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Michael & Kirsten (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2008 • 2 Wochen • Strand
Nie wieder Anissa Beach,
4,0 / 6

Allgemein

würden wir jetzt nicht sagen, weil wir wissen, was uns in diesem Hotel erwartet. Aber lest selbst …. Hinweis: Aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses erfolgte eine Anhebung der Punkte um 0,5 im Vergleich zu unseren anderen Bewertungen. Das Hotel mit 311 renovierten Zimmern und Aufenthaltsbereichen verfügt über eine sehr große, üppig gewachsene Gartenanlage. In der Anlage stehen ausreichend Liegen zur Verfügung. In unserer zweiten Wochen, als die Liegen knapp wurden, wurden ca. 40 neue Liegen angeliefert. Vorbildlich ! Leider hat man jedoch wenig Ruhe in der Anlage, bedingt durch die doch stärker als berichtet befahrene Strandstraße und die permanente Beschallung durch die umliegenden Hotels (Bella Maris und Robinson Lyttos Beach). Die Animation, welche am Strand durchgeführt wird, trägt ihr übriges dazu bei. Das gleiche widerfährt dem Urlauber, wenn er eines der Zimmer im Haupthaus auf den langen, nicht schallgedämmten Fluren hat. Andere Urlauber und der Arbeitsbeginn der Putzfrauen (um 7. oo Uhr !) sind nicht zu überhören, an Schlaf nicht zu denken. Hier hätte bei der Renovierung einiges getan werden können. Die Gästestruktur besteht aus Bewohnern der Länder Deutschland, Russland, Österreich, Schweiz, einigen Holländern, Franzosen und Italienern. ADSL Internet (drei PC´s) im Hotel verfügbar. 16 Minuten kosten 1,- Euro. WLAN ist lt. Angaben der Animation verfügbar. Gute Handynetzabdeckung durch WIND GR und Vodafone GR. Tagsüber findet man in der Gartenanlage nur eine Toilette, die nach entsprechender Nutzung durch alle Gäste am Nachmittag nicht mehr besonders sauber ist. Eine Reinigung zwischendurch haben wir vermisst. Wir hatten (gebucht bei Thomas Cook) einen Mietwagen für einen Tag inklusive. Leider war das nur lt. Reiseleitung ein Wagen der Cat. A (Preis 48,- Euro) der für uns zu klein war. Wir mussten daher auf die Cat. C umdisponieren und zusätzlich 23,- Euro zahlen. TOC tritt nur als Vermittler auf. Der gelieferte Polo 2007 vom Verleiher war in einem schlechten Zustand und zu allem Übel merkten wir nach etwa 20 km, dass die Klimaanlage defekt war. Unser Rat an die TOC Gäste: Am besten die 48,- Euro auszahlen lassen und lieber für die insgesamt 71,- Euro zwei Tage ein Auto bei dem Händler vor dem Hotel oder bei Annacars (an der Strandstraße) mieten. Muss auch nicht an zwei aneinanderfolgenden Tagen sein. Ein Besuch der Lassithi-Hochebene sollte man direkt am Anfang durchführen, weil es dann dort noch recht kühl ist. Zurück über Agios Nikolaos, Elounda und Chersonissos sind es bis zum Hotel ca. 150 km. Die Cocktail-Bars an der Strandstraße in östliche Richtung bringen etwas Abwechslung. Die Cocktails in der Bar hinter Annacars sind mittelmäßig und teurer als in der Mylos-Beach Bar. Hier ist es chilliger und günstiger und schmeckt zudem noch besser. Erwarten sollte man jedoch nicht zu viel. Das „Bitte nicht stören“ Schild an der Tür am morgen verhindert, dass die Putzfrauen wegen des Dienstbeginns um 7. oo Uhr schon früh morgens oder nach Rückkehr vom Frühstück das Zimmer putzen. Leider gibt es aber immer wieder Spaßvogel, die die Schilder umdrehen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Superiorzimmer sind sehr geräumig, die Standardzimmer (gebucht als Einzelzimmer) sehr klein. Der Balkon ist recht klein, aber ausreichend. Die Zimmer sind bei der Renovierung neu möbliert worden. Leider hat man dabei vergessen, einen elektronischen Safe einzubauen. Der Safe wird mit einem Schlüssel geschlossen und kostet für zwei Wochen 40,- Euro !!! Ebenso gibt es noch einen echten Zimmerschlüssel mit Zimmernummer daran. Diesen haben wir jeden Tag an der Rezeption abgegeben, damit – falls man ihn verliert – nicht gleich jeder in unser Zimmer kann. Codekarten wären da die technisch weiterentwickelte Alternative gewesen. Wer ein ruhiges Zimmer haben möchte, sollte zusehen, dass dieses am Ende der langen Gänge liegt, weil man ansonsten das Gefühl hat, dass sowohl die übrigen Gäste, als auch die Putzfrauen (Dienstbeginn 7:00 Uhr !!) mit Sack und Pack durch das Zimmer ziehen. Das Problem ist dem Hotel wohl auch bekannt, abstellen kann man es aber nicht mehr. Hier hätte man bei der Renovierung eigentlich drauf achten sollen (Stichwort: Lärm- und Schallschutz). Kühlschrank und Klimaanlage laufen auch ohne Stromkarte. Die Reinigung war am Anfang ok. Danach wussten wir, dass der noch übrig geblieben „Dreck“ von uns stammte und störte uns somit nicht. Anzumerken ist, dass – wegen der neuen Matratzen – die Betten sehr hart sind. Die Zimmer im Haupthaus, die über der Küche liegen, bekommen nachts im Zimmer die Gerüche der frisch gebackenen Kuchen, die es nächsten Tag zum Kaffee gibt, gratis. Schön wenn einem das Wasser im Mund zusammenläuft, aber man nichts mehr zu essen bekommt. Aber das haben wir ja vorher gewusst und uns drauf eingelassen.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • All-in gibt es erst ab 11 Uhr an der Poolbar und auch nur dort, bis 18 Uhr. Es gibt keine andere Möglichkeit Getränke zu bekommen. Strandbar (oder eine Bar auf dem Grundstück in der Nähe des Strandes) Fehlanzeige. Die Gardenbar ist nur von 19-24 Uhr geöffnet. Dadurch muss man nach 18 Uhr oder tagsüber den ganzen Tag vom Strand aus lange Wege in Kauf nehmen. Das Getränkeangebot (es gibt übrigens keine ausliegende Getränkekarte) ist doch sehr eingeschränkt. Die Säfte sind wässrig, die Cocktails dadurch natürlich auch. Frappe ist nicht zu bekommen, der Cappuccino ist normaler Filterkaffee mit frischer Sahne aus dem Spritzbeutel. Wer tagsüber dem etwas zu öligen Essen mit ein paar Kalorien weniger begegnen will hat Pech. Cola Light gibt es in dem Hotel nicht. Das Mineralwasser ist kein wirkliches Soda sondern nur Wasser der anderen Getränke (Sprite, Orangelimonade, Zitronenlimonade) ohne Sirup. Schmeckt natürlich entsprechend. Also muss man auf Wasser ohne Gas zurückgreifen. Das im Restaurant angepriesene Mythos Bier entpuppte sich als Dortmunder Thier Pils. Die Getränke werden tagsüber in Plastikbechern angeboten, die teilweise doch sehr stark abgenutzt waren. Sehr bekömmlich und geschmacklich gut war der Ouzo. Aber auch hier Vorsicht, es gibt unterschiedliche Marken im Hotel. Etwas enttäuscht waren wir von der geringen Auswahl beim Essen. Beim Frühstück gibt es kein Toast, keine Croissants und keine Crepes (nur am Sonntag). Das Essen ist wenig abwechslungsreich und sehr fettig (s. o.). Die etwa zwanzig Grundzutaten findet man schnell in allen Gerichten wieder. Dennoch sind der Geschmack (insbesondere von den Salaten) und die Qualität des Essens sehr gut. Nicht geschmeckt hat uns das Essen in der Taverne. Die Vorspeise war kalt und trocken, die Hauptspeise wurde nicht serviert und war ebenfalls kalt und trocken (totgebraten würde Heinz Hormann sagen). Deshalb insgesamt nur gute 4 Punkte.


    Service
  • Eher gut
  • In den Speisesälen trifft man leider teilweise auf wenig freundliche, unaufmerksame Bedienungen. Über den ganzen Tag sind zwei Mitarbeiter an der Poolbar beschäftigt, wobei ein Mitarbeiter wohl nur der „Tellerwäscher“ ist und nur auf Anordnung von Yannis Getränke ausgibt. Yannis gibt dann auch noch die Handtücher aus und kümmert sich zeitgleich um die hunderttausend Getränkebestellungen der Gäste. Wir fanden, dass er doch teilweise sehr überlast war. Ein System war nicht zu erkennen. Überfordert fanden wir das Personal an der Garden-Bar. An der Lobby-Bar konnten wir keine Unaufmerksamkeiten oder Überforderungen feststellen. Hier hat alles reibungslos geklappt.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt 20 Minuten (Fußweg) von Analipsis entfernt. Nachbarhotels sind das Bella Maris und das Kosta Mare Palace. Nach Chersonissos fährt man am besten mit dem Taxi (8 Euro bis zur Taxi-Station; fünf Minuten Fahrzeit). Die Bushaltestelle liegt ca. 800 m bergauf an der Hauptstraße. Aufgrund der Nähe zum Flughafen ist die Transferzeit recht kurz (ca. 30 Minuten). Beeinträchtigung durch Fluglärm gab es nach unserer Meinung nicht (wir wohnen aber auch 40 km von Düsseldorf entfernt, in der Einflugschneise zum Flughafen DUS). Das Hotel liegt an einem sauberen, gereinigten Privatstrand mit Lifeguard. Der Strand ist über eine Uferstraße erreichbar. Achtung: Hier herrscht reger Betrieb, mit teilweise gefährlicher Fahrweise durch Quadts, Roller und Autos. Leider hat der Hoteleigner hier keine Sicherheiten für die Gäste vorgenommen (siehe unsere Bewertung Oceania Club). Auf der Strandstraße in östlicher Richtung befinden sich einige Mini-Märkte, Bars und Autovermietungen. Sehenswert ist das seit Mai 2008 eröffnete 5 Sterne Hotel Atlantica Caldea Sartori auf der Strandstraße – Promenade Richtung Westen.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die deutschsprachige Animation findet tagsüber am Strand unter musikalischer Beschallung aus 200 Watt Boxen statt. Es wird Beachvolleyball, Nordic Walking, Boccia, Wasserball, Wassergymnastik und Cocktailspiele angeboten. Das Animationsteam wirkt wenig professionell. Beim kostenlosen Wassersport am Hotel kann man sich Kanus oder Tretboote ausleihen. Professionellen Wassersport (VDWS) gibt es am Strand vor dem Robinson Club Lyttos Beach. Die Abendanimation findet im Amphitheater statt. Einmal pro Woche gibt es eine „Disco“ von 22. 30 – 24 Uhr in der Garden Bar.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Mehr Bilder(25)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Michael & Kirsten
    Alter:36-40
    Bewertungen:14