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Frank(41-45)Deutschland
3 Bewertungen
Vor 15 Jahren • Verreist als Familie im November 2010
Verifizierter Aufenthalt
Abgewohntes 3-Sterne-Hotel, eher für low budget
3,3 / 6

Wir fuhren für 10 Tage im November in die Türkei. Es war unser erster Türkeiurlaub. Vom Wetter her hatten wir Glück. Acht Tage Sonne, und nur zwei Tage Regen (die es allerdings in sich hatten: Sturm, Gewitter, und sintflutartiger Regen, der sich sogar seinen Weg in den Aufenthaltsraum bahnte, begleitet von Dutzenden kurzzeitigen Stromausfällen). An den Sonnentagen war es tagsüber angenehm warm, abends wurde es aber empfindlich kühl und feucht. Leider fing es schon gegen 16:30 Uhr an zu dämmern, so dass das Tageslicht vormittags und mittags genutzt werden musste. Die Gäste im Hotel waren zu 90% deutsch, daneben auch einige Türken. Warum das Hotel bei holidaycheck.de 90% Weiterempfehlungsrate hat, ist mir schleierhaft. Waren das alles Gäste, die bisher nur in Jugendherbergen abgestiegen waren? Das Hotel war abgewohnt und hatte ein gutes 3-Sterne-Niveau, aber nicht 4 Sterne. Weiterempfehlen würde ich dieses Hotels an Personen mit niedrigem Budget oder mit niedrigen Erwartungen, aber nicht an gute Freunde. Das Hotel soll von Dezember 2010 bis Februar 2011 zur Renovierung (Böden, Türen, Fenster) geschlossen werden, und die hat es auch nötig. Mein Tip für die Türkei: Bei den ganzen Textil-Plagiaten spart man nicht wirklich was, denn trotz Handelns sind die Preise über dem Niveau von deutschen Discountern, und die Qualität erkennt man erst nach der dritten Wäsche. Aber Arzneimittel kann man günstig in der Türkei kaufen, und zwar die Original-Tabletten von Bayer, Novartis etc. Nur der Beipackzettel ist dann natürlich auf türkisch.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Wir hatten ein Familienzimmer gebucht, und wir bekamen eines im ersten Stock zugewiesen, direkt über dem Veranstaltungsraum. Die Größe war ansprechend. Das Zimmer hatte einen Durchgangsraum mit zwei Einzelbetten, dahinter das eigentliche Schlafzimmer mit Doppelbett, daneben ein kleines Bad mit Badewanne, und einen Balkon zum Innenhof. Den Zustand kann man nur mit „stark abgewohnt“ bezeichnen. Der Boden war uneben, und mit einem fleckigen roten Teppich bedeckt. Die Tür zum Flur war eine einfache Holztür mit Drehknopf, die jeder mit einer Haarnadel öffnen könnte (deshalb sollte man auch den Safe mieten für 1 €/d, oder die Wertsachen mit sich führen). Die Spalten an der Tür waren so groß, dass man jedes Geräusch auf dem Flur hören könnte. Und wenn der Nachbar die Toilette benutze, konnte man sogar den Urinstrahl deutlich hören. Am schlimmsten aber war der Lärm von der Abendunterhaltung. So konnten wir unmöglich unsere kleinen Kinder um 20 Uhr zum Schlafen bringen. Deshalb baten wir am zweiten Tag um ein anderes Zimmer, das uns aber erst am vierten Tag gewährt wurde. Das neue Familienzimmer lag im zweiten Stock, auch zum Innenhof, und war heller als das erste und hatte mehr Stauraum (Schränke), aber ansonsten im gleichen Zustand. Die Fenster waren so schlecht in die Rahmen eingepasst, dass man (ungelogen) einen Finger durch die Schlitze stecken konnte. Aber trotzdem war es ruhiger als das erste. Die Unverschämtheit bei dem Umzug war, dass der Rezeptionist 20 € für den Umzug haben wollte, obwohl das erste Zimmer aufgrund des Lärms einen deutlichen Mangel aufwies. Nach einiger Diskussion konnte ich ihm das aber ausreden. Andere Gäste zahlten jedoch diese Gebühr.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Das Essen war sehr schmackhaft, gut gewürzt, und nicht zu scharf. Nur sollte man die Köche aufklären, dass sautierte Herzen nicht ganz oben in der Gunst der deutschen Touristen stehen. Am selben Abend gab es Kalbsragout und am nächsten Mittag Döner, die den sautierten Herzen sehr ähnlich sahen. Überhaupt war das Fleisch meistens sehr klein gehackt, so dass man die Herkunft nicht genau erkennen konnte. Mein Favorit war abends die Grillstation, bei der es leckereren Fisch oder Geflügel gab (leider auch nicht bis zum Ende unseres Urlaubs). Jeden Mittag und Abend gab es auch ein Nudelgericht, so dass auch für die Kinder stets etwas dabei war. Seltsam, dass es zum Frühstück fünferlei Sorten Oliven gab, aber zum Mittag- und Abendessen überhaupt keine.


    Service
  • Eher schlecht
  • Die Arroganz der Kellner war unglaublich. Im Restaurant liefen sie 10 mal an unserem Tisch vorbei, ohne uns zu beachten, bis ich einen Kellner dann energisch herbeiwinkte. Das gleiche an der Bar: Selbst wenn man der einzige Gast an der Bar war, so ließ der Barkeeper einen warten, auch wenn er nur angespannt Löcher in die Luft guckte oder die Spülmaschine ausräumte. Im Restaurant störte besonders, dass die Kellner das abgeräumte Besteck mit lautem Getöse in Eimer warfen. Ander Rezeption arbeiteten die unfreundlichsten Angestellten des Hotels. Meist wurde man bei Anliegen nur vertröstet, oder das Hotel versuchte, den Touristen noch zusätzliches Geld aus den Rippen zu leiern, sei es für Handtücher oder Safe-Benutzung. Ein starkes Stück war, dass sie dort Briefmarken mit einem aufgedruckten Wert von 1,10 TL für 2 TL verkaufen, ein Aufschlag von 80%. Günstig hingegen war das Surfen im Internet auf dem hoteleigenen Computer (mit türkischer Tastatur): nur 1 € pro halbe Stunde. Zur Mitte des Urlaubs funktionierte auf einmal der Kinderkanal nicht mehr, für unsere Kinder eine kleine Enttäuschung. Auf meine Frage, was denn los sei, wurde ich erst mal damit abgespeist, dass das wohl am Sender in Deutschland läge (Schwachsinn!). Als ich am nächsten Tag erneut fragte, gab man zu, dass es am hoteleigenen Receiver läge, aber repariert wurde der bis zu unserer Abreise auch nicht mehr.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Weg zum Strand betrug vom Hotelausgang zum Beginn des Strandes genau 440 m (und nicht 300 m wie im Katalog angegeben). Ist zwar metermäßig kein großer Unterschied, aber relativ immerhin 50% mehr. Der Weg war aber schön angelegt, mit einem künstlichen Wasserlauf in der Mitte (die Fontänen waren schon abgestellt) und einigen Lädchen, die preislich durchaus mit dem Bazar in Manavgat mithalten konnten.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Einige Gäste hatten geschrieben, dass der Pool zu klein wäre bei voller Hotelbelegung. Das Hotel Venüs regelt das wohl über die Temperatur, denn das Wasser im Pool war eisig (gefühlte 18°C). Wie sie das anstellen, ist mir ein Rätsel, denn der Pool ist maximal 1,60 m tief, und bei der Sonneneinstrahlung müsste das Wasser schnell warm werfen. Vielleicht werfen sie nachts Eiswürfel hinein? Man sah jedenfalls im Schnitt nur 1-2 Personen pro Tag im Pool schwimmen. Der andere Pool mit den Rutschen war bereits völlig außer Betrieb. Der Weg zum Strand betrug vom Hotelausgang zum Beginn des Strandes genau 440 m (und nicht 300 m wie im Katalog angegeben). Ist zwar metermäßig kein großer Unterschied, aber relativ immerhin 50% mehr. Der Weg war aber schön angelegt, mit einem künstlichen Wasserlauf in der Mitte (die Fontänen waren schon abgestellt) und einigen Lädchen, die preislich durchaus mit dem Bazar in Manavgat mithalten konnten. Das Meer war deutlich wärmer als der Pool, gefühlte 23°C. Der Strand war sandig, nur direkt vor dem Wasser war ein 3-5 m breiter Kiesstreifen, der aber doch so störend war, dass unsere Kinder kein Wasser zum Sandburgenbauen holen wollten. Auf dem Image-Video, das im Hotel immer auf Kanal 1 lief, war hingegen kein Kies zu sehen. Vielleicht wird er während der Hauptsaison weggebaggert? Was am Strand wirklich störte, waren die vielen räudigen Hunde, die sich im Schatten der Liegen niederließen, und teilweise die Liegen den Touristen streitig machten, und die wild durcheinander bellten, sobald einer anfing zu bellen. Schön hingegen war das Vorhandensein der Venüs-Strandbar, bei der man sich Getränke holen konnte, und die mittags ein Traummenu für Kinder anbot: Hamburger, Pommes, Nudeln, Ketchup und Salat. Auch Süßwasserduschen gab es am Strand. Die Animation hielt sich sehr in Grenzen. Die stämmige Animateurin lief zwar tagsüber durch die Anlage, sprach die Kinder aber nie an. Abends gab es 20 Minuten Mini-Disco, fünf Lieder in der immer gleichen Reihenfolge. Die Abendunterhaltung für die Erwachsenen war zwar meist kurz, hatte aber gutes Niveau. Besonders die Michael-Jackson-Show kam gut an.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Leser dieser Bewrtung. Da dem Verfasser dieser Bewertung schleierhaft ist, wie dieses Hotel 90% Weiterempfehlungsraate ereicht hat, würden wir Sie gerne darüber aufklæren. Auserdem ist es auch sehr beleidigend und unwahr alle Venüsbesucher, als Gæste mit niedriegem Budget oder Erwartung darzustellen. İm Gegensatz dazu, ist der Autor selbst ein Gast mit niedrigem Niveau gewesen. Das Hotel erinnert sich sehr gut an İhn. Stundenlange Diskusion an der Rezeption wegen 50 cent Leihgebühr für ein Strandhandtuch. Oder Mietgebühr für den Safe. İn diesem verbiergt sich auch die antwort warum 90% weiterempfehlungsraate Venüs. Das Hotel ist gezwungen manche extras zu verlangen, damit sie das Preisleistungsverhæltnis bewahren kann. Nur wer möchte benutzt diese leistungen. Ansonsten müsten diese für jederman gleich, auf die Zimmerpreise zugerechnet werden. Des weiteren ist es selbstverstændlich, dass das Meer wærmer ist als der Pool. Da dieses das Mittelmeer ist und an der Südküste Afrika liegt wo teilweise noch 40 grad sind. Dieses liegt wohl an dem niedrigen Wissenstand des Autors, da er denkt, dass wir Eiswürfel in den Pool werfen. Auserdem haben wir auch ein Hallenbad in der die Wassertempratur bei 28 Grad liegt. İn der Bewertung des Autors stellt sich die frage, warum das ganze Personal so gegen İhn war? " Manchmal mus mann auch mal ein Læcheln schencken können." " Wie mann in den Wald reinruft, so schalt es heraus." Wenn jeder jemandem negativ rüberkommt, muss mann sich auch mal selbst befragen. Das Venüs Hotel ist wegen seiner guten Küche, netten und bemühten Personal, seinr sauberkeit, seinem wundervollen Garten u.s.w, von Gæsten hervorgehoben worden. Daher bitten wir die geehrten Leser dieser Bewertung, ihm keine achtung zu schencken. Es giebt genügend Bewertungen, die das gegenteil beweisen. Hochachtungsvoll dass VENÜS Team

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