerrochen, Schildkröten, Papagaienfische u. s.w. Ach ja wegen den Liegestühle: Leute ihr braucht nicht um sechs Uhr aufzustehen um einen zu reservieren, es hat genügend davon:)
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Armin |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 2 |


