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Uwe (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Mai 2012 • 3 Wochen • Strand
Perfekt
5,3 / 6

Allgemein

Das Kantenah gehört mit dem Colonial, dem White Sands und dem Riviera zum Grand Palladium Komplex. Alle Restaurants, Bars und sonstigen Einrichtungen (bis auf die Royal Suites) können mitbenutzt werden. Die Anlage ist komplett in die Natur eingebunden, die Wege von den Restaurants oder den Lobbys zu den Zimmern erfolgen durch den bis an den Strand heran reichenden Dschungel (was bei dem ein oder anderen weiblichen Gast beim plötzlichen Auftauchen eines Frosches oder Leguans zu etwas seltsamen Reaktionen führte). Das Zimmer in unserer Villa 46 war ausreichend groß. Natürlich sind die Möbel schon ein wenig abgewohnt. Aber ob da jetzt an der Schrank- oder Zimmertür schon mal ein wenig Holz abgescharrt ist, hat uns nicht wirklich gestört. Die Verarbeitung des Zimmers (Fliesen, Sanitärbereich etc.) war jedenfalls bei weitem besser als bei vergelichbaren Hotelanlagen in der Türkei oder Ägypten, wo wir die letzten Jahre unsere Urlaube verbrachten. Die Minibar wurde auch immer regelmäßig aufgefüllt und mit ein wenig Trinkgeld an das Zimmermädchen (Silvia) wurde auch der ein oder andere Extrawunsch erfüllt. Die Gäststruktur verändrete sich innerhalb der 3 Wochen. Das überwiegend Amerikaner und Kanadier hier Urlaub machen, düfte hinlänglich bekannt sein (ganze Hochzeitsgesellschaften mit bis zu 100 Leuten kamen mal eben aus Kanada zum feiern). In der 1. Maiwoche haben wir darüberhinaus sehr viel russisch wahr genommen. In der 2. und 3. Maiwoche verlagerte sich das Richtung spanischer Sprache. Anscheinend muss es in Mexiko bzw. Südamerika ab Mitte Mai Schulferien gegeben haben. Es kamen jedenfalls sehr viel spanisch sprechende Menschen mit vielen Kindern in die Anlage. Die Hotelanlage kann man besten Gewissens empfehlen. Chichen Itza, Coba und Tulum sollte man sich nicht entgehen lassen. Wer es sich zutraut, sollte einen Mietwagen nehmen. Zumal bei ca. 60 Cent pro Liter endlich mal wieder Freude an der Tankstelle aufkommt. Mit einem guten Reiseführer kann man sich dann auch selber die Ruinenstätten anschauen (besonders in Chichen Itza wird man direkt am Eingang mehrmals angesprochen, ob man nicht einen Guide benötigt). Wir hatten auch einiges gegen Mücken dabei. Wurde aber nicht alles benötigt. Ein paar Stiche (besonders in den ersten Tagen, danch merwürdigerweise nicht mehr) gab es zwar, waren aber viel harmloser als z.B. hier in Deutschland.


Zimmer
  • Gut
  • Zimmer sind, wie schon beschrieben, geräumig und mit Minibar, kleinem TV, Balkon usw. ausgestattet. Wir hatten ein Zimmer im 1. Stock und hatten nur links von uns einen Nachbar. Der Balkon war nicht einsehbar. Das u.a. den Vorteil, daß man auch mal nackt auf den Balkon konnte. Da auch über uns entweder das Zimmer leer oder mit sehr ruhigen Gästen bestückt war, gab es keine Probleme mit der Nachtruhe. Die Klimaanlage lief sehr leise, so dass wir diese nachts auf kleinster Stufe laufen lassen konnten.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Es gab, glaube ich, 8 a la card Restaurants, 3 Buffet Restaurants und 12 oder 13 Bars. Z.T. konnte man rund um die Uhr essen. Quantität der Speisen war vollkommen ausreichend, die Qualität war ab und an nicht so überragend. Es gab verschiedene Themenabende, z.B. spanisch, italienisch, asiatisch, mexikanisch etc. Dazu den american corner, wo es speziell für die ameikanischen und kanadischen Gäste was gab. Positiv fand ich, dass es zum Frühstück frisch gepresste Fruchtsäfte in verschiedenen Kombinationen gab. Ausserdem konnte man z.B. zwischen Sojamilch, loktosefreier Milch, kalter Leichtmilch und normaler Milch wählen (habe ich so in der Vielfalt auch noch nicht erlebt). Einziger Nachteil in den Buffet Restaurants waren die Sitzmöglichkeiten. Entweder waren die Tische zu hoch oder die Stühle zu niedrig. Man sass jedenfalls nicht so wie geohnt. In den a la card Restaurants wars wieder normal.


    Service
  • Gut
  • Der Service war alles in allem gut. Wir hatten eigentlich nichts zu bemängeln. Ab und an hat es etwas gedauert, bis die Getränkebestellung am Tisch ankam. Personal war überwiegend freundlich, mit Englisch konnte man sich immer verständigen. Ein Hola wurde einem immer und überall entgegen gebracht.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Lage und Umgebung sind einfach traumhaft. Die nächste Hotelanlage ist ca. 800 m entfernt (El Dorado). Dazwischen ein naturbelassener weisser Strand mit klarem, türkis schimmerndem Wasser. Wir sind hier jeden Tag mindestens 2 Stunden geblieben und haben es genossen, alleine im karibischen Meer zu baden. Aber auch der Strand direkt vor der Anlage ist wunderschön, besonders vor dem Kantenah.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Am Strand gab es genügend Liegen, selbst wenn man erst später kam, obwohl die Anlage im Mai m.E. mit über 90% ausgelastet war. Ich hatte den Eindruck, es gab mehr Liegen als Betten. Und ein schattiges Plätzchen unter den vielen Palmen gab es auch immer. Ansonsten habe ich als ehemaliger Fussballer einmal beim Fussball spielen mitgemacht. Der gute Animatuer hatte da so seine Probleme mit der Organisation. Ich war der einzige Deutsche, dazu vielleicht noch 2 Mitspieler aus Spanien, der Rest aus Südamerika. Das ist schon was besonders, mit so einer Horde aus "Alleskönnern" zu versuchen, Fussball zu spielen. Da verliert das Wort spielen in wahrsten Sinne des Wortes seine Bedeutung. Ich habe es dann bei dem einmal belassen. Immerhin gab es 2 Kunstrasenplätze, was wesentlich angenehmer ist als die Asche- und Hartplätze in Ägypten (warum die das in Ägypten nicht hinkriegen, Kunstrasenplätze anzulegen, bleibt wohl deren Geheimnis). Für 1 Woche hatten wir ein Auto gemietet (bereits in Deutschland gebucht) und haben Ausflüge nach Chichen Itza, Coba, Tulum, Cancun und Playa del Carmen unternommen. Die Strassen sind super gut ausgebaut und man ist ausserhalb der beiden Großstädte so ziemlich alleine unterwegs. Allerdings gerät man öfters mal in eine Polizeikontrolle (z.T. mit Militärunterstützung). Da lacht einem auch schon mal die Mündung einer MP ins Gesicht. Aber alles in allem sind die Jungs sehr freundlich und hilfsbereit und erklärem einem auch noch mal den Weg.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:3 Wochen im Mai 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Uwe
    Alter:51-55
    Bewertungen:3