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Monique (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2005 • 2 Wochen • Strand
Herbe Enttäuschung
3,4 / 6

Allgemein

Sehr schöne Anlage, laut Prospekt 246 Zimmer (Doppel-, Einzel- und Familienzimmer sowie Suiten) mit oder ohne Balkon. Mit etwas Glück Blick aufs Meer oder auf das Taurus – Gebirge. 4 Stockwerke, 2 Fahrstühle. Eine reine All- Inclusive- Anlage, man bekommt orangefarbene Armbändchen. Außenanlage sehr gepflegt und sauber, allerdings sehr eng für ein Hotel dieser Größe. Überwiegend russische Gäste, aber auch viele Holländer, wenig Deutsche. Viele junge Russen und russische Familien, ältere Holländer, die wenigen Deutschen, die da waren, waren zumeist jüngere Paare. Ein Kinderpool ist vorhanden, für Kinder wird wohl abends Minidisco angeboten, Miniclub soll auch vorhanden sein, haben aber von beidem nie etwas mitbekommen Dieses Fünf- Sterne- Hotel hätte unserer Meinung nach höchstens 3 verdient. Wer Kemer besuchen möchte, dem würden wir das „Türkiz Thalasso Center“ in der Nähe des Hafens empfehlen. Der Ort ist sehr schön und einen Urlaub wert. In den Läden und auf den Märkten muß man, wie überall in der Türkei, handeln, was das Zeug hält. Ganz in der Nähe, in Tekirova, hat vor etwa einem Jahr der ECOPARK eröffnet, den man unbedingt besuchen sollte. Im Eintrittspreis von 10 Euro ist eine sachkundige Führung im mehren Sprachen (auch deutsch möglich) mit enthalten. Wir hatten eine russische Führerin, die sehr gut englisch sprach und sich sehr viel Zeit nahm, um uns alle Fragen zu beantworten und zu jedem Tier eine Menge zu erzählen wußte. Ausflüge sollte man nicht im Hotel, sondern im Ort buchen. Man kann dort fast 50 Prozent sparen und es sind genau die selben Ausflüge, die die Reiseveranstalter anbieten. Vor allem die Quadtouren sind sehr zu empfehlen. Es macht einen Heidenspass, mit den Dingern durch das Gelände zu heizen und die Touren führen durch die wunderschöne Landschaft des Taurusgebirges. In den Ausflügen zu Ausgrabungsstätten sind meist Verkaufstouren in einer so genannten „Schmuckmanufaktur“ (meist Storcks) oder auch in „Lederfabriken“ mit enthalten. Diese Firmen sponsern die Busse, mit denen die Fahrten gemacht werden und oft auch die Eintrittsgelder zu den Ausgrabungsstätten. Dafür karren die Reiseveranstalter die Touristen vorher dorthin und die Verkäufer stürzen sich auf sie wie ein Rudel Wölfe. Augen zu und durch!! Vor allem aber: Standhaft bleiben, wenn man nichts kaufen will!


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten ein Doppelzimmer in ausreichender Größe mit Blick auf das Meer. Es gibt eine kostenpflichtige Minibar (auf das Haltbarkeitsdatum der Süßwaren achten!). Wasser wird täglich kostenlos nachgefüllt. Der Mietsafe kostet wie gesagt satte 4 Euro pro Tag + 50 Euro Kaution. Die Zimmer waren gemütlich eingerichtet und es gab einen Fernseher mit einigen deutschen Programmen. Der Fußbodenbelag war allerdings ziemlich fleckig und die Bettwäsche des öfteren nicht richtig sauber. Wenn man das Zimmer nicht bis 9 Uhr verlassen hatte, wurde es erst am späten Nachmittag gereinigt. Das Badezimmer war klein, aber sauber. Handtücher wurden täglich gewechselt. Die Wände waren sehr dünn, so dass Menschen mit leichtem Schlaf ihre Probleme haben. Es gibt keine richtige Möglichkeit, seine Strandtücher zu trocknen, so dass wir unsere immer auf der Stuhllehne trocknen mußten, was bestimmt nicht so gut für das Holz ist.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Im Hotel gab es eine Lobbybar, die von mittags bis 24 Uhr besetzt war. Bei schlechtem Wetter oder auch Abends kamen die Kellner kaum mit den Getränken hinterher. Man bekam auch schon mal das Falsche serviert, nachdem man eine ganze Weile gewartet hat. Das Buffettrestaurant glich, wie gesagt einer Uni- Mensa. Ein riesiger Raum, voll gestellt mit Sechser- Tischen. Wollte man aufstehen, mußte man aufpassen, dass man demjenigen, der hinter einem am anderen Tisch saß, nicht den Stuhl in die Knie schob. Die Lautstärke war belastend, so dass ein ruhiges, gemütliches Essen nicht möglich war. Plätze im (meiner Meinung nach viel zu kleinen) Nichtraucherbereich zu bekommen, war Glückssache. Saß man im Raucherbereich am Tisch, nahmen die anderen leider keine Rücksicht darauf, ob man noch ißt und pafften genüßlich vor sich hin. Das Frühstück besteht aus mehren Sorten Brot und süßen Teilchen, mehren Sorten Rührei, 3- oder 5- Minuteneier (wobei man die 3min-Eier trinken kann und die 5min-Eier blau sind), Marmelade, Honig, Schokolade, Spiegelei, Pfannkuchen, Antipasti und etwas Obst. Nach 2 Wochen haben wir uns wieder auf das Frühstück zu hause gefreut. Mittag- und Abendessen sind nahezu identisch. Es gibt viel Fisch, Geflügel und Lamm. Die Speisen sind stets warm und wohlschmeckend gewesen, aber gerade am Abend mußte man in langen Schlangen am Buffett anstehen. Da hat man sich echt überlegt, ob man sich noch einmal etwas holt. Was etwas dürftig ausfiel, war das Obstangebot. Äpfel, grüne Birnen, Melone und Trauben - und in der zweiten Woche gab es auch keine Wassermelone mehr. Dabei sah man draußen auf den Märkten und in den Läden die leckersten Pfirsiche, Bananen, Granatäpfel, Kiwis und vieles mehr. Das Problem mit dem Besteck und den Getränken habe ich ja oben schon erwähnt. Hinzu kam die gräßliche Musik, mit der man regelrecht beschallt wurde. Zum Frühstück um 08:30 Red Hot Chilli Peppers. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht nur mich nervte, sondern auch einige der älteren Gäste. Dezentere Musik wäre da nicht schlecht. Außerdem fand ich es sehr störend, dass besonders zum Abendessen Blumenverkäufer und zum Frühstück die hoteleigenen Wellnessmitarbeiter in den Saal kamen und einem beim Essen irgendwelche kostenpflichtigen Massagen aufquatschen wollten. Beim Essen will ich einfach meine Ruhe haben. Sorry! Die Tische auf der Terrasse wurden schon nachmittags mit Büchern, Hüten und dergleichen mehr reserviert. Dieses affige Verhalten wollten wir uns nicht unbedingt antun. Auffallend waren die vielen streunenden Katzen und Hunde, die pünktlich zum Abendessen draußen auf der Terrasse auftauchten und sich mit bettelnden Blicken direkt vor einem niederließen. Die Katzen liefen sogar im Speisesaal herum und lagen manchmal auf den Stühlen, ohne dass die Kellner sich großartig darum kümmerten. Eine halbe Stunde am Tag (von 18 bis 18:30) bekam man am Pool Eis. Man konnte zwischen Vanille und Schoko wählen und jeder bekam 2 Kugeln. Der Obstservice am Pool bestand aus einem Kellner, der nachmittags um 5 mit einem Körbchen um den Pool lief und grüne Birnen verteilte. Sehr zu empfehlen ist das Spezialitätenrestaurant des Hotels. Dort kann man zwei Mal während seines Aufenthaltes nach Anmeldung bei der Gästebetreuung ein Menü genießen, dass wirklich sehr mühevoll und wohlschmeckend zubereitet wird. An zwei Tagen in der Woche gibt es ein chinesisches, an zwei Tagen ein italienisches, an einem Tag ein türkisches und einmal in der Woche ein Fisch - Menü. Das Ambiente dort ist sehr angenehm und die Kellner sehr aufmerksam und freundlich. Nach mehreren Tagen Mensaessen war das Abendessen dort eine richtige Wohltat. In der Snackbar bekam man, je nach Kellner ab einer unterschiedlichen Uhrzeit, Hamburger, Pizza, Cheeseburger oder Sandwiches. Schmeckte lecker und war eine willkommene Abwechslung. Außerdem war dort immer Knabbergebäck und Kuchen aufgebaut und es wurden Softdrinks und Bier ausgeschenkt. Und dann gab es noch den Pub, in dem man sich sehr gut bei schlechtem Wetter zu einem Kartenspiel oder einfach nur zum Lesen zurückziehen konnte. Aus irgend einem unerfindlichen Grund war es dort immer ziemlich leer und man bekam deshalb seine Getränke meist ziemlich schnell. Im Keller des Hotel befindet sich eine Disko, der Eintritt ist für alle Gäste der Fame - Hotels im Ort frei. Auch die abendlichen Veranstaltungen, wie z.B. Fakirshow oder Bauchtanz findet dort statt. Der Haken ist nur, dass man seine Getränke dort bezahlen muß und die Disko deshalb während unseres Aufenthaltes sehr wenig besucht war. Warum soll ich auch 3 Euro für eine Cola bezahlen, wenn ich sie oben umsonst haben kann? Die Musik ist auch nicht unbedingt unser Fall gewesen. Es wurden viele Oldies gespielt, Rock´n Roll und so was, obwohl die wenigen Gästen, die den Weg in die Disko fanden, doch eher jüngeren Alters und wenig begeistert von dieser Musikrichtung waren


    Service
  • Eher schlecht
  • Das ist der Haken an der ganzen Sache. Von Service kann man hier wohl schlecht sprechen. Kaum ein Kellner spricht Englisch, geschweige denn Deutsch (Russisch dagegen ist kein Problem, war bei uns aber lange her). Man vermisst die viel gepriesene türkische Gastfreundschaft in allen Bereichen des Hotels. Die Kellner schauen drein, als würden sie Strafarbeit verrichten. Im Speisesaal muß man aufpassen, dass man nicht von ihnen umgelaufen wird. Der Speisesaal ähnelt einer Universitätsmensa – hat man endlich einen Platz an einem der „gemütlichen“ Sechsertische ergattert, bettelt man die Kellner um Besteck an. Dass man dann, wenn das Besteck gebracht wird, auch gleich gefragt wird, was man trinken möchte - das ist Wunschdenken. Der Kellner ist so schnell wieder weg, so schnell kann man gar nicht gucken. Nach einem Glas Cola kann man dann noch einmal betteln. Das leere Glas wird dann später im Vorbeigehen wieder abgeräumt - natürlich, ohne zu fragen, ob es noch eines sein darf. Manchmal bekam man auch gar nix zu trinken zum Essen. Kann man ja in einem 5-Sterne Restaurant auch nicht erwarten, oder? Der Rettungsturm war nicht ein Mal besetzt (Es hing aber in drei Metern Höhe auf dem Turm eine Rettungsweste, falls man sich selbst mal retten muß). Der so genannte Rettungsschwimmer sammelte zusammen mit anderen, nennen wir sie mal „Beachboys“, die leeren Gläser und Pappbecher ein, plauderte mit dem DJ oder dem Fotografen und würdigte die Gäste keines Blickes. Kam eine junge, attraktive Russin, wurde schneller als man denken konnte eine Liege für sie organisiert. Kam aber ein Pärchen oder ältere Leute, erntete man, auf den Liegenmangel hinweisend, nur ein lahmes Schulterzucken. Während unseres zweiwöchigen Aufenthaltes war nur ein Kellner freundlich und aufmerksam. Mehmet fragte stets beim Abräumen der Gläser, ob er uns gleich noch etwas bringen darf - von Anfang an, auch ohne Trinkgeld. Den Weckservice der Rezeption sollte man besser in wirklich wichtigen Fällen nicht in Anspruch nehmen. Die Chancen, dass man wirklich geweckt wird, stehen bei 50:50. Auch sonst wird man an der Rezeption eher hingehalten, als dass einem geholfen wird. Ich sah beispielsweise nicht ein, warum ich für die knapp 3 Stunden Aufenthalt an unserem letzten Tag (Wir wurden bereits um 2:50 in der Nacht zum Flughafen abgeholt!!!) noch die vollen 4 Euro für den Mietsafe zahlen soll. Mir wurde dann gesagt, dass sich die Abflugzeiten eventuell noch zu unseren Gunsten verschieben würden. Natürlich passierte das nicht und ich bekam mit, dass das eine Taktik war, um unbequeme Gäste schneller abzuwimmeln. 4 Euro finde ich sowieso Wucher für einen kleinen Schranksafe, aber dafür kann das Personal ja nix. Ein Arzt war direkt im Hotel vorhanden, allerdings sahen wir die gute Frau mit dem Kopf auf dem Tisch schlafend, als wir an ihrem offen stehenden Sprechzimmer vorbei gingen (hi,hi!). In den ersten Nächten hatten wir arge Schlafnot, denn in unserem Nachbarzimmer stritt sich ein russisches Pärchen ziemlich lautstark morgens um halb Drei oder empfing mitten in der Nacht einige Gäste, mit denen sich dann lautstark unterhalten wurde. Am dritten Tag beschwerten wir uns bei der Gästebetreuung deswegen. Man versprach uns, mit den beiden zu sprechen und ab da herrschte zumindest in der Nacht Ruhe (mehr zu diesem Thema in der Kategorie „Zimmer“). Direkt in dem Büro der Gästebetreuung gibt es auch einen Rechner mit Internetzugang. 30 Minuten kosten 3 €, allerdings stellte sich die Nutzung als sehr schwierig heraus, denn es gab nur eine türkische Tastatur, bei der die Vokale anders belegt und auch türkische Buchstaben enthalten waren. Eine Hauswäscherei war gegen die üblichen hohen Hotelpreise vorhanden. Auch einen Frisör gibt es im Kellergeschoss, der sich aber nicht unbedingt an Terminabsprachen hält. Unten, am Strand gibt es auch einen kleinen Hotelkiosk, in dem man Zeitungen, Luftmatratzen usw kaufen kann, allerdings hat auch dieser saftige Preise (wie in fast allen hoteleigenen Läden).


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Direkt am Meer mitten im Zentrum von Kemer an der lykischen Riviera. Abends kann man in der dortigen Einkaufsmeile wunderbar flanieren gehen. Es gibt dort auch zahllose Restaurants, Bars und Supermärkte. Leider hört man auch bis in die frühen Morgenstunden die Musik näher gelegener Bars/Diskotheken, der Geräuschpegel hält sich allerdings bei geschlossenem Fenster in Grenzen. Die Transferzeit vom Flughafen beträgt (inklusive Stopps vor anderen Hotels) etwas über eine Stunde. Zu den antiken Städten Phaselis und Olympos mit ihren schönen, ruhigen Stränden sind es nur einige Kilometer. Ein Auto bekommt man ab 40 Euro über die Reiseveranstalter, im Ort sicher noch günstiger, aber uns wurde schon im Reisebüro von einem Mietwagen abgeraten, weil die Versicherungen oft nur unzulänglich sein sollen und wenn es wirklich zu einem Unfall kommt, sollen wohl immer die Touristen Schuld sein. Wir haben uns im Ort Scooter ausgeliehen und damit die nähere Umgebung erkundet. Für 25 Euro am Tag war das relativ günstig und hat eine Menge Spass gemacht. Der Dolmus kostet bis zur nächsten Ortschaft etwa 2 Euro.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Poolbereich war sehr schön angelegt und machte einen sauberen und gepflegten Eindruck. Leider gab es viel zu wenig Liegen und Schirme. Bereits um 7 Uhr (!!!) waren fast alle Liegen mit Handtüchern reserviert. Auch empfanden wir den Pool für die Größe des Hotels als zu klein. In der Nähe des Pools gab es zwar eine Tafel, auf der tägliche Aktivitäten mit Uhrzeit aufgelistet waren. Das ganze Programm wurde dann auch noch einmal nach dem Essen am Strand vom DJ durchgesagt - aber es fand in der Regel einfach nix statt! Um 16: Wasserball - kein Animatuer in Sicht! Um 17:30 Tischtennis - kein Animateur in Sicht! In der ersten Woche gab es davon drei - aufgedreht und ständig zappelnd. Sehr schlechtes Englisch, kein Deutsch. In der zweiten Woche kamen dann noch zwei junge Mädels dazu und wir dachten uns: Hey, jetzt geht´s los! Aber Fehlanzeige. Auch weiterhin bekamen wir die Animateure nur zu den Mahlzeiten zu Gesicht, zu denen sie den Massen an Gästen auch noch die heiß begehrten Plätze im Buffett“restaurant“ wegnahmen. Unsere Jungs organisierten sich dann ihre Sportutensilien selbst. Sie schleppten Tore für´s Wasserballspiel und besorgten Tischtenniskellen und Bälle. Andere Gäste schlossen sich an und so gabe es genug Mitspieler für Matches. Wenn die Animateure dann um die Ecke geschlurft kamen, jammerten sie, sie hätten für die abendlichen Shows proben müssen und deshalb keine Zeit gehabt. Wenn sie sich dann doch mal am Strand blicken ließen, quatschten sie mit anderen Angestellten oder machten irgendwelche peinlichen Tanzwettbewerbe. Mehrere Male bot ein besonders durchgeknalltes Bürschchen von ihnen einem Pärchen, dass wir dort kennen gelernt hatten, an, bei ihm Gras zu kaufen. Das erste würde er ihnen auch umsonst geben. Zuerst dachten wir, wir hätten uns verhört, aber einige Tage später wiederholte er sein Angebot noch einmal. Weiter brauche ich dazu wohl nichts zu sagen. Für Badehandtücher war pro Tuch eine Kaution von 10 Euro zu hinterlegen. Der Strand war vollgestellt mit Liegen und Schirmen. Die Menschen lagen dort wie die Sardinen dicht nebeneinander gedrängt. Auch hier wurde schon früh morgens reserviert. Wenn man später als 10 Uhr kam, standen die Chancen sehr schlecht, noch eine Liege zu bekommen. In der ersten Woche waren viele Liegen zerbrochen, wurden aber aus Mangel trotzdem von den Gästen weiter genutzt. Zum Ende unseres Urlaubs wurden sie dann aber ersetzt. Am schlimmsten fand ich jedoch die Dauerbeschallung durch den DJ. Direkt am Strand stand er von morgens bis abends mit seiner Anlage und zwei riesigen Boxen und spielte jeden Tag dieselbe Musik. Viel russisches, aber auch holländische und französische Sachen und in einer Lautstärke, dass an Erholung oder Ruhe überhaupt nicht zu denken war. Nicht mal auf ein gutes Buch konnte ich mich konzentrieren. Ich bewunderte die älteren Gäste, die diesen ohrenbetäubenden Krach aushalten mußten. Unterhalten konnte man sich auch nicht, ohne sich gegenseitig anzuschreien. Aufgrunddessen, dass der ganze Strand von Kemer vollgepropst ist mit Liegen und Schirmen, gibt es auch keine Ausweichmöglichkeiten. Wassersportmöglichkeiten sind durch örtliche Anbieter gegeben, wobei die Preise mehr als deftig sind. 10 Minuten Jetski kosten beispielsweise 25 Euro. Der Strand war wie in der Katalogbeschreibung erwähnt kieselig (Badeschuhe sind unbedingt empfehlenswert!), das Wasser glasklar und schön warm. Direkt im Wasser gab es eine Badeinsel (für Schwimmer gut zu erreichen), auf der man einigermaßen Ruhe hatte vor diesem Krach. Auch am Pool war man vor einer Dauerbeschallung nicht sicher. Zwischen 7 und 7:30 wurde auch dort die Musikanlage angeschaltet. Da wir ein Zimmer mit Meerblick hatten (der Pool war direkt unter uns), war da an Schlaf natürlich nicht mehr zu denken. So waren wir also in unserem Urlaub jeden Tag um spätestens 7:30 Uhr wach. Schöner Urlaub! Super Erholung! Im Kellergeschoss des Hotels gab es noch einen Indoor- Pool mit Yacuzzi, den man aufgrund des schönen Wetters fast für sich allein hatte. Vor allem wenn man erst am Abend von Ausflügen zurückkehrte, bot er noch einmal eine willkommene Abkühlung.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Mehr Bilder(7)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Monique
    Alter:26-30
    Bewertungen:10