Das Hotel ist ein recht großer aber flacher Komplex. Wenn man rein kommt findet man links den Internetplatz, dort stand aber kein PC (der war gerade defekt). Die Rate für die Internetnutzung ist nicht gerade gering, wenn man einen Laptop mit WLAN dabei hat empfehle ich einen Telekom Hotspot einzurichten. Der Empfang und das Restaurant ist mehr oder weniger eins getrennt durch die Bar. Dies fand ich optisch nicht sehr gelungen. Ich fand es ziemlich unpersönlich, da auch Gäste von außerhalb kommen nur um den Wellnessbereich zu nutzen. Parkplatz ist groß aber dann am Abend einen finden nicht einfach. Parkgebühr auch für Gäste (die bekommen eine Ausweis) 2€/Tag. Und das wo der Platz hoteleigen ist. Im Sommer diesen Jahres soll der neue Außenpool eröffnet werden der im Moment gebaut wird. Vom Restaurant blickt man somit auf eine kleine Baustelle. Später dann wohl auf die Leute im und am Pool. Kinder habe ich keine gesehen, eher ältere Leute in Gruppen oder sportbegeisterte Pärchen, die zum Frühstück im Partnerlook im Trainingsanzug gekommen sind. Altersgruppe schätze ich ab Mitte 20.
Optisch ist der Bereich schön gehalten. Auf den ersten Blick sieht auch alles aus als wäre es neu. Kaum zu glauben, dass das Hotel schon 9 Jahre alt ist. Das macht sich in den Zimmern bemerkbar. Dreht man den Wasserhahn der Dusche auf, so ist der Wasserhahn nicht mehr verchromt sondern weiß. Der Wasserhann am Waschbecken tropft. Der Abzug im Bad geht kurz nach dem Einschalten des Lichts an und lässt sich nicht einzeln ausschalen. Da dies doch recht laut ist nervt es mit der Zeit. Auch wenn die Badtüre offen war beschlägt alles und man sieht nichts mehr im Spiegel. Die Wanne ist ziemlich flach, wenn man duscht steht man gezwungenermaßen auf dem Auslauf der somit geschlossen ist und man ein Duschen auch gleich einem Baden gleichstellen kann. Die Griffe der Schränke würden sich problemlos durch Rütteln lösen lassen. Einen Kühlschrank sucht man vergebens, dafür gibt es einen Getränkeautomat auf dem Flur. Gut das wir Getränke dabei hatten. Da wo normal der Kühschrank ist, befindet sich ein Minisafe. Die Betten sind mehr als nur schlecht. Butterweiche Matratzen, das Kissen hat nur auf den ersten Blick eine Füllung und nach einer Ersatzdecke für kalte Tage sucht man im Schrank auch vergebens. Wir konnten keine Nacht ruhig schlafen, die Matratzen rutschen ständig auseinander, in der Mitte entsteht so ein großer Spalt. Uns beiden hat der Rücken weh getan und das nach nur einer Nacht. Licht im Zimmer da wo man es vor dem Spiegel braucht etwas arg dunkel. Dafür gibt es eine Klimaanlage. An der Decke des Zimmers fanden wir seltsame Flecken vor, wer weiß was das war und wie die dort hin gekommen sind. Um das Fenster (es gab einen Aufkleber man soll wegen der Mücken nicht aufmachen) fanden sich Schimmelflecken. Die Besucher haben wohl mehr angst vor Mücken als das sie lüften würden.
Restaurant ist ok. Kellner bemühen sich auch immer sauber zu machen. Frühstück jeden Tag das selbe, ausgiebig aber auch Standard. Toast, Brötchen (ein wenig hart), Knäckebrot und verschiedene Brotsorten. Dazu Müsli/Flakes, Joghurt/Quark und Obstsalat. Außerdem Wurst/Käse/Fisch (sehr fettig und ich habe ihn wohl nicht vertragen). Säfte sind leider alle aus der Packung. Das Ei ist gekocht, kalt und hart. Löffen ansetzen lohnt hier also nicht. Zum Abendbuffet kann man sich Wein (weiß und rot) und Bier und andere Getränke selber zapfen. Ja auch den Wein... So schmeckt er auch. Abendbuffet wechselt. Am ersten Tag war es nicht so der Renner, am Tag darauf gab es aber doch leckeres und als Dessert u. a. auch Eis. Wer viel Geld hat und drauf legen möchte kommt zum Essen in einen abgetrennten Bereich wo es wohl auch frischen O-Saft geben soll zum Frühstück.
Die Begrüßung am Empfang: es kam uns vor als steht ein Roboter vor uns. Deutlicher auswendig gelernt geht nicht. Ein wenig mehr menschlich wäre doch eher schön. Als ich am Tag der Abreise (nach 2 ÜB) von Defekten, Schimmel und Co. berichtet hatte musste die Frau am Empfang doch erst mal Schlucken. Sie wollte ja wissen wie uns der Aufenthalt gefallen hatte. Sie notierte es und meinte man kümmert sich darum. Normal sollten wir das Zimmer 201 noch mal besuchen...aber ich möchte das gar nicht.
Lage, was soll man sagen, Blick auf die Autobahn und man weiß sofort ob Stau ist oder nicht. Liegt etwas weiter weg vom Zentrum Jena. Dafür gleich in der Nähe: Media Markt, Praktiker, Autohäuser, MC Donalds... Wir waren nur mit dem Auto unterwegs, weiß also die Preise für Öffentliche nicht. Dafür gab es vom Hotel einen Pass, mit dem man in der Zeit des Aufenthalts damit umsonst fahren konnte.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Um in den Wellnessbereich zu kommen, muss man vom Hauptgebäude über eine gläserne Brücke (hier zieht es ganz schön rein) zum Nebengebäude laufen. Die Brücke ist im 1 OG. Wellnessbereich im gefühlten 3 UG (viele Treppen). Vorbei an Tennis und Badmintonhalle kommt man schließlich zum Wellnessempfang. Ein paar Stühle und Tische samt Theke. Geht man weiter, so kommt man in die hoteleigene Bowlingbahn. Wir selber haben nicht gespielt aber Freunde aus Jena meinten, dass die Bahnen dort nicht gut seien und sie daher lieber in das benachbarte Center fahren. Der Pool muss mit einem besonderen Objektiv aufgenommen sein, auf Bildern scheint er sehr groß, ist es aber nicht. Um ein wenig zu plantschen oder für Kinder geht es noch. Bademäntel gegen eine Leihgebühr von 15€ erhältlich. Man bekommt Handtuchgutscheine, wenn hier einer fehlt sind 5€ fällig. Dafür ist das Handtuch für den Wellnessbereich mit dem Gutschein kostenlos. Umkleide erinnert an ein Freibad mit typischen Spints. Dusche geräumig aber ich empfehle Badeschuhe.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im April 2009 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sarah |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |


