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Nadine (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2007 • 2 Wochen • Strand
Nett bis schön mit kleinen Abzügen
4,3 / 6

Allgemein

Die vielen zweistöckigen Häuser der Anlage liegen über das gesamte Areal verteilt. Im ebenerdigen Erdgeschoss werden vor allem Familien mit Kindern untergebracht. Man kann bei der Verpflegung von Selbstversorgung bis AI alles wählen und jedes Haus hat auch eine kleine Küche. Die Außenanlagen sind gut gepflegt, bieten aber wenig Sichtschutz für die Wohnungen im Erdgeschoss. In der Anlage leben auch Katzen, die jedoch ihre eigenen Futterstationen haben und durch den Tierschutzverein betreut werden. Auf Fuertenventura trifft man im allgemeinen auf Briten jeglichen Alters. In der Anlage selbst gibt es auch einige Spanier, Italiener, Holländer aber vor allem natürlich Briten. Auf Fuerteventura ist es immer windig, weshalb man die Hitze nicht spürt. Also vorsicht beim Sonnenbaden. Durch den Wind gibt es aber auch keine Insekten, die einem das Leben zur Hölle machen. Trotz der eigentlich positiven Bewertung kann ich das Hotel nicht zu diesem Preis weiterempfehlen. Angemessen sind 700 - 750,-€ pro Person für 10 Tage. Auch Ende September ist immer durchgängig gutes Wetter. Empfehlenswert für passionierte Taucher, Surfer oder Leute, die einfach nur gammeln wollen. Und man sollte englisch sprechen und die britische Küche inklusive Getränke mögen.


Zimmer
  • Gut
  • Die Wohungen sind groß und haben ein extra Schlafzimmer und eine Küche. Anstelle einer Klimaanlage (die durch den ständigen Wind auch nicht notwendig ist) gibt es einen Ventilator im Schlafraum. Die Terasse ist überdurchschnittlich groß und war mit drei Sonnenliegen ausgestattet. Alles in unserem Zimmer hat funktioniert, auch wenn es nicht immer neu war. An der Eingangstür hing der Dichtungsgummi runter und die Stehlampe hatte einen verrosteten Fuß, aber das wars auch schon. Im Bad gibts eine Wannendusche und es war eigentlich schimmelfrei. Ungeziefer habe ich im Zimmer nicht gesehen. Die Miete für den Safe kostet 2,-€ pro Tag und 7,-€ Pfand. Die Häuser stehen relativ dicht zusammen und da viele abends noch auf ihren Terassen sitzen, ist es ziemlich hellhörig.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Die Gastronomie war abwechslungsreich aber durchgehend fade. Wir hatten AI gebucht und können deswegen wenig zu den Preisen sagen. Es gab wechselnde Themenabende...kanarisch, spanisch und -ja- chinesisch. Fad bliebs leider trotzdem. Lob gibt es aber für die große Auswahl an Käse zum Abendessen. Zum Frühstück konnte man zwischen kontinental und englisch wählen. Das Mittagessen haben wir irgendwann nicht mehr im Hauptrestaurant eingenommen, sondern in einer Strandbar. Die Essenzeiten, in denen man als AI-Gast wann wo kostenlos essen durfte, haben sich uns bis zum Schluß nicht gänzlich erschlossen, was aber unserer Meinung nach auch bei den Angestellten der Fall war. Die Restaurants waren immer sauber und das Personal immer aufmerksam und freundlich.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal im Hotel spricht kein deutsch und wenn dann nur radebrechend. Wir haben uns auf englisch verständigt und das klappt dann umso besser. Besonders das Restaurantpersonal ist ist immer sehr freundlich und aufmerksam. Deutliche Abzüge gibt es bei der Reinigung. Die kamen nur jeden zweiten Tag obwohl sich eigentlich fünfmal die Woche kommen sollten und teilweise konnten wir nur am gemachten Bett erkennen, dass sie überhaupt da waren. Im Hotel gab es täglich Animation von sieben Animateuren und jeden Abend wechselnde Shows. Wer nicht teilnehmen wollte, wurde auch nicht gezwungen. Ansonsten gab es keine Besonderheiten.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Transfern vom Flughafen dauert nur 10min und das Hotel liegt in der Einflugschneise, aber die Flugzeuge stören nicht. Ausflugsmöglichkeiten gibt es auf Fuerteventura generell nicht. Wer sich einen Mietwagen nimmt, kann alle in einem Tag abklappern. Die nahegelegene Hauptstadt Puerto de Rosario ist keinen Ausflug wert. Die Badebucht liegt maximal 200m enfernt und in der Anlage gibt es mehrere Pools. Das Hotel verfügt natürlich auch über Minimarkt und den anderen Kram. El Castillo ist eine künstliche Stadt, die hauptsächlich aus Hotels, Appartments und Touristenhäusern. Ich vermute zwar, da dort noch irgendwo echte Fuerteventunesen wohnen, aber deren Häuser habe ich nicht gesehen. Der Ort wirkt irgendwie unfertig und die Bummelmeile ist nach 250m zu Ende. Es verteilen sich noch weitere Shops im Ort, aber zum bummeln lädt es nicht ein. Die Auswahl an Restaurants und Kneipen ist natürlich an der britischen Übermacht ausgerichtet und es gibt recht viele chinesische und indische Restaurants. Empfehlenswert ist der Auftritt von Frank Young ("No milk today...") im "The Legend" aber nicht wegen Frank Young, sondern wegen der älteren Briten, die alle noch richtig gut tanzen können.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Hotel verfügt über eine eigene Minigolflage, eine Poollandschaft, Showbühne, mehrere Billardtische, Internetecke, Shops, 4 Restaurants und eine Bar. Sehr positiv zu vermerken ist, dass immer ausreichend Liegen am Pool vorhanden sind, auch wenn man erst gegen Mittag ankommt. Zwei Liegen und ein Schirm an der Badebucht schlagen mit 9,-€ zu Buche. Das Wasser im Atlantik ist recht frisch und durch den ständigen Wind ist dauerplanschen eher selten. Wenn man Pech hat, ist tagsüber Ebbe, was bedeutet das das Wasser im Badebereich nur ca 60cm tief ist. Mitten in der Poollandschaft steht das Castillo, das dem Ort seinen Namen gibt und das wahrscheinlich älteste Baumwerk auf der Insel ist. Tagsüber gibts sportliche Animation und jeden Abend nach den Shows gibt es eine Disko.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Nadine
    Alter:26-30
    Bewertungen:15