Der gesamte Palladium-Komplex besteht aus 5 Hotels: Dem Kantenah, Colonial, Rievera, White Sands und den Royal Suites. Unabhängig davon welches Hotel man gebucht hat, kann man alle Annehmlichkeiten der Schwesterhotels (Ausnahme: Royal Suites) mitbenutzen. Die gesamte Hotelanlage ist einfach riesig, und wurde in ihre Umgebung eingefügt, so dass man das Gefühl hat mitten im Dschungel zu sein. Hier scheint es, als hätte man nicht versucht Bauland für das Hotel zu schaffen, indem man alles rundherum niederwalzt, sondern Rücksicht auf die Natur und ihre Bedürfnisse genommen. Überall führen kleine überdachte Wege und Holzstege durch die Anlage, es gibt Orchideengärten, kleine Seen mit Flamingos, es laufen Waschbären, Nasenbären oder Leguane herum, so dass ein Spaziergang viele Fotomotive bietet :-) Dieser Aspekt des Hotels hat uns wirklich gut gefallen. Die Allgemeine Sauberkeit war grundsätzlich in Ordnung, an einigen Ecken sieht man, dass das Hotel schon ein wenig älter ist, aber nichts grobes. Lobby, Wege, Strand und Stiegenhäuser der Bungalows wurden stets sauber gehalten. WiFi ist in allen Lobbys kostenlos, am Zimmer gegen Gebühr. Deswegen wird es auch Spätnachmittags (v.a zwischen 17 und 18 Uhr) ziemlich voll in der Lobby, wenn sämtliche Leute mit ihren Laptops/Ipads & Co. ihre Mails checken, das Internet ist dann ziemlich langsam. Wenn man also was geschäftliches erledigen möchte bzw. nicht die Nerven hat ewig zu warten bis eine Seite ladet, sollte man dies besser morgens tun. Zu unserer Reisezeit Ende Februar befanden sich v.a Nordamerikaner, Briten, Franzosen, Russen und vereinzelt Südamerikaner im Hotel. Die Russen sind in Mexico eine sehr, sehr schnell wachsende Gästegruppe, v.a da seit letztem Jahr die Aeroflot 3x pro Woche direkt von Moskau nach Cancun fliegt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Familien mit Kindern und Paaren, die in keinster Weise negativ aufgefallen sind. (Das Waren eher einige Nordamerikaner die mit ihren 1 Liter Thermosflasche bereits um 10 Uhr die Bar gestürmt haben um sich mit Alkohol einzudecken) Wir hatten einige lustige Erlebnisse, bei denen uns das Personal für Russen hielt (liegt wohl daran dass sich Deutsch für Mexikaner ebenfalls sehr hart anhört), das sollte man ihnen aber nicht übel nehmen :-) Insgesamt hatten wir 9 schöne Tage im Kantenah, wir hätten uns einfach mehr erwartet, v.a im Service Bereich. Unserer Meinung nach war die Anlage zu riesig, unübersichtlich und unpersönlich. Wir waren vorher 4 Tage im Dreams Tulum, einer kleineren Anlage bei der der Service ausgezeichnet war, und die Anlage top. Wetter war Ende Februar bis auf 2-3 sehr windige Tage wirklich angenehm, durchschnittlich zwischen 27 und 32 Grad, so dass es noch nicht zu heiß war. Würden wir wieder so machen :-) Ausflug zum Erlebnispark Explor können wir nur empfehlen, war neben den Ausgrabungen eines der Highlights unseres Urlaubes!
Wir waren in einem 2 stöckigen Bungalow (Villa) untergebracht, in dem sich ca. 15 Zimmer befanden. Zum Restaurant liefen wir ca. 5 Minuten, zum Strand ein wenig länger, wobei uns dass bei der schönen Anlage nichts ausgemacht hat. Unser Zimmer verfügte ein King-Size Bett, Flat Screen, Ipod docking Station, Bügelbrett, Cafe Maschine, Badezimmer mit Wanne sowie Balkon mit Tisch und Stühlen. Unser Zimmer war modern eingerichtet, und sehr sauber. Hier gibt es nichts zu beanstanden.
Da man die Restaurants sämtlicher Hotels mitbenutzen kann, hat man eine wirklich riesige Auswahl: 4 Buffet Restaurants, 9 a la Carte Restaurants und unzählige Bars. Nur 2 der 9 A-la Carte Restaurants müssen im Vorhinein reserviert werden, was sich anfangs gut anhört, aber zu ziemlich langen Wartezeiten führen kann. Man sollte nicht versuchen zwischen 19 und 20:30 in ein a la Carte Restaurant Essen zu gehen, denn die Wartezeit beträgt dann (zumindest nach unseren Erfahrungen) mind. 1 bis 1.5 Stunden. Selbst als wir einmal um 18 Uhr beim Italiener waren, mussten wir 30 Minuten warten, man bekommt dann einen Beeper der läutet wenn der Tisch bereit ist, so dass man die Wartezeit an der Bar etc. verbringen kann. Ein Tipp: Sehr zu empfehlen ist das Japanische show cooking, dies muss man im Vorhinein reservieren, und ist wirklich ein Erlebnis. Ab 8 Uhr kann man eine Reservierung für den nächsten Tag aufgeben, die Leute sind bereits ab 07:15 dafür angestellt. Das Essen in den a la Carte Restaurants war meist gut, besonders geschmeckt hat es uns beim Italiener (Portofino), Mexikaner und beim Ribs and More. Das Essen im Buffetrestaurant war eher unterdurchschnittlich, toll fanden wir aber die Pasta Station (man kann sich die Sauce mit selbstgewählten Zutaten frisch zubereiten lassen), die Crepe-Sation, sowie die Eier/Panini Station nach Wahl zum Frühstück. Im Buffet war das Essen eindeutig auf den amerikanischen Gaumen ausgerichtet, Pizza, Burger, Pommes & co gab es jeden Tag. Wir hätten uns mehr landestypische Speisen gewünscht, für diese haben wir dann das mexikanische Spezialitätenrestaurant aufgesucht.
Bei der Freundlichkeit des Personals gab es Höhen und Tiefen. Unser Zimmermädchen war zum Beispiel top (haben ihr 2x während unseres Aufenthaltes $5 gegeben), diese hat immer ordentlich geputzt, kleine Handtuchtiere gebastelt, und hatte immer ein nettes "hola" auf den Lippen. Bei der Bar/Lobby war der Service durchschnittlich, wurde es Abends voll, musste man oft länger warten bis überhaupt wer kam die Bestellung aufnehmen, es ist uns auch passiert dass niemand kam. Die Bedienung/Organisation im Hauptrestaurant war hingegen wirklich schlecht! Das Konzept dass jedem Gast ein Tisch zugewiesen wird kann ich ja noch verstehen, aber dass es einfach unmöglich ist zum Frühstück einen Löffel zu bekommen ist einfach nicht akzeptabel. Selbst nach mehrmaligen darauf hinweisen, nachfragen etc. haben wir in 9 Tagen nicht ein einziges mal einen Löffel zur Kaffetasse erhalten. Die Kaffetasse blieb aber sowieso so lange leer, bis man selbst mit winken und wilden Gesten auf sich aufmerksam gemacht hatte, denn 1 Person war meist mit dem Kaffeausschank für 20 Tische überfordert. Auch Trinkgeld geben nützt hier nichts, da dass Personal ständig rotiert, und jeden Tag wo anders eingesetzt wird. Besteck, Gläser und Teller waren oft fleckig oder verschmiert. Beim Abendessen wollte man uns zu 4 an einem kleinen 2-Personentisch setzen, obwohl der Speisesaal nur zu 1/3 belegt war, und eine Menge Tische für 4 Personen gedeckt waren. Tischtücher werden zwischen Frühstück/Mittag und Abendessen nicht gewechselt sondern einfach ein neues darübergelegt, trotzdem haben wir meist auf den Bröseln/Flecken unserer Vorgänger gegessen. Trotzdem gibt es auch sehr motiviertes Personal im Buffet Restaurant, z.b Jose Maria an der Crepe Station (man verzeihe ihn seine Langsamkeit) der immer ein Lächeln auf den Lippen hat! Die Kellnerinnen beim Beach Restaurant waren stets freundlich, aber mit der Arbeitslast überfodert. Das Personal spricht durch die Bank Englisch und Spanisch, mit Deutsch kommt man nicht weiter. Wenn man sich ein paar Wörter Spanisch aneignet, freut dass das Servicepersonal meist und man wird dann auch gleich gefragt woher man kommt etc. :-)
Bis zum Flughafen nach Cancun sind es mit dem Mietwagen ca. 1.5 Stunden, mit dem Bus entsprechend länger, je nachdem wieviele Hotels vorher angefahren werden. Bis nach Playa del Carmen mit seinen Einkaufsstraßen und den üblichen Touri-Kram sind es ca. 30 Minuten, dort gibt es auch zahlreiche Bars/Discotheken. Typische Ausflüge zu den Tulum Ruinas (unbedingt um 8 Uhr dort sein, ab 10 Uhr wird es zu voll - und v.a zu heiß), Cenoten, Puerto Aventuras vom Hotel aus gut machbar. Laut anderen Hotelgästen soll der Transport mittels Collectivos (kleinen Sammeltaxis die ebenfalls von Einheimischen benützt werden) ebenfalls gut funktionieren.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Um die riesige Hauptpool-Landschaft findet den gesamten Tag lautstark Animation mit Spielen statt. Die liegen waren hier meist von Nordamerikanern und Gästen mit kleinen Kindern besetzt. Das Kantenah verfügt aber auch über einen schönen kleinen Pool mit nur wenigen Liegen. Der Strand ist optisch wunderschön und lässt richtig Karibikfeeling aufkommen, eine Vielzahl von Liegen und Schattenplätzen (Schirme, Bäume/Büsche, Palmen) ist vorhanden, so dass Liegenreservieren am Strand unnötig ist. Am Pool wurde dies jedoch praktiziert. Am Strand gibt es die üblichen blauen Plastikliegen, einige sind schon stark durchgelegen bzw. kaputt, man findet aber immer Ersatz. Es gibt zwei breitere Stellen an denen man gut baden kann, ansonsten befinden sich Steine/Felsen am Strand. Das Wasser hatte während unseres Aufenthaltes um die 25 Grad, so dass man angenehm baden konnte. Selbst im seichten Wasser kann man eine Vielzahl von bunten Fischen beobachten! Wir hatten auch 2-3 Tage an denen die Wellen ziemlich heftig waren, was uns aber Spass gemacht hat :-) Wir hatten uns sehr auf endlose Strandspaziergänge gefreut, was hier aber nicht möglich war. Geht man rechts am Strand entlang Richtung Royal Suites, wir der Strand felsig und es führt nur mehr ein schmaler Weg entlang, der schließlich endet. Ein solch kleiner Ausflug lohnt sich aber trotzdem, v.a um im Salzwasserpool des White Sands zu schwimmen, und dessen tolle Doppelbetten am Strand zu nützen, dies kann man unabhängig davon welches Hotel man gebucht hat. Geht man links den Strand entlang, passiert man zuerst einen abgesperrten Bereich an dem die Meeresschildkröten brüten und so geschützt werden, nach ca. 20 Minuten kommt dann das nächste Hotel. Möchte man dies passieren um weiter den Strand entlangzulaufen wird man ziemlich harsch von einem security zurückgepfiffen, da es sich bei dem Hotel um "private property" handelt, und niemand vorbeigehen darf.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Februar 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Markus |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 7 |
Geehrter Markus, Zuerst, tut es mir Leid das Sie Problemen während Ihr Aufenthalt im Palladium hat gehabt. Alle Ihre Bemerkungen sind sehr wichtig und jeder von diesen mit dem Rest des Teams wird analysiert sein. Für uns, ist es sehr wichtig das jedermann die uns besucht aus dem Hotel Nutzen zieht und das es immer jemand ist das unsere Gäste kann helfen. Bitte, wenn Sie uns noch einmal möchten besuchen, fühlen sich Sie frei uns zu kontaktieren. Banesa Burque Direktorin

