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Nicky (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • März 2018 • 2 Wochen • Strand
10 Tage Fame Residence Kemer...
3,0 / 6

Allgemein

10 Tage Fame Residence Kemer, können einem wie eine Ewigkeit vorkommen, wenn man die in einem der „Superior Familienzimmer“ verbringen muss. Beginnen wir beim Check In ins Hotel: Wir kamen um 19 Uhr im Hotel an. An der Rezeption stand man erstmal etwas verloren und wusste nicht genau was nun Sache ist. Dann hat man uns Zettel zum ausfüllen gegeben und die Zimmerkarten. Zu den Zimmerkarten wurden uns gesagt „dort ist der Fahrstuhl und Sie müssen bis zur dritten Etage fahren.“ Das Zimmer musste man also selbst suchen, nur die Koffer wurden einem gebracht. Es gab weder ein liebes Wort zur Begrüßung noch ein „Begrüßungscocktail.“ Im Zimmer angekommen war die Ernüchterung groß. Das Zimmer war zwar recht groß besaß, aber weder Balkon noch Fenster. Bzw. gab es eine Fensterfront, mit Gittern, bei der sich zwei Lucken öffnen ließen. Luft kam so definitiv kaum welche ins Zimmer. Auf der Homepage des Hotels steht jedoch das die Familienzimmer ein Balkon besitzen und dieser Fehler wurde bis heute nicht behoben. Es wurde sich damit rausgeredet das das zählt was beim Veranstalter steht, dass diese sich, aber auch durchaus mal die Homepage des Hotels angesehen haben könnten wurde völlig ignoriert. Mich hat schon vor dem Urlaub gewundert das in der Mail von der Guest Relation stand das unser Zimmer kein Balkon hätte. Hielt das, aber Tatsache bis zur Ankunft für einen Scherz. Da das Zimmer aus zwei Räumen bestand und das zweite Zimmer absolut gar kein Fenster hatte, nicht mal eine Lucke, waren es in diesem Zimmer fast 30 Grad und das bei einer Außentemperatur von abends gerade einmal 15 bis 20 Grad. Dann wurden unsere Koffer gebracht und es hätte wirklich nur noch gefehlt das der Bellboy die Hand aufgehalten hätten. So ein Verhalten hab ich noch nie erlebt. Anstatt höflich das Zimmer zu verlassen hat er regelrecht darauf gewartet Trinkgeld zu bekommen. Das ist ein Verhalten was man ungern mit Trinkgeld belohnt. Da bin ich weitaus besseres aus anderen Hotels gewohnt, wo man dann auch gerne bereit ist guten Service zu belohnen. Zurück zum Zimmer...In den Badezimmern waren die Lüfter extrem laut und völlig verdreckt. Wurden dann, aber gereinigt nachdem ich der Guest Relation ein Foto des Lüfters gezeigt habe. Da wir abends ankamen konnten wir nur erahnen wie dunkel das Zimmer bei Tageslicht sein würde. Klar man schläft nur im Zimmer, aber trotzdem sollte man sich wohlfühlen. Die eine von zwei Minibars stank nach Zwiebeln, da ist einem wirklich alles vergangen, allgemein roch das Zimmer nicht besonders einladet (was vielleicht an den fehlenden Fenstern liegen könnte). Das Laminat war nicht richtig verlegt und es war furchtbar laut wenn man drüber lief. So wurde man bereits um 6:30 Uhr morgens von den Gästen über einem geweckt, weil diese über ihr klapperndes Laminat liefen. Beim drüber laufen hatte man das Gefühl ständig einzusinken. Wir wollten sofort wieder aus dem Zimmer raus, aber zunächst gab es da keine Möglichkeit zu. Unteranderem auch deshalb, weil 1,2 Fly nicht erreichbar war und im Anschluss auch nicht kooperativ. Eine Nacht in dem Zimmer hat uns, aber absolut gereicht. So schön groß es auch war genauso schlecht war die Luft und da meine Oma unter bronchial Asthma leidet mussten wir dort unbedingt raus. „Dank“ der Guest Relation war es dann möglich zwei Doppelzimmer mit französischen Balkon zu bekommen. In den Doppelzimmern hatten wir dann auch unseren gebuchten, allerdings seitlichen Meerblick und durften 200EUR zuzahlen um aus dem Familienzimmer rauszukommen (welches wohlgemerkt auch nicht ganz billig war). Vorher haben wir mehr oder weniger auf ein Baum geschaut und nicht aufs Meer, was für mich leider ebenfalls nicht einem direkten Meerblick entspricht. Allerdings wurde uns von der Guest Relation mehrmals gesagt wie schön das Zimmer doch sei und das es ja schließlich auch genug andere Hotels gäbe in die wir umziehen könnten. Wirkliches Verständnis: FEHLANZEIGE! Die Doppelzimmer sind klein, aber recht schick. Einziger Nachteil ist das man keinen wirklichen Kleiderschrank hat bzw. vor der Kleiderstange keine Tür vorhanden ist. Bei den Bügeln ist man immer gezwungen die nur an die Stange hängen zu können und nicht eben Mal am Wäscheständer. Das Badezimmer roch zu Beginn nach Urin. Das Problem konnte jedoch mit dem säubern der Toilette und der Toilettenbürste sowie der Dusche ALLEIN behoben werden. Handtücher und Bettwäsche waren immer frisch und sauber. JEDOCH bekam man mal mehr mal weniger Handtücher. Die eigene Toilette im Zimmer aufzusuchen war auch immer mit einer kleinen Lotterie verbunden. Mal hatte man das Glück Toilettenpapier vorzufinden und mal eben nicht. Minibar wurde täglich mit einer Cola, Fanta und Sprit aufgefüllt (türkischer Marke nicht Orginal und sehr süß) Des Weiteren bekam man eine Flasche Wasser und eine Flasche Wasser mit Gas (wenn es nicht vergessen wurde) Alles in allem waren die zwei Doppelzimmer eine deutliche Verbesserung zum Familienzimmer. Die Anlage des Hotels ist wirklich schön und auch gut gepflegt. Einziges Manko ist, dass es sehr wenig Toiletten gibt und so gut wie keine Mülleimer. Im Sommer möchte ich allerdings nicht in dem Hotel untergebracht sein, wenn abends die drei Diskotheken eröffnet haben, die sich in der unmittelbaren Nachbarschaft befinden. Diese sollen wohl sechs Stunden täglich geöffnet haben und bis zu 5.000 Gäste kommen wohl täglich vorbei. Das Gästeklientel ist teilweise sehr ungehobelt. Da hat man auch schon mal einen Ellenbogen in den Rippen nur damit man schneller ans Essen kommt. Einige Gäste betranken sich, kotzten anschließend auf den Boden und schliefen in der Lobby, oder wurden ins Zimmer gebracht um im Anschluss wieder in die Lobby zu gehen und sich weiter zu betrinken. Das Essen in dem Hotel ist okay. Die Salate sind immer sehr frisch. Leider gibt es nur zwei/ drei Sorten Brot (weiß, dunkel und ab und an mit Mohn) und abends ist keinen Belag für das Brot/ Brötchen vorhanden. Abends einen Tisch im Speisesaal zu finden ist eine Katastrophe. Kommt man zu früh sind alle Tische besetzt. Kommt man zu spät sind die Tische dreckig und werden nur noch widerwillig gereinigt. Die Gäste sind nicht bereit nachdem essen die Tische zu verlassen. Einige spielten Karten an den Tischen und andere hielten sich ewig an einem Glas Wein auf. Eine Halbestunde bevor das Abendessen vorbei ist wird begonnen das Essen um zu sortieren. Der Kuchen wird zusammen geschoben, die Salate ineinander gekippt, schwarze mit grünen Oliven zusammen gekippt usw. Pünktlich zum Ende der offiziellen Essenszeiten werden im Speisesaal die Lichter ausgeschaltet, egal ob noch Leute drin sitzen oder nicht. Der Mitternachtssnack ist lediglich eine Suppe die entweder total versalzen war, oder klumpig und nüchtern. Ebenfalls bei der Mitternachtssuppe hab ich miterleben müssen wie ein Kellner seine Kolleginnen runter gemacht hat bzw. sie laut kritisierte. VOR DEN GÄSTEN SO EINE SZENE AUFZUFÜHREN IST ABSOLUT UNMÖGLICH!!! An den Bars wusste man nie ob man sich seine Getränke selbst organisieren soll, oder ob man bedient wird. Einige wurden bedient andere eben nicht. Gläser wurden abgeräumt ohne zu fragen ob man vielleicht noch etwas trinken möchte. ABEr ich kann verstehen das die Kellner nicht besonders motiviert sind. Diese Arbeiten nämlich nicht nur im Speisesaal sondern nach der Schicht dort auch noch hinter den Tressen der Bars. „Multitalente“ Positiv loben mag ich den Verkäufer in dem kleinen Laden des Hotels. Er ist ein sehr netter und wirklich sympathischer Mann bei dem man nie das Gefühl hatte er mag einem unbedingt etwas auf quatschen. Beim Check Out aus dem Hotel wurde uns auch noch mal an den Kopf geworfen das Hotel genug Gäste hätte und wir nicht wiederkommen müssten. Eine zuvor Unterzeichnete Quittung für die 200EUR wurde vor unseren Augen zerrissen und gegen eine andere ausgetauscht. Die nächsten Urlaube werden wohl definitiv wieder ins Maxx Royal Belek/ Kris gehen und in Doubletree by Hilton Kemer. Dort wird Service und Gastfreundlichkeit wenigstens groß geschrieben!


Zimmer
  • Gut
  • Die Doppelzimmer mit seitlichen Meerblick und französischem Balkon sind hell und freundlich. Für die gebe ich auch gerne fünf Sonnen. (keine sechs, weil doch einiges im Zimmer kaputt war und es dadurch etwas herunter gewohnt wirkte) Für die Familienzimmer würde ich absolut gar keine Sonne vergeben. Die sind eine absolute Katastrophe (in meiner ausführlichen Bewertung beschrieben. Die Doppel-/ Einzelzimmer mit Landblick kann ich auch eher weniger empfehlen, da man bei diesen (wenn man Pech hat) auf das Nachbarhotel blickt und die Zimmer daher etwas dunkel wirken.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Das Essen ist okay und daran lässt sich auch nicht wirklich meckern. Die Speisen sind oft leider kalt und manchmal hat man das Pech das dem Koch der Salzstreuer aus der Hand gefallen ist beim kochen, aber im großen und ganzen wird man satt.


    Service
  • Schlecht
  • Eher mittelmässig bis schlecht. Wenn man sich anhören muss "Sie können auch gerne in ein anderes Hotel umbuchen" und dieser Satz nachdem man gerade mal angekommen ist. Problemlösungen und Verständnis für Gäste aufbringen gehört dort definitiv nicht zu den Stärken des Personals.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Hafen und zum Zentrum Kemers. Leider war zu der Zeit meines Aufenthalts Kemer eine einzige Baustelle und es waren kaum Geschäfte geöffnet. Zum Hafen kann man bequem über die schön angelegte Strandpromenade spazieren. In der Nähe des Hafens befinden sich ein BurgerKing und ein McDonald´s. Ab April eröffnen in unmittelbarer Nähe zum Hotel drei Diskotheken. Täglichen sollen alle drei wohl sechs Stunden geöffnet sein und es trudeln ca. 5.000 Gäste ein. Den Geräuschpegel kann man nur erahnen.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Eher lieblos. Der Bingoabend war eher traurig und stressig, anstatt spaßig. Eine Dame rief vorne die Zahlen quer durch den, unruhigen und lauten Raum. Schade fand ich das die Zahlen nur von einem Computer abgelesen wurden. Ich kenne das noch richtig mit eine Bingomaschine. Da geht der Abend dann auch nicht nur 30min sondern definitiv länger und jeder hat seinen Spaß.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Mehr Bilder(17)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im März 2018
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Nicky
    Alter:26-30
    Bewertungen:4